Hochleistungs-Kleinunternehmen?

Was ist ein Hochleistungs-Kleinunternehmen? Der Begriff kommt aus den USA, dort heißt er high-achievement small business.

Der Bereich Small Business wird dort von der SBA, der Small Business Administration strukturiert und gefördert. Die SBA definiert auch, wer genau dazu gehört – differenziert für 58 Branchen. Am 24. Oktober ändert sich für einige Branchen diese Definition (mehr dazu).

Als Hochleistungs Unternehmen werden solche bezeichnet, die besonders stark wachsen, überdurchschnittliche Einstellungen und Investments planen und relativ ausgearbeitete (“sophisticated”) Marketing Programme haben.

Die Definition klingt etwas schwammig, aber sie ist Grundlage einer Studie,

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Amex und Social Media – wo ist da der link?

American Express, kurz “Amex”, hat für Small Business Kunden in den USA ein eigenes Portal: “Openforum“. Hier findet man einerseits Bereiche zur Kartenverwaltung etc., aber eben auch das Forum: “OPEN Forum” mit der Headline: Powering small business success.

Das Forum enthält recht interessante Artikel für die Inhaber solcher kleinen Unternehmungen zu diversen Themenbereichen. Ganz oben auf der Themenliste steht “social media“.

Man muss nicht Kunde sein, um hier zu stöbern. Ein aktuelles Fundstück (17. Oktober 2012) ist der Beitrag von Nick Sarillo: “How to Turn Customers Into Facebook Fans“. Nick ist der Eigentümer von Nicks Pizza and Pub, er ist mit diesem “kleinen” Unternehmen schon einige Zeit sehr erfolgreich und gibt in dem Artikel Ratschläge und Tips. Ein Rat steht da nicht, der aus meiner Sicht der wichtigste für deutsche Kleinunternehmer ist:

Dein Business ist nicht zu klein für Social Media!

Interessant am Rande: Was gilt in den USA als kleines Unternehmen? Es gibt dafür eine eigene Behörde, die SBA = Small Busines Administration. Diese definiert für 58 Industrien oder Branchen, was genau ein kleines Unternehmen, ein Small Business ist. Im Gesundheitsbereich und bei Immobilienmaklern haben sich diese Definitionen gerade geändert, mehr dazu hier. Klassifizierte Untenehmen können an Sonderprogrammen teilnehmen, dazu zu gehören ist also begehrt. Vielleicht ein Vorbild für die EU.

Im nächsten Beitrag werden wir von einer aktuellen Studie des Open Forum berichten. Darin geht es um Hochleistungs-Kleinunternehmen und wie sie mit Social Media umgehen.

AmEx-Kunden erhalten Deals passend zu ihren Facebook „Likes“

Sparen mit der Kreditkarte: American Express hat auf Facebook das Angebot “Link, Like, Love” gestartet. Über diese Facebook-App können AmEx-Kunden ihre Kreditkarte mit ihrem Account im sozialen Netzwerk verbinden und erhalten so Angebote und Gutscheine, die auf die eigenen Facebook-Interessen und -Aktivitäten und sogar auf die von Freunden abgestimmt sind.

Wer die Angebote nutzen möchte, muss weder Coupons ausdrucken oder vorzeigen noch Gutscheine erwerben, sondern einfach nur die für ihn interessanten Deals in der App auswählen und bei Erwerb mit der American-Express-Karte bezahlen. Der Rabatt wird automatisch auf dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben.

Gefällt einem Nutzer beispielsweise auf Facebook H&M, erhält er beim nächsten Check-in mit Facebook Places bei H&M ein Angebot. Bezahlt er dort mit seiner AmEx-Karte, wird ihm der Rabatt automatisch gutgeschrieben.

Anmelden kann man sich auf der Facebook-Seite von American Express, die wegen so großer Nachfrage kurzzeitlich nicht mehr verfügbar war.

