Facebook Neuerungen zum Jahresende

Facebook NeuerungenSteckbrief zur Beitrags-Serie

Thema der Serie:

  • Neuerungen und Updates von und zu Facebook.
  • Nur Informationen, die in Deutschland wichtig oder frisch aktiviert sind.

Zielgruppe: Ganz normale Mitglieder, keine Profi-Anwender.

Serien-Takt: Alle 5-12 Wochen ein neuer Beitrag. Wenn’s was zu berichten gibt.

Bisher erschienen:

  • “Facebook” 3. Auflage, erschienen bei der Stiftung Warentest; siehe auch rechter Rand (Desktop-Browser) bzw. unten (mobile App) in diesem Blog. Das Buch ist ist nicht wirklich Teil der Serie. Aber der erste Beitrag setzte beim Redaktionsschluss des Buches auf.
  • Beitrag vom 5.12.2017 mit den Themen Marketplace, An diesem Tag, Entdecker Feed, Crisis Response, Änderungen für Gruppen-Admins, Suizid-Prevention, Design und Creator.

Neuerungen in diesem Beitrag

Jede Woche gibt es irgendwas Neues, mal von Facebook, mal über Facebook und mal von Dritten zu Facebook. Zum Jahresende sind wieder ein paar interessante Funktionen, Infos, Meinungen und Fakten zusammengekommen, hier erstmal die Übersicht:

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Facebook-News: 10 Quellen um up-to-date zu bleiben

Im Oktober 2013 habe ich das erste Buch zu Facebook geschrieben (Autoren sagen eigentlich: “vorgelegt”), eine Benutzungsanleitung für Einsteiger, herausgegeben von der Stiftung Warentest. Das Buch ist recht gut angenommen worden, die Stiftung als Verlag ist natürlich ein guter Absender.

Doch die Welt bleibt nicht stehen, Facebook schon gar nicht. Ende 2015 haben wir einen Update (“Facebook”) herausgebracht, der umfangreicher ausfiel, als zunächst geplant war. Es hatte sich viel zwischenzeitlich geändert.

Um die Dynamik im Blick zu behalten und die vielen Schrauben, an denen ständig gedreht wird, habe ich mir einen kleinen News-Feed zusammengestellt. Damit trage ich die allermeisten Änderungen und Aktualisierungen zusammen. Hier finde ich viele wichtige Facebook-News für die nächste Auflage. Seit dem letzten Redaktionsschluss im Oktober 2015 habe ich so schon wieder 147 solche Nachrichten gesammelt

In diesem Beitrag stelle ich die zehn wichtigsten Quellen meiner Facebook-News vor, sortiert nach Wichtigkeit – für mich. Wer also im Themenumfeld des Buches mehr wissen will, der kann meinen Quellen hier folgen und sich selbst einen aktuellen Eindruck verschaffen.

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Digitaler Nachlass – ein guter Auftaktevent: digina16

Am 24. November 2016 haben sich Unternehmer, Wissenschaftler, Juristen, Journalisten und Blogger getroffen, um das Themenfeld „Digitaler Nachlass“ gemeinsam zu diskutieren – auf der digina16 (digitaler Nachlass 2016). Es war die erste Veranstaltung dieser Art, und die anregenden Vorträge, Gespräche und Kontakte, aber auch die öffentliche Resonanz (Tagesschau!) lassen annehmen, dass im nächsten Jahr die digina17 folgen wird.

Die Veranstalter haben hier bereits viele interessante Ergebnisse zusammengefasst.

In meinem Beitrag hier stelle ich einige persönliche Eindrücke sowie ergänzende Aspekte, die kaum zur Sprache kamen, vor.

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WhatsApp auf dem Vormarsch

Zu WhatsApp kann man ja durchaus kritische Aspekte zusammentragen. Das Unternehmen ist kaum transparent (fast unauffindbar hinter einem Sushi-Restaurant irgendwo im Valley?), die führenden Mitarbeiter sind praktisch unbekannt (ein recht kryptisches Interview mit Jan Koum gab es ausnahmsweise beim letzten DLD), es hat ein schwer nachvollziehbares Tarifmodell (irgendwas zwischen lebenslang kostenlos und jährlicher Nutzungs-Gebühr) und in Sachen Datenschutz hat die Stiftung Warentest schon im Mai 2012 höchste Bedenken angemeldet: das gesamte Telefonbuch des Nutzers wird unverschlüsselt an amerikanische Server übertragen. WhatsApp rüstete daraufhin nach und verschlüsselt nun, doch die eingesetzte Technik sei, so wird kritisiert, kaum ein echter Schutz.

Die Nutzer scheint das alles nicht zu stören, denn WhatsApp hat in D nun schon rund 30 Millionen (mehr als Facebook hier Mitglieder hat!) und der Zuwachs geht weiter. Er findet statt auf dem Rücken des mobilen Internets, denn etwas vereinfacht gesagt ist WhatsApp so etwas wie MoIP, “Message over IP”. Darum gibt es bei WhatsApp die beliebten kostenfreie Tarife, darum können hier auch Bilder und z.B. GPS-Daten übermittelt werden.

In ihrem monatlichen Kurzbericht stellt das Institut für Demoskopie, Allensbach (IfD), in Ausgabe 1-14 nun einige Eckdaten zu Nutzern und Nutzung von WhatsApp vor. Wir haben das hier in einer Grafik zusammengefasst:

WhatsApp Grafik
*)Mit dem Asterix bei “Sonstiges” soll darauf hingewiesen werden, dass in dieser Gruppe die Antwort “Ganz unterschiedlich” den höchsten Anteil hat. Von den 24%-Punkten bei “gesamt” entfallen hierauf 20%-Punkte. D.h. die Nutzer gehen differenziert, Themen- oder Empfänger-bezogen vor. Viele werden sich auch an der jeweiligen Verbindungsqualität orientieren. WhatsApp ist erst im WLAN richtig schnell und dann natürlich garantiert gratis.

Die relativ hohe Akzeptanz von WhatsApp bei jüngeren Nutzern korreliert mit der höheren Smartphone-Dichte in dieser Gruppe. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie sich das Wachstum hier weiter fortsetzt. Alle Einfluss-Faktoren zeigen weiter nach oben.

Facebook Freundefinder in D verboten

Richterhammer auf weiß isoliertDas Kammergericht Berlin hat am 24.1.14 in zweiter Instanz über eine Klage des vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) gegen den sogenannten “Freundefinder” von Facebook entschieden. Das erstinstanzliche Verbot ist korrekt, eine Revision ist nicht mehr möglich.

Hintergrund zum Freundefinder: Nutzt man diese Facebook-Funktion, erhält das Netzwerk Zugriff auf den gesamten Adressbestand des Nutzers und somit tiefe Einblicke in dessen sozialen Verflechtungen – weit über den originalen und angepriesenen Sinn der Funktion (Netzwerk des Nutzers vergrößern) hinaus. Der Autor selbst hat in seinem Buch “Facebook für Einsteiger” bereits vom Gebrauch dieser Funktion deutlich abgeraten.

Hierüber und über die Bedeutung des Urteils sowie über mögliche nächste Schritte berichtet die Stiftung Warentest in einem aktuellen Beitrag, wir zitieren hier im Folgenden mehrfach daraus.

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