Blog-Motivierend

AustralienWir haben hier schon mehrfach Beiträge von Jeff Bullas zitiert und kommentiert. Der australische Kollege hat eine leichte, eingängige Art, Themen rund um Social Media darzustellen. Er recherchiert gut und stellt Fakten intelligent zusammen. Insbesondere 2011 und Anfang 2012 war er sehr fleißig beim Bloggen. Dann hat er ein Buch veröffentlicht und es wurde etwas ruhiger, so mein Eindruck. Auf jeden Fall stieg die Anzahl der Gastautoren auf seiner Seite.

Neue Autoren, wenn gut gewählt, sind kein Verlust, sie erweitern das Spektrum ohne das eigentliche Spielfeld zu verlassen. Auf Jeff’s Seite ist das ebenfalls so – auch wenn mir konkret seine “Schreibe” besonders gut gefiel.

Vielleicht ist er ja grad etwas “leergeschrieben”, denn in seinem Buch hat er immens viele Erfahrungen der zurückliegenden Monate zusammengefasst, strukturiert und aktualisiert. Es ist lesenswert, denn, wie der Titel schon sagt: es ist “Blog-motivierend”, es regt an und inspiriert, zu schreiben. Und man bekommt Lust, dabei auch unterschiedliche Techniken und Tools auszuprobieren.

Wenn Sie selbst ein Blog führen und grad mal einen Durchhänger haben: ein Kapitel Jeff, und es geht schon wieder besser!

Dabei ist es nicht etwa schriftliche “Seelenmassage”, was Jeff schreibt, sondern ein sehr konkretes hands-on Fachbuch mit vielen wertvollen Tips zu den sogenannten Do’s & Dont’s.

Das Englisch ist sehr gut lesbar, einfach Sätze und keine professorale Wortwahl. Und es ist als eBook für den kindle zu haben, bei Fachbüchern aus meiner Sicht fast schon ein Muss. (Mein Bücherschrank würde den derzeitigen überholt-und-neu-Rhythmus im Business Bereich jedenfalls nicht mehr verkraften.)

Noch eine Bemerkung zu diesem Amazon-Link: Es ist wirklich beeindruckend, wie leicht es Amazon jedem Blogger macht, seine Bücher zu promoten. Man registriert sich im Partner-Programm (easy) und wählt ein Buch, über das man schreiben will. Das wars. Sofort gibt es den HTML-Text (ich habe hier den fürs Bild gewählt, aber Nur-Text oder als Widget am Rand ginge auch), den fügt man einfach ein – fertig.

Und wenn Sie jetzt auf das Buch klicken und bestellen bekomme ich sogar noch 70ct davon – wow, Tag gerettet!

Social Media Monitoring

Im Zeitalter des Social Media treten Marken, Unternehmen und Organisationen zum ersten Mal in einen echten Dialog mit ihrer “Audience”, ihrer Zielgruppe. Social Media bedeutet ein Ende der Kommunikations-Einbahnstraße, angesagt ist nicht mehr die Beschallung sondern “Listening”, Zuhören.

Der im Prinzip einfache Prozess des Social Media Monitoring:

WeiterlesenSocial Media Monitoring

Social-Media-Basis Paket

40% aller deutschen Unternehmen sind in Sachen Social Media aktiv – d.h. 60% sind es nicht! Die neuen Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook & Co haben nicht nur Freunde.

Viele Manager sehen darin Zeit- und Geldverschwendung. Viele Mitarbeiter in Unternehmen und auch die Unternehmensleitung haben Vorurteile gegenüber den neuen Kommunikationsformen.

„Das ist eine Mode, die geht vorbei“, „unsere Kunden suchen uns da nicht“ „das ist nur was für große Unternehmen“ oder aber auch „das ist gefährlich!“ sind Aussagen, die immer wieder fallen, wenn man das Thema “Social Media” anspricht. Genau für diese Kritiker und Zweifler ist das Paket: „Social-Media-Basis“ gedacht.

