Typische Twitter-Fehler von Unternehmen

Hier eine Liste mit Fehlern, die Unternehmen häufig auf Twitter begehen. Manche der Fehler kann man innerhalb von Sekunden beheben, bei anderen muss man ein bisschen Zeit investieren.

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1. Branding: Der Twitter-Account sollte die Marke widerspiegeln. Typische Fehler hierbei sind:

  • Es wird ein privater Twitter-Account für das Unternehmen genutzt.
  • Das Business-Logo wird nicht als Avatar genutzt. Wenn die Wahl auf ein designtes Bild fällt, sollte es das Logo der Marke sein. Hierüber lässt sich streiten, denn auch ein Foto des Mitarbeiters kann zum Einsatz kommen. Hier sollte jedes Unternehmen selbst entscheiden, wie persönlich es wirken möchte. In der Twitter-Kundenbetreuung ist ein Foto des Mitarbeiters sicher angebrachter, als bei einem Account, der lediglich Gutscheine bewirbt.
  • Die Twitter-Seite wird nicht markengerecht gestaltet.
  • Es wird nicht auf die Website verlinkt.

 

2. Botschaften senden: Twitter ist um vieles nützlicher, wenn man eigene Botschaften sendet, anstatt nur die Tweets anderer weiterzuleiten.

  • Die Menschen wollen etwas Neues und Interessantes. Ein Retweet ist etwas, das schon gesagt wurde. Man sollte RTs deshalb sparsam einsetzen.
  • Man sollte Fragen offen und nicht zu spezifisch formulieren, um eine große Anzahl an Followern zu erreichen.

 

3. Interagieren: Um mit potenziellen Kunden und Partnern zu interagieren und eine Verbindung aufzubauen, muss man ihnen Mehrwert bieten.

  • Teile mit, was dezeit in der Branche passiert und die Branche bewegt.
  • Spreche über Dinge, die deine Follower interessieren.
  • Best Practices und Anleitungen sind für die User nützlich.

 

4. Helfen: Den Dialog halten, in dem man den Menschen hilft und nicht nur verkaufen will.

  • Um zu helfen, kann man durchaus auch auf andere User, Unternehmen und Produkte verweisen.
  • Finde heraus, was genau das eigene Unternehmen anbietet, das den Menschen beim Lösen von Problemen hilft. Suche die Leute, die diese Probleme haben.

 

5. Über-Folgen: Die Anzahl der User, denen man folgt, sagt etwas über das Unternehmen aus.

  • Starke Marken haben immer mehr Follower, als User, denen sie selbst folgen.
  • Die Quote sollte 1:1 nicht überschreiten. Besser man folgt 10% weniger, als einem selbst folgen.

 

6. Timing: Verteile die Tweets. Verwendet man einen automatischen Service, sollte auch dieser die Tweets mit einem zeitlichen Abstand senden. Sonst wirk es, als hätte man jeden Tag nur 5 Minuten Zeit, in denen man so viel wie möglich in die Welt hinauszwitschern will.

  • Tools wie Pluggio oder Hootsuite helfen bei der zeiltichen Planung der Tweets, sodass sie in einem angehnemen Abstand veröffentlicht werden.
  • Getimte Tweets wirken professioneller und erreichen zum richtigen Zeitpunkt mehr User.
  • 5 bis 10 Tweets in nur einer Minute zu senden, ist der sicherste Weg, die Follower zu verlieren.

 

7. Persönlichkeit zeigen.

  • Menschen wollen nicht mit Bots kommunizieren, sondern mit echten Personen reden. Dies sollte man bei seinen Tweets beachten und zeigen, dass ein Mensch dahinter steht.

Hilfreich ist es, sich ein bisschen Zeit zu nehmen und andere erfolgreiche Unternehmen auf Twitter zu studieren.

Infografik: Wie kleinere Unternehmen Social Media nutzen

Bei Social Media geht es in erster Linie um Interaktion und Engagement mit der Commuity. Doch die Community verhält sich je nach Plattform unterschiedlich. Das sollten Unternehmen beachten. Twitter ist ein Dialog-Medium: Die Nutzer antworten eher und wollen einen Dialog mit dem Unternehmen starten, doch klicken sie nicht so häufig auf Links wie bei Facebook. Auf Facebook wollen die Nutzer Fotos und einmalige, abgeschlossene Posts und klicken eher auf Links. Facebook erzeugt somit stärker Traffic für die Website als Twitter.

