Social-Media-Basis Paket

40% aller deutschen Unternehmen sind in Sachen Social Media aktiv – d.h. 60% sind es nicht! Die neuen Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook & Co haben nicht nur Freunde.

Viele Manager sehen darin Zeit- und Geldverschwendung. Viele Mitarbeiter in Unternehmen und auch die Unternehmensleitung haben Vorurteile gegenüber den neuen Kommunikationsformen.

„Das ist eine Mode, die geht vorbei“, „unsere Kunden suchen uns da nicht“ „das ist nur was für große Unternehmen“ oder aber auch „das ist gefährlich!“ sind Aussagen, die immer wieder fallen, wenn man das Thema „Social Media“ anspricht. Genau für diese Kritiker und Zweifler ist das Paket: „Social-Media-Basis“ gedacht.

Viele der aktuell angebotenen Schulungen und Seminare setzen bereits Wissen voraus, das so nicht ausreichend vorhanden ist. Oder sie verkomplizieren die neuen Medien – und schaffen mehr Probleme als Lösungen. Hier setzt unser Angebot an.

„Social Media kommt in Stufen. Für die Basis-Stufe benötigt man nur ein wenig Erfahrung im Internet. Weitere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.“

Die Kommunikations-Beraterin Friedlies Reschke von Reschke-PR und der Marketing-Engineer Peter Apel von Vianova erarbeiten beim Kunden seine ganz individuelle Social-Media-Basis.

So können die Teilnehmer des Programms den Nutzen von Social Media für ihr Unternehmen qualifiziert beurteilen. Neue Chancen aber auch die möglichen Risiken werden diskutiert. Kritiker und Zweifler sollen sich konstruktiv einbringen können.

Das Paket besteht aus 4 Teilen

  • Theorie: Was ist im Markt derzeit üblich, was machen die anderen?
  • Praxis: Wie funktioniert Social Media? Wie legt man konkret einen Twitter-Account an, wie sucht und findet man im Social Web?
  • Zusammenarbeit: Was brauchen wir für uns und unsere Kunden? Welche internen Spielregeln sollen gelten?
  • Zukunft: Was kann und soll im ersten Jahr umgesetzt und erreicht werden.

Die Kosten für das Basis-Paket fallen erst nach dem ersten Seminartag an – überwiegen dann immer noch die Zweifel an dem Nutzen, dann werden nur die Fahrtkosten berechnet…

Lesen Sie weitere Details in dieser kurzen Leistungsübersicht.

Oder nutzen Sie unser Kontakt-Link für eine unverbindliche erste Anfrage.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Infografik: Zahlen und Fakten zu Google+

Hier ein paar interessante Daten über Google+ in einer Infografik zusammengefasst. Die Plattform kostete Google mehr als eine halbe Milliarde Dollar, wobei sie derzeit von etwa 26 Millionen Menschen genutzt wird, 72 Prozent davon sind Männer. Was die Berufe der Nutzer betrifft, so überwiegen die IT- und Kreativ-Branche. In Deutschland sind laut IdentyMe derzeit 26.000 User bei Google+ registriert.

 

Auswirkungen von Googles +1 auf die Werbeindustrie

Mit dem neuen Empfehlungsbutton “+1” will Google nun ebenfalls ein Stück vom Social Media Kuchen. Ohne Zweifel ist das Social Web die Zukunft des Internet. Doch wer eine soziale Komponente einbauen möchte, braucht auch eine Plattform, auf der sie sichtbar ist. Das war bisher Facebook. Doch nun will Google das Netz außerhalb von Facebook sozialer machen. Das kann auch die Werbeindustrie stark verändern. Zunächst eine kurze Erklärung, was das neue +1-Feature überhaupt ist.

.

Wie funktioniert Googles +1?

Nutzer, die über einen Google-Account angemeldet sind, können Suchergebnisse, Anzeigen oder etwa Artikel im Google-Reader weiterempfehlen. Stoßen Freunde auf diese Suchergebnisse, bekommen sie durch ein +1 Symbol angezeigt, wenn ein befreundeter Nutzer einen Link empfohlen hat. Fremde Nutzer bekommen in den Suchergebnissen nur zu sehen, ob jemand überhaupt einen Link für empfehlenswert hielt.

In einer Liste im eigenen Google-Profil können Nutzer sehen, welche Links sie mit „+1“ markiert haben und einmal empfohlene Seiten auch wieder löschen.

