5 Tipps für Reise- und Tourismus-Seiten auf Facebook

Die Reise- und Tourismusbranche entdeckt zunehmend das Potenzial von Facebook um Kunden zu gewinnen. Hier sind 5 Beispiele gelungener Unternehmensseiten, die mit verschiedenen Ideen die Kunden überzeugen.

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1. Stelle die eigenen Vorzüge heraus

Facebook bietet viele Möglichkeiten die eigene Marke ins rechte Licht zu rücken. Auf Custom Landing Pages können die User erfahren, was es Neues über das Unternehmen gibt. So zeigt beispielsweise die Landing Page von Delta visuell ansprechend Neuigkeiten und Entwicklungen – eine Art Pressemitteilungs-Seite. Die Fans erfahren, dass immer mehr Flugzeuge mit W-Lan ausgestattet werden, neue Routen in Planung sind und die erste Klasse bald in regionalen Linienflügen angeboten wird. Die Nutzer können jede Mitteilung mit „gefällt mir“ markieren.

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2. Veranstalte Contests und belohne mit Werbegeschenken

Jeder liebt es zu gewinnen. Also gebe deinen Fans etwas, das sie gewinnen können. Sei es ein Gratis-Flug, eine kostenlose Übernachtung in einem Hotel, Rabatte oder Bonus-Milen, Contests sind eine tolle Möglichkeit um die Community zu aktivieren. Umso besser, wenn die Fans dabei eigenen Content generieren, wie z.B. Fotos, Videos oder Feedback teilen. So werden auch die Nutzer, die nur einen Preis gewinnen wollen, aussortiert.

Die Hotel-Kette Kimpton veranstaltete im Zuge ihres 30. jährigen Bestehens einen Wettbewerb. Fans sollten ihre schönste Geburtstagserinnerung teilen, und zwar als Geicht, Haiku oder Sonett und einem Foto. Die besten 30 Einsendungen gewannen eine kostenlose Übernachtung in einem Kimpton-Hotel.

Die Fluggesellschaft Virgin America veranstaltet einen „Chicago-Wettbewerb“. Auf einem Extra-Tab können die Nutzer Videos hochladen, in denen sie zeigen ,wie sie etwas Alltägliches verschönern. Der Gewinner fliegt mit einer Konkurrenz-Airline von Chicago nach Kalifornien, aber mit einem Virgin America Flug zurück. Das bessere Erlebnis zum Schluss soll neue Fans von der Marke überzeugen.

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3. Biete abwechslungsreichen Content

Status-Updates sind gut, doch man sollte auch andere Elemente integrieren um die Fans zu halten. Das Luxus-Resort Terranea in Kalifornien postet zum Beispiel Videos der dort abgehaltenen Hochzeiten. Videos, Fotos, Hotel- und Restaurantbewertungen von Seiten wie Yelp lockern den Content auf sowie Reise-Empfehlungen oder spannende News der Marke.

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4. Biete die Buchung per Facebook an

Kunden wollen ihre Reiseplanung so einfach wie möglich durchführen. Extrem nutzerfreundlich kann man das gestalten, wenn die Kunden ihren Urlaub direkt auf Facebook buchen können. Marken wie W Hotels oder Delta Airlines bieten diesen Service schon an. Das Buchungsmodul befindet sich meist auf der Haupt-Landing-Page. Das effektivste Marketing ist am Point-of-Sale. Will man also auf einer gut gestalteten Fan-Seite etwas verkaufen, so muss das für die Kunden so einfach wie möglich machbar sein. Ein Buchungs-Widget hilft dabei.

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5. Zeige tolle Bilder

Gerade bei Reisen kann man mit guten Bildern beeindrucken. Man zeigt den Kunden, was das Hotel zu bieten hat: Bilder des Wellnessbereichs, der Pools, Strände, Natur oder von schicken Restaurants, die ein Top-Fotograf gemacht hat. Das funktioniert natürlich auch bei Airlines. Die Reise-Seite Jetsetter besticht beispielsweise mit sehr guten Fotos.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Mashable.

7 Tipps für mehr Sales durch Social Media

Wer verkaufen will, braucht zunächst einmal Aufmerksamkeit. Doch wie schaffe ich es, potenzielle Kunden auf mich aufmerksam zu machen, das Interesse zu wecken und schließlich einen Verkauf abzuschließen? Dank Social Media haben Unternehmen hier vielfältige Möglichkeiten, doch sie müssen ein paar Regeln beim Aufbau von Beziehungen beachten.

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1. Die Kunden nicht überrennen

 

Nichts schreckt potenzielle Kunden mehr ab, als eine offenkundige „Unterhalten wir uns, damit ich dir etwas verkaufen kann“-Botschaft. Man sollte langsam anfangen: Ihre Blog-Posts kommentieren, sie bedacht retweeten oder ihnen ein Kompliment für einen Beitrag machen. So wird man mit ihnen vertrauter, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie mit dem Unternehmen in Zukunft interagieren. Hier gilt die Regel des US-Soziologen George C. Homans: Kontakt schafft Sympathie. Die Sympathien steigen umso mehr, wenn man den Nutzern bei jedem Kontakt Mehrwert, guten Content oder nützliche Informationen bietet.

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2. Wer gibt, gewinnt

 

Die Welt von Social Media verändert sich schnell, doch die Grundregel „Wer gibt, der gewinnt“ bleibt bestehen. Das bedeutet: Guten Content anbieten oder nützliche Informationen in Form von Whitepapers oder interessanten Studien teilen oder sie zu einem privaten Business-Event einladen. Auf diese Weise kann man sich in positivem Licht zeigen, noch bevor man mit der Person überhaupt persönlich in Kontakt getreten ist.

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3. Sei mutig

 

Cold Calls stoßen oft auf Ablehnung. Das gilt auch online. Im Web wird deshalb das Inbound Marketing gepriesen. Was natürlich ein gutes Konzept ist, doch das bedeutet nicht, dass man nicht proaktiv auf die Nutzer zugehen kann. Findet man eine Person, mit der man in Kontakt treten möchte, sollte man sie auch ansprechen (und dabei Punkt 1 und 2 beachten). Wer niemals einen Schuss abgibt, verpasst zu 100% das Ziel.

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4. Sei positiv und freundlich

 

Wer mutig bei der Akquise ist, denkt oft, er müsse allen beweisen wie herausragend er ist, und entsprechend viel Platz nehmen die eigenen Lobeshymnen ein. Doch einflussreich wird man durch Handeln, nicht durch Worte oder Tweets. Menschen, die helfen und über tolle Dinge von anderen berichten, werden einflussreich.

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5. Mache dich bereit für Schaufensterbummel

 

Wer andere User erreichen will, muss damit rechnen, dass sie wissen wollen, wer man ist. Das erste was Nutzer machen, wenn man ihre Aufmerksamkeit und Neugierde geweckt hat, ist, nach der Person oder dem Unternehmen zu googlen. Deshalb sollte man sicherstellen, bei einer Online-Suche auch so gefunden zu werden, wie man das möchte. Welchen Eindruck hinterlasse ich bei den Nutzern? Wie steht es um meine Online-Reputation?

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6. Zeige Persönlichkeit

 

Menschen gehen Beziehungen ein mit Menschen, die ihnen sympathisch sind. Sympathisch und gewinnend wird man, indem man Persönlichkeit zeigt. Langweiliges vergisst man, Persönlichkeit behält man im Gedächtnis. Social Media Outlets sind der perfekte Ort um sich mit seinen Überzeugungen und Werten zu zeigen.

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7. Ist die Zeit reif, gehe offline

 

Social Media eignen sich hervorragend um Gespräche anzufangen, doch sie sind nicht der einzige Ort dafür. Ist die Zeit reif, kann man die Konversation offline weiterführen. Man kann mit einem Telefonat beginnen oder ein Treffen vereinbaren. Verkaufen ist ein Kontaktsport. Finde einen guten Grund um das Gespräch offline weiterzuführen.

Hier sind ein paar Social Media Tools, die bei der Leadgenerierung und beim Verkauf hilfreich sind:

  • Google Alerts und Twitter Alerts helfen beim Finden von Gründen, Gespräche anzufangen, indem man wichtige Events verfolgt.
  • SocialToo hilft beim Tracken neuer und verlorener Follower.
  • GeoChirp ist praktisch, wenn man seinen Fokus auf eine spezielle Region legt.
  • TubeMogul hilft beim Verteilen und Tracken von Videos.
  • Twellow ist eine Art „Gelbe Seiten“ für Twitter. So kann man neue Nutzer finden.
  • Mit SproutSocial kann man relevante Diskussionen von potenziellen und bestehenden Kunden im Netz finden und monitoren.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaExaminer.

18 Grundregeln des Community Management

Eine Community zu managen ist nicht immer einfach. Doch die Moderation ist ein wichtiger Bestandteil der Social Media Strategie eines Unternehmens. Letztendlich geht es darum, Mehrwert zu generieren, indem man sein Unternehmen mit den Kunden in Kontakt bringt und Informationen zur Verfügung stellt.

Entweder kommen die Informationen vom Unternehmen selbst, oder Mehrwert entsteht durch Gespräche zwischen den Kunden, Gespräche zwischen Unternehmen und Kunde oder mit externen Experten. Als Gegenleistung erhält man wertvolle Daten, baut die Marke und Reputation des Unternehmens auf und erhält wichtige Fürsprecher.

Ein Community Manager muss für ein dauerhaftes Engagement der Kunden sorgen. Man muss den Kunden einen Grund geben, immer wiederzukehren, ohne dass sie darüber nachdenken. Wie erreicht man das?

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Community Management Grundregeln:

 

1. Es muss ein klarer Zweck für die Community bestehen und ein gemeinsames Interesse. So hat zum Beispiel Sage Software seine ACT! Community: Ein soziales Netzwerk, das ACT! Nutzer (ACT! ist eine Software für Kundenservice) weltweit hilft und in kürzester Zeit sehr beliebt wurde. Innerhalb von nur 12 Monaten verzeichnete es 8,9 Millionen Page Views und 266.000 Suchanfragen. Dank der Community stieg die Net Promoter Score von ACT! (Index für die Weiterempfehlungs-Wahrscheinlichkeit) um 15 Prozent.

2. Der Community Manager und dessen Team müssen der Aufgabe gewachsen sein. Community Management ist ein Vollzeit-Job oder verlangt zumindest ein fest eingeplantes Zeitfenster. Keine Angst davor, freiwillige Moderatoren zu engagieren, die einen dabei unterstützen. Man kann auch einflussreiche Community-Mitglieder fragen. Gute Community Manager können den Erfolg des Netzwerks maßgeblich beeinflussen. So erkannte zum Beispiel Lawrence Liu, Blogger bei Telligent Systems, dass man 90 Prozent an Kosten einsparen kann, wenn ein Problem innerhalb der Community gelöst wird, anstatt am Telefon. Also hat er Community Mitglieder dazu motiviert, ihm bei den Problem-Antworten zu helfen (die Antworten konnte er tracken), sparte dadurch sehr viel Geld und konnte nebenbei die Wissensdatenbank erweitern.

3. Finde heraus, wer die Community-Führer sind und arbeite mit ihnen zusammen. Meist sind es nur 1 Prozent der Mitglieder, die aktiv teilnehmen und kommunizieren. Denn 90 Prozent der User lesen die Beiträge nur und bleiben passiv, und 9 Prozent machen ab und zu mit.

4. Schreibe die 90 Prozent passiven Nutzer aber nicht ab – sie können zu aktiven Mitgliedern werden. Also sollte man die Passiven nicht so behandeln, als gäbe es sie nicht. Gib ihnen etwas zu tun: eine kleine Umfrage oder ein Contest, bei dem es etwas Interessantes zu gewinnen gibt.

5. Community Manager müssen um die Bedürfnissee der Community wissen und auch, wo sie im Unternehmen die Lösung dazu finden. Das bedeutet, sie müssen einerseits auf die Fragen der Mitglieder achten, aber andererseits auch wissen, wo die Beschränkungen des Unternehmens liegen. Man ist Fürsprecher der Mitglieder und Manager der Unternehmens-Strategie.

6. Schreite nicht jedes mal ein. Zunächst sollten die Regeln für die Community festgelegt werden, dies kann man zusammen mit der Rechtsabteilung machen und einen Verhaltenskodex bestimmen. Dann sollten alle einen Schritt zurück treten und nur bei klaren Regelverstößen einschreiten. Nicht jede Aktivität der Community sollte bis aufs Kleinste gemanagt werden, auch wenn es mal negative Entwicklungen gibt.

7. Negativen Entwicklungen sollte man aber trotzdem schnell antworten. Die Faustregel besagt: Verwandle das Negative zumindest in etwas Neutrales (wenn möglich sogar in Positives), verwandle das Neutrale in Positives und verstärke das Positive.

8. Inhaltliche Regeln. Füttere die Seite solange mit Experten-Inhalten, bis es von selbst weiterläuft. Das ist leichter gesagt als getan. Mit provokativen Inhalten (im positiven Sinne) erreicht man das jedoch durchaus. Weckt man das Interesse der Community, bleibt sie dabei. Ist man beispielsweise eine Xbox 360-Community, kann man den Mitgliedern Tipps und Tricks zu den Spielen verraten, neue Produkte ankündigen noch bevor sie offiziell angekündigt werden, Wettbewerbe veranstalten, bei der die Community mitmachen kann um etwas zu gewinnen, Chats mit Experten organisieren (z.B. einen bekannten „Star Spieler“ einladen), Beta-Programme für die Mitglieder, etc.

9. Ermuntere die Mitglieder zu Peer-to-Peer Interaktionen. Das ist die Erweiterung von Schritt 8. Letztendlich will man eine Community, die sich selbst genügt und eigenen Content erstellt. Dafür muss man ihnen die Möglichkeit geben, selbst Content hochzuladen. Mitglieder könnten z.B. auch eigene Threads in Foren gründen.

