Sammlung wichtiger Studienergebnisse zu Online-Marketing, SEO und Social Media

75 Prozent aller Internet-User sehen sich nie die zweite Seite der Suchergebnisse an. Jede Sekunde werden 34.000 Suchanfragen bei Google eingegeben. Die Kosten pro Lead sind im Inbound-Marketing um 62 Prozent niedriger als im Outbound-Marketing. Diese und weitere interessante Fakten hat HubSpot aus vielen Studien in einer Präsentation zusammengestellt.

Hier die Ergebnisse:

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Inbound vs. Outbound Marketing

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Das Internet hat unsere Art, wie wir Dinge finden, suchen, miteinander teilen, einkaufen und uns miteinander in Verbindung setzen, grundlegend geändert. Die Kunden sind stärker geworden und haben keine Zeit mehr für langweilige oder altmodische Werbung. Unternehmen müssen aufhören, die Kunden mit Werbung bei interessanten Aktivitäten zu unterbrechen – Unternehmen müssen selbst zur interessanten Aktivität der Kunden werden.

  • Mehr als ¾ aller erwachsenen US-Bürger sind mittlerweile online.
  • Ein Drittel der US-Konsumenten ist täglich mehr als 3 Stunden im Netz.
  • 86% der Konsumenten schalten bei Fernsehwerbung weg, 44% der Haushaltswerbung wird nicht geöffnet.
  • Das Marketing erkennt den Trend und verringert seine Ausgaben für „unterbrechende“ Werbung entsprechend. 54% der Werbetreibenden erhöhten ihre Inbound-Marketing-Ausgaben für 2011. Innerhalb der letzten 2 Jahre haben sich die Ausgaben für Unternehmensblogs und Social Media fast verdoppelt.
  • Inbound-Marketing ist um einiges kostengünstiger als traditionelles Outbound-Marketing: Pro Lead sind die Kosten bei Inbound-Marketing um 62% niedriger als bei Outbound-Marketing. Ein Lead im Outbound-Marketing „kostet“ durchschnittlich 373 Dollar, ein Lead im Inbound-Marketing „kostet“ 143 Dollar.
  • Inbound-Marketing generiert nicht nur Leads, sondern tatsächliche Einnahmen. 57% der Unternehmen geben an, über ihren Blog einen Kunden gewonnen zu haben, ebenso viele sagen dies über LinkedIn, auf Facebook finden 48% der Unternehmen Kunden, 42% sind auf Twitter erfolgreich.

 

Suchmaschinenoptimierung

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Bei vielen Menschen fängt die Kauferfahrung mittlerweile mit einer Online-Suche an, bei der sie Preise, Qualität und Bewertungen anderer Käufer miteinander vergleichen. Auch wenn sie schlussendlich einen Kauf offline im Geschäft tätigen, fing die Informationssuche und ihr Entscheidungsprozess im Internet an. Ein hohes Ranking der Unternehmen bei den Suchmaschinen ist keine Option, sