Saint Pierre Quiberon – einen Besuch wert

Port Haliguen heißt der kleine Ort mit dem großen Yachthafen an der ruhigen, den Atlantik-Winden abgewandten Südost-Seite von Quiberon. Nur wenige Kilometer nördlich von hier und noch ruhiger mit noch mehr Wattstrand liegt Saint Pierre Quiberon.

Dabei ist die Nachbarschaft rein räumlich zwar korrekt aber kommunal-organisatorisch ein Afront: Port Haliguen ist einfach ein Dorf in der Gemeinde Quiberon, Saint Pierre aber ist selbst Gemeinde, die “andere” Gemeinde eben auf der Halbinsel.

Saint Pierre leidet darunter, nur für einen kleinen Vorort und Abklatsch des richtigen und großen Quiberon im Süden gehalten zu werden. Man hat durchaus Pfunde, mit denen man wuchern möchte: Die Nationale Segelschule, die angesehenere Kirche (hier ging sogar schon Jacque Chirac zur Ostermesse), der schönere Wochenmarkt, die (angeblich) wertvolleren Künstler, das ruhigere Bade-Meer, die wildere Cote Sauvage, all dies findet man in der Gemeinde Saint Pierre.

Wilde Küste
Wilde Küste

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Abwechslungsreiches Quiberon

Land am Meer (armor) und Land im Wald (argoat) – so haben die Kelten die Bretagne sprachlich geordnet und das macht immer noch Sinn.

Vielleicht sollte man die Küsten weiter unterscheiden, die romantische rote Küste im Norden: Armoricaine, die wilde Küste im Westen: Finisterre und die wärmere, mildere Küste im Süden: Morbihan.

Wir sind meist in Morbihan, genauer in Quiberon. Das ist eine kleine Halbinsel, die nur über eine sehr schmale Straße und Bahnlinie mit dem Festland verbunden ist. Eine erste Orientierung gibt die Karte. Quiberon ist der Ausschnitt unten links.

Südbretagne
Unten Mitte sieht man Quiberon auch – im Verbund mit den Inselchen Huoat und Hoedic und der etwas vorgelagerten großen Insel Belle Ile.

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