10. Die Mitglieder sollten ermuntert werden, mit dem Unternehmen zusammen zu arbeiten. Zum Beispiel bei der Entwicklung eines neuen Produkts zu helfen oder anderen Kunden bei der Lösung eines Problems helfen können. Die Lösungsvorschläge könnten anschließend auch von der Community bewertet werden. Ein Prozent werden Vorschläge machen und durch die Bewertungsmöglichkeit, machen auch die 9 Prozent Gelegenheits-Nutzer mit.

11. Die Mitglieder müssen immer das Gefühl haben, ernst genommen zu werden. Nicht nur vom Community Manager, sondern auch von der Community. Das Gefühl ernst genommen zu werden, wird bestimmt durch Vertrauen, Reputation, Einfluss und Überzeugungsfähigkeit. Gibt man den Nutzern Tools um ihre Leistungen zu bewerten (wie z.B. Rankings zum Aktivitätslevel), können die Nutzer ihren Status selbst überprüfen und beeinflussen.

12. Belohne nicht nur verkaufsbezogene Aktivitäten. Belohnungen für die Teilnahme an der Community sind wichtig. Je aktiver das Mitglied, desto besser die Belohnung und desto stärker macht der Nutzer mit.

13. Die Mitglieder müssen ihre eigenen Erfahrungen formen können. Je weniger der Community Manager einschreiten muss, desto besser.

14. Man kann durchaus auch Erwartungen an seine Mitglieder stellen. Einen absolut privaten Raum kann niemand von einem sozialen Netzwerk verlangen. Vielleicht erwartet man, Daten der Nutzer sammeln und nutzen zu dürfen oder einfach nur höfliches Verhalten. Was man auch verlangt, man sollte es auf jeden Fall am Anfang der Registrierung deutlich mitteilen. Daran sollte man sich dann auch halten, um das Vertrauen der Nutzer nicht zu missbrauchen.

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Was man nicht machen sollte:

 

1. Die Community ist kein Ort um einfach nur Informationen abzugrasen. Die Prinzipien und das Business-Modell einer Community sind keine traditionellen Unternehmensprinzipien. Hier geht es um Zusammenarbeit und Co-Creation mit den Mitgliedern. Das Modell beruht auf der Generierung von gegenseitigem Mehrwert. Die Seite dient nicht nur der Datensammlung.

2. Zu wenig finanzielle Mittel bereit stellen. Viel wird berichtet über die kostengünstigen Social Media Tools. Dies mag teilweise stimmen, doch wenn man als Unternehmen eine richtige Community aufbauen will, sind die Tools nicht billig. Man zahlt für Technologien, die die Community und deren Informationen schützen, einfach zu nutzen sind, die Community aufrecht erhalten, administrieren und für die vielen Selbst-Manage-Tools, die man den Nutzern bereit stellt. Und das ist nur die Technologie. Die Kosten, den Content der Seite zu erstellen, sind noch höher, da hier Personal und Recherche notwendig sind. Moderatoren und Manager, die Kontakt zur Community halten, werden gebraucht.

3. Eine dauerhafte Verpflichtung muss eingegangen werden und keine kurzfristige Aktion ausgeführt werden. Leider passiert das extrem häufig. Auf der Seite Ning kann man sein eigenes Social Network erstellen, und nur 200.000 der 700.000 dort registrierten Netzwerke werden aktiv gepflegt!

4. Man darf nicht vergessen, dass jedes Mitglied seine ganz persönlichen Interessen wahrnimmt. Das bedeutet, etwas auf der Plattform bringt dem Nutzer Mehrwert. Er ist kein Altruist – außer die Seite hat sich diesem Zweck verschrieben. Er ist kein Mitglied, weil er die Firma liebt. Er ist ein Mitglied, weil etwas, das die Firma produziert, seine Bedürfnisse befriedigen kann und die Community ist der Weg dazu.

Typische Twitter-Fehler von Unternehmen

Hier eine Liste mit Fehlern, die Unternehmen häufig auf Twitter begehen. Manche der Fehler kann man innerhalb von Sekunden beheben, bei anderen muss man ein bisschen Zeit investieren.

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1. Branding: Der Twitter-Account sollte die Marke widerspiegeln. Typische Fehler hierbei sind:

  • Es wird ein privater Twitter-Account für das Unternehmen genutzt.
  • Das Business-Logo wird nicht als Avatar genutzt. Wenn die Wahl auf ein designtes Bild fällt, sollte es das Logo der Marke sein. Hierüber lässt sich streiten, denn auch ein Foto des Mitarbeiters kann zum Einsatz kommen. Hier sollte jedes Unternehmen selbst entscheiden, wie persönlich es wirken möchte. In der Twitter-Kundenbetreuung ist ein Foto des Mitarbeiters sicher angebrachter, als bei einem Account, der lediglich Gutscheine bewirbt.
  • Die Twitter-Seite wird nicht markengerecht gestaltet.
  • Es wird nicht auf die Website verlinkt.

 

2. Botschaften senden: Twitter ist um vieles nützlicher, wenn man eigene Botschaften sendet, anstatt nur die Tweets anderer weiterzuleiten.

  • Die Menschen wollen etwas Neues und Interessantes. Ein Retweet ist etwas, das schon gesagt wurde. Man sollte RTs deshalb sparsam einsetzen.
  • Man sollte Fragen offen und nicht zu spezifisch formulieren, um eine große Anzahl an Followern zu erreichen.

 

3. Interagieren: Um mit potenziellen Kunden und Partnern zu interagieren und eine Verbindung aufzubauen, muss man ihnen Mehrwert bieten.

  • Teile mit, was dezeit in der Branche passiert und die Branche bewegt.
  • Spreche über Dinge, die deine Follower interessieren.
  • Best Practices und Anleitungen sind für die User nützlich.

 

4. Helfen: Den Dialog halten, in dem man den Menschen hilft und nicht nur verkaufen will.

  • Um zu helfen, kann man durchaus auch auf andere User, Unternehmen und Produkte verweisen.
  • Finde heraus, was genau das eigene Unternehmen anbietet, das den Menschen beim Lösen von Problemen hilft. Suche die Leute, die diese Probleme haben.

 

5. Über-Folgen: Die Anzahl der User, denen man folgt, sagt etwas über das Unternehmen aus.

  • Starke Marken haben immer mehr Follower, als User, denen sie selbst folgen.
  • Die Quote sollte 1:1 nicht überschreiten. Besser man folgt 10% weniger, als einem selbst folgen.

 

6. Timing: Verteile die Tweets. Verwendet man einen automatischen Service, sollte auch dieser die Tweets mit einem zeitlichen Abstand senden. Sonst wirk es, als hätte man jeden Tag nur 5 Minuten Zeit, in denen man so viel wie möglich in die Welt hinauszwitschern will.

