Mobile SEO – alles erledigt?

Mobile devicesVor einigen Tagen haben wir hier einen Gast-Beitrag zum Thema “Mobile SEO” veröffentlicht. Das Ergebnis dort war: Mobile SEO ist durchaus eine spezielle Disziplin.

In diesem Beitrag hier wollen wir noch etwas tiefer gehen und die Frage behandeln, ob denn nun alle offenen Punkte rund um “Mobile SEO” abgearbeitet sind (vorweggenommene Antwort: durchaus nicht!)

Doch bevor wir zu diesen offenen Punkten kommen, wollen wir einige Grundlagen vorstellen – nicht ganz Adam-und-Eva und auch ganz kurz. Wer das alles überspringen will, der klickt bitte auf diesen Link:

Was fehlt und stört beim derzeitigen mobile SEO?

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Hallo! Braucht jemand Mobile SEO?

Social NetworkBisweilen tauchen Begriffe im Online-Marketing geradezu kometenhaft auf und werden vielfach diskutiert, wobei man sich fragt, welche Wichtigkeit das Diskutierte nun tatsächlich besitzt. Mobile SEO ist so ein Fall. Nahezu täglich stößt man auf Zahlen zur mobilen Internetnutzung. Sie machen deutlich, dass es stetig lukrativer wird, als Betreiber einer kommerziellen Website auch mobile Internetnutzer im Blick zu halten und gezielt um sie zu werben. Aber welche Rolle spielt Mobile SEO? Ist es eine eigenständige Onlinemarketing-Disziplin oder praktisch genau dasselbe wie SEO (Suchmaschinenoptimierung) für klassische Websites, weshalb man gar nicht über Mobile SEO reden muss? Versuchen wir uns an einer Antwort.

Warum Mobile wichtig ist

Klären wir zunächst vielleicht kurz, warum mobiles Internet für viele Betreiber kommerzieller Internetseiten stetig wichtiger wird. In der Studie „Mobile Internetnutzung“ von TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 gaben 2012 insgesamt 27 Prozent der Befragten an, (auch) mobil ins Internet zu gehen. In der 2013-Version der Studie waren es bereits 40 Prozent. Mobile Internet-Nutzung wächst rasant und das auch in der Gruppe der Silver Surfer ab einem Alter von 50.

„In der Altersklasse der 50 bis 64-Jährigen ist der Anteil der Smartphone-Besitzer allein in den vergangenen gut sechs Monaten um die Hälfte gestiegen – von 26 auf 39 Prozent“, berichtete zum Beispiel der Hightech-Verband BITKOM im Juni 2013. Und die Wirtschaftsprüfer von Deloitte sahen Ende 2012 ein Potenzial von 26 Millionen möglichen Kunden in der Gruppe 55+ in Deutschland.

Letztlich bedeutet das: Auch für Anbieter im Internet, die Senioren als ihre Zielgruppe definiert haben, wird es zunehmend wichtiger, sich auf mobiles Internet einzustellen und Surfern mit Mobile-Geräten passende Seiten anzubieten. Anders ausgedrückt: Es gibt keine Altersgruppe mehr, für die mobiles Internet keine Bedeutung mehr hat. Und das steigert auch die Bedeutung der Frage, wie man Internetauftritte für mobile Internetnutzer optimiert und wie man bei passenden Suchanfragen mobiler Suchmaschinennutzer prominent in der Ergebnisliste auftaucht. Hier kommt dann (möglicherweise) Mobile SEO ins Spiel.

Ist Mobile SEO eine eigenständige Disziplin?

Definiert man eine eigenständige Onlinemarketing-Disziplin als etwas, was Maßnahmen beinhaltet, die sich substantiell von denen anderer Onlinemarketing-Disziplinen unterscheiden, handelt es sich bei Mobile SEO wohl eher nicht um eine eigenständige Disziplin. Bei Mobile SEO existieren wie bei SEO für die Nutzer stationärer Computer die Maßnahmen-Kategorien „Onsite“ (z.B. mit Keywords in Texten) und „Offsite“ (mit Linkbuilding) und die Benutzerfreundlichkeit von Websites spielt fürs Ranking in Google ebenfalls eine Rolle. Insofern ist Mobile SEO im Prinzip dasselbe wie „SEO“ und letztlich nichts, worüber gesondert diskutiert werden müsste: „Mobile SEO“ ist ein überflüssiger Begriff. Stimmt das? Das nun wieder eher nicht.

Mobile SEO: Braucht keiner?

Nehmen wir als Grundlage für mögliche Antworten einmal eine Website mit Responsive Webdesign, weil Google Responsive Webdesign als Möglichkeit empfiehlt, Internetauftritte an die jeweiligen Bedürfnisse von Internetnutzern mit Geräten, die verschiedene Displaygrößen besitzen, anzupassen. Responsive Webdesign sorgt dafür, dass – abhängig von der Displaygröße – unterschiedliche Varianten ein- und derselben Website angezeigt werden. Das Prinzip unterscheidet sich damit beispielsweise von Weiterleitungen, bei denen Mobile-Nutzer auf spezielle Mobile-Seiten umgeleitet werden.