In Zukunft soll Googles „+1“-Button wie „Gefällt mir“ auch auf externe Seiten eingebaut werden können, auch eine Verknüpfung mit Twitter ist geplant. Zum Start bekommen nur US-Nutzer von google.com die neue Funktion angeboten, über eine spezielle Seite können aber auch interessierte Nutzer aus anderen Teilen der Welt die neue Funktion vorab freischalten und Suchergebnisse empfehlen.
.

.

Der +1 Button und die Werbeanzeigen

Der Button funktioniert nicht nur bei Websites sondern auch bei Werbeanzeigen, die am Rand neben der Google-Suche erscheinen. Wer die Ads nützlich findet, kann sie mit „+1“ markieren und damit vertrauensvoller wirken lassen. Ähnlich wie man „Promoted Tweets“ retweetet oder mit „Digg Ads“ Werbeanzeigen markiert oder eben eine Facebook Werbung mit „gefällt mir“ markiert.

Doch wer markiert schon Werbeanzeigen? Der Punkt ist, dass die Seiten, auf welche die Ads verlinken auch in der normalen Suche auftauchen. Werden die Seiten beim normales Ergebnis markiert, so erscheint das auch in der Werbeanzeige.

Die +1 Daten können auch für Werbung außerhalb der Google-Suchresultate-Seite genutzt werden, nämlich auf jeder Seite im Netz. Betreibt man eine Seite, die AdSense Ads schaltet, kann man die +1 Infos ebenfalls dazuschalten. Social Infos bei Werbeanzeigen überall im Netz schalten, wäre auch für Facebook sehr attraktiv. Nun kann Google diese Schlacht für sich entscheiden.

Der Kampf um die Webherrschaft zwischen Google und Facebook geht also in eine neue Runde. Facebook nutzt dabei die Macht des Social Web, Google das Daten-Web. Doch beide Seiten werden sich immer ähnlicher. Zwar ist Facebook  – noch – keine Suchmaschine, doch dessen Potenzial bei Social Ads ist Google ein Dorn im Auge. Denn mit Werbung verdient Google das meiste Geld. Der +1-Button ist nun Googles Versuch, mit Facebook Schritt zu halten.

Die Experten sind unterschiedlicher Meinung, wie sehr Googles neues Empfehlungssystem das Marketing beeinflusst. David Hallerman, Senior Analyst bei eMarketer steht dem eher skeptisch gegenüber. Seiner Meinung nach passen Suche und Empfehlungen nicht zusammen, da Suchen keine soziale Aktivität ist, sondern ein Tool, das genutzt wird und man nicht viel Zeit damit verbringt.

DeepFocus CEO Ian Schafer sieht das schon anders: Sucht jemand nach Informationen zu einem Produkt, einem Service oder möchte wissen, ob einen Kommentar oder Empfehlung gut ist, könnte ein „Qualitätszeichen“ daneben diesen eher einsamen Prozess in einen kollaborativen Prozess verwandeln.

Andere Experten sehen den Einfluss unserer Google Kontakte als gering an und glauben an den stärkeren Einfluss unseres Facebook Social Graph.

Wird +1 allerdings zu einer anerkannten Währung und Quelle des Vertrauens, so könnten Werbetreibende diese Währung sammeln, wie sie derzeit auch Facebook Likes sammeln. Die Gamification des Marketing sozusagen.

Ob Werbeanzeigen mit vielen +1 besser performen, ist wohl anzunehmen. Fließen die gesammelten +1 Wertungen in den Qualitätsfaktor der Anzeigen mit ein, so verringern sich die Kosten der Anzeige und sie erhält ein besseres Ranking.

Insgesamt ist +1 ein schlauer Schachzug, denn sowohl Suchmaschinen-Optimierer als auch Social Media Experten werden diesen Button wohl zu ihrem Service hinzufügen.

Soziale Suche: Auswirkungen auf Social Media und SEO

Während der letzten Monate machten Google und Bing deutlich, dass sie den Einfluss von Social Media Inhalten und Social Media Links auf die Suchergebnisse verstärken wollen. Die Begründung: Die Aktivitäten im Social Web sind ein klarer Indikator dafür, was für den Suchenden wichtig ist. Die Auswirkungen dieser Neuerungen sollten Unternehmen nicht unterschätzen, denn sie haben Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung der Unternehmen (SEO) und auch auf deren Social Media Aktivitäten.

.

Doch zunächst: Was meint Google mit sozialer Suche?

