Oscars 2014 – Gewinner schon bekannt?

OscarAm frühen Morgen des 3. März 2014 (MEZ) werden die Gewinner für die Oscars 2014 vorgestellt. Die meisten von uns werden dann schlafen und die Ergebnisse den morgendlichen Nachrichten entnehmen.

Wer seiner Zeit voraus sein will, kann die Prognosen hierzu verfolgen und sich schon vor der Verleihung ein Bild über die wahrscheinlichen Gewinner machen. Es gibt „old-school“ predictions, die sich meist orientieren an den Auszeichnungen, die bisher schon abgeräumt wurden und modernere, die Suchworte und den sogenannten „Buzz“ zu Rate ziehen, sozusagen Vorhersage 2.0.

Interessant ist nun, dass diese Prognosen durchaus nicht alle zum gleichen Ergebnis kommen – was ihre Qualität schon vor Bekanntwerden des wirklichen Gewinners deutlich relativiert. Wir haben hier einige aktuelle Glaskugel-Findings zusammengestellt.

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Mobile SEO – alles erledigt?

Mobile devicesVor einigen Tagen haben wir hier einen Gast-Beitrag zum Thema „Mobile SEO“ veröffentlicht. Das Ergebnis dort war: Mobile SEO ist durchaus eine spezielle Disziplin.

In diesem Beitrag hier wollen wir noch etwas tiefer gehen und die Frage behandeln, ob denn nun alle offenen Punkte rund um „Mobile SEO“ abgearbeitet sind (vorweggenommene Antwort: durchaus nicht!)

Doch bevor wir zu diesen offenen Punkten kommen, wollen wir einige Grundlagen vorstellen – nicht ganz Adam-und-Eva und auch ganz kurz. Wer das alles überspringen will, der klickt bitte auf diesen Link:

Was fehlt und stört beim derzeitigen mobile SEO?

Alle Anderen lesen bitte hier einfach weiter:

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Hallo! Braucht jemand Mobile SEO?

Social NetworkBisweilen tauchen Begriffe im Online-Marketing geradezu kometenhaft auf und werden vielfach diskutiert, wobei man sich fragt, welche Wichtigkeit das Diskutierte nun tatsächlich besitzt. Mobile SEO ist so ein Fall. Nahezu täglich stößt man auf Zahlen zur mobilen Internetnutzung. Sie machen deutlich, dass es stetig lukrativer wird, als Betreiber einer kommerziellen Website auch mobile Internetnutzer im Blick zu halten und gezielt um sie zu werben. Aber welche Rolle spielt Mobile SEO? Ist es eine eigenständige Onlinemarketing-Disziplin oder praktisch genau dasselbe wie SEO (Suchmaschinenoptimierung) für klassische Websites, weshalb man gar nicht über Mobile SEO reden muss? Versuchen wir uns an einer Antwort.

Warum Mobile wichtig ist

Klären wir zunächst vielleicht kurz, warum mobiles Internet für viele Betreiber kommerzieller Internetseiten stetig wichtiger wird. In der Studie „Mobile Internetnutzung“ von TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 gaben 2012 insgesamt 27 Prozent der Befragten an, (auch) mobil ins Internet zu gehen. In der 2013-Version der Studie waren es bereits 40 Prozent. Mobile Internet-Nutzung wächst rasant und das auch in der Gruppe der Silver Surfer ab einem Alter von 50.

„In der Altersklasse der 50 bis 64-Jährigen ist der Anteil der Smartphone-Besitzer allein in den vergangenen gut sechs Monaten um die Hälfte gestiegen – von 26 auf 39 Prozent“, berichtete zum Beispiel der Hightech-Verband BITKOM im Juni 2013. Und die Wirtschaftsprüfer von Deloitte sahen Ende 2012 ein Potenzial von 26 Millionen möglichen Kunden in der Gruppe 55+ in Deutschland.

Letztlich bedeutet das: Auch für Anbieter im Internet, die Senioren als ihre Zielgruppe definiert haben, wird es zunehmend wichtiger, sich auf mobiles Internet einzustellen und Surfern mit Mobile-Geräten passende Seiten anzubieten. Anders ausgedrückt: Es gibt keine Altersgruppe mehr, für die mobiles Internet keine Bedeutung mehr hat. Und das steigert auch die Bedeutung der Frage, wie man Internetauftritte für mobile Internetnutzer optimiert und wie man bei passenden Suchanfragen mobiler Suchmaschinennutzer prominent in der Ergebnisliste auftaucht. Hier kommt dann (möglicherweise) Mobile SEO ins Spiel.