Nimmt man SEO für Websites mit Responsive Webdesign, so ist Linkbuilding beim Mobile SEO praktisch identisch mit dem Linkbuilding für die Website ohne eine Variante für Mobile-Nutzer. Hier macht es also eher wenig Sinn, von einem separaten Mobile SEO zu sprechen. Etwas anders kann das bei Keywords in Texten und Kategorie-Namen etc. aussehen, weil bei mobiler Suche – vor allem mit Smartphones – schwerpunktmäßig möglicherweise andere Keywords verwendet werden als bei der Suchmaschinen-Nutzung am PC.

So veröffentlichte etwa das Magazin Suchradar 2011 einen Artikel über Unterschiede zwischen Keywords für mobile und stationäre Suche auf der Basis des heute nicht mehr existierenden Google AdWords Keyword Tools. Zwei der damaligen Erkenntnisse: Mobil sind Suchen nach Kontaktmöglichkeiten wie etwa „adac hotline“ sowie Suchen mit der Struktur „Branche + Stadt“ (z.B. „Restaurant + Köln“) häufiger als bei der Suche mit dem PC. Das sind Indizien dafür, dass die Seitenvariante fürs mobile Internet mit etwas anderen Keywords optimiert werden sollte als die PC-Website.

Thema „Benutzerfreundlichkeit“ und ein Fazit

Für Google wie für andere Suchmaschinen ist Benutzerfreundlichkeit der Websites, die weit oben in Suchergebnislisten aufgeführt sind, nahezu ebenso wichtig wie für die Website-Besucher selbst. Listen Suchmaschinen überwiegend Seiten auf, die den Nutzer aufgrund mangelnder Benutzerfreundlichkeit verärgern, fällt das auch auf die Suchmaschine zurück und könnte sie mittelfristig Marktanteile kosten.

Mobile SEO ist ein gutes Stück weit auch ein Streben nach Benutzerfreundlichkeit mobiler Websites, weil benutzerfreundliche Websites auch Google gefallen und hohe Benutzerfreundlichkeit zumindest indirekt ein zusätzliches Instrument ist, um das Google-Ranking von Websites zu verbessern.

Und hier offenbaren sich vielleicht die größten Unterschiede zu klassischem SEO, weil Benutzerfreundlichkeit bei Mobile-Seiten teils etwas anderes bedeutet als bei Websites für PC-Bildschirme:

  • Website-Elemente mit hoher Datenmenge können mobil nach wie vor eher zu längeren und damit nachteiligen Ladezeiten führen
  • mobile Websites wirken auf den kleineren Bildschirmen tendenziell schneller überfrachtet und
  • Elemente wie klickbare Telefonnummern gewinnen an Bedeutung.

All das macht Unterschiede deutlich, wegen denen es durchaus Sinn macht, Mobile SEO als eigenständigen Unterbereich von SEO zu sehen, der teils andere Schwerpunkte als klassisches SEO setzt. Aufgrund dieser Unterschiede hat der Begriff „Mobile SEO“ seine Berechtigung, wenn auch nicht als eigenständige Onlinemarketing-Disziplin. Sieht es jemand anders?

Über den Gast-Autor

Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das sich auf Website-Lokalisierung spezialisiert. Lingo24 ist auch auf Twitter: @l24de.

5 Gründe ein Firmen-Blog zu führen

Ein Blog ist ein Online-Tagebuch, richtig?

Warum sollte Ihre Firma ein Tagebuch führen, gleich ob online oder offline? Um zu berichten, wer heute selbstgebackenen Kuchen mitgebracht hat? Um Fotos von der letzten Betriebsfeier zu zeigen?

Nein, das sind nicht die Themen für ein Firmen-Blog! So ein Tagebuch wäre auch sicher besser im Intranet aufgehoben.

Für ein Firmen-Blog gibt es verschiedene Gründe, der naheliegendste und wichtigste Grund ist:

Um Kunden anzusprechen, zu gewinnen und zu halten.

Wie kann ein Firmen-Blog dabei unterstützen? Hier sind 5 Argumente, warum ein Firmen-Blog bei der Erreichung dieser elementaren Ziele hilft.

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Content kaufen? Ein Anbietervergleich.

“Content is King!” – “Die neue Währung im Marketing ist Content!”

Die Bedeutung des ehrlichen, wertvollen Content im Internet, abseits von Werbgeschwafel und Industrie-Lyrik, wird schon seit einiger Zeit betont. Google&Co fördern und tragen diese Entwicklung mit ihren (im Detail wenig transparenten) Ranking-Regeln: weiter oben in der  Trefferliste steht der mit dem besseren Content. Da nützt alles technische Optimieren nichts, die Suchmaschinen wollen echte Werte finden und bewerten die Seite besser, die origineller und abwechslungsreicher ist.

