Infografik: Fakten zur Wissenscommunity Quora

Den Nutzern Antworten auf jede nur mögliche Fragestellung zu geben, ist das Ziel von Quora. Das Portal sorgte in letzter Zeit für viel Aufmerksamkeit. Frage&Antwort-Seiten gibt es zwar mittlerweile viele im Netz, doch Quora will durch Qualität, Eleganz und Exklusivität bestechen. Zum elitären Nutzerkreis zählen einige Prominente, zum Beispiel Google-Produktmanager Nate Smith oder der ehemalige AOL-Gründer Steve Case und viele weitere Experten.

Quora funktioniert wie eine Art umgekehrte Wikipedia. Statt wie in dem Online-Lexikon, das von tausenden Freiwilligen geschrieben wird, ungefragt sein Wissen zu einem Thema zu posten, warten die Quora-Mitglieder erst einmal auf eine konkrete Frage, ehe sie loslegen.

Fragen werden in Themengruppen organisiert, in denen man browsen oder denen man folgen kann, nicht unähnlich einem Twitter-Strom. Folgen kann man auch anderen Quora-Mitgliedern, wenn sie sich als gute Frager oder Antworter herausstellen. Für Qualität soll auch die Bewertung sorgen, jede Antwort kann als gut oder schlecht eingestuft werden.

Quora ist zusätzlich mit anderen Netzwerken verknüpft. Wer ein Facebook oder Twitter-Profil hat, kann es mit Quora verbinden und dort seine Fragen weiterposten, um mehr potenzielle Anwortgeber zu erreichen.

Für Nutzer mit einer IP-Adresse aus Deutschland gibt es allerdings eine Zugangssperre. Sie benötigen eine Einladung von einem registrierten Mitglied für die Community. Über eine Anonymisierungwebseite kann man sich aber auch aus Deutschland problemlos anmelden.

Hier eine Infografik von KissMetrics, die zeigt, wie Quora funktioniert und aufgebaut ist:

Infografik: Wie Farben den Kauf beeinflussen

Hier eine interessante Grafik von Kissmetrics über die Auswirkungen, die Farben auf unser Kaufverhalten haben. Je nach Farbe werden auch unterschiedliche Käufertypen angesprochen. So begünstigen Rot, Schwarz und Blau Impulskäufe. Grün und Dunkelblau ziehen Käufer an, die auf ihr Budget achten und überlegt kaufen. Doch auch das Gesamtdesign einer Website hat Auswirkungen: 52% der Online-Shopper kehren zu einer Webpage nicht zurück, wenn ihnen die Ästhetik der Seite nicht zusagt. Die Auswirkungen der Ladezeit auf den Kauf konnte Amazon.com genau messen:  Pro 100 Millisekunden längeres Laden nimmt der Verkauf um 1 Prozent ab.

Infografik: Welche Social Media Plattform eignet sich für welches Marketing-Ziel?

Eignen sich Facebook und Flickr für SEO? Bringt mir Tumblr mehr Traffic? Nicht jedes Marketing-Ziel lässt sich mit jeder Social Media Plattform gleich gut erreichen. Hier eine nützliche Infografik von CMO.com, die zeigt, welche Tools sich am besten zur Kundenkommunikation, Steigerung der Markenwahrnehmung, Traffic-Generierung und Suchmaschinenoptimierung eignen, und welche Tools dafür eher nicht in Frage kommen.

Wie Online Marketing das Offline Geschäft ankurbelt

Hier ein paar interessante Fakten zum Erfolg durch Online Marketing. Was bringen Social Networks, Geo-Targeting, Group-Buying Dienste oder Bannerwerbung?

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Für Unternehmen ist Social Media das Erfolgsrezept, wenn sie im Internet auf ihre Produkte aufmerksam machen wollen

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  • 75% aller kleineren Unternehmen sind mit einer Unternehmens-Page auf einer Social Network Seite präsent.
  • Die Social Media Präsenz von kleineren Unternehmen hat sich im letzten Jahr verdoppelt.
  • Nur 6% der Unternehmen haben das Gefühl, dass Social Media ihrem Image eher geschadet als geholfen hat.
  • 61% der Unternehmen nutzen Social Media um neue Kunden zu finden und zu gewinnen.
  • 61% der Unternehmen nutzen Social Media um mit ihren Kunden zu interagieren.
  • 53% der Twitter-Nutzer verweisen in ihren Tweets positiv auf Unternehmen oder Produkte.