Ist Mobile SEO eine eigenständige Disziplin?

Definiert man eine eigenständige Onlinemarketing-Disziplin als etwas, was Maßnahmen beinhaltet, die sich substantiell von denen anderer Onlinemarketing-Disziplinen unterscheiden, handelt es sich bei Mobile SEO wohl eher nicht um eine eigenständige Disziplin. Bei Mobile SEO existieren wie bei SEO für die Nutzer stationärer Computer die Maßnahmen-Kategorien „Onsite“ (z.B. mit Keywords in Texten) und „Offsite“ (mit Linkbuilding) und die Benutzerfreundlichkeit von Websites spielt fürs Ranking in Google ebenfalls eine Rolle. Insofern ist Mobile SEO im Prinzip dasselbe wie „SEO“ und letztlich nichts, worüber gesondert diskutiert werden müsste: „Mobile SEO“ ist ein überflüssiger Begriff. Stimmt das? Das nun wieder eher nicht.

Mobile SEO: Braucht keiner?

Nehmen wir als Grundlage für mögliche Antworten einmal eine Website mit Responsive Webdesign, weil Google Responsive Webdesign als Möglichkeit empfiehlt, Internetauftritte an die jeweiligen Bedürfnisse von Internetnutzern mit Geräten, die verschiedene Displaygrößen besitzen, anzupassen. Responsive Webdesign sorgt dafür, dass – abhängig von der Displaygröße – unterschiedliche Varianten ein- und derselben Website angezeigt werden. Das Prinzip unterscheidet sich damit beispielsweise von Weiterleitungen, bei denen Mobile-Nutzer auf spezielle Mobile-Seiten umgeleitet werden.

Nimmt man SEO für Websites mit Responsive Webdesign, so ist Linkbuilding beim Mobile SEO praktisch identisch mit dem Linkbuilding für die Website ohne eine Variante für Mobile-Nutzer. Hier macht es also eher wenig Sinn, von einem separaten Mobile SEO zu sprechen. Etwas anders kann das bei Keywords in Texten und Kategorie-Namen etc. aussehen, weil bei mobiler Suche – vor allem mit Smartphones – schwerpunktmäßig möglicherweise andere Keywords verwendet werden als bei der Suchmaschinen-Nutzung am PC.

So veröffentlichte etwa das Magazin Suchradar 2011 einen Artikel über Unterschiede zwischen Keywords für mobile und stationäre Suche auf der Basis des heute nicht mehr existierenden Google AdWords Keyword Tools. Zwei der damaligen Erkenntnisse: Mobil sind Suchen nach Kontaktmöglichkeiten wie etwa „adac hotline“ sowie Suchen mit der Struktur „Branche + Stadt“ (z.B. „Restaurant + Köln“) häufiger als bei der Suche mit dem PC. Das sind Indizien dafür, dass die Seitenvariante fürs mobile Internet mit etwas anderen Keywords optimiert werden sollte als die PC-Website.

Thema „Benutzerfreundlichkeit“ und ein Fazit

Für Google wie für andere Suchmaschinen ist Benutzerfreundlichkeit der Websites, die weit oben in Suchergebnislisten aufgeführt sind, nahezu ebenso wichtig wie für die Website-Besucher selbst. Listen Suchmaschinen überwiegend Seiten auf, die den Nutzer aufgrund mangelnder Benutzerfreundlichkeit verärgern, fällt das auch auf die Suchmaschine zurück und könnte sie mittelfristig Marktanteile kosten.

Mobile SEO ist ein gutes Stück weit auch ein Streben nach Benutzerfreundlichkeit mobiler Websites, weil benutzerfreundliche Websites auch Google gefallen und hohe Benutzerfreundlichkeit zumindest indirekt ein zusätzliches Instrument ist, um das Google-Ranking von Websites zu verbessern.

Und hier offenbaren sich vielleicht die größten Unterschiede zu klassischem SEO, weil Benutzerfreundlichkeit bei Mobile-Seiten teils etwas anderes bedeutet als bei Websites für PC-Bildschirme:

  • Website-Elemente mit hoher Datenmenge können mobil nach wie vor eher zu längeren und damit nachteiligen Ladezeiten führen
  • mobile Websites wirken auf den kleineren Bildschirmen tendenziell schneller überfrachtet und
  • Elemente wie klickbare Telefonnummern gewinnen an Bedeutung.