 

Für die teilnehmenden Unternehmen stellt das Kreditkartenunternehmen ein detailliertes Reporting bereit, so dass die Händler ihre Marketingkampagnen gezielt auf die Kunden zuschneiden können. Um den Händlern noch mehr Service bieten zu können, hat American Express außerdem das Marketing-Tool “Go Social” eingeführt. Damit können kleine und mittelständische Händler Rabattaktionen für American-Express-Kunden auf Facebook und anderen Plattformen veröffentlichen. Die Händler können zudem direkt im Tool auf Reports zugreifen und so ihre Kampagnen bewerten.

Bislang sind bei Link, Like, Love unter anderem Angebote von 20th Century Fox, Dunkin’ Donuts, Whole Foods Market, Outback Steakhouse, H&M, Sheraton Hotels & Resorts, Celebrity Cruises und Lenovo verfügbar.

Wie sehr der Social Graph Einfluss auf den Kauf von Deals hat, erklärt Lexi Reese, Verkaufsleiterin bei Facebook: Wird ein Deal geteilt, verdreifacht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er gekauft wird. Wird ein Deal mit „gefällt mir“ markiert, so verzehnfacht sich die Kaufwahrscheinlichkeit.

Ähnliche Vorteile für Kunden brachte schon eine Kooperation zwischen Foursquare und American Express. Nutzer des Location-Dienstes, die bei teilnehmenden Einzelhandelsunternehmen einchecken und Einkäufe mit ihrer American-Express-Karte bezahlen, erhalten Geld zurück.

Kundenloyalität 2.0: American Express und Foursquare werden Partner

Die Verbindung von Check-ins mit Kreditkarten-Transaktionen wird oft als der heilige Gral von ortsbasierten Diensten angesehen, denn dadurch weiß man, dass der Nutzer tatsächlich im Geschäft eingekauft hat und sich nicht nur vom Parkplatz aus kurz angemeldet hat.

Ein spannendes Pilotprojekt läuft diese Woche in Austin, Texas: Kunden, die ihre AmEx-Kreditkarte im System von Foursquare registrieren lassen, erhalten Sonderangebote in Geschäften, die ebenfalls an diesem Projekt teilnehmen.

Kunden verbinden dafür zunächst ihren AmEx-Account mit ihrem Foursquare-Profil. Betreten sie anschließend ein Geschäft und checken bei Foursquare ein, so zeigt ihnen ihr Handy das jeweilige Angebot des Geschäfts. Nun können die Kunden das Sonderangebot mit einem einzigen Klick auf ihre AmEx Karte laden. Sobald sie an der Kasse sind und ihre AmEx-Kreditkarte durch das Lesegerät ziehen, wird es automatisch eingelöst. Bei dem Pilotprojekt ist das derzeit ein „Spend 5 $, Get 5 $“-Angebot, das Kunden bei über 50 Geschäften in Austin einlösen können.

Mit dieser Funktion ist es nicht mehr notwendig, dass die Kunden den Kassierern Coupons, spezielle Codes oder ihre Mobiltelefone vorzeigen, um das Angebot einlösen zu können. Für Ladenbesitzer bedeutet das: Sie müssen ihre Mitarbeiter nicht mehr schulen, was das Einlösen von Angeboten betrifft, und die Besitzer können zusätzlich den Erfolg ihrer ortsbasierten Angebote einfach und effektiv messen. Auch AmEx erhält nebenbei wertvolle Kundendaten vom POS und hat die Chance, mit Hilfe von Foursquare, seine Wahrnehmung im jungen Publikum zu steigern.

Die 5 Dollar zahlt momentan noch American Express. Eine Investition, die sich lohnen soll, sobald das Netzwerk aus Geschäften, das AmEx gerade aufbaut, selbst die Treue-Deals finanzieren kann. Die landesweite Einführung soll in den kommenden Monaten stattfinden.

Schon vor ein paar Monaten ging AmEx auf Kundenfang in sozialen Netzwerken: Bei jeder Kreditkarten-Zahlung vergibt AmEx Punkte, welche die User in Facebook Credits tauschen und damit ihre virtuelle Farmen bewirtschaften können.