Google macht seine Suchmaschine sozialer, indem die Ergebnisse darauf basieren, wie oft etwas auf sozialen Netzwerken geteilt und angesehen worden ist. Seiten, die von Freunden geschrieben oder angeklickt worden sind, werden automatisch zwischen den „normalen“ Suchergebnissen erscheinen und nicht mehr darunter, wie es zuvor der Fall war. „Das bedeutet, dass eine Seite in den Ergebnissen höher eingeordnet wird, wenn Freunde oder Kollegen sie zuvor via Twitter oder Facebook geteilt haben“, schreibt Google in seinem Blog

Dieses Video erklärt die Neuerungen:

.

Auswirkungen für Marken und Unternehmen:

.

Social Media Buzz wird wichtiger. Unternehmen müssen nun verstärkt darauf achten, dass viel über sie im Social Web gesprochen wird, d.h. das Gesprächsvolumen (Buzz) hoch ist, um in den Suchmaschinenrankings weit oben zu erscheinen. Natürlich sind die Gespräche in Sozialen Netzwerken jetzt schon wichtig, doch wenn das Volumen Auswirkungen auf die Suchergebnisse hat, wird es für Marken umso wichtiger, erfolgreiche Strategien zu entwickeln, um das Zentrum dieser Gespräche zu werden.

Social Links werden wichtiger. Gespräche sind zwar wichtig, doch letztendlich sind es die Links auf Unternehmensseiten und Fanpages, die den Traffic generieren und den Webcrawlern zeigen, dass hier eine Marke im Zusammenhang mit einem speziellen Thema im Social Web wichtig ist.

Ein positiv eingestelltes Online-Publikum wird wichtiger. Mittlerweile gibt es eine Unmenge an Sentiment Tools, welche die Inhalte des Social Web im Hinblick auf die Kundenwahrnehmung untersuchen. Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass Google ebenfalls messen kann, ob gut oder schlecht über eine Marke gesprochen wird. Sind die Gespräche überwiegend negativ, zeigt sich das in den Suchergebnissen und die negative Reputation wird verstärkt.

Marken können von den Suchmaschinen profitieren. Wenn es die Marken schaffen, dass in Sozialen Netzwerken positiv über sie gesprochen wird, profitieren sie durchaus von den neuen Sucheinstellungen.

Der eCommerce wird immer sozialer. Die Verknüpfung von eCommerce und Social Media hat gerade erst begonnen. Die meisten Unternehmen sind immer noch am austesten, wie Social Commerce funktioniert und dem Unternehmen hilft. Beeinflusst Social Media nun die Suchergebnisse, müssen die Unternehmen verstärkt darauf achten, dass jede ihrer Social Media Commerce Plattformen optimiert ist, Social Media Funktionalitäten perfekt ausgelastet sind, und positive Gespräche rund um die Marke entstehen, von denen einige in den Suchergebnissen erscheinen und mehr Traffic generieren.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaToday.

Die Umsätze der Web-Giganten – so viel verdienen Google, Facebook und Co

Google macht fast 20 Dollar Umsatz im Jahr pro Nutzer – mehr als jeder Konkurrent. Facebook schafft dagegen nur 3 Dollar und Twitter kommt gerade mal auf 90 Cent. Warum das so ist und weitere interessante Fakten zur Profitabilität der wichtigsten Web-Unternehmen, zeigt eine Analyse von Spiegel Online.

Google und Facebook

Warum verdient Google je Nutzer 6 mal so viel wie Facebook? Die Geschäftsmodelle beider Unternehmen basieren darauf, dass sie Werbeflächen im Umfeld eines beliebten kostenfreien Dienstes verkaufen. Doch Googles Anzeigekunden bieten wohl höhere Preise pro Klick oder es liegt am Umfeld: Auf Facebook ist man eher privat unterwegs und klickt deshalb nicht so häufig auf die Banner-Anzeigen. Nach einer Suche bei Google hingegen klickt wohl ein höherer Anteil der Nutzer auf der Ergebnisseite auf die dazu passenden Werbeanzeigen. So setzte Google 2010 allein mit Werbung auf den eigenen Web-Seiten 19 Milliarden Dollar um. Facebook, Twitter, AOL und andere hier untersuchte Unternehmen kamen zusammen nur auf gut ein Fünftel dieser Summe.

Xing und Zynga

Xing und Zynga ähneln sich ebenfalls in ihrem Geschäftsmodell: Ein kleiner Teil der Nutzer zahlt für Zusatzangebote (sogenannte Freemium-Modelle). Bei Xing sind das 8 % der Nutzer, bei Zynga etwa 3%. Doch Xing erwirtschaftet einen doppelt so hohen Umsatz je Nutzer wie der Spielanbieter Zynga, der einfach durch seine 276 Millionen Nutzer so lukrativ ist. Eine Premium-Mitgliedschaft bei Xing kostet 5 Euro im Monat, eine Recruiter-Mitgliedschaft 50 Euro, was wohl deutlich mehr Einnahmen pro User bringt, als der Verkauf von virtuellen Kühen.