  • Tools wie Pluggio oder Hootsuite helfen bei der zeiltichen Planung der Tweets, sodass sie in einem angehnemen Abstand veröffentlicht werden.
  • Getimte Tweets wirken professioneller und erreichen zum richtigen Zeitpunkt mehr User.
  • 5 bis 10 Tweets in nur einer Minute zu senden, ist der sicherste Weg, die Follower zu verlieren.

 

7. Persönlichkeit zeigen.

  • Menschen wollen nicht mit Bots kommunizieren, sondern mit echten Personen reden. Dies sollte man bei seinen Tweets beachten und zeigen, dass ein Mensch dahinter steht.

Hilfreich ist es, sich ein bisschen Zeit zu nehmen und andere erfolgreiche Unternehmen auf Twitter zu studieren.

8 Tipps für eine erfolgreiche Facebook Fanseite

Nicht wenige Marken haben 20 Millionen Fans oder mehr auf Facebook. Experten gehen davon aus, dass sich dieses Jahr die Marketing-Investitionen der Unternehmen auf Facebook verdoppeln werden – auf mehr als 4 Milliarden Dollar. Die Fan-Jagd lohnt sich, denn laut Analysen des Unternehmens Webtrends kaufen 35% der Konsumenten mehr bei einer Marke, nachdem sie Fan dieser Marke auf Facebook geworden sind. Werbung, die sich an Fans richtet, hat eine Click Through Rate (CTR) von 35%.

Diese 8 Tipps tragen zum Aufbau und Gelingen einer erfolgreichen Fanseite bei.

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1. Nutze ein Bild als Eye-Catcher, das zur Marke passt und sich absetzt

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Eine gute Möglichkeit, die Fanpage professionell aussehen zu lassen, wir durch den Einsatz eines 520 Pixel Bilds erreicht. Das Bild sollte mit den anderen Bildern, wie z.B. dem Profilfoto farblich übereinstimmen. Fanseiten ohne Bild hinterlassen beim Besucher nur eine normale Facebook-Erfahrung, da der Facebook-Stil dominant bleibt. Durch den Einsatz von Bildern erschafft man jedoch bei den Fans eine Erfahrung, die zur Marke, zum Unternehmen, Produkt oder Service passt.

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2. Schicke die Fans nach Hause

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Die meisten Themen einer Facebook Fanseite haben dazu passende Websites, die in der Lage sind ein stärkeres und passenderes Erlebnis bei den Kunden zu schaffen. Vor allem kann man dort Produkte oder Services verkaufen und die Kunden genauer informieren. Hat man auf seiner Facebook-Seite noch keine Anwendungen mit denen die Kunden shoppen, sich anmelden oder sonstige Calls-to-Action befolgen können, sollte der Handlungsaufruf darin bestehen, dass die Kunden auf die externe Website gelangen und dort diese Möglichkeiten vorfinden. Zum Beispiel kann ein „Jetzt kaufen“-Button der Fanseite zum Online-Katalog des Händlers führen.

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3. Biete viele Möglichkeiten um in Kontakt zu bleiben

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Victoria´s Secret bietet seinen Kunden Apps für iPad und iPhone an. Hat man dafür nicht das nötige Budget, sollte man trotzdem weitere Social Media Angebote auf der Seite einbinden um mit den Fans verbunden zu bleiben. So könnten die Fans z.B. Follower auf Twitter, YouTube, Flickr oder anderen Kanälen werden. Der Musiker John Mayer erlaubt seinen Fans, dessen Songs auf Facebook und Twitter zu teilen.

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4. Modifiziere das Layout gemäß deinen Bedürfnissen

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Victoria´s Secret ersetzte die Standard Tabs durch ein Menü direkt unter dem Markenlogo. Eine Fanseite ist gelungen, wenn nur noch der Host Facebook ist, der Rest aber wie eine eigenständige Mini-Website aussieht. America´s Next Top Model behielt zwar die Tabs, fügte aber ein Menü zur Show und Staffel in die Hauptgrafik ein.

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5. Interagiere mit den Fans online und offline

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Bedanke dich bei jedem neuen Fan, dass er einer geworden ist. Das baut Markenloyalität auf. Starte Diskussionen. Denn was Social Media von traditionellen Medien unterscheidet, ist die Möglichkeit, Dialoge zu führen. Das sollte man nutzen. Jeder User möchte mit seiner Meinung ernst genommen werden, und Fans schätzen es, wenn sie die Möglichkeit haben, zu sagen, was sie denken.

SAP berichtete kürzlich, dass ihre CRM Systeme den Dialog zwischen Verkäufer und Kunden erfassen. Doch dann erkannten sie, dass das lediglich 5% des gesamten Dialogs waren. 95% des echten Dialogs über ein Unternehmen findet zwischen den Kunden selbst statt. Hat man dafür eine Plattform geschaffen, kann man durch Zuhören sehr viel lernen. Davon profitieren zusätzlich Marketing und Marktforschung.

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6. Fans können sich direkt registrieren

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Man muss die Fans nicht auf eine andere Plattform oder die Homepage holen, damit sie sich dort für Aktionen und Newsletter anmelden können. Die Hilfsorganisation Oxfam hat zum Beispiel ein Formular direkt auf der Fanseite, um es den Nutzern so einfach wie möglich zu machen.

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7. Nutze Multimedia

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Oxfam hat direkt auf der Startseite ein YouTube-Video, das sich die Fans ansehen können. Es heißt „10 Dinge, die man über Oxfam wissen muss.“ Multimedia-Angebote bereichern die Erfahrungen der Fans und vermitteln multisensorisch Wissen über die Marke.

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8. Call-to-Action

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Ein Handlungsaufruf kann es auch außerhalb von eCommerce-Seiten geben. Jede Website (auch die Facebook-Seiten) sollte ein Ziel haben und die Leser zu einer bestimmten Handlung aufrufen. Sei es das Ausfüllen eines Kontaktformulars, das Anmelden für einen Fan-Club, etc. Der Call-to-Action von Victoria´s Sectret ist schlicht: “Jetzt kaufen”. Oxfam hat gleich mehrere: trete unserer Online-Community bei, erfahre mehr über uns, helfe mit oder kaufe etwas. Man sollte deshalb darauf achten, dass die Fanseite ein Ziel hat und dieses Ziel bei den Fans auch wahrgenommen wird. Möchte man mehr Fans? Mehr Produkte auf seinem Online-Shop verkaufen? Ein klarer und direkter Handlungsaufruf sollte erkennbar sein.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaToday.

Wie man mit Podcasting die Kunden überzeugt

Podcasts dienen der Außendarstellung, als Marketing-Instrument, fördern die Kundenbindung, Kundengewinnung und Imagebeeinflussung. Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorzüge der Podcasting-Angebote.

Zwar machen die Rezipienten von Podcasts in Deutschland nur 2 Prozent der Internetnutzer aus, doch sie schenken dem Medium eine erhöhte Aufmerksamkeit, da die Nutzer zu fast 50 Prozent aus Heavy Usern bestehen.