 

Case Study: Das Crème Brûlée Auto

In San Francisco fährt ein Crème Brûlée Verkäufer mit seinem Wagen durch die Straßen um seine Speise zu verkaufen. Er hat sich einen Twitter Account zugelegt, um anzukündigen wann er wo ist. Dadurch hat er mittlerweile 12.000 Follower und 224 sehr gute Yelp Bewertungen bekommen.

Case Study: Joie de Vivre Hotels

Durch eine Kombination von Twitter und Facebook bietet JDV Hotels seinen Followern und Fans besondere Zimmerpreise an, was zu über 1.000 Buchungen letztes Jahr führte.

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Der stationäre Handel setzt auf Geo-Targeting um Kunden in die Geschäfte zu holen

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  • Auf Google Places sind mehr als 4 Millionen Unternehmen auffindbar.
  • 20% der Google-Suchen werden in Verbindung mit Ortsangaben ausgeführt.
  • Bing Maps bietet seit 2010 seinen Nutzern eine 360 Grad Innenansicht der lokalen Geschäfte.
  • Auf Yelp gibt es mittlerweile 4 Millionen Bewertungen. 7% der Bewertungen beziehen sich auf Unterhaltung, 7% auf lokale Dienstleistungen, 8% auf Fitness, 23% auf Shopping und 34% auf Restaurants.

Immer mehr Unternehmen bieten Produkte auf Gruppenkauf-Seiten wie Groupon an

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  • Im Schnitt kaufen 1155 Leute einen Groupon Deal am Tag.
  • Der Durchschnitts-Deal kostet 30 Dollar mit einem Durchschnitts-Rabatt von 57%.
  • Von den Unternehmen, die Groupon genutzt haben, waren 95% zufrieden, 95% würden es wieder nutzen und 96% würden es anderen Unternehmen weiterempfehlen.

 

Case Study: Stone Korean Kitchen

Das Restaurant verkaufte 2600 Groupons an einem Tag und war danach 2 Monate mittags und abends voll besetzt.

Case Study: Zahnärztin Dr. Irena Vaksman

Über Groupon bekam diese Zahnärztin 320 neue Patienten. 

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Auch traditionelle Werbemittel wie Bannerwerbung werden von Unternehmen genutzt

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  • Die effektivsten Banner mit den höchsten Response-Raten liefern 300×250 große Anzeigen, die in der oberen rechten Ecke einer Webseite platziert sind.
  • Die Conversion-Rates von B2B Anzeigen liegen im Schnitt bei 2,8%.
  • Die Ausgaben für Bannerwerbung betrugen in 2010 20,9% aller Werbeausgaben.

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Case Study: Quaker Oats

Lebensmittel-Produzent Quaker Oats platzierte für die Kampagne „Go Humans Go“ eine Banneranzeige auf der Homepage von Yahoo. So wurden 156 Millionen User erreicht, die Suchanfragen nach Quaker Oats stiegen um 28% und es wurde daraufhin ein Umsatz von 1,2 Millionen Dollar generiert.

Das Ganze gibt es auch in einer schönen Infografik:

Social Media ROI: Tabelle mit Tools und Kriterien

Vorbemerkung: Wesentliche Teile dieses Beitrags haben wir hier gefunden.

Welche Aktivitäten kann ich im Social Web messen? Welche Tools brauche ich daür? Was sagen die gemessenen Werte über mein Unternehmen aus?

Wir haben für euch eine Tabelle mit Tools zusammengestellt, welche dabei helfen, die Social Media Aktivitäten messbar zu machen. Da es momentan noch keine feste Konvention über das Messen des ROI gibt, misst man oft die Veränderung von bereits bestehenden Kundenaktivitäten – und nicht den absoluten Wert –  um Aufschluss über die Erfolge zu erhalten und um den ROI anhand sinnvoller Kennzahlen festzulegen.

Man misst

  • Inhalt: Wer führt über was Online-Gespräche?
  • Relevanz: Wie wichtig sind die Gespräche für das Unternehmen? Stehen die Gespräche in Beziehung zu meinem Produkt?
  • Auswirkung: z.B. Steigerung des Online-Verkaufs, Newsletter-Abonnements, Informationsmaterial-Anfragen.

 

Social Media im B2B Marketing: Vorteile und Strategien

Business-to-Business (B2B) Marketing befindet sich derzeit im Wandel. Traditionelle Marketing Kanäle wie Print, TV oder Plakate generieren nicht mehr den Return-on-Investment, den sie früher brachten. Der Grund: Die Kunden schenken diesen Kanälen immer weniger Aufmerksamkeit. Weniger als 25% ihrer Zeit widmen sie sich diesen Medien. Statt dessen zieht es alle Menschen in die Welt der sozialen Medien. Über 90% der B2B Kunden nutzen bereits Social Media Tools, hauptsächlich im Bereich Research und um Käufe zu tätigen. Unternehmen interagieren auf diesen Plattformen ohne eine zwischengeschaltete Agentur direkt mit den Kunden.

