Viral der Woche: Bush benutzt Clinton als Taschentuch

Das Netz sieht alles. Jeder Fehltritt verbreitet sich in kürzester Zeit, und man kann nichts dagegen tun. Dieses Video macht George Bush gerade zum YouTube-Star – im negativen Sinne. 1,5 Mio. Klicks in zwei Tagen sind rekordverdächtig. George W. Bush war kürzlich auf Haiti und wurde von den Kameras der BBC news dabei ertappt, wie er seine Hand an Bill Clintons Hemd abwischt, nachdem er einem Haitianer zuvor die Hand geschüttelt hat. Was ebenfalls ein Klaps auf die Schulter hätte sein können, wird nun von Blogs und Internet-Foren als schlimmstes Szenario ausgelegt: Bush beleidigt mit dieser Geste nicht einfach nur den Mann, dem er die Hand schüttelte, nein, er benutzt Clinton auch noch als sein persönliches Taschentuch. Wie dem auch sei, Bush kann nichts mehr gegen seinen viralen Ruhm tun. Auf YouTube wurden Kommentare zum Video bereits verboten. Doch seht selbst:

Viral der Woche: kostenlose BMW Werbung dank Ashton Kutcher

Dank eines Tweets von Promi Ashton Kutcher bekommt BMW nun kostenlose Werbung. Ashtons Twitter-Account @aplusk zählt stolze 4,5 Millionen Follower. In seinem Tweet, in dem er versichert, nicht von BMW bezahlt worden zu sein, verweist er begeistert auf ein YouTube Video. Den Autohersteller wird´s freuen: Innerhalb von 4 Tagen sahen sich mehr als 600.000 Nutzer den Spot an.

YouTube mit neuem Elternkanal ForMom

YouTube startete soeben zusammen mit Kodak den neuen Online-Kanal ForMom, eine Plattform auf YouTube, auf der sich Mütter gegenseitig Tipps und Tricks rund um Elternschaft geben können. Es stehen Videos zu Themen wie Kochen, Beauty, Spielzeug oder Gesundheit zur Auswahl, die kommentiert und durch eigene Videos ergänzt werden können. Gesponsert wird der Kanal von Kodak, wobei Familien beispielsweise an einem Online-Familien-Video-Contest teilnehmen können und eine Reise sowie verschiedene Kodak Produkte gewinnen können.
Mal sehen, welche Partnerschaft YouTube als nächstes eingeht…

Einparkopfer bekommt neues Auto – dank YouTube

Das Video eines extrem misslungenen Parkversuchs machte auf YouTube als Viral die Runde. Über 1,6 Mio. mal wurde das Video innerhalb einer Woche angeklickt, um zu sehen wie in Ontario ein BMW beim Einparkversuch über einen geparkten Hyundai hinweg fährt. Die 62-jährige Fahrerin ergriff sofort die Flucht und hinterließ einen zerbeulten Wagen. Das Ganze wurde von einer Überwachungskamera gefilmt und ins Netz gestellt. Daraufhin erlangte das Video eine Bekanntheit, welche Hyundai Canada zu einer „selbstlosen“ Tat inspirierte: Sie erkannten das große Marketingpotential und schenkten dem Besitzer des kaputten Wagens ein neues Auto. Dies wurde vom Unternehmen ebenfalls gefilmt und auf YouTube veröffentlicht. Die ertappte Fahrerin ging leer aus und wurde wegen Fahrerflucht verhaftet.

Flierales Marketing bannt Frankfurter Buchmesse

Vielleicht nicht ganz im Sinne des Tierschutzbundes, dafür umso mehr im Blickfeld der Messebesucher: Die innovative Marketingidee des Eichborn Verlags faszinierte auf der Frankfurter Buchmesse. Die Macher des „kleinsten Werbegags der Welt“ setzten auf tierische Unterstützung und brachten kleine Werbebanner an echten Fliegen an. Durch einen Faden wurden die Fliegen mit dem roten Eichbornbanner verbunden und zogen ihre Bahnen und Banner auf dem Messegelände. Diese fliegende Werbung konnte kein Besucher übersehen. Auf Youtube verbreitet sich das Video wie im Flug und definiert eine neue Art des Marketing: das flierale Marketing.

Wir hoffen allerdings, dass Fliegenbanner nicht zum Trend werden, auch wenn Eichborn versicherte, dass keine Fliege zu Schaden kam: Der Banner wurde mit Wachs an den Tieren befestigt und löste sich nach 2 Stunden von selbst ab.