Podcasts werden zudem oft unterwegs konsumiert, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, weshalb die Nutzer sich den Audioinhalten länger zuwenden, als beim Lesen von Website-Artikeln mit weiterführenden Links. Laut einer Studie wünschen sich 52 Prozent der Podcasthörer Audio-Podcasts in einer Länge von 20 Minuten und darüber hinaus. So lange widmet man sich wohl kaum einem Online-Text! Bei Video-Podcasts steht den Unternehmen weniger Zeit zur Verfügung. Hier wünscht sich die Mehrzahl der Rezipienten eine Beitragslänge von weniger als 10 Minuten.

Da Podcasts als sehr fortschrittlich wahrgenommen werden, werden auch Unternehmen, die dieses Medium einsetzen als besonders interessant, innovativ und kreativ eingestuft. Dies ergab eine Studie des Berliner Medienforschungsinstituts House of Research. Unternehmen können damit ihre Kompetenz im Hinblick auf Neuerungen zeigen.

Einer der Vorteile beim Podcasting ist es, dass die Streuverluste gering ausfallen. Die anvisierte Zielgruppe wird zu fast 100 Prozent erreicht, denn nur wer Interesse am Thema hat, lädt die Datei auch herunter. Die Inhalte können zudem emotionaler, authentischer und mit mehr Nähe transportiert werden.

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Tipps zum Podcasting

  • Podcasts sollten regelmäßig und über einen längeren Zeitraum zur Verfügung gestellt werden, damit interessierte Nutzer die Inhalte abonnieren wollen. In diesem Punkt gleichen sie Zeitungen und Zeitschriften.
  • Man muss die Inhalte so präsentieren, dass ein Spannungsbogen das Interesse der Hörer aufrecht erhält. Wechselnde Sprecher, das Einspielen von Musik oder der Gebrauch von O-Ton-Sequenzen lockern die Beiträge auf. Der Bildschirmtext darf also nicht 1:1 übernommen werden.
  • Die Zielgruppe muss klar bestimmt werden. Welche Informationen will meine Zielgruppe? Wohl kaum Werbung zu meinem Unternehmen…
  • Auf mehreren Kanälen für die Podcasts werben. Die Menschen finden die Dateien nicht von selbst. Auf der Website, Twitter, Facebook und in der E-Mail Signatur kann man hervorragend auf das Angebot aufmerksam machen.
  • Man muss bei Podcasting geduldig sein. Auch wenn nur wenige Podcasts sehr berühmt werden, ist es für Unternehmen, die sich als Experte beweisen wollen, besser, 1.000 Hörer der Zielgruppe zu erreichen, als 10.000 zufällige Hörer.

Ein spannender neuer Service sei hier noch erwähnt: Der Audio-Dienst  „Social Sounds“ ermöglicht es Nutzern, sich eine Art Podcast ihrer Online-Präsenz erstellen zu lassen. Damit muss man nicht mehr vom eigenen PC aus E-Mails, neue Nachrichten und Status-Updates aus Social Networks checken, sondern man hört unterwegs auf dem Mobiltelefon die relevanten persönlichen News aus dem Netz ab. Die übermittelten Inhalte können individuell angepasst und auf einzelne Bereiche, Netzwerke oder Personen eingegrenzt werden. Zudem ist es den Anwendern möglich, die Nachrichten mit personalisierter Musik zu unterlegen und ein Stimmprofil anzulegen. So werden die Updates nicht von einer fremd klingenden Computerstimme, sondern von einer natürlichen und vertrauten Stimme vorgelesen.

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3 Beispiele für erfolgreiche Podcasts

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In den USA nutzen kleine und mittelständische Unternehmen Podcasts bereits verstärkt. Eine Studie von Access Markets International ermittelte, dass schon 2007 etwa 260.000 kleine und mittlere Unternehmen in den USA ihren Kunden einen Podcast anboten.

Folgende 3 Beispiele amerikanischer Unternehmen zeigen, wie kreativ umgesetzte Podcasts zum Unternehmenserfolg beitragen können.

WEBS: Ready, Set, Knit

Das Bekleidungsunternehmen WEBS hat sich auf Strick-, Häkel- und Webware spezialisiert. Jede Woche veröffentlicht das Unternehmen im Radio einen Podcast zum Thema Stricken. Bisher wurden 208 Podcasts veröffentlicht die im Schnitt 13.000 Hörer verfolgen. Das Erfolgsrezept: Kein Push-Sales betreiben, sondern informativ sein und locker über das Thema erzählen. Die Wirkung sehen die Verantwortlichen schon während der Show: Sobald über ein spezielles Thema berichtet wird, schnellt der Traffic auf der entsprechenden Unternehmensseite in die Höhe. Die Podcasts werden zudem auf anderen Social Media Kanälen beworben, es wird auf interessanten, authentischen Inhalt geachtet, der regelmäßig erscheint und von den Hörern nicht als Eigenwerbung empfunden wird.

Greenfeet: More Hip Than Hippie

Das Onlineversandhaus Greenfeet ist auf umweltschonende Produkte spezialisiert und zielt mit seinen Podcasts auf ein weltweites Publikum ab. Die Podcasts fangen mit einem Rocksong an und behandeln umweltfreundliche Produkte und aktuelle Themen zum Umweltschutz. Das Publikum wird stark einbezogen: Es wird über die Reaktionen der Hörer berichtet, E-Mails werden vorgelesen oder Zuhörer interviewt. So hat sich eine weltweit verstreute aber sehr aktive und treue Fangemeinde gebildet: Innerhalb von 5 Jahren luden etwa 1,2 Millionen Menschen die Podcasts herunter.

Copyright Clearance Center: Beyond the Book

Das auf Urheberrechte spezialisierte Unternehmen Copyright Clearance Center veröffentlicht jede Woche einen Podcast, um sich als Experte innerhalb der Verlagsbranche zu etablieren. Zunächst lud das Unternehmen alle 3 Monate zu Konferenzen zum Thema Urheberrecht ein, doch bald war klar, dass es schwierig ist, die Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt an einen bestimmten Ort zu holen. Mit Podcasts konnten schließlich mehr Menschen zu geringeren Kosten erreicht werden. Im Oktober 2006 luden 60 Nutzer den ersten Podcast herunter, mittlerweile sind es 17.000 Nutzer jeden Monat.

21 Tipps für gute Blog-Posts

Hier ein paar Tipps für Jeden, der seine Blog-Posts etwas aufwerten möchte. Die Tipps eignen sich für private Blogs, aber auch für Unternehmensblogs.

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1. Richtige Zuordnung

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„Links sind die Währung des Internet“, so der Blogger Jonathan Bailey. Nutzt man die Inhalte eines Anderen, so ist es wichtig, einen klickbaren Link auf die Ursprungsseite zu setzen. Dadurch finden einerseits die Leser den Original-Post, andererseits erhält der Ersteller SEO-Vorteile und die Suchmaschinen verwechseln einen nicht irrtümlich mit dem Autor des Original-Inhalts.

