Mobile Internet-Nutzer zahlen eher

Mobiler EuroIn ihrem Anfang November vorgestellten ACTA-Bericht 2013 bestätigt auch das IfD in Allensbach den anhaltend starken Anstieg der mobilen Internet-Nutzung (ACTA = “Allensbacher Computer- und Technik-Analyse”).

Aber sie machen dabei auf einen Zusammenhang aufmerksam, der auf den ersten Blick überraschen kann: Der mobile Internet-Nutzer ist eher bereit, für derzeit kostenfreie Dienste notfalls auch zu zahlen.

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Ich liebe Druck!

ZeitungWas auf den ersten Blick wie ein euphorischer Ausruf eines Workaholics nach 18 Stunden Arbeit klingen mag – ist in Wirklichkeit die Kurzfassung einer aktuellen Studie des IfD in Allensbach im Auftrag des VDZ (Verband deutscher Zeitschriftenverleger).

Die Deutschen ziehen Printmedien den elektronischen ganz klar vor.

Besonders überraschend:

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Videos starten bald automatisch auf Facebook

iphoneWenn jemand in seine Facebook-Nachricht ein Foto einfügt, sehe ich das sofort.

Warum soll ein Video dann nicht auch sofort starten, automatisch? Das würde doch sicher noch mehr Erlebnistiefe in den Nachrichtenstrom bringen!

So ungefähr müssen sich das die Facebook-Leute vor ihrem aktuellen Test gedacht haben. Im Newsroom-Blog des Netzwerks mit dem kleinen f, erfuhr man vor 3 Tagen, dass eine  Gruppe ausgewählter Mitglieder gerade Zugang zu dieser neuen Funktion bekommen hatte.

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Googles Loon – Ballon oder Seifenblase?

BallonGoogle hat letzte Woche in Neuseeland sein Projekt “Loon” vorgestellt. Es ist allerdings ziemlich “looney”, auf deutsch verrückt. Welche Realisierungschancen hat es?

Doch zunächst in aller Kürze: Was ist Googles Loon eigentlich?

“Loon” ist der englische Name für eine Vogelart, für den Taucher, zum Beispiel den Prachttaucher oder den Eistaucher (arctic loon, common loon). Mit “loon” werden  außerdem Spinner, Verrückte bezeichnet.

Schließlich: es ist die zweite Silbe von “balloon” – und das ist wohl die entscheidende Herleitung in diesem Fall.

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Der perfekte Facebook Beitrag – aus Sicht von Marken und Unternehmen

130509 Facebook WinnerDie Überschrift ist so gut, dass wir Jeff Bullas schon allein dafür danken müssen!

Denn wer will das nicht – Wettbewerber, Chefs und die Kollegen vom Offline Marketing beeindrucken mit wirklich erfolgreichen Facebook Posts!

Also here we go, so geht “perfekt” (es sind nur 7 Regeln, das klingt machbar):

  1. Schreiben Sie kurz und prägnant, weniger als 90 Zeichen ist die Daumenregel (und im Werbeformat auch das Limit)
  2. Bauen Sie Aktionen, Handlungsaufrufe ein, zum Beispiel einen Link, den man klicken muss. Zum Beispiel zum Marken-Clip auf youtube, Relaunch-Images auf flickr oder zum eigenen Blog. Und der Hyperlink sollte bit.ly oder ow.ly verkürzt sein!
  3. Sprechen Sie die Zielgruppe zu Themen und in einer Weise an, die für sie ideal und spezifisch ist. “Franzosen besser französisch anreden” ist damit nicht gemeint. Gemeint ist: man soll deutlich machen, wen man eigentlich adressiert und dass der Beitrag eigentlich nur für diese speziellen Insider relevant ist. “Als Fanzose im Ausland hat man es oft schwer, genießbare Speisen zu finden. Wir geben Ihnen eine Orientierungshilfe!” – und das auf französisch, das ist spezifisch. Man zieht die Zielgruppe an durch (explizite) Ausgrenzung des Rests.
  4. Eine kurzfristige Promotion schalten. Jeff empfiehlt 24h. Je nach Größe des Unternehmens und der Fangemeinde sind hier “normale” Anzeigen oder sogenannte Sponsored Stories angesagt.
  5. Ein Bild integrieren, die Idealmaße beginnen bei 300×300 Pixel, weniger bitte nicht. Und: quadratisch!
  6. Bis zu 70% der Facebookbeiträge werden auf mobilen Endgeräten “konsumiert” – darauf sollte Ihr Beitrag ausgerichtet sein. Bei Jeff heißt das: mobile first!
  7. Engagiert dran bleiben! Nach der Veröffentlichung geht’s erst los. Hören Sie der Audience zu (listening, listening, listening!) und schalten Sie sich mit klugen Beiträgen, Fragen und auch Antworten gelegentlich ein.