All das macht Unterschiede deutlich, wegen denen es durchaus Sinn macht, Mobile SEO als eigenständigen Unterbereich von SEO zu sehen, der teils andere Schwerpunkte als klassisches SEO setzt. Aufgrund dieser Unterschiede hat der Begriff „Mobile SEO“ seine Berechtigung, wenn auch nicht als eigenständige Onlinemarketing-Disziplin. Sieht es jemand anders?

Über den Gast-Autor

ist der Gründer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das sich auf Website-Lokalisierung spezialisiert. Lingo24 ist auch auf Twitter: @l24de.

Googles Loon – Ballon oder Seifenblase?

BallonGoogle hat letzte Woche in Neuseeland sein Projekt „Loon“ vorgestellt. Es ist allerdings ziemlich „looney“, auf deutsch verrückt. Welche Realisierungschancen hat es?

Doch zunächst in aller Kürze: Was ist Googles Loon eigentlich?

„Loon“ ist der englische Name für eine Vogelart, für den Taucher, zum Beispiel den Prachttaucher oder den Eistaucher (arctic loon, common loon). Mit „loon“ werden  außerdem Spinner, Verrückte bezeichnet.

Schließlich: es ist die zweite Silbe von „balloon“ – und das ist wohl die entscheidende Herleitung in diesem Fall.

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Hashtags – von Katzen und Flöhen

SUPER SUNRISE KEMPWas heißt „einen Sack Flöhe hüten“ auf Englisch? To herd cats, Katzen hüten.

Jeff Bullas hat dazu einen netten Artikel geschrieben über eine spezielle Twitter Herausforderung: Tweets zu strukturieren ist wie einen Sack Flöhe hüten: How to Herd Cats on Twitter.

Und wie hütet man also? Mit Hashtags. Die Teile scheinen eine kleine Renaissance zu erleben. Wir haben das Thema hier auch schon behandelt vor ein paar Wochen und die elegante Raute dabei abfällig „Gartenzaun“ genannt. Naja, passt zum Katzenhüten.

Die Twitter-Userzahlen steigen weiter (auch in D, dem Land der Twitter-Muffel), weil der kleine blaue Vogel irgendwie so basisdemokratisch ist. Für mehr als relativ authentischen O-Ton ist ja gar kein Platz. Und die Hashtags schaffen dabei die Ordnung, machen den chaotischen Content „liquid“, führen Ströme zusammen. Jeff nennt Hashtags den Kleber von Twitter.

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Vertrauenswürdige Blogs

In dieser Studie von Technorati Media ist auf jeden Fall mehr drin, als „nur“ die Erkenntnis, dass Blogs einen unerwartet hohen Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben. (Der Download ist also zu empfehlen.) Aber das allein ist schon einen kleinen Beitrag wert:

So stellt sich das Kaufentscheidungs-Einfluß-Ranking in den USA dar:

  1. Die Seiten des Online Shops selbst, 56% sehen hier starken Einfluß
  2. Die Seiten der Marke (34%)
  3. Blogs (31%)
  4. Facebook (31%)
  5. Gruppen und Foren (28%)
  6. Youtube (27%)
  7. LinkedIn (27%)
  8. Google+ (20%)

Twitter liegt mit 8% auf Platz 11.

Blogs an dritter Stelle, sogar noch knapp vor Facebook!

Das Hauptargument: Blogs sind vertrauenswürdig.

Dazu passt dieses Finding, auch aus der Studie: 54% sind der Ansicht, je kleiner eine Community ist, desto vertrauenswürdiger ist sie.

In der Studie wird dann herausgearbeitet, dass Marketing Leute dies zu übersehen scheinen und eher auf Volumen-Metriken setzen, Nielsen comScore, viele Fans, Likes und Follower u.a. Während die Blogger primär darauf achten, dass ihr Content von Vielen gelesen wird.

Darum entfallen auch nur je 6% des durchschnittlichen Social Marketing Budgets auf  Influencer- und Blogger-Marketing (und 57% auf Facebook). Technorati sieht hier einen Mismatch: hoher Einfluß der Blogger, aber (relativ) wenig Beachtung in den Marketing Budgets.

Vielleicht werden hier aber auch Ursache und Wirkung verwechselt: Eben weil große Teile der Blogger-Szene noch recht „unberührt“ sind und viele neutral-idealistische Beiträge geschrieben werden, besteht dieses Vertrauens-Plus. Möglich also, dass dieser Vorsprung mit der Zeit unter die Räder kommt…

Eine gute Kommentierung der Studie habe ich noch hier beim Social Media Examiner gefunden.