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Welche Vorteile hat Social Media für B2B Unternehmen?

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1. Social Media liefert die zahlreichen Touch Points, die ein B2B Kaufprozess verlangt

B2B Beziehungen und Transaktionen zeichnen sich meist durch viele Kontakte aus. Man steht den Kunden persönlich und direkt gegenüber und baut Beziehungen auf. Durch Social Media kann ebenfalls man mit seinen Interessenten in Echt-Zeit kommunizieren und das in einer persönlichen Umgebung. Anders als bei traditionellen B2C Marketing Kanälen (Werbung, Kampagnen, etc.) können dank Social Media viele Mitarbeiter des eigenen Unternehmens Beziehungen zu Kunden und Interessenten aufbauen, was die Kontaktzahl noch weiter erhöht. 

2. Mit Social Media findet man schwer erreichbare Kontakte innerhalb der Unternehmen

Der B2B Markt ist sehr viel kleiner als der B2C Markt. Schon deshalb ist eine große Reichweite wichtig, um neue Leads schneller als die Konkurrenz zu finden. Durch Monitoring der Online-Gespräche erkennt man neue Trends und Bedürfnisse, kann neue Angebote schaffen und neue Einnahme-Quellen finden. Durch die größere Reichweite findet man leichter Unternehmen mit denen man erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aufbauen kann. 

3. B2B Experten sind hoch aktive Netzwerker

Menschen im B2B Geschäft engagieren sich mittlerweile sehr stark online: sie vergrößern ihr Netzwerk indem sie Wissen mit anderen Nutzern aus derselben Branche teilen, professionelle Communitys aufbauen, dort gemeinsam Probleme lösen und auf diese Weise ihre Reputation verbessern und neue Interessenten gewinnen. 

4. Social Media ermöglicht den Einfluss anderer Nutzer auf die Kaufentscheidungen

B2B Kunden vertrauen bei ihren Kaufentscheidungen in hohem Maße auf das Feedback von anderen Kunden. Sie sind ebenfalls gerne Teil der Produktentwicklung und vertrauen den Meinungen von Kollegen, die die Produkte bereits nutzen, weit mehr als der Firma, die die Produkte verkaufen will. Mit Social Media kann man hervorragend objektive Erfahrungen und Meinungen Dritter einholen und auch werbend einbauen, was auf der Käufer-Seite das Risiko eines Fehlkaufs minimiert und auf Verkäufer-Seite für gute Promotion sorgt. 

5. Social Media bietet eine Plattform sich als Meinungsführer zu präsentieren

Im B2B Marketing ist es enorm wichtig Vordenker-Qualitäten zu besitzen. Wer als Thouht Leader wahrgenommen wird, stärkt seine Marktposition, verbessert seinen wahrgenommenen Wert bei den Kunden und kann einfacher Vertrauen und Loyalität aufbauen. Vordenker formen die Meinung anderer Menschen zu wichtigen Punkten mit, zeigen interessante, oft provokative Perspektiven auf und werden so zu einem Unternehmen, zu dem die Menschen kommen, wenn sie Fragen auf einem speziellen Gebiet haben. So eignen sich z.B. beliebte Frage-und-Antwort Plattformen um als Unternehmen mit seinem Experten-Wissen zu glänzen.

6. Social Media ist extrem kostengünstig

Social Media ist ein sehr kosteneffektiver Kanal. Natürlich muss man auch hier in Personal Geld und vor allem Zeit investieren, doch Social Media ist bei Weitem günstiger als andere Medien. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen die vorhandenen Ressourcen immer effizienter genutzt werden müssen, bietet Social Media einen effektiven Ausweg. Die Verkaufskosten sind sehr viel geringer, sodass ROI und Gewinnmarge steigen können. 

7. Social Media erlaubt sofortiges Antworten

B2B Angebote sind oft sehr komplex und die Kaufentscheidungen nicht impulsiv. Die Sales-Zyklen sind langwierig und die Käufer verwenden viel Zeit für die Recherche. Warum also nicht Teil des Prozesses werden? Social Media bietet viele Möglichkeiten Informationen und Wissen mit den Interessenten zu teilen um den Kauf-Zyklus zu beschleunigen. Fragen zu Produkten können schneller beantwortet werden. Bei dieser wechselseitigen Kommunikation, die fast in Echtzeit abläuft, informiert man den potenziellen Kunden nicht nur, sondern baut ebenfalls Vertrauen auf, das zu schnelleren Abschlüssen führt.