Die Umsätze der Web-Giganten – so viel verdienen Google, Facebook und Co

Google macht fast 20 Dollar Umsatz im Jahr pro Nutzer – mehr als jeder Konkurrent. Facebook schafft dagegen nur 3 Dollar und Twitter kommt gerade mal auf 90 Cent. Warum das so ist und weitere interessante Fakten zur Profitabilität der wichtigsten Web-Unternehmen, zeigt eine Analyse von Spiegel Online.

Google und Facebook

Warum verdient Google je Nutzer 6 mal so viel wie Facebook? Die Geschäftsmodelle beider Unternehmen basieren darauf, dass sie Werbeflächen im Umfeld eines beliebten kostenfreien Dienstes verkaufen. Doch Googles Anzeigekunden bieten wohl höhere Preise pro Klick oder es liegt am Umfeld: Auf Facebook ist man eher privat unterwegs und klickt deshalb nicht so häufig auf die Banner-Anzeigen. Nach einer Suche bei Google hingegen klickt wohl ein höherer Anteil der Nutzer auf der Ergebnisseite auf die dazu passenden Werbeanzeigen. So setzte Google 2010 allein mit Werbung auf den eigenen Web-Seiten 19 Milliarden Dollar um. Facebook, Twitter, AOL und andere hier untersuchte Unternehmen kamen zusammen nur auf gut ein Fünftel dieser Summe.

Xing und Zynga

Xing und Zynga ähneln sich ebenfalls in ihrem Geschäftsmodell: Ein kleiner Teil der Nutzer zahlt für Zusatzangebote (sogenannte Freemium-Modelle). Bei Xing sind das 8 % der Nutzer, bei Zynga etwa 3%. Doch Xing erwirtschaftet einen doppelt so hohen Umsatz je Nutzer wie der Spielanbieter Zynga, der einfach durch seine 276 Millionen Nutzer so lukrativ ist. Eine Premium-Mitgliedschaft bei Xing kostet 5 Euro im Monat, eine Recruiter-Mitgliedschaft 50 Euro, was wohl deutlich mehr Einnahmen pro User bringt, als der Verkauf von virtuellen Kühen.

Twitter

Twitter schafft es derzeit noch nicht, seine enorme Aufmerksamkeit in Einnahmen umzusetzen. Zwar nutzen 160 Millionen User weltweit den Dienst, doch Facebook macht etwa dreimal so viel Umsatz je Nutzer. Anzeigekunden bei Twitter können sogenannte Promoted Tweets schalten, die bei den Suchanfragen auf Twitter.com eingeblendet werden oder mit Promoted Accounts für sich werben.

Einen Überblick über die Umsätze, Besucherzahlen, Gewinne und Firmenbewertungen der acht großen Online-Unternehmen liefert diese Tabelle:

An beiden folgenden Grafiken erkennt man sehr gut, wie lukrativ das jeweilige Geschäftsmodell ist. Facebook hat zwar halb so viele Nutzer wie Google (Grafik 1), doch schafft es nur ein Sechstel des Jahresumsatzes von Google (Grafik 2).

Grafik 1: Aktive Nutzer pro Monat

Grafik 2:  Jahresumsatz je Nutzer

Die Quellen der Daten gibt es hier:

Quellen Nutzerzahlen:

Google: Aktive Nutzer der Google-Suche pro Woche laut Google-Managerin Marissa Mayer im September 2010

Facebook: Aktive Nutzer (im vergangenen Monat eingeloggt) laut Facebook

Zynga: Monthly Active Users laut dem Statistikdienstleister Appdata, Stand: 14.2.2011

AOL: Unique monthly visitors Anfang 2011 laut AOL, Gesamtwert weltweit, abzüglich der für “Huffington Post” angegebenen 25 Millionen Besucher

Twitter: Aussage von Mitgründer Biz Stone im April 2010 im US-Sender CBS News

New York Times Digital: Unique monthly visitors auf nytimes.com 2010 laut dem Analystenhaus Trefis

Huffington Post: Unique monthly visitors Anfang 2011 laut AOL

Xing: Registrierte Nutzer 2009 laut Xing-Jahresbericht

Quellen Jahresumsätze und -gewinne:

Google: Google Jahresbericht 2010

Facebook: geschätzter Umsatz in den ersten neun Monaten 2010 von 1,2 Milliarden US-Dollar laut “Financial Times”, hochgerechnet auf ein Jahr

Zynga: geschätzter Umsatz 2010 laut ” Wall Street Journal

AOL: Umsatz 2010 laut ” Mediaweek“. Die Anzeigeneinnahmen weisen wir getrennt aus, weil das Internetzugangsgeschäft – Abo-Gebühren aus alten Verträgen – das Bild sonst verzerrt.