Beim Lesen habe ich mich noch gefragt, wo eigentlich diese Energie herkommt, die so Viele dazu bringt, ohne unmittelbaren Nutzen so viel wertvollen Content zu produzieren, intrinsisch und idealistisch.

Wie lange wird das noch anhalten? Leben wir in einer Zeit des geistigen Sharings, oder war das immer so? Bzw. in welche Kanäle floß diese Kraft, als es noch keine Blogs gab? Kirchen, Parteien, soziale Einrichtungen? Und fehlt sie da jetzt? Oder ist das meiste nur aus der Dunstglocke über Biertischen in die Social Media Cloud gewandert? (sehr ketzerisch!)

Wenn Sie dazu hier Ihre Meinung teilen wollen – ich würde mich freuen.

Hashtags – oder wozu braucht man eigentlich den Gartenzaun?

„Hashtags“ sind Worte oder Abkürzungen, die mit der Raute (#, auch „Gartenzaun“ genannt) beginnen.

„#steinbrueck“ ist so ein Hashtag.

Sie werden in Twitter verwendet um zu zeigen, dass sich ein Tweet auf ein bestimmtes Thema bezieht – in unserem Beispiel auf „Steinbrück“.

Gebe ich im Suchfenster von Twitter „#steinbrueck“ ein, erscheint in meinem Account am 28.2.13 um 14:35 folgendes Ergebnis.

Ich sehe nur noch die Tweets, die diesen Hashtag verwenden, wie immer die aktuellsten ganz oben.

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Neues Facebook Performance Werkzeug für Marken

130211 MetrikMediaPost berichtet in seinem MediaDaily von einem neuen Werkzeug um die Zufriedenheit der Facebook Fans mit ihrer (Fan)-Marke zu messen.

Das Produkt heißt „Brand Satisfaction“.

Die Grundlage der Daten sind echte Fan-Befragungen, keine abgeleiteten Metriken.

Im Kern werden dafür die Fans einer Marke (Facebook-Fans natürlich) gefragt, wie wahrscheinlich sie diese Marke auch empfehlen werden. Die Bewertung erfolgt nach dem NPS (Net Promoter Score) Verfahren.

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Microsoft greift Google in Sachen Datenschutz an

130208 DatenschutzNach einem Bericht auf dem Mediapost Blog hat Microsoft eine Kampagne gegen Google gestartet.

Darin wird behauptet, Google lese die „gMails“ aus, um so Erkenntnisse über Bedarfe der Verfasser zu gewinnen und ihnen maßgeschneiderte Werbeanzeigen päsentieren zu können.

Man solle  unbedingt von gmail.com zu outlook.com wechseln – so Microsoft.

Das Thema ist prima vista nicht schlecht gewählt: nur 14% der Web-Nutzer glauben, dass Webfirmen mit ihren Daten ehrlich umgehen (Ovum-Studie), doch ist das Thema auch für Microsoft sensibel – so der Blogbeitrag. Schießlich haben die Redmonder in der Vergangenheit selbst mit massiven Datenschutz-Vorwürfen zu kämpfen gehabt.

Die Wahrheit wird irgendwo zwischen opportunistischer Anti-PR von Microsoft und stets ernst zu nehmenden, allgemeinen Vorsichtsanforderungen an uns alle liegen.

Google ist sicher kein Schaf in diesem Wolfsgehege. Microsoft auch nicht.

Voll daneben? Social Media Marketing am Ziel vorbei?

ÄpfelundBirnenEine neue Studie deckt scheinbar einen Missstand auf: Marketing verliert bei Social Media seine Zielgruppe aus den Augen, ist also mediamäßig „voll daneben“. Aber stimmt das wirklich?

Bei Facebook passen die Welten, so scheint es, noch zusammen, ganz klar: Lemminge im Strom anderer Lemminge – aber abseits davon: eine große Diskrepanz! Eine Diskrepanz zwischen den Medien, die Social Media Marketers nutzen und denen, die ihre Zielgruppen besuchen.
Das besagt jedenfalls eine Studie von Pitney Bowes Software, die vor einigen Tagen bei MarketingProfs vorgestellt wurde. Nach dieser Studie benutzen z.B. 57% der „Marketing Decision Makers“ Twitter für Business Zwecke, aber nur 31% der „Consumers„.

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