Twitter

Twitter schafft es derzeit noch nicht, seine enorme Aufmerksamkeit in Einnahmen umzusetzen. Zwar nutzen 160 Millionen User weltweit den Dienst, doch Facebook macht etwa dreimal so viel Umsatz je Nutzer. Anzeigekunden bei Twitter können sogenannte Promoted Tweets schalten, die bei den Suchanfragen auf Twitter.com eingeblendet werden oder mit Promoted Accounts für sich werben.

Einen Überblick über die Umsätze, Besucherzahlen, Gewinne und Firmenbewertungen der acht großen Online-Unternehmen liefert diese Tabelle:

An beiden folgenden Grafiken erkennt man sehr gut, wie lukrativ das jeweilige Geschäftsmodell ist. Facebook hat zwar halb so viele Nutzer wie Google (Grafik 1), doch schafft es nur ein Sechstel des Jahresumsatzes von Google (Grafik 2).

Grafik 1: Aktive Nutzer pro Monat

Grafik 2:  Jahresumsatz je Nutzer

Die Quellen der Daten gibt es hier:

Quellen Nutzerzahlen:

Google: Aktive Nutzer der Google-Suche pro Woche laut Google-Managerin Marissa Mayer im September 2010

Facebook: Aktive Nutzer (im vergangenen Monat eingeloggt) laut Facebook

Zynga: Monthly Active Users laut dem Statistikdienstleister Appdata, Stand: 14.2.2011

AOL: Unique monthly visitors Anfang 2011 laut AOL, Gesamtwert weltweit, abzüglich der für „Huffington Post“ angegebenen 25 Millionen Besucher

Twitter: Aussage von Mitgründer Biz Stone im April 2010 im US-Sender CBS News

New York Times Digital: Unique monthly visitors auf nytimes.com 2010 laut dem Analystenhaus Trefis

Huffington Post: Unique monthly visitors Anfang 2011 laut AOL

Xing: Registrierte Nutzer 2009 laut Xing-Jahresbericht

Quellen Jahresumsätze und -gewinne:

Google: Google Jahresbericht 2010

Facebook: geschätzter Umsatz in den ersten neun Monaten 2010 von 1,2 Milliarden US-Dollar laut „Financial Times“, hochgerechnet auf ein Jahr

Zynga: geschätzter Umsatz 2010 laut “ Wall Street Journal

AOL: Umsatz 2010 laut “ Mediaweek„. Die Anzeigeneinnahmen weisen wir getrennt aus, weil das Internetzugangsgeschäft – Abo-Gebühren aus alten Verträgen – das Bild sonst verzerrt.

Twitter: interne Umsatzprognose für 2010 laut TechCrunch

New York Times Digital: Digitalumsatz 2010 der „News Media Group“ (NYTimes.com) laut Jahresbericht der „New York Times“, der Jahresgewinn hingegen ist nur für das Gesamtunternehmen ausgewiesen, daher sind diese Zahlen nicht in Relation zu setzen – die Gewinnmarge haben wir deshalb nicht berechnet.

Huffington Post: Umsatz 2010 laut Bloomberg

Xing: Umsatz 2009 laut Xing-Jahresbericht, umgerechnet in Dollar nach dem Kurs vom 14. Februar 2011

 .

Quellen Firmenwert

Google: Börsenwert am 14.2.2011 laut Google Finance

Facebook: Facebook-Mitteilung Januar 2010

Zynga: Schätzungen vom Februar 2011 laut “ Wall Street Journal

AOL: Börsenwert am 14.2.2011 laut Google Finance

Twitter: Firmenwert in einer Finanzierungsrunde im Dezember 2010 laut “ Informationweek

New York Times Digital: Börsenwert der New York Times Corporation am 14.2.2011 laut Google Finance. Der Börsenwert der New York Times Gruppe ist nur begrenzt mit dem von Google oder AOL vergleichbar, da der Digitalbereich der New-York-Times-Gruppe im vierten Quartal 2010 nur 26 Prozent des Gesamtumsatzes der Firma erwirtschaftete.

Huffington Post: laut AOL bezahlter Kaufbetrag

Xing: Marktkapitalisierung am 14.2.2011, in US-Dollar umgerechnet zum Tageskurs, Quelle: Börse Frankfurt