Twitter: interne Umsatzprognose für 2010 laut TechCrunch

New York Times Digital: Digitalumsatz 2010 der “News Media Group” (NYTimes.com) laut Jahresbericht der “New York Times”, der Jahresgewinn hingegen ist nur für das Gesamtunternehmen ausgewiesen, daher sind diese Zahlen nicht in Relation zu setzen – die Gewinnmarge haben wir deshalb nicht berechnet.

Huffington Post: Umsatz 2010 laut Bloomberg

Xing: Umsatz 2009 laut Xing-Jahresbericht, umgerechnet in Dollar nach dem Kurs vom 14. Februar 2011

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Quellen Firmenwert

Google: Börsenwert am 14.2.2011 laut Google Finance

Facebook: Facebook-Mitteilung Januar 2010

Zynga: Schätzungen vom Februar 2011 laut ” Wall Street Journal

AOL: Börsenwert am 14.2.2011 laut Google Finance

Twitter: Firmenwert in einer Finanzierungsrunde im Dezember 2010 laut ” Informationweek

New York Times Digital: Börsenwert der New York Times Corporation am 14.2.2011 laut Google Finance. Der Börsenwert der New York Times Gruppe ist nur begrenzt mit dem von Google oder AOL vergleichbar, da der Digitalbereich der New-York-Times-Gruppe im vierten Quartal 2010 nur 26 Prozent des Gesamtumsatzes der Firma erwirtschaftete.

Huffington Post: laut AOL bezahlter Kaufbetrag

Xing: Marktkapitalisierung am 14.2.2011, in US-Dollar umgerechnet zum Tageskurs, Quelle: Börse Frankfurt

Twitter Marketing Leitfaden

Follower auf Twitter gewinnt man leichter als Fans auf Facebook, heißt es oft. Ein großer Vorteil von Twitter ist es in jedem Fall, dass man mit potentiellen Kunden in Verbindung treten kann, noch bevor sie Fan der Unternehmensseite sind.

Doch wie erstelle ich ein Twitter-Profil und entwickle eine erfolgreiche Twitter Marketing Strategie? Hier ein paar grundlegende Tipps, aber auch neue Ideen für erfahrene Twitter-User.

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Was macht meine Konkurrenz?

 

Wer neu ist auf Twitter und noch nicht weiß, wem er folgen soll, kann zunächst einmal die Konkurrenz unter die Lupe zu nehmen. Es finden sich garantiert ähnliche Unternehmen, Blogger oder Selbstständige aus meiner Branche, die Twitter für sich nutzen. Meist gibt es Hinweise auf deren Homepage, oder man nutzt Verzeichnisse wie Twellow oder Wefollow um Twitter-User nach Branchen sortiert zu finden.

Hier sollte man von den besten Beispielen lernen. Als Bäckereibesitzer bringt es mir nicht viel dem Konkurrenten nebenan zu folgen, der nur 3 Follower hat. Besser man sucht sich eine Bäckerei in einer größeren Stadt mit vielen Followern und beobachtet, was sie macht. Was scheint zu funktionieren, was kommt weniger gut an?

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Grundlegende Profil-Elemente festlegen

 

Bevor man sich Follower sucht, sollte man sich zunächst seinem eigenen Profil widmen. Wichtig sind folgende Elemente:

Persönliches Hintergrund-Design: Kommt ein Kunde zum ersten Mal auf das Twitter-Profil, sollte er eine gut gemachte Seite vorfinden, die die Marke auch widerspiegelt.

Prägnante und informative Biographie: 160 Zeichen stehen zur Verfügung um sich selbst zu beschreiben und das, was andere erhalten, wenn sie Follower werden. Das sollte interessant und überzeugend sein!

Profilbild: Den schlichten Twitter-Symbolen will niemand folgen. Genauso wenig einem Logo (es sei denn, es ist ein sehr bekanntes und beliebtes). Was die Menschen sehen wollen, ist die Person hinter dem Profil. Bei Social Media geht es um Beziehungen, und die Nutzer wollen mit anderen Menschen Kontakte knüpfen nicht mit Unternehmen oder einer Software.