Unternehmen, die Social Media nutzen, sind wirtschaftlich erfolgreicher, wie eine Studie von Wetpaint und Altimeter Group belegt. Eine erfolgreiche Nutzung bedeutet nicht nur präsent zu sein, sondern auch Interaktion mit Anderen, Diskussionen starten und zeitnahe Antworten zu geben. Eine Herausforderung für Unternehmen, die es gewohnt waren die Kontrolle über ihre Kanäle zu haben.

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Mit welcher Strategie fange ich an?

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  • Plane deine Strategie. Zunächst ist es wichtig ein Ziel zu definieren, das man mit Social Media verfolgt. Social Media ist die Erweiterung der Gesamt-Marketing-Strategie. Will man Leads generieren, die Kundenbindung erhöhen, sich als Experte präsentieren, das Markenbewusstsein, den Verkauf steigern oder alles zusammen? Das Ziel muss festgelegt werden und im gesamten Unternehmen kommuniziert werden.
  • Betreibe Marktforschung. Definiere deine Zielgruppe. Welche Kanäle nutzen meine potentiellen Kunden am liebsten? Über was sprechen sie? Mit Tools wie Monitter, Social Mention, Google Alerts, Alltop kann man die Gespräche verfolgen.
  • Bestimme deine Richtlinien. Hier kann man sich von den „Großen“ inspirieren lassen: IBM, BBC, Kodak oder SAP liefern gute Vorlagen, die man im Netz nachlesen kann.
  • Starte durch. Sind Ziele, Publikum und Richtlinien definiert, kann man sich zum Handeln bereit machen. Dabei reicht es nicht aus, einfach nur auf den Plattformen präsent zu sein. Mann muss den Nutzern Mehrwert bieten durch guten Content, regelmäßige und zuverlässige Veröffentlichungen und Antworten sowie sich als Experte etablieren. Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber den Kunden ist ein Muss.

Das B2B Geschäft wird durch Social Media transparenter, ehrlicher und schneller. Zwar gibt es derzeit noch kein standardisiertes ROI-Mess-Modell – jedes Unternehmen hat eigene Ziele, Kunden, Budgets, Tools und Kanäle – sodass man selbst entscheiden muss, welche Kennzahlen für die eigenen Ziele am Aussagekräftigsten sind. Einige Tipps zur ROI-Messung haben wir hier zusammengefasst.

Diese Grafik zeigt sehr schön, wie eine Social Media Strategie Schritt für Schritt ausgeführt werden kann.

Infografik: Wie kleinere Unternehmen Social Media nutzen

Bei Social Media geht es in erster Linie um Interaktion und Engagement mit der Commuity. Doch die Community verhält sich je nach Plattform unterschiedlich. Das sollten Unternehmen beachten. Twitter ist ein Dialog-Medium: Die Nutzer antworten eher und wollen einen Dialog mit dem Unternehmen starten, doch klicken sie nicht so häufig auf Links wie bei Facebook. Auf Facebook wollen die Nutzer Fotos und einmalige, abgeschlossene Posts und klicken eher auf Links. Facebook erzeugt somit stärker Traffic für die Website als Twitter.

Infografik: Gelungene Aktionen im Social Commerce

Wer sagt, Social Media eigne sich nur für den Dialog mit dem Kunden und nicht für Sales, der irrt. 2010 war das Jahr des Social Commerce. Diese besondere Form des eCommerce setzt ganz auf die aktive Beteiligung der Kunden, deren persönliche Beziehungen und Kommunikation untereinander. Dank neuen Social Software Technologien integrieren zum Beispiel viele Firmen Shops auf ihrer Facebook-Seite. So gab es auf dem Facebook Pampers Store im März 2010 schon 1.000 Transaktionen pro Stunde! Aber auch Portale wie Groupon wachsen stark und mit Facebook Deals wird es 2011 garantiert viele interessante Kampagnen geben.

Über einige Daten der Grafik von socialcommercetoday berichteten wir bereits: So verkauft Disney via Facebook Kinokarten, Eventbrite schätzte den Wert eines Facebook-Share und Diesel installierte spezielle Facebook-Kameras in den Umkleidekabinen.

Weitere Beispiele, wie Social Media im Direktvertrieb erfolgreich genutzt wird, könnt ihr hier lesen.