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2. Blog als Ausgangsbasis

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Vor nicht allzu langer Zeit diente die Unternehmensseite als Kommunikationszentrum eines Unternehmens. Doch mittlerweile können auch Blogs als Online-Homebase und Ausgangsbasis fungieren: selbst geschriebene oder gefundene Posts, Pressemitteilungen oder Berichte über das eigene Unternehmen, die man im Netz gefunden hat.

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3. Kommentare

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Ein entscheidendes Merkmal von Blogs, im Vergleich zu Websites, ist die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Dadurch ergibt sich eine wechselseitige Kommunikation. Ein Blog ohne Kommentare ist einfach kein Blog. Die Besucher müssen die Chance haben, ihre Meinung zu äußern und aktive Mitglieder der aufgebauten Plattform werden.

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4. Editieren

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Der Yahoo! Style Guide empfiehlt ein paar Techniken zum Korrekturlesen. Die Schreiber sollten zumindest eine davon nutzen oder sie miteinander kombinieren:

· Drucke die Seite aus. Bei einem ausgedruckten Text erkennt man oft besser Rechtschreibfehler.
· Warte. So erfasst man, was der Text wirklich aussagt und nicht, was er aussagen sollte.
· Bitte jemanden, den Text zu lesen. Eine zweite Meinung hilft, Inhalt und Rechtschreibung zu korrigieren.
· Lese rückwärts. Eignet sich sehr gut zum Korrekturlesen.
· Lese den Text laut vor. So hört man, ob der Text „fließt“.
· Ändere die Ansicht, z.B. Hintergrundfarbe oder Schriftfarbe.

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5. Häufigkeit

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Die Leser erwarten von einem guten Blog, dass regelmäßig und zuverlässig gepostet wird. Wie oft pro Woche, hängt von den Ressourcen des Schreibers ab, doch man sollte sich an einen konsistenten Veröffentlichungs-Plan halten.

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6. Aufmerksamkeit erhalten

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Jeden Tag wird eine Unmenge an Blogposts veröffentlicht. Um trotzdem die Aufmerksamkeit der Leser zu erhalten, muss man versuchen, mit einem tollen Text, interessanten Bildern und inspirierenden Videos sich von der Menge abzusetzen.

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7. Überschriften

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Aufmerksamkeit erhält man auch durch prägnante Überschriften und Zwischenüberschriften. Die Leser wissen damit, worum es im Text geht und die Lesbarkeit steigt.

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8. Infografiken

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Infografiken stellen Informationen, Daten oder Wissen visuell dar. Diese Darstellungen werden momentan immer häufiger und beliebter. Oft kann man sie im eigenen Blog einbetten, solange man angibt, woher sie stammt. Hier ein Link zu einer netten Infografik: „Die Reise eines erfolgreichen Blogposts“.

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9. Eigene Meinung

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Jeden Tag mit neuen Ideen die Leser zu begeistern, ist nicht einfach. Eine gute Möglichkeit interessante Posts zu schreiben, ist es, sich zwei verschiedene Posts zu suchen und deren Gemeinsamkeiten oder Unterschiede aus dem Blickwinkel eines Dritten zu beschreiben.

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10. Keywords

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Benutzt man Keywords in den Posts, können Suchmaschinen die Texte leichter finden und stufen sie höher ein. Die Schlagworte sollten in den Tags, Überschriften, Texten und der URL strategisch eingesetzt werden. Dabei darauf achten, dass man einen Post nicht mit Keywords überfrachtet.

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11. Links

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Genauso wie man auf fremde Posts verlinkt, kann man auch auf eigene thematisch passende Posts verlinken. Hilft ebenfalls der Blog-SEO.

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12. Mobile Version

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Immer mehr Leser nutzen ihr Mobiltelefon, um im Web zu surfen. Man sollte deshalb eine mobile Version des Blog anbieten. Viele große Blogging Plattformen haben Plugins für Handys. Darnell Clayton informiert über die Möglichkeiten, in seinem Artikel „How to Make Your Blog Mobile Friedly“.

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13. Zahlen in der Überschrift

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Studien haben ergeben, dass ein Post, der Zahlen in der Überschrift hat, mehr Aufmerksamkeit erhält.

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14. Fragen

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Viele Blogger, die eine Diskussion anregen möchten, stellen am Ende des Artikels Fragen an die Leser. Eine Frage, die am ende dieses Posts passen würde, wäre: „Habt ihr weitere Blogging-Tipps, die ihr der Liste hinzufügen wollt?“

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15. Lesbarkeit

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Die Leute schauen bei dem Blog vorbei um Artikel zu lesen, und je einfacher das möglich ist, desto besser. Michael Martin erklärt in seinem Post, wie das durch Formatieren von Links, Linienabstand, Hintergrundfarben, Schriftgrad und strukturierte Hierarchie möglich ist.

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16. Style Guide

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Schreiben mehrere Autoren für den Blog, muss man sich vorab auf konsistente Posts einigen, was Länge, Häufigkeit, Titel (Länge, Großschreibung), Formatierung (kleinere Überschriften, Listen), Bilder (Quellen, Größe), Links (Anzahl, Format), Quellenangabe und Informationen über den Autor betrifft. Das AP Sylebook oder der Yahoo! Style Guide geben Tipps.

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17. Templates

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Wählt man ein Blog-Template muss man sich darüber im Klaren sein, was der Blog bewirken soll. Kit Singleton gibt „7 Tipps für die Template-Wahl eines Unternehmensblogs“.

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18. Updates

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Manchmal kommt es vor, dass Dinge, über die man berichtet hat, sich bedeutend verändert haben. Anstatt nun einen komplett neuen Artikel zu schreiben, kann man auch den alten mit neuen Informationen updaten. So steigen z.B. die Nutzerzahlen von Twitter, Facebook und Co. kontinuierlich. Diese neuen Infos kann man hinzufügen und bemerken, dass man den Artikel seit dem ursprünglichen Zeitpunkt der Veröffentlichung überarbeitet hat. So wirken auch ältere Artikel immer aktuell.

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19. Stimme

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Wie klingen meine Artikel? Was sagt das über mich und mein Unternehmen aus? Der Stil beeinfluss stark die Inhalte: Rhythmus, die Verwendung von Ironie, Sprichwörtern und sogar Interpunktion. Dieser Stil ist die Stimme des Blogs und sollte dabei typische vorgefertigte Unternehmens-Floskeln vermeiden, wie eine echte Person klingen, eine eigene Meinung haben, zuhören und interagieren.

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20. Experten Interviews

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Eine gute Quelle für neuen Content bringen Interviews mit Branchen-Experten. Setzt der Experte anschließend einen Link auf den Blog zurück, erhält man Aufmerksamkeit, Glaubwürdigkeit und verbessert seine Online-Reputation.

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21. YouTube

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Videos aktivieren die Menschen stärker als Text und halten die Besucher länger auf der Seite. Warum also nicht ein YouTube Video auf der Seite einbetten?

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Soll der Blog als Online-Basis für ein Unternehmen dienen, erfordert das eine stetige Überprüfung der Qualität der Inhalte und Liebe zum Detail. Doch der Aufwand lohnt sich in den meisten Fällen für Unternehmen und Leser.