Viele der aktuell angebotenen Schulungen und Seminare setzen bereits Wissen voraus, das so nicht ausreichend vorhanden ist. Oder sie verkomplizieren die neuen Medien – und schaffen mehr Probleme als Lösungen. Hier setzt unser Angebot an.

„Social Media kommt in Stufen. Für die Basis-Stufe benötigt man nur ein wenig Erfahrung im Internet. Weitere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.“

Die Kommunikations-Beraterin Friedlies Reschke von Reschke-PR und der Marketing-Engineer Peter Apel von Vianova erarbeiten beim Kunden seine ganz individuelle Social-Media-Basis.

So können die Teilnehmer des Programms den Nutzen von Social Media für ihr Unternehmen qualifiziert beurteilen. Neue Chancen aber auch die möglichen Risiken werden diskutiert. Kritiker und Zweifler sollen sich konstruktiv einbringen können.

Das Paket besteht aus 4 Teilen

  • Theorie: Was ist im Markt derzeit üblich, was machen die anderen?
  • Praxis: Wie funktioniert Social Media? Wie legt man konkret einen Twitter-Account an, wie sucht und findet man im Social Web?
  • Zusammenarbeit: Was brauchen wir für uns und unsere Kunden? Welche internen Spielregeln sollen gelten?
  • Zukunft: Was kann und soll im ersten Jahr umgesetzt und erreicht werden.

Die Kosten für das Basis-Paket fallen erst nach dem ersten Seminartag an – überwiegen dann immer noch die Zweifel an dem Nutzen, dann werden nur die Fahrtkosten berechnet…

Lesen Sie weitere Details in dieser kurzen Leistungsübersicht.

Oder nutzen Sie unser Kontakt-Link für eine unverbindliche erste Anfrage.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

5 Gründe ein Firmen-Blog zu führen

Ein Blog ist ein Online-Tagebuch, richtig?

Warum sollte Ihre Firma ein Tagebuch führen, gleich ob online oder offline? Um zu berichten, wer heute selbstgebackenen Kuchen mitgebracht hat? Um Fotos von der letzten Betriebsfeier zu zeigen?

Nein, das sind nicht die Themen für ein Firmen-Blog! So ein Tagebuch wäre auch sicher besser im Intranet aufgehoben.

Für ein Firmen-Blog gibt es verschiedene Gründe, der naheliegendste und wichtigste Grund ist:

Um Kunden anzusprechen, zu gewinnen und zu halten.

Wie kann ein Firmen-Blog dabei unterstützen? Hier sind 5 Argumente, warum ein Firmen-Blog bei der Erreichung dieser elementaren Ziele hilft.

Weiterlesen5 Gründe ein Firmen-Blog zu führen

Content richtig kaufen – 12 Ratschläge

Inhalte für Homepages, Blogs, Lieder, Gedichte und Romane kann man online kaufen. Wir haben 3 von diesen Anbietern getestet mit konkreten Projekten bzw. Themen. Wir wollten lernen, wie man Content richtig kaufen soll. Immer ging es uns um potenzielle Beiträge für ein btb-Blog (wie dieses hier). Von den Ergebnissen haben wir hier berichtet:

Alle 3 Ergebnisse waren eher enttäuschend, darum haben wir noch eine 4. und letzte Versuchsrunde mit allen dreien angesetzt, von der wir hier abschließend berichten. Zu den bisherigen Ergebnissen haben 2 Verantwortliche der Anbieter in Kommentaren hier Stellung genommen – auf diese interessanten Hinweise (Textblock rechts oben auf dieser Seite)  möchten wir explizit aufmerksam machen.

In diesem letzten Versuchsaufbau haben wir content.de und Textbroker das gleiche Briefing und auch sonst formal die gleichen Anforderungen gegeben (Preisniveau, maximal Bearbeitungsdauer). Beide sind “content-on-demand-Provider” und arbeiten grosso modo ähnlich. Die Ergebnisse sind indessen recht unterschiedlich.

Bei Contentworld liegt die Sache anders, hier wählt man fertige Beiträge online an Hand von Abstract und Preisniveau aus.

