Risiko: was mobile Spiele Apps heimlich noch so machen

Wir ahnen es ohne es –bisher- konkret erfahren zu haben: Manche Spiele auf dem Handy sind nicht nur zu unserer Unterhaltung da, sondern verfolgen noch “weitergehende”, potenziell heimliche Ziele. Gerade bei Free-Games hat sich wohl jeder schon gefragt, wie da eigentlich der Business Case aufgeht, was dem Entwicklungs- und Pflege-Aufwand an Einnahmen wohl gegenübersteht.

Vor einiger Zeit berichtete nun Veracode auf ihrem Blog von Untersuchungen in den USA zu dem Thema – und da war man zumindest in Teilen fündig geworden.

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Facebook Fakten und Grafiken

Facebook hat gerade die Milliarden-Mitglieder Grenze überschritten – das haben wir in den Zeitungen gelesen. Doch es gibt weitere beeindruckende Facebook Fakten, die Jeff Bullas in seinem Blog anschaulich zusammengestellt hat.

(Jeff ist Australier und schreibt also auf Englisch. “Milliarde” heißt auf Englisch “Billion”, unsere “Billion” ist auf Englisch die “Trillion” etc., das sollte man bei den big numbers  in seiner Infografik im Hinterkopf haben. Wir werden hier weiter die deutschen Begriffe verwenden.)

Hier ein Ausschnitt aus seinem Facebook Fakten-Berg:

  • 44% aller Internet-User sind Facebook-User
  • 60% alle Facebook-User benutzen Facebook auf mobilen Endgeräten
  • Der Facebook-User ist im Durchschnitt 22 Jahre alt
  • Den Like-Button gibt es erst seit 2009 (!), aber er wurde bereits über eine Billion mal geklickt
  • Es wurden rd. 220 Milliarden Fotos hochgeladen, 62 Millionen Songs gespielt, 17 Milliarden Locations “getagged” und über 140 Milliarden Freundschaften geschlossen.

Etwas anschaulicher ist das alles in Jeffs Infografik dargestellt.

Noch immer gibt es viele deutsche Manager, die ihre Facebook-Skepsis bis -Abehnung mit Selbstbewußtsein kultivieren. Sie darf man schon fragen: Da ist kein interessanter Teil ihrer Zielgruppe dabei? Vielleicht eine neue Variante von self-fulfilling-prophecy: Wenn ihr so weiter macht, ist bald wirklich keiner mehr dabei!

twitter vor dem Durchbruch zur Cash-Machine?

Heute nacht um 3 Uhr berichtete teccchrunch via twitter über ein Gerücht: twitter will noch im Juli 2012 die New Yorker Firma “Sense Networks” kaufen.

Sense Networks sammelt Bewegungsdaten (im räumlichen Sinne gemeint, echte Bewegung) von mobilen Endgeräten und verdichtet sie zu Verhaltens-Clustern. Von dort kann man auf Vorlieben, Einkaufsmuster und Lifestyle schließen. So könnte twitter seine Kampagen sehr viel genauer auf die avisierte Zielgruppe ausrichten.

In dem Blogbeitrag ist unten ein Video, das eine interessante Animation zum Produkt von Sense Networks liefert.

Und noch etwas: ganz am Ende von dem Video kommt eine interaktive Werbung für das Tool, mit dem diese Data-Animation gemacht wurde – auch durchaus spannend zu betrachten. Da ist Amerika offensichtlich schon einen Schritt weiter.