Tolle Tweets: User folgen einem, wenn sie die neuesten Tweets überzeugend finden. Kommen sie auf das Profil, sehen sie sich meist die letzten 20 Tweets an. Diese Tweets sollten zeigen, dass man mit anderen interagiert und ihnen Mehrwert durch interessante Inhalte gibt. Verkaufsorientierte Tweets in Eigenwerbung sollten hier weniger vorherrschend sein.

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Die richtigen Follower finden

 

Hat man sein Profil erstellt und ein paar gute Tweets veröffentlicht, sollte man sich nun nach den passenden Followern umsehen, die sich für Inhalte aus der eigenen Branche interessieren. Hier bieten sich die schon erwähnten Verzeichnisse Twellow und Wefollow an.

Bei TwitterCounter Search gibt man ein Keyword ein und erhält eine Liste der User zu denen das Keyword passt sowie deren Anzahl an Follower und wie vielen Usern sie folgen.

Ist das Follower / Following Verhältnis eines Users in etwa 1:1, kann man davon ausgehen, dass sie eine Follow-Back Applikation haben: Folgt mir jemand folge ich ihm automatisch auch.

Mit Listorious kann ich Twitterlisten durchstöbern, die andere User aus meiner Branche zusammengestellt haben.

Mittlerweile gibt es viele Applikationen, die den Following-Prozess automatisieren. Eine der beliebtesten ist Twitter Adder. Diese Software findet und folgt neuen Usern, die zu festgelegten Stichwörtern passen. Folgen diese User mir nicht ebenfalls innerhalb einer bestimmten Zeit, werde ich automatisch wieder „entfolgt“.

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Follower über die eigene Online-Präsenz generieren

 

Hat man eine Website, einen Blog, E-Mail-Newsletter oder andere Online-Präsenzen, kann man die sich dort tummelnden Nutzer, auf den Twitter-Account holen, indem man z.B. seinen Twitter-Link anhängt (in der E-Mail Signatur, Forum-Signatur oder im Facebook-Profil).

Für den Blog eignet sich der Retweet Button von Twitter, der neben jedem Blog-Post erscheint und es den Lesern erlaubt, diese Artikel auf Twitter weiterzuleiten. Danach wird der Leser gefragt, ob er dem Unternehmen folgen möchte. 

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Direkte Nachrichten versenden

 

Hat man nun einige Follower, gilt es, in Beziehung zu ihnen zu treten. Eine Möglichkeit Kontakt herzustellen sind direkte Nachrichten. Viele Nutzer stehen dieser Möglichkeit skeptisch gegenüber, da schnell ein Spam-Bezug hergestellt wird. Dieser entsteht, wenn in den Nachrichten, das Produkt oder der Service ohne Umwege beworben wird oder man sich in deren Mailing-Liste eintragen soll (als Teaser werden kostenlose eBooks und ähnliches geboten). So würde man in einem persönlichen Gespräch niemals vorgehen. Besser ist es, wenn man dem neuen Follower dankt, dass er einem folgt. Oder man fragt ihn, was er von dem Unternehmen erwartet, welche Art Tweets ihn interessieren, etc.

Die Nachrichten sollten auf den Follower zugeschnitten sein, was schwierig wird, wenn man jeden Tag viele neue Follower bekommt. Hier helfen automatische Services weiter.

Auf kostenlosen Services wie Social Oomph kann man sich registrieren und jedem neuen Follower automatisch eine direkte Nachricht schicken lassen. Auch hier: nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und das eigene Produkt preisen. Wenn es möglich ist, den Nutzer anschließend immer so gezielt wie möglich ansprechen, wenn er auf die Nachricht antwortet.

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Was kann automatisiert werden, was muss man selbst machen?

 

Social Media und Automatismus schließen sich eigentlich gegenseitig aus. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als auf Twitter zu merken, dass ein Account nur ein automatischer Bot ist. Manche Dinge lassen sich jedoch hervorragend automatisch managen.

Ein Service ist zum Beispiel TwitterFeed. Der eigene Twitter-Account veröffentlicht hier immer dann einen Tweet, wenn der Lieblings-Blog einen Artikel gepostet hat. Man nutzt dafür deren RSS Feed. Am Ende des Tweets kann man den eigenen Unternehmensnamen anfügen und beweist damit Loyalität gegenüber dem Blog-Besitzer, was durchaus zu Kooperationen führen kann.