WeiterlesenContent richtig kaufen – 12 Ratschläge

Content zum Kauf? Teil 3 eines Versuchs

Vor einigen Tagen haben wir 2 “Content-Generatoren” ausprobiert und das Ergebnis hier vorgestellt.  Mit “Content-Generatoren” bezeichnen wir Unternehmen, die Textbeiträge anbieten für die weitere freie Verwendung durch den Auftraggeber. So etwas gibt es schon z.B. für Fotos und Cartoons, aber auch für Software, warum also nicht für Wortbeiträge? Wer etwa in seinem Blog regelmäßig Neues bieten will, weiß, wie aufwendig die Erstellung eines Beitrags sein kann. Gibt es hier vielleicht einen schnellen, effizienten Weg zu mehr Content?

In der Tat: auf den ersten Blick sind diese Content-Anbieter verblüffend günstig (und auch fix). Doch die Leitlinie: “Es ist zwar nicht was ich brauche, aber sehr billig” ist bekanntlich kein guter Ratgeber. Ist also dieser content-to-buy das investierte Geld wert? Wird pünktlich geliefert?

WeiterlesenContent zum Kauf? Teil 3 eines Versuchs

Gekaufte Kompetenz?

Kann man Blog-Artikel und Web-Content wie Pizza bestellen? Technisch geht das auf jeden Fall. Im letzten Beitrag hierzu haben wir mit Contentworld einen Anbieter vorgestellt, der die Pizzas sozusagen schon fertig in der Auslage hat.

Heute geht es mit Textbroker um einen “Content-Provider”, bei dem man die Pizza erst bestellt inkl. der Zutaten, der Größe, der Garzeit – und der Qualität (die sich natürlich im Preis niederschlägt). Wir haben uns für die Spitzen-Variante entschieden. 6Cent kostet jedes Wort in der 5-Sterne-Ausführung, bei 4 Sternen wären es noch unter 2cent gewesen. Wieder haben wir max 300 Worte (ca. 1 DIN A 4 Seite) gesucht, es soll um Social Media Monitoring gehen. Die Richtung der These geben wir grob vor. Im schriftlichen Briefing definieren wir den Stil an Hand eines Beispiel-Blogs (jeffbullas.com auf deutsch) und skizzieren die Zielgruppe als Marketing-Fachleute, die mit Social Media high-level vertraut sind. 3 Tage Zeit darf der Autor sich nehmen.

Bereits nach ca 24h kommt die Info,

WeiterlesenGekaufte Kompetenz?

Social Media Monitoring Teil 2: Quellen der Suche

Hintergrund

In einer Beitragsreihe in diesem Blog werden die Social Media Monitoring Tools

“Com Monitor”* von der Schweizer Firma NetBreeze* (www.netbreeze.ch)

“socialMeme”* von dem Berliner Startup Mediametrics* (www.social-meme.com)

*alles geschützte Zeichen

an Hand einiger Muster-Cases vorgestellt und verglichen. Die Aussagen beruhen auf Beispiel-Searches, die im Juli und August 2012 auf Testaccounts dieser Produkte von Vianova-Company durchgeführt wurden.

Das Ziel: Klarheit darüber gewinnen, ob eines der Produkte für die praktische Arbeit eines Social Media Verantwortlichen (intern oder extern) besonders geeignet ist und ob sich ein entsprechender Invest lohnt.

An wen richten sich diese Blog-Beiträge?
An jeden, der vor einer Kauf-Entscheidung in Sachen Social Media Monitoring steht. Auch wenn die beiden Produkte hier vielleicht gar nicht auf der Einkaufs-Shortlist stehen – interessante Anregungen für die eigene Bewertung werden sicher enthalten sein.

Im vorangegangenen Beitrag ging es um die Funktionalitäten des Search Edits, der Definition der Such-Aufträge.

In diesem Beitrag werden die Quellen der Suche beleuchtet.

Search-Sources: welche Quellen werden abgesucht?

