Bürokratie und Flüchtlingshilfe

FlchtlingeNun war ich schon einige Male in meinem Rathaus Wilmersdorf um die Ecke, ich habe es wirklich nicht weit, mit dem Fahrrad 4 Minuten. Aber mein Ziel, irgendwie mit Familien und Kindern zusammen zu arbeiten oder besser: diese zu unterstützen, da bin ich noch nicht angekommen.

Doch das liegt an mir. Denn wenn ich mir die möglichen Einsatzbereiche anschaue auf der wirklich guten Seite Volunteer-Planner (Besuch zu empfehlen, viele Standorte aufgeführt. Man muss sich nur einmal kurz registrieren, geht ganz schnell) – also wenn ich mir da anschaue, was aktuell gebraucht wird, dann fällt schon mal ganz viel weg, weil ich nicht Kurdisch oder Farsi oder oder kann.

Und dann geht’s weiter: Für die Kantine brauche ich die weiße Karte des Gesundheitsamts (das ist die normale rote Karte für die Beachtung der Lebensmittelhygiene, nur gebührenbefreit für Ehrenamtliche). Und für die Arbeit mit Kindern muss ich das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis vorweisen. “Erweitert”, weil dann nicht nur im Vorstrafen-Register geschaut wird ob was vorliegt, sondern noch in irgendeiner anderen Datei, die kritische Vorfälle mit Kindern enthält. Keine Frage, “erweitert” macht nur Sinn, muss sein.

Und so lange ich beides nicht habe und keine interessante Sprache spreche, bleibt eigentlich nur Spenden-Management.

Aber nun habe ich beide Dokumente, hurra! und der Weg dahin war interessant. Vielleicht geht den ja nochmal jemand, dann kann er sich unter anderem hier orientieren.

Weiße Karte vom Gesundheitsamt

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Flüchtlingshilfe ist machbar

FlchtlingeVon meiner kurzen Orientierungsphase in Sachen Flüchtlingshilfe habe ich im vorigen Beitrag berichtet.

Hier geht es jetzt ganz konkret zur Sache, denn gestern hatte ich meinen ersten Einsatztag. Die erste Aufgabe: Spendenannahme und Spendenvorsortierung im Rathaus Wilmersdorf.

Um 12:45 beginnt meine Schicht. Am Eingang Brienner Straße steht Security, man kommt nur rein mit Perso. Aber alles ist locker und freundlich. Beim Helfer Check-in ist es dann genauso, Umhängekärtchen mit Vornamen, weiter zur Koordinatorin Spenden-Management. Wir sind vier, ich bin der einzige Rookie.

Der Job besteht aus zwei Teilen:

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Flüchtlingshilfe – gar nicht so leicht am Anfang

FlchtlingeVor ein paar Tagen wurde mir plötzlich klar, dass ich bei der Flüchtlingshilfe irgendwie mitmachen muss. Was genau der Auslöser war, weiß ich nicht mehr, aber ich konnte diese Bilder und Berichte im Fernsehen nicht mehr anschauen ohne zu denken: was diese Leute aus Syrien, Eritrea oder Mali erlebt haben, muss so gruselig gewesen sein, da will ich wenigstens dazu beitragen, dass es hier nicht immer so weiter geht.

Also ging ich auf die Suche nach Orten und Institutionen, an denen Hilfe möglich ist.

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