Doch origineller Content fällt nicht vom Himmel! Jeder Webseiten- und Blog-Betreiber weiß: mehrfach wöchentlich oder gar täglich mit frischen Beiträgen aufzuwarten, ist eine Herausforderung!

Das Internet wäre aber nicht das Internet, wenn sich zu dieser Challenge nicht sofort auch eine Lösung fände: natürlich ein Online Shop, in dem man einfach Content kaufen kann. Davon gibt es gleich mehrere. Aus langen Themenlisten kann der Kunde bei ihnen aussuchen und nach Qualität, Aktualität und Volumen selektieren.

Wir haben 3 dieser Anbieter oder Content -Shops ausprobiert und werden die Ergebnisse hier vergleichend vorstellen.

Der erste Content-Provider

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Soziale Suche: Auswirkungen auf Social Media und SEO

Während der letzten Monate machten Google und Bing deutlich, dass sie den Einfluss von Social Media Inhalten und Social Media Links auf die Suchergebnisse verstärken wollen. Die Begründung: Die Aktivitäten im Social Web sind ein klarer Indikator dafür, was für den Suchenden wichtig ist. Die Auswirkungen dieser Neuerungen sollten Unternehmen nicht unterschätzen, denn sie haben Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung der Unternehmen (SEO) und auch auf deren Social Media Aktivitäten.

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Doch zunächst: Was meint Google mit sozialer Suche?

Google macht seine Suchmaschine sozialer, indem die Ergebnisse darauf basieren, wie oft etwas auf sozialen Netzwerken geteilt und angesehen worden ist. Seiten, die von Freunden geschrieben oder angeklickt worden sind, werden automatisch zwischen den “normalen“ Suchergebnissen erscheinen und nicht mehr darunter, wie es zuvor der Fall war. “Das bedeutet, dass eine Seite in den Ergebnissen höher eingeordnet wird, wenn Freunde oder Kollegen sie zuvor via Twitter oder Facebook geteilt haben“, schreibt Google in seinem Blog

Dieses Video erklärt die Neuerungen:

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Auswirkungen für Marken und Unternehmen:

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Social Media Buzz wird wichtiger. Unternehmen müssen nun verstärkt darauf achten, dass viel über sie im Social Web gesprochen wird, d.h. das Gesprächsvolumen (Buzz) hoch ist, um in den Suchmaschinenrankings weit oben zu erscheinen. Natürlich sind die Gespräche in Sozialen Netzwerken jetzt schon wichtig, doch wenn das Volumen Auswirkungen auf die Suchergebnisse hat, wird es für Marken umso wichtiger, erfolgreiche Strategien zu entwickeln, um das Zentrum dieser Gespräche zu werden.

Social Links werden wichtiger. Gespräche sind zwar wichtig, doch letztendlich sind es die Links auf Unternehmensseiten und Fanpages, die den Traffic generieren und den Webcrawlern zeigen, dass hier eine Marke im Zusammenhang mit einem speziellen Thema im Social Web wichtig ist.

Ein positiv eingestelltes Online-Publikum wird wichtiger. Mittlerweile gibt es eine Unmenge an Sentiment Tools, welche die Inhalte des Social Web im Hinblick auf die Kundenwahrnehmung untersuchen. Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass Google ebenfalls messen kann, ob gut oder schlecht über eine Marke gesprochen wird. Sind die Gespräche überwiegend negativ, zeigt sich das in den Suchergebnissen und die negative Reputation wird verstärkt.

Marken können von den Suchmaschinen profitieren. Wenn es die Marken schaffen, dass in Sozialen Netzwerken positiv über sie gesprochen wird, profitieren sie durchaus von den neuen Sucheinstellungen.

Der eCommerce wird immer sozialer. Die Verknüpfung von eCommerce und Social Media hat gerade erst begonnen. Die meisten Unternehmen sind immer noch am austesten, wie Social Commerce funktioniert und dem Unternehmen hilft. Beeinflusst Social Media nun die Suchergebnisse, müssen die Unternehmen verstärkt darauf achten, dass jede ihrer Social Media Commerce Plattformen optimiert ist, Social Media Funktionalitäten perfekt ausgelastet sind, und positive Gespräche rund um die Marke entstehen, von denen einige in den Suchergebnissen erscheinen und mehr Traffic generieren.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaToday.

Infografik: Welche Social Media Plattform eignet sich für welches Marketing-Ziel?

Eignen sich Facebook und Flickr für SEO? Bringt mir Tumblr mehr Traffic? Nicht jedes Marketing-Ziel lässt sich mit jeder Social Media Plattform gleich gut erreichen. Hier eine nützliche Infografik von CMO.com, die zeigt, welche Tools sich am besten zur Kundenkommunikation, Steigerung der Markenwahrnehmung, Traffic-Generierung und Suchmaschinenoptimierung eignen, und welche Tools dafür eher nicht in Frage kommen.