 

Hat man einen Search definiert, dann starten Programme, z.B. sog. “Crawler”, die über die API-Schnittstelle der angezielten Quellen deren Texte, Beiträge, Posts auslesen. Hier gibt es sehr offene Plattformen (Twitter z.B.), die praktisch jeden Tweet öffentlich verfügbar machen und rigidere, die dies nur bei Zustimmung des Autors tun. Facebook zum Beispiel erlaubt aus privaten Accounts nur das Auslesen öffentlicher Beiträge. Bei Facebook Fanpages kann man alle Antworten auf Beiträge auslesen.

Sucht man also zum Beispiel nach der TV-Krimi-Serie “Tatort” in Facebook, so kann man das entweder auf die offizielle Tatort-Seite beziehen (http://www.facebook.com/Tatort) und diese als explizite Facebook-Quelle angeben. Oder man sucht in sozialen Netzwerken nach “Tatort” und erhält dann als Treffer u.a. Facebook-Beiträge von privaten Accounts, die für “public sharing” markiert wurden.

Aber natürlich gibt es sehr viel mehr da draußen als Facebook und Twitter.

socialMeme bietet für die Source-Auswahl eine lange Liste unterschiedlicher Quell-Typen sowie alternativ einen dediziert ausgewählten twitter-Account oder eine Facebook (Fan)page.

Stand 15.8.2012; Quelle socialMeme by Mediametrics

Unter “Extra Sources” unten links ist dabei ein besonderes Schmankerl versteckt: hier kann man gesprochenes Wort aus TV und Radio selektieren. socialMeme kauft dazu die digitalisierten Texte von über 100 Sendern (7×24-Scanning!) und analysiert diese dann weiter wie andere digitale Quellen. In der kostenfreien Testversion standen diese Quellen nicht zur Verfügung.

Wenn auch noch digitalisierte Print-Medien dazu kommen (geplant), hat man eine 360° Abdeckung der gesamten öffentlichen Medien-Kommunikation.

 

Bei NetBreeze ist die allgemeine Liste kürzer (Twitter, Facebook, Foren, Youtubes, News und Blogs), dafür besteht mehr Flexibilität, weitere, nicht im Standardscan enthaltene Quellen zu definieren.

Stand 15.8.2012, Quelle Com Monitor by NetBreeze

Dedizierte Facebook-Accounts oder Twitter-Accounts können ebenfalls hinzugefügt werden.

Zusammenfassend muss man sagen, dass die Source-Auswahl bei socialMeme zum einen deutlich differenzierter wirkt und zum anderen durch den Einschluss von Offline-Medien eine echte Killer-Funktionalität besitzt.

Aus diesen Gründen besteht im Prinzip in Sachen Quellen bei socialMeme ein klarer Vorsprung.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Denn beide Tools sind wenig transparent, wenn es um die exakten Quellen für die Suche geht. Hier gibt es keine Webseite, auf der alle Quellen explizit angezeigt werden. NetBreeze verweist für Foren und Blogs auf die Liste von www.boardreader.com (aber die kann man auch nicht vollständig einsehen) und für News auf news.google.com. Begründung: Relevante Quellen gibt es tausende und täglich neue hinzu, deren Audience und damit Reichweite ist sehr dynamisch, das kann man gar nicht transparent machen. Bei den Treffern könne man ja nachlesen, wo was gefunden wurde.

Stimmt, aber der besonders kritische Leser wüsste vielleicht auch gern, wo gesucht und NICHT gefunden wurde. Schließlich gibt es ja auch Medien- und Autoren-Vergleiche. “Kein Treffer bei xyz” sollte zuverlässig bedeuten, dass da auch nichts war.

Im Zuge dieser Untersuchung konnte jedenfalls nicht geklärt werden, wie die Qualitätssicherung eigentlich erfolgt, d.h. wie die Tools sicherstellen, dass nicht Wesentliches übersehen wurde. Theoretisch könnte das ja durchaus geschehen – und die Provider dieser Tools würden es vermutlich gar nicht bemerken.

Ein Vergleich zweier formal sehr ähnlicher Searches zeigt, dass man sich einen Rest Skepsis durchaus bewahren sollte, was die Ergebnis-Qualität angeht.