Diese einfachen Regeln gibt es auch als recht anschauliche Infografik.

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Social Media pusht das Kino-Geschäft

twitter-movieEin schönes Beispiel für den unmittelbaren Einfluss des mobile (social) networking auf den Business-Case hat jetzt das Marktforschungsunternehmen Nielsen geliefert.

Nach einem Bericht von MarketingDaily besagt der NRG 2012 American Moviegoing Report:

  • Bei den Vorinformationen zu einem Film, die online eingeholt werden, liegen Previews eindeutig an der Spitze.
  • Generell kann ein klarer Zusammenhang zwischen dem Besitz mobiler Endgeräte und dem Kinobesuch erkannt werden: Smartphone-Benutzer gehen mit 9% höherer Wahrscheinlichkeit ins Kino, Tablet-Besitzer sogar mit 20% höherer Wahrscheinlichkeit.
  • Kinobesucher mit mobilem Endgerät sind generell stärker engagiert in Sachen Kino: sie konsumieren mehr entsprechenden Content online, aber sie bringen auch selbst mehr ein in Form von Bewertungen und Kommentaren.
  • Für rd. 30% der Kinobesucher haben die Kommentare in den sozialen Netzwerken starken ein Einfluss auf die Filmauswahl
  • Junge Besucher (18-24) sind besonders aktiv, nach dem Kinobesuch Kommentare zu posten, ältere (35-44) hingegen hören verstärkt auf solche Kommentare.

Kino-Marketing kann hiernach also sehr gezielt den Empfehlungspfad für die entsprechenden Zielgruppen modellieren.

trickr-erwartung: Für TV wird das ebenfalls praktiziert werden, Stichwort “Dual-Screening“.

 

Facebook mobil

Was wie eine Randnotiz klingt ist in Wirklichkeit ein Meilenstein:

Im letzten Quartal 2012 hatte Facebook erstmalig mehr mobile als “stationäre” User.

Und innerhalb eines Jahres ist der Facebook Umsatzanteil durch Werbung auf mobilen Endgeräten von 14% auf 23% angewachsen.

Diese Entwicklung meinte Mark Zuckerberg mit: “In 2012, we … became a mobile company”. Der Gründer und CEO will Facebook mobil machen- und er ist auf dem besten Weg dazu.

Diese und einige weitere Fakten findet man in einem aktuellen Jeff Bullas Artikel.

Twitter meets TV – eine Ergänzung

“Twitter meets TV”  soll heißen: Twitter und das Fernsehen überschneiden sich zunehmend und erzeugen so gegenseitigen Nutzen – darüber haben wir letzte Woche berichtet.

In dem Blog von THEDRUM aus dem UK wird nun diese Melodie weitergetrommelt. Berichtet wird von einem “Powered by Tweets“-Event, den Twitter letzte Woche in London veranstaltet hat. Zielgruppe war die “creative community”, Agenturen also im Wesentlichen. Sie wurden auf dem Event umworben, ihnen sollten die neuen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die ja in der Tat schon weit über die spröden 140 Zeichen hinausgehen.

“Twitter hat sich von einer schnellen Übertragungsplattform für Kurznachrichten zum Pulse des Planeten entwickelt!” sagt Bruce Daisley, UK Direktor von Twitter, und weiter:

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Social Media Trends 2013

130103 TrendIn den ersten Januar Tagen darf man hoffentlich noch mit Prognosen kommen.

Hier sind 6 Social Media Trends, die Jeff Bullas erkannt hat. Sein sehr umfangreicher Artikel mit vielen Detail-Infos ist hier.

Ich behalte seine Nummerierung bei, so dass Sie bei konkretem Vertiefungs-Interesse direkt das Ziel ansteuern können.

Hier sind die 6 Social Media Trends von Jeff in einer Kurzdarstellung:

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