Ein weiterer Service ist Tweet Old Posts. Dieses Plugin tweetet Posts aus dem eigenen Blog-Archiv an die Follower, sodass neue Follower Inhalte sehen, die sie verpasst haben.

Die beiden Services haben den Vorteil, dass sie den Account aktiv halten, wenn man selbst gerade keine Zeit hat, sich um ihn zu kümmern. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass direkte Antworten @Username am besten beweisen, dass kein Roboter hinter dem Account steht. Also nicht nur tweeten sondern auch zuhören!

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Zuhören auf Twitter durch Suchen und Listen

 

Eines der besten Management Tools um auf Twitter zuzuhören ist HootSuite. Damit kann man mehrere Tabs mit bis zu 6 Streams erstellen. Die Tabs können Erwähnungen der eigenen Marke anzeigen oder nach anderen Keywords suchen.

Twitter Suche

Auf Twitter nach bestimmten Keywords zu suchen, kann sehr aufschlussreich sein. Verkauft man z.B. Autozubehör, kann man mit HootSuite eine Suche nach „guter Auspuffdämpfer?“ starten um alle Tweets zu sehen, die danach fragen. Ein Blogger im Bereich Essen kann mit HootSuite z.B. nach „Plätzchen Rezept?“ suchen. Dem Sender kann man dann eine Antwort schicken mit einem Link auf die eigene Website.

Die Advanced Twitter Suche kann noch detaillierter z.B. nach Keywords in einem bestimmten Umkreis suchen.

Twitter Listen

Twitter Listen können bis zu 500 User beinhalten, die man monitoren kann. Eine gute Möglichkeit um Meinungsführer der eigenen Branche zu beobachten. Die Listen kann man auf HootSuite erstellen, indem man eine neue Kolumne zu einem der Tabs hinzufügt, eine neue Liste erstellt und User hinzufügt.

Formulists ist ein neuer Service, der automatisch Twitter Listen erstellt, sortiert nach Ort der Follower, deren Keywords in ihrer Biographie, neueste Updates, usw.

Monitoring des Unternehmens und der Marke

 

Um seine Online Reputation zu überprüfen, kann man ebenfalls mit HootSuite Erwähnungen des Unternehmens, der Marke oder Website, des Blog oder der Produkte verfolgen, indem man eine Keyword-Suche kreiert. So erkennt man Fürsprecher oder kann schnell auf negative Kommentare reagieren.

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Trend-Themen und Hashtags

 

Heftet man an seine Tweets einen aktuell beliebten Hashtag (#Keyword), kann man seinen Bekanntheitsgrad im Twitter-Universum über die eigene Followerschaft hinaus ausdehnen. Die 10 aktuell beliebtesten Hashtags werden am rechten Rand der Twitter-Homepage angezeigt und können nach Ort eingegrenzt werden. Ist ein Trend dabei, der zur eigenen Marke passt, kann man auf den Zug aufspringen: Die Tweets mit diesem Hashtag werden von jedem gesehen, der dieses Thema verfolgt. Eine gute Möglichkeit um neue Follower und Traffic für die Homepage zu generieren.

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Twitter Chats

 

Zum Schluss gibt es noch die Möglichkeit mit der Twitter-Community zu kommunizieren, wenn man an relevanten Twitter-Chats teilnimmt. In diesem Google Spreadsheet stehen aktuelle und regelmäßige Termine. Auch auf diese Weise kann man gezielt neue Follower gewinnen.

17 Monitoring Tools für Twitter

Vorbemerkung: Teile zu diesem Beitrag haben wir hier gefunden.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die Teilnahme am Social Web für Unternehmen zum Pflichtprogramm gehört. Doch ob man ein guter Mitspieler ist, ist oft nicht einfach zu bestimmen: Erreiche ich überhaupt meine Zielgruppe? Wie wird meine Marke wahrgenommen? Was sagen die Menschen über mich und meine Produkte?