Stand 17.8.12, 16:30 Uhr; Quelle NetBreeze und SocialMeme

Die Frage war schlicht: wie oft werden im Social Web (Blogs, Microblogs, Social Networks) die beiden TV-Krimiserien “Tatort” und “Polizeiruf 110” erwähnt?

Links die Treffer von socialMeme, rechts die von NetBreeze. Ganz offensichtlich sind die Ergebnisse nicht gleich sondern bestenfalls ähnlich: Den einsamen Tatort-Peek von NetBreeze am 12.8.12 (30 Treffer!) sucht man vergeblich bei socialMeme, ebenso wie der 23-Article-Top von socialMeme am 16.8.12 (gestern) bei NetBreeze nicht zu erkennen ist.

Wie ist das zu erklären und was bedeutet es für die Auswahl eines Tools? Hier einige Erklärungen (eine vollständige Durchdringung und Aufklärung dieser Effekte wäre ein hervorragendes Thema für eine Master-These):

  • Die Suchalgorithmen und Crawler müssen sich durch Millionen von Seiten und Blogs und Tweets etc. arbeiten, das dauert. Wenn man einen Search definiert, stellen sich die ersten Ergebnisse nach 5-6 Stunden ein. Unterschiedliche Abarbeitungsreihenfolgen und Geschwindigkeiten können bei einzelnen Beiträgen zu “Abgrenzungs-Differenzen” führen: So kann es in Einzelfällen geschehen, dass ein Beitrag von Tool A dem 15.8. und von Tool B schon dem 16.8. zugerechnet wird.
  • Obwohl identische Search-Bedingungen hier die essentielle Vergleichs-Voraussetzung waren, haben die Tools das (in kleinem Umfang) verhindert. Bei NetBreeze ist die Anzahl der “Inklusion”-Begriffe auf 6 begrenzt, für die hier verwendeten 9 musste eine zweite AND-Bedingung angefügt werden. Das sollte eigentlich keine Auswirkungen haben, hatte es aber möglicherweise doch.
  • Die Liste der Blogs etc. die abgesucht wird, ist eben de facto nicht identisch und so weichen auch die Ergebnismengen von einander ab.

Für den potenziellen Tool-Käufer bedeutet das:

  • Sehr genau spezifizieren, welche Quellen für die konkreten Aufgaben wichtig sind und mit dem Lieferanten prüfen, in wieweit dieses Zielfeld abgedeckt wird
  • Mustersearches durchführen und die Trefferlisten auf Fehler absuchen, auf Artikel etc., die die Suchbedingungen nicht erfüllen. Eigentlich sind viele Treffer ja ein gutes Zeichen, aber das gilt nur, wenn sie auch zum Suchmuster passen. In unserem konkreten Fall hier konnten wir keine “Kuckucks-Treffer”  erkennen.
  • Gelegentlich einen kostenfreien Testaccount nutzen und damit Kalibrierungs-Searches (so wie diesen hier) durchführen. Den Lieferanten kann man dann zu möglichen Abweichungen befragen. Er wird in der Regel selbst ein Interesse an möglichst präzisen Treffermengen haben.

Im vorliegenden Vergleichsfall scheinen die Ergebnismengen von socialMeme insgesamt vollständiger zu sein, so dass diese Anwendung auch hier einen Vorsprung hat.

Es wäre schön, wenn z.B. Vertreter der Firmen über Kommentare zu diesem Beitrag weitere Erläuterungen geben könnten, so dass der Vergleich vielleicht sogar nochmal in einem neuen Licht erscheint.

Im nächsten Beitrag geht es um die Frage: Wie werden die gefundenen Ergebnisse klassifiziert und bewertet. Welchen Support bieten die Anwendungen selbst und wie zuverlässig funktioniert das?

Stay tuned!

