Wahl im November: Wie kann Trump noch gewinnen?

Sieger der Wahl im NovemberGegenfrage: Will ich das denn? Nein, auf keinen Fall! Weitere vier Jahre mit ihm wären für alle verheerend, für die USA, die Europäer, die Menschen, die Natur, die Welt. Ich sollte also besser darüber nachdenken, wie er die Wahl im November nicht gewinnt.

Verstehen wir also die Titelfrage einfach so: Was könnten ihm teure Berater mit dicken Stiften aufs Flipchart schreiben? Mit welchen Strategien aus dem Weißen Haus muss man rechnen? Wie könnte Trump versuchen, die allgemeine Dynamik der Stimmung noch zu stoppen und zu seinen Gunsten zu drehen?

Die aktuelle Lage ist alles andere als gut für Trump

Im Juni 2020 stellt sich die Situation für das Trump-Lager etwas vereinfacht so dar:

  • Die Arbeitslosigkeit steigt, die Wirtschaft schwächelt, die Verschuldung wächst.
  • Die sozialen Unruhen finden kein rasches Ende. Immer größere Bevölkerungskreise wollen die Rassismus-Dauerlüge der USA abschütteln und sich hier ehrlich machen.
  • Corona ist noch lange nicht besiegt. Die Zahl der Infizierten wie der Toten in den USA wächst und wächst. Das Mismanagement unter Trump ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Immer weniger Menschen glauben, dass die Chinesen oder die WHO an alledem Schuld sind.
  • Immer mehr Menschen in den USA erkennen, dass Trump nicht der Gesalbte ist, nicht das Genie, nicht der unvergleichliche Deal-Maker, nicht der, der Amerika wieder groß macht. Sie erkennen ihn als das, was er wirklich ist: ein gewissenloser Narziss mit beschränktem Intellekt und großer Klappe. Sie erkennen, dass er mit jedem Tag seiner Amtszeit Amerika etwas kleiner macht.

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Verloren auf der Suche in der ZEIT

Ich habe mich vor einer langen Zugfahrt zu einem Gratistestabo von 4 Ausgaben DIE ZEIT überreden lassen, die erste Ausgabe kriegte man gleich mit. Aber nach nun 3 Anläufen: nicht meine Zeitung! Am meisten nervt, dass auch dann viele kluge Worte gemacht werden, wenn es kaum etwas zu sagen gibt. Zum Glück merkt man das meist schon an Titel und Untertitel – ich blättere eindeutig mehr als dass ich lese. Und auch das fällt ärgerlich schwer, Beilagen in Beilagen, wie früher schlimmstes Direktmarketing: zahlreich, bunt und uneinheitliche Formate, so musste es im guten Werbebrief aussehen, so ist es bei der ZEIT noch jetzt.
Und die Obernerve: manche Deckblätter sind nur halb, wenn man das Teil normal links und rechts am Rand hält kann man die erste Seite links nicht halten. Mich stört sowas kolossal, wenn die Zeitung einem so seitenweise wegrutscht.
Nein, keine Freude, weder vom Content (die Ausnahmen sind eben welche, das Gros der Beiträge ist mir hohl) noch vom Format. Zu denen, die die Mängel ignorieren und den wortreichen Stil gut finden will ich auch nicht gehören. Also morgen gleich kündigen. Nr. 4 wird gleich entsorgt.