Twitter eignet sich hervorragend um den Kunden im Netz zuzuhören, denn:

  • Twitter liefert Echtzeit-Ergebnisse. Breaking-News verbreiten sich mit unglaublicher Geschwindigkeit und dank der Echtzeit-Suchoption erhält man eine genaue Momentaufnahme der öffentlichen Meinung.
  • Twitter hat eine hohe Reichweite
  • Twitter ermöglicht sofortiges Feedback – sowohl von Kundenseite als auch von Unternehmensseite

Es gibt zahlreiche Twitter-Analysetools, die helfen, den Erfolg der Unternehmensaktivitäten zu messen und zu wissen, was die Kunden über die Marke sagen. Hier eine Auswahl:

Twazzup: Ist ein Programm, das dem User sagt, wann bestimmte Keywords in einem Tweet verwendet werden. Die Ergebnisse werden kategorisiert nach „beliebteste Links“, „einflussreichste User“ und Echtzeit-Stream. Per Mouse-over erhält man weitere Infos zu den Nutzern.

TwitterGrader: Ein kostenloses Tool, mit dem man seinen Twitter-Einfluss messen kann. Es berücksichtigt dabei verschiedene Faktoren wie: Anzahl der Follower, deren Einfluss und wie sehr man sich in die Community einbringt.

Twitscoop: Gibt eine Echtzeit-Visualisierung der Twitter-Gespräche. Ein Algorithmus zerlegt jeden englischsprachigen Tweet in Tags, die nach Häufigkeit sortiert werden. So erkennt man aufkommende Trends, Neuigkeiten und die Entwicklung spezieller Keywords.

TweetBuzzer: Über welche Marken wird auf Twitter am häufigsten gesprochen. Die Top-Marken kann man in einer 24 Stunden, 7 Tage oder 30 Tage-Ansicht verfolgen.

TweetEffect: Hier findet man heraus, mit welchen Tweets man Follower gewonnen oder verloren hat. Jeder Tweet, der darauf einen Einfluss hatte, wird farblich markiert gelistet. Da der Dienst in der Beta-Phase ist, sind manche Ergebnisse leider nicht korrekt.

TweetPsych: Mithilfe zweier Sprach-Algorithmen, die die Inhalte der Tweets analysieren,  wird ein psychologisches Profil eines Nutzers erstellt. Dafür werden die letzten 1000 Tweets durchsucht und mit anderen Usern verglichen.

Twittercounter: Mit diesem Service erhält man Statistiken über seine Follower, Usern denen man selbst folgt und tägliche Tweets. Mehrere Accounts können miteinander verglichen werden.

Twitter Analyzer: Wer gerne mit Google Analytics arbeitet, wird dieses Tool lieben: Man sieht wie viele Follower gerade online sind, wer die eigenen Posts retweetet, was die Menschen über einen schreiben, Follower Statistiken, die eigenen Tweet-Gewohnheiten und einiges mehr. Übersichtlich dargestellte Ergebnisse in Chart-Form.

Twitturly: Analysiert die URLs, die auf Twitter kursieren. Jedes mal, wenn eine URL gezwitschert wird, zählt Twitturly das als eine Stimme. Je mehr Stimmen innerhalb der letzten 24 Stunden, desto höher wird die URL im Ranking dargestellt.

Tweettronics: Hiermit kann man Twitter-Gespräche über Produkte, Marken und Themen finden und daran teilnehmen. Die ersten 14 Tage sind kostenlos.

Twitalyzer: Kostenloses Tool, mit dem man die Aktivität eines jeden Twitter-Nutzers messen kann: Einfluss, Beliebtheit, Schnelligkeit und Verbreitung werden gemessen.

Monitter: Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Tool um einen Monitoring-Service, der die Twitter-Welt nach bestimmten Keywords durchsucht.

Spy: Sehr einfach zu bedienendes Tool, das die Gespräche auf Twitter, Friendfeed, Flickr, Blogs und anderen Social Networks nach Keywords durchforstet und anzeigt.

Emotionstream: Emotionstream ist ein Datamining Projekt, das Twitter nach Emotionen durchsucht. Ziel ist es herauszufinden, welche Themen Menschen glücklich oder traurig stimmen.

Klout: Sehr interessantes Tool, mit dem man seinen Einfluss auf Twitter messen kann. Verschiedenste Werte werden hinzugezogen und eine Klout-Score berechnet, die aussagt wie sehr und auf welche Art man auf Twitter interagiert.

Web2Express: Mit semantischen und NLP Tools werden Millionen von Twitter-Gesprächen und Blogs analysiert. Trends werden entdeckt, die Marken, Unternehmen oder Wettbewerber betreffen.

BackTweets: Damit kann man bestimmte Links auf Twitter suchen und deren Anzahl grafisch darstellen lassen.