Listening – die neue alte Pflichtdisziplin

 

Kennen Sie das auch? Manche CRM- und Social Media Aktivisten haben vor lauter Eifer und Emsigkeit Ziel und Zweck ihres Tuns aus den Augen verloren. Sie haben den Dialog so automatisiert und strukturiert, dass das Zuhören und Wahrnehmen von wertvollen Signalen des Kunden völlig zu kurz kommt. Eigentlich sind sie gar nicht im Dialog, jedenfalls nicht im Kundendialog, no listening!

2 sehr aktuelle Beispiele:

Beispiel 1: Stempelbestellung

Ich bestelle einen Stempel online. Alles läuft wie bestellt, der Artikel ist pünktlich da, er ist so wie er sein soll, die Rechnung ist auch korrekt (und niedrig), alles prima. Per eMail kommt wenige Tage später eine Zufriedenheitsbefragung…..weiterlesen

WeiterlesenListening – die neue alte Pflichtdisziplin

Sammlung wichtiger Studienergebnisse zu Online-Marketing, SEO und Social Media

75 Prozent aller Internet-User sehen sich nie die zweite Seite der Suchergebnisse an. Jede Sekunde werden 34.000 Suchanfragen bei Google eingegeben. Die Kosten pro Lead sind im Inbound-Marketing um 62 Prozent niedriger als im Outbound-Marketing. Diese und weitere interessante Fakten hat HubSpot aus vielen Studien in einer Präsentation zusammengestellt.

Hier die Ergebnisse:

.

Inbound vs. Outbound Marketing

.

Das Internet hat unsere Art, wie wir Dinge finden, suchen, miteinander teilen, einkaufen und uns miteinander in Verbindung setzen, grundlegend geändert. Die Kunden sind stärker geworden und haben keine Zeit mehr für langweilige oder altmodische Werbung. Unternehmen müssen aufhören, die Kunden mit Werbung bei interessanten Aktivitäten zu unterbrechen – Unternehmen müssen selbst zur interessanten Aktivität der Kunden werden.

  • Mehr als ¾ aller erwachsenen US-Bürger sind mittlerweile online.
  • Ein Drittel der US-Konsumenten ist täglich mehr als 3 Stunden im Netz.
  • 86% der Konsumenten schalten bei Fernsehwerbung weg, 44% der Haushaltswerbung wird nicht geöffnet.
  • Das Marketing erkennt den Trend und verringert seine Ausgaben für „unterbrechende“ Werbung entsprechend. 54% der Werbetreibenden erhöhten ihre Inbound-Marketing-Ausgaben für 2011. Innerhalb der letzten 2 Jahre haben sich die Ausgaben für Unternehmensblogs und Social Media fast verdoppelt.
  • Inbound-Marketing ist um einiges kostengünstiger als traditionelles Outbound-Marketing: Pro Lead sind die Kosten bei Inbound-Marketing um 62% niedriger als bei Outbound-Marketing. Ein Lead im Outbound-Marketing „kostet“ durchschnittlich 373 Dollar, ein Lead im Inbound-Marketing „kostet“ 143 Dollar.
  • Inbound-Marketing generiert nicht nur Leads, sondern tatsächliche Einnahmen. 57% der Unternehmen geben an, über ihren Blog einen Kunden gewonnen zu haben, ebenso viele sagen dies über LinkedIn, auf Facebook finden 48% der Unternehmen Kunden, 42% sind auf Twitter erfolgreich.

 

Suchmaschinenoptimierung

.

Bei vielen Menschen fängt die Kauferfahrung mittlerweile mit einer Online-Suche an, bei der sie Preise, Qualität und Bewertungen anderer Käufer miteinander vergleichen. Auch wenn sie schlussendlich einen Kauf offline im Geschäft tätigen, fing die Informationssuche und ihr Entscheidungsprozess im Internet an. Ein hohes Ranking der Unternehmen bei den Suchmaschinen ist keine Option, sondern Pflicht. Findet dich Google nicht, tut es auch kein anderer!