Facebook Marketing: 7 Tipps für Unternehmensseiten

Hier sind ein paar Tipps für Unternehmen, die ihre eigene Facebook-Seite aufbauen oder verbessern wollen. Einige Maßnahmen sind Basics, andere Tricks könnten auch bestehenden Fanseiten neuen Schwung verleihen.

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1. Verbinde Facebook mit deiner Website

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Eine der besten Möglichkeiten um die Markenwahrnehmung zu steigern ist, Facebook auf der Unternehmenswebsite einzubinden. Das Social Plugin „Like Box“ ist der einfachste Weg und verbindet die Website mit der Facebook Fanpage. Die „Like Box“ zeigt die Profilbilder der Fans an und auch wie viele Personen bereits Fan sind. Mit Iframe oder FBML kann das Plugin eingebunden werden.

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2. Schalte eine Werbeanzeige auf Facebook

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Diese Anzeigen sind relativ kostengünstig und man kann extrem genau festlegen, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. So sieht man, wie unterschiedliche demographische Gruppen auf die Anzeige reagieren. Eine Facebook Werbeanzeige zu schalten ist nicht schwer: Einfach der Anleitung folgen.

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3. Nutze die Verbindungen der Fans

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Hat man seine Werbeanzeige geschaltet, kann man die bestehenden Fans nutzen und sie als „Testimonial“ für die Fanseite einsetzen. Den Verbindungen der Fans wird die Werbeanzeige am rechten Bildrand angezeigt mit dem Zusatz, dass auch schon in ihrem Bekanntenkreis Fans der Seite existieren.

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4. Bringe die Fans zu bestimmten Zeiten zusammen

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Warum keine „Happy Hour“ auf der Facebook-Seite einführen? Anstatt Drinks können die Fans zu einer bestimmten Uhrzeit zum Beispiel ihre aktuellen Lieblingslinks posten. Oder ein Experte beantwortet zu speziellen Zeiten Fanfragen.

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5. Videos als Geheimwaffe

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Videos auf Facebook sind sehr beliebt und werden gerne angesehen – auch von Nutzern, die noch keine Fans sind. Mit einem speziellen Trick kann man sie aber als Fans gewinnen: Immer wenn ein Nicht-Fan das Video sieht, erscheint am oberen linken Rand des Videos ein Like-Button, der vorschlägt, er solle doch Fan werden. Eine gute Möglichkeit neue Fans zu akquirieren! Dafür muss das Video in den Video-Tab der Facebook-Seite geladen werden (auf YouTube verlinken funktioniert nicht).

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6. Verwandle die Facebook Seite in einen Lead-Generator

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Mit der App Static FBML (Facebook Markup Language) kann man seine eigenen Inhalte auf der Seite kreieren, wie zum Beispiel eine Opt-in Box. Diese Boxen können auf einzelnen Tabs erscheinen, jede mit eigener URL um die einzelnen Ergebnisse zu analysieren. Anmeldungen zu Newslettern, Podcasts oder besonderen Inhalten, die nur registrierten Nutzern vorbehalten sind, können angeboten werden.

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7. Sorge für eine lebhafte Community

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Die Facebook-Seite kann als Treffpunkt für Gleichgesinnte dienen. Die Kunden sollten so stark wie möglich eingebunden werden: Stelle ihnen Fragen, machen Vorschläge, was sie auf der Pinnwand posten könnten. Man sollte sich nicht nur überlegen, was man selbst teilen kann, sondern auch, was die Fans gerne mitteilen wollen.

Die besten Methoden für maximales Content Sharing

Wer möchte, dass seine Webinhalte im Netz für Aufmerksamkeit sorgen und auf sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook geteilt werden, kann sich an diese einfache Liste halten. Diese Tipps helfen, die Chancen auf Retweets und Teilen zu erhöhen. 

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Blog Posts

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  • Benutze kurze, provokative Überschriften mit den relevanten Keywords.
  • Sei positiv oder inspirierend. Solche Inhalte werden gerne geteilt.
  • Leser wollen keine Posts, die Teil einer Serie sind, die sie woanders finden können, oder zu Themen, die überall diskutiert werden. Posts sollten einmalig sein und üblicherweise für sich stehen und abgeschlossen sein.
  • Leser wollen interessanten und neuen Content. Sie wollen die Ersten sein, die ihn mit ihrem Netzwerk teilen.
  • Poste deine Inhalte montags, dienstags oder mittwochs gegen 7 Uhr morgens, um die meisten Leser und Shares zu erreichen. Die meisten Leser finden sich zwar gegen 10 Uhr morgens, doch wer Inhalte teilen möchte, schaut normalerweise früher nach interessanten Inhalten.
  • Wer Kommentare möchte: Einfach danach in seinem Artikel fragen. Es hilft.

Auf Twitter und Facebook werden die meisten Inhalte geteilt. StumbleUpon oder LinkedIn sind ebenfalls gute Kandidaten. 

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Twitter:

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  • Die Tweets sollten so lang sein, damit der Text „RT @(dein Name)“ noch hinzugefügt werden kann. 120 Zeichen sind ein guter Richtwert.
  • Vermeide technische Ausdrücke oder Umgangssprache in deinen Posts/Tweets.
  • Hat man erst einmal eine loyale Followerschaft aufgebaut, kann man durchaus um ReTweets von Links, etc. bitten.
  • Nutzer bevorzugen vollständig ausgeschriebene Tweets und keine Abkürzungen.
  • Neue Blog-Posts sollten gegen 10 Uhr morgens an Werktagen beworben werden, besonders montags. Donnerstag oder Freitag kann man ebenfalls einen Reminder setzen.
  • Wenn es passt, benutze Worte wie Erkenntnisse, Analyse und Meinung. Posts mit diesen Schlagworten erhalten mehr Views und Links.
  • Für ein gutes Retweeting nutze Tweets, die wie eine Headline klingen, korrekt ausgeschrieben sind und ein Substantiv enthalten und in der dritten Person stehen. Diese Worte bieten sich auch an:
  • Zahlen („10 Tipps um..“,“Die 5 besten…“)
  • Bitte („Wem es gefallen hat, bitte teilen“)
  • Retweet (“Bitte RT”. Sollte man jedoch nicht zu oft verwenden)
  • Blog („Neuer Blog Post von…“)
  • Kostenlos („Kostenlose Tipps zu…“)
  • Wie man („Wie man seine Strategie erfolgreich anpasst“)
  • Lesenswert („Lesenswerter Artikel über…“)
  • Besten („Die besten Methoden für“)

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Facebook:

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  • Poste nicht mehr als einmal am Tag. Die beste Frequenz ist alle 2 Tage.
  • Schreibe auf Facebook auf einem niedrigeren Level. Einfach geschriebene Texte ohne komplizierte Sätze werden hier häufiger gelesen und geteilt.
  • Keine Fachsprache auf Facebook. Dies funktioniert auf Facebook weniger gut.
  • Wichtiger Content kann am Wochenende veröffentlicht werden um die höchste Sharing-Rate zu erreichen.
  • Auch hier gilt: Keine Abkürzungen in den Posts.
  • Generell ist die beste Post-Zeit auf Facebook morgens vor 12 Uhr mittags und am frühen Abend, wenn die Leute von der Arbeit nach Hause kommen.
  • Füge Bilder hinzu. Nutzer klicken eher auf Links mit Grafiken und teilen sie.
  • Hat man Videos in seinem Post, sollte das Wort „Video“ genannt werden. Posts mit dem Wort „Video“ werden auf Facebook häufiger weitergeleitet.
  • Achte auf Kommentare am Wochenende. Facebooker kommentieren häufiger an Samstagen und Sonntagen.
  • Auch hier bieten sich Überschriften mit Zahlen an: „5 Tipps für…“ „Die 10 besten…“

8 Tipps für erfolgreiche Unternehmens-Blogs

Bloggen ist essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Social Media Marketing Strategie. Doch viele Unternehmen sind unsicher, was den Inhalt der Posts betrifft, den richtigen Zeitpunkt oder das Gewinnen und Halten von Lesern.

Hier sind 8 Tipps, die jeder Blog-Experte wissen sollte:

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1. Messe deinen Erfolg

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Wenn man für ein Unternehmen bloggt und nicht über seine Katze oder Shopping-Sucht, dann braucht man Kennzahlen, die Aufschluss über den Erfolg geben. Ohne Statistiken steht man recht einsam am Rand der Online-Welt und weiß nicht, ob und wie viele Nutzer der gepostete Inhalt interessiert.

Zahlreiche Messmethoden stehen deshalb zur Verfügung. Welche man wählen soll, hängt davon ab, welches Ziel mit dem Blog verfolgt werden soll. Man sollte sich deshalb die Frage stellen: Warum blogge ich? Eine einfache Frage, die viele Blogger jedoch häufig nicht klar beantworten können.

3 Gründe stehen zur Auswahl:

Bloggen um Content zu generieren

In diesem Fall liegt der Schwerpunkt auf Suchmaschinen-Optimierung um mit der gezielten Auswahl von Themen und dem Einfügen von Keywords viele Besucher auf die Seite zu locken. Die zu messende Kennzahl lautet Traffic aus Zugriffsquellen.

Bloggen um den Verkauf zu steigern

Ähnlich wie der erste Grund, doch Blogs, die den Handel ankurbeln sollen, konzentrieren sich eher auf Conversions als auf Traffic-Erzeugung. Hauptziel ist, die Besucher auf eine andere Website zu leiten, normalerweise die Unternehmensseite oder eine Bestellseite. Die zu messenden Kennzahlen sind Leads und Conversions.

Bloggen für eine Community

Diese Blogs wollen eine dauerhafte Leserschaft aufbauen, die mit dem Blogger interagiert und über spezielle Themen spricht.

Man sollte den Hauptgrund bestimmen können, um die passenden Kennzahlen herauszufinden.

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2. Biete dich als Gastautor an

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Einer der besten Wege, seinen Blog bekannt zu machen, ist es, für andere Menschen zu bloggen.

Dafür muss man zunächst einflussreiche Blogger der eigenen Branche ausfindig machen und deren Blogs lesen. Wenn möglich, hinterlässt man passende, intelligente und durchdachte Kommentare, die die Konversationen voranbringen. Dies zieht einerseits Leser zu deinem Blog, andererseits kann man mit guten Kommentaren auch eine Gastautorschaft an Land ziehen. Es sollte für beide Seiten eine Win-win-Situation sein. Nur aus egoistischen Gründen Kommentare zu hinterlassen, fliegt sehr schnell auf und birgt nur mäßigen Erfolg.

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3. Plane Zeit und Themen im Voraus ein

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Viele Leute klagen über zu wenig Zeit und Themen-Ideen um ihren Business-Blog voranzutreiben. Damit entgeht ihnen leider ein mächtiges Marketing-Tool, das rund um die Uhr für sie arbeitet. 4 Schritte helfen beim Planen und Starten:

  1. Reserviere im Kalender eine bestimmte Zeit zum Bloggen.
  2. Plane den Inhalt im Voraus. Hierfür kann man einen „Veröffentlichungs-Kalender“ erstellen und die Themen ein bis drei Monate im Voraus festlegen.
  3. In jeder Blog-Kategorie sollten mindestens 5 Themen sein, die im Zusammenhang mit der eigenen Firma, den Produkten oder Serviceleistungen stehen.
  4. Diese Themen sollten im Kalender eingetragen werden.

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4. Füge Keywords in die Titel und Artikel ein

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Welche Keywords bringen die meisten Besucher auf meine Seite? Entwickle einen redaktionellen Plan um diese Keywords herum. Sammle dazu die Top 15 Keywords oder Wendungen und schreibe Artikel zu jedem davon. Das Wort und dessen Synonyme sollten häufig im Text genannt werden. Wichtig ist natürlich auch, dass diese 15 Keywords im Titel und in den Tags vorkommen. Diese Strategie hilft einerseits bei der Themenfindung, andererseits werden die Artikel besser von den Suchmaschinen gefunden. 

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5. Führe Interviews mit Branchen-Experten

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Engagiere einen Kameramann und gehe zur größten Messe deine Branche. Interviewe dort alle angesagten Buchautoren und führenden Experten. Es ergibt sich dadurch eine Fülle an Inhalten, über die man berichten kann. Sehen sich die Experten in den Videos, kann es durchaus sein, dass sie es an weitere wichtige Personen weiterleiten.

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6. Kreiere überzeugende Mitmach-Aktionen

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Nun hat man nette Anekdoten, Fallbeispiele, Top-10 Listen, provokative Gedanken und vieles mehr auf seinem Business-Blog. Doch was noch fehlt, ist eine Handlungsaufforderung, ein „call to action“. Welchen Schritt soll ein Besucher nach dem Lesen der Artikel gehen? Die meisten Leser werden wohl durch Eingabe von Stichworten bei Google auf der Seite gelandet sein. Für ein paar Sekunden hat man nun deren Aufmerksamkeit. Man muss ihnen im richtigen Moment etwas Unterwartetes und Relevantes bieten können. Hier ein paar überzeugende Handlungsaufforderungen:

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7. Kein Schauspielern beim Video-Bloggen

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Baut man Video-Interviews in seinen Blog ein, sollte man versuchen, natürlich zu wirken und nicht schauspielern. Das Publikum will echte Menschen sehen. Um natürlicher vor der Kamera zu werden, kann man mit vertrauten Personen die Interviews üben. Zunächst erklärt man einen einfachen Sachverhalt dieser Person ohne Kamera, dann soll diese Person die Kamera halten. Bei allen weitern Interviews stellt man sich diesen Gesprächspartner vor.

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8. Leite deine Posts automatisch auf Facebook und Twitter

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So vergrößert man die Reichweite seines Blogs zusätzlich.