Zero – ein Cyber-SciFi-Krimi

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Das Titel-Monstrum zeigt: es ist gar nicht so einfach, das Genre dieses Romans richtig zu beschreiben.

  • Krimi – denn Menschen werden in dem Roman aus ausgesprochen niedrigen Beweggründen getötet. Und alle suchen den Täter, aber niemand kann glauben, wer’s wirklich war.
  • SciFi – denn manches ist dann doch zu abgefahren, als dass es schon in einigen Ecken des Silicon Valley Realität sein könnte. Auch gut ein Jahr nach Erscheinen dudelt immer noch Zukunftsmusik im Hintergrund.
  • Cyber – denn es geht ums Internet, die Macht der Apps, ihre alles kontrollierende Präsenz und die Schwächen unserer Datensicherheit und unseres Datenschutzes.

Man könnte Zero aber auch durchaus einen politischen Roman nennen. Eine Kampfschrift gegen übermächtige Datenkraken und einen Appell an uns, kritisch und wehrhaft zu bleiben.

Dafür spricht unter anderem, dass der Autor eine zwar marketing-technisch voll aufgebrezelte, aber letztlich doch recht engagierte Seite betreibt: www.marcelsberg.de. Hier findet man mehr rund um private Transparenz und möglichen Schutz vor zu viel Intimitätsverlust, als auf manchen offiziellen Seiten zu dem Thema.

Worum es in Zero geht

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Studie: 35 Prozent nutzen Smartphone-Apps bereits morgens vor dem Aufstehen

Das mobile Internet hat mittlerweile seinen festen Platz in unserem Alltagsleben. Ein Leben ohne Smartphone ist für viele Menschen nicht mehr vorstellbar. So nutzen bereits 35 Prozent der Smartphonebesitzer in den USA ihre Apps noch bevor sie morgens aufstehen. Am beliebtesten ist dabei der Facebook-Check: 18 Prozent loggen sich vom Bett aus in das Netzwerk ein. Das ergab eine Studie des Ericsson ConsumerLab.

Die beliebteste Zeit um mobil auf soziale Netzwerke zuzugreifen ist spät abends: 34% der Befragten zücken hier ihr Smartphone. Auf dem Weg zur Arbeit tun dies 10% und während des Mittagessens 26%.

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Den gesamten Tag wird das Smatphone genutzt um etwa Videoclips auf YouTube mit Freunden zu teilen, aktuelle Sportergebnisse zu checken, SMS, E-Mails oder Facebook-Nachrichten zu versenden. Während der Mittagszeit erreicht die Nutzung ein erstes Hoch. Abends ist sie am höchsten: es werden Games gespielt, im Netz gesurft und in sozialen Netzwerken Nachrichten geschrieben.

Die ständige Verfügbarkeit des Internets durch das Smartphone hat das Konsumentenverhalten verändert: Früher war die Nutzung des Web blockweise und geplant – eben immer dann, wenn ein Computer in der Nähe war. Heute ist die Nutzung spontan, ungeplant und permanent.

Wichtig ist das Mobiltelefon auch als Ausdruck unserer Persönlichkeit: individuell und einzigartig soll es sein. Das wird durch zahlreiche Apps erreicht – sie sind laut Studie entscheidender für das Verhalten der Nutzer als das Endgerät selbst. Denn Apps binden die Nutzer auf emotionaler Ebene. Es entsteht eine App-Kultur:

  • Apps vermitteln das Gefühl, mehr Kontrolle zu besitzen: Über Informationen und Kommunikation im Allgemeinen, aber auch spezielle Dinge wie Ausgaben, Terminpläne und Essgewohnheiten werden einfach, lustig und spielerisch organisierbar.
  • Auch das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit wird gestärkt: Von coolen Insider-Apps einer Nischen-Gruppe über große soziale Bewegungen wie Facebook, Twitter und Xing bis zu allgemeinen Apps für Pendler, Wetter und Bewertungsseiten wie Yelp oder Qype.
  • Apps vermitteln ein neues Freiheitsgefühl. Gerät man in eine schwierige Situation – irgendeine App hilft immer. Der US-amerikanische Smartphone Nutzer besitzt 35 verschiedene Apps.
  • Das Gefühl der Freiheit wird durch den preiswerten oder kostenlosen Charakter der Apps verstärkt. Das führt zwar zu häufigem Download neuer Apps (88%) – wobei tatsächlich nur 13 Apps regelmäßig genutzt werden. Doch Apps sind dadurch eben auch nicht verpflichtend.

Infografik: Wie wichtig sind uns Apps?

Hier eine Infografik von Flowtown zu Verhalten und Eigenschaften von App-Besitzern. Rund 18 Apps hat ein US-Bürger auf seinem Handy. Am beliebtesten sind Spiele-Apps, gefolgt von Wetter- und Navigations-Anwendungen. Apps werden hauptsächlich genutzt, wenn man alleine ist (71%), jeder Zweite nutzt sie, wenn er auf jemdanden oder etwas wartet. 47% greifen während der Arbeit auf die Anwendungen zurück und 23% nutzen sie beim Shoppen. Nur einer von acht US-Amerikanern hat für den Download einer App bezahlt.

How Important Have Apps Become?