  • Google ist die neuen Gelben Seiten.
  • 21% der Konsumenten geben an, „gestern eine Suchmaschine für Produkt- oder Servicesuche“ genutzt zu haben.
  • Pro Tag werden 3 Milliarden Suchanfragen bei Google eingegeben, pro Minute 2 Millionen, pro Sekunde 34.000.
  • 54% der Internet-User suchen jeden Tag im Web. 46% der täglichen Suchen beziehen sich auf Produkt- und Serviceinformationen.
  • 20% der monatlichen Google-Suchen beziehen sich auf lokale Unternehmen.
  • 70% der von Suchmaschinennutzern angeklickten Links sind organisch – nicht gekauft.
  • 75% der Nutzer sehen sich nur die erste Seite der Suchergebnisse an.
  • Die durchschnittlich Click-Through-Rate bei bezahltem Suchmaschinenmarketing betrug 2010 welweit nur 2%.
  • Unternehmen, die bloggen haben 97% mehr Inbound-Links 

 

Social Media

.

Social Media ist ein extrem wichtiger und kostengünstiger Touchpoint, der direkte Auswirkungen auf Sales und positive Mundpropaganda hat. Unternehmen, die sich hier nicht aktiv engagieren, verpassen eine große Chance. Sie teilen den Kunden damit auch indirekt mit, dass sie keine Lust haben, sich mit ihnen zu befassen und ihre Belange für das Unternehmen unwichtig sind.

  • Social Media ist keine vorübergehende Laune sondern eine Revolution. US-amerikanische Internet-User verbringen drei mal vo viel Zeit auf Blogs und sozialen Netzwerken, wie mit E-Mail. Fast zwei Drittel aller US-Internet-Nutzer nutzt regelmäßig ein soziales Netzwerk. Das Alter spielt dabei keine Rolle.
  • Besonders bei der jüngeren Generation (12 bis 17 Jahre) ist ein Trend weg von E-Mail-Nutzung zu erkennen (minus 59% innerhalb eines Jahres) und hin zu Kommunikation via Social Networks.
  • Social Media trägt zum echten Unternehmenswert bei. Social Media war DER aufstrebende Kanal  für Lead Generierung in 2010.
  • Die in Social Media stattfindenden Gespräche beeinflussen aktiv die Kaufentscheidungen. Am meisten fühlen sich die Nutzer dort beeinflusst von Freunden (55%), „Menschen wie ich“ (55%) Experten (51%), Online Freunde (39%), Marken (38%), Verkäufer (35%) und einflussreichen Bloggern (26%).
  • 63% der Unternehmen, die Social Media nutzen, geben an, es habe die Effektivität des Marketing gesteigert. Auch die Kundenzufriedenheit habe sich laut 50% der Unternehmen erhöht. 45% der Unternehmen haben geringere Marketing-Kosten.
  • Über die Hälfte der US-Unternehmen gibt an, Social Media spiele eine wichtige Rolle beim aktiven Verkauf. Ein Drittel sagt, Social Media helfe ihnen im Web gefunden zu werden. Für 61% der Unternehmen ist der Hauptzweck des Social-Media-Einsatzes die Lead-Generierung zu steigern, 27% will damit hauptsächlich die Gespräche über die Marke verfolgen. 5% sind in Social Media, weil die Konkurrenz ebenfalls dort ist.
  • LinkedIn zieht die meisten Leads auf B2B-Seiten. Durch LinkedIn fanden 61% der B2B-Unternehmen neue Kunden, durch den Firmen-Blog fanden 55% der B2B-Unternehmen neue Kunden.
  • Facebook generiert die meisten Conversions für B2C-Unternehmen. 67% der B2C Unternehmen fanden auf Facebook einen neuen Kunden, mit dem Unternehmens-Blog waren 63% der Unternehmen erfolgreich und mit Twitter 53%.

Blogs

.

Blogs sind weiterhin auf dem aufstrebenden Ast. Ihre Zahl und Bedeutung wächst an. Unternehmen sollten häufig und morgens ihre Blog-Posts veröffentlichen.

