Social Media Monitoring Teil 5 und Abschluss

Hintergrund


In einer Beitragsreihe in diesem Blog werden die Social Media Monitoring Tools

  • “Com Monitor”* von der Schweizer Firma Netbreeze* (www.netbreeze.ch)
  • “socialMeme”* von dem Berliner Startup Mediametrics* (www.social-meme.com)

*alles geschützte Zeichen

an Hand einiger Muster-Cases vorgestellt und verglichen. Die Aussagen beruhen auf Beispiel-Searches, die im Juli und August 2012 auf Testaccounts dieser Produkte von Vianova-Company durchgeführt wurden.

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Neuer Service durchsucht Twitter nach potenziellen Hotelgästen

Der Service Reach.ly hat sich darauf spezialisiert potenzielle Hotelgäste auf Twitter ausfindig zu machen und an Hotels zu vermitteln. Dazu durchsucht das Unternehmen Tweets auf der Plattform nach Erwähnungen von geplanten Reisen. Hotels, die zum Reiseziel passen, können dann über Reach.ly Kontakt zu den Nutzern aufnehmen.

Die Hotels müssen sich zunächst mit ihrem Twitter-Account bei Reach.ly anmelden. Der Service ist übrigens kostenlos. Die Hotels geben an, welche Städte für sie interessant sind. Mit einem komplexen Algorithmus filtert Reach.ly den Traffic auf Twitter und zeigt den Hotels ein Dashboard mit den Tweets zur passenden Reisestadt an. Anschließend können die Hotels mit den potenziellen Gästen durch ein spezielles Interface in Kontakt treten. Sie können ihnen einfach einen Gruß senden, Tipps zur Stadt geben oder auch ein ausführlicheres Angebot machen.

Die Erfolge können sich sehen lassen: 9 Prozent der Gäste, die eine Nachricht durch Reach.ly erhalten haben, buchten tatsächlich auch. Laut Google hat ein Online-Reisebucher einen anstrengenden Weg zu gehen, bevor er sich zu einer Buchung entscheidet: Im Schnitt besucht er 22 Seiten und benötigt 9 oder mehr Sessions dafür. Ein direktes und passendes Angebot ist somit eine angenehme Entlastung für den Kunden.

Ein interessanter Service, denn viele Twitter-User posten ihre Reisepläne auf dem Netzwerk oder fragen nach Empfehlungen von Bekannten. Wer sich hier dazwischenschaltet und aufmerksames Monitoring betreibt, dem eröffnen sich vielfältige Sales-Möglichkeiten – und zwar nicht nur in der Hotelbranche. Denkbar wären auch andere Bereiche, die von Unternehmen mittels Textmining auf Twitter abgesucht werden und potenzielle Kunden weitervermitteln.