Deutsche Online Shops aufgepasst: Pinterest nicht vergessen!

Pinterest ist in Deutschland kein Thema? Stimmt – noch nicht so recht. Trotzdem setzen einige wenige deutsche Online Shops das Bilder-Netzwerk schon erfolgreich für sich ein.

Searchmetrics hat hierüber diese Woche in ihrem Blog berichtet, eingeleitet mit den Worten “Pinterest ist der Hammer!”. Die Leute aus Berlin zeigen da in der Tat einige interessante Auswertungen.

Wenn man z.B. sieht, was apple.com/de oder hm.com/de an Pins pro Woche auf die Waage bringen – wow!

Schnelles Fazit: Für den B2C-Bereich des E-Commerce ist Pinterest ein Thema, das man auch in Deutschland nicht mehr lange vernachlässigen darf.

QR-Codes auf Hausdächern als Werbung auf Google Maps

 

QR-Codes auf Produktverpackungen, Plakatwänden oder in Zeitschriften kennen wir bereits. Doch nun gibt es sie bald auf Hausdächern. Eine amerikanische Firma bietet Unternehmen an, die scannbaren Codes auf der Gebäudeoberseite zu installieren und auf diese Weise kostenlose Werbung auf Google Maps zu schalten.

Eine interessante Idee – immerhin wurde Google Earth rund 400 Millionen mal heruntergeladen und erreicht ein großes Publikum. Seit April 2010 ist eine Google-Earth-Funktion in Google Maps eingebaut (Earth View). Sehen sich die Nutzer den Ort auf der Karte an, so sehen sie den von Satelliten aufgenommenen Code auf dem Gebäude, können ihn mit ihrem Smartphone scannen und erhalten Zugang zu Videos, Coupons oder anderen Inhalten.

Ob das wirklich eine effektive Form des Marketing ist, bleibt abzuwarten. Immerhin kostet die Installation des Service, genannt Blue Marble, durch das Unternehmen Phillips & Co. 8.500 Dollar. Anschließend dauert es etwa ein Jahr, bis die Codes auf Google Earth zu sehen sind. Bessere Erfolgsaussichten hätte diese kreative Idee bei häufigeren Google Maps Updates.

 

Super Bowl Werbung: Welche Marken sammelten die meisten Fans und Follower

Ein 30 Sekunden Werbespot während des Super Bowl kostet 2,6 Millionen Dollar. Dafür erreicht das Ereignis regelmäßig die höchsten TV-Einschaltquoten des Jahres: 111 Millionen US-Bürger sahen das Event 2011 und damit auch die Commercials.

Wer hier gute Spots bringt, kann seine Social Media Präsenz enorm ausbauen. Klarer Gewinner dieses Jahr ist Mercedes-Benz. Der Autohersteller steigerte seine Fananzahl auf Facebook um 40%, auf Twitter sogar um 95%. Neben TV-Spots setzte Mercedes für seine Super Bowl Kampagne auch auf Social Media Kanäle, wo gezielt um Fans und Follower geworben wurde.

Gewinner auf Twitter ist Bridgestone. Das Unternehmen steigerte seine Followerzahl um 461%. Die Strategie: Promoted Tweets, die bei den Suchanfragen auf Twitter.com eingeblendet werden (wer nach Super Bowl suchte, sah die Anzeige) und Promoted Ads, die am Seitenrand den Nutzern andere Accounts vorschlagen, die ihnen gefallen könnten. Die Zielgruppe waren Football Fans und Nutzer mit Interesse an Bridgestone-Produkten.

Auch Volkswagen lieferte einen guten Commercial. Innterhalb von 10 Tagen erhielt das Viral über 26 Millionen Klicks!