  • Weltweit gibt es mehr als 152.000.000 Blogs.
  • 65% der Internet-Nutzer lesen Blogs (ein Plus von 10% im Vergleich zu 2008) – meistens sogar mehrmals täglich. Die Zahl der Blogger nahm innerhalb von drei Jahren um 31% zu. Etwa 28 Millionen Menschen schreiben einen Blog.
  • Die meisten Menschen lesen zwischen 5 und 10 verschiedene Blogs (38%).
  • Fast 40% der Unternehmen in den USA nutzen Blogs für ihre Marketing-Zwecke. 2010 waren es noch 34% und 2009 waren es 29%.
  • Zwei Drittel aller Marketing-Verantwortliche geben an, der Unternehmensblog sein wichtig oder entscheidend für ihr Unternehmen.
  • Blog-Artikel beeinflussen das Kaufverhalten. Blog-Artikel sind für 21% der Nutzer entscheidend für den Kauf eines Produkts oder Services. 19% der Nutzer geben an, Blogs verfeinern ihre Suche, und 17% entdecken damit neue Produkte und Services.
  • Unternehmen mit Blog haben 55% mehr Website-Besucher.
  • B2C-Unternehmen mit Blog generieren 88% mehr Leads pro Monat als Unternehmen ohne Blog. B2B-Unternehmen generieren mit Blog 67% mehr Leads.
  • Die Post-Frequenz hat direkte Auswirkungen auf die Lead-Generierung: Mehr Posts bedeuten mehr Leads.
  • Die beste Zeit für Bloggen ist der Vormittag: 79% der Blog-Leser schauen morgens auf den Blogs vorbei (Peak ist um 10 Uhr), 64% lesen mittags einen Blog, 51% abends und 40% spät am Abend oder nachts.
  • Die meisten Links werden von den Blog-Lesern um 7 Uhr morgens geteilt. Um 8 Uhr wird am meisten kommentiert.

 

Facebook

.

  • 93% aller erwachsenen US-Internet-Nutzer sind auf Facebook.
  • Jede 8. Minute im Web wird bei Facebook verbracht.
  • Ein durchschnittlicher Facebook-User verbringt 11 Stunden pro Monat auf der Plattform. Damit überholt Facebook Google und Yahoo.
  • Die Nutzer wollen sich lieber mit ihrem Facebook-Account bei Online-Registrierungen anmelden (35%) als mit ihrem Google-Account (31%) oder Yahoo-Account (13%).
  •  51% der B2B-Unternehmen geben an, Facebook sei ein effektives Marketing-Tool. Die Zahl der Unternehmen, die Facebook als wichtig oder entscheidend ansieht, stieg innerhalb von nur 2 Jahren um 83% auf insgesamt 44%.
  • B2B-Unternehmen finden zu 41% neue Kunden auf Facebook, B2C-Unternehmen geben dies in 67% der Fälle an.

 

Twitter

.

  • Etwa 9% aller US-Amerikaner nutzen Twitter. Das entspricht 21 Millionen US-Bürgern.
  • Der durchschnittliche Twitter-User hat 27 Follower.
  • 25% aller Twitter-Accounts haben keine Follower.
  • 40% aller Twitter-Accounts haben noch nie einen einzigen Tweet versandt.
  • Twitter-User sind im Allgemeinen jung, gebildet, wohlhabend und computererfahren.
  • Über die Hälfte der aktiven Twitter-Nutzer folgt Unternehmen, Marken oder Produkten auf sozialen Netzwerken.
  • 42% der Menschen nutzen Twitter um sich über Produkte und Services zu informieren. 41% geben ihre eigene Meinung zu Produkten und Services dort ab. 31% fragen per Twitter nach Produktbewertungen, 28% suchen auf Twitter nach Preisnachlässen, 21% kaufen via Twitter Produkte und 19% suchen auf Twitter nach Kundenbetreuung.
  • B2B-Unternehmen sind auf Twitter stärker vertreten (75%) als B2C-Unternehmen (49%).
  • Unternehmen mit mehr als 100 Followern haben 146% mehr Leads pro Monat als Unternehmen mit weniger als 100 Followern.

Hier gibt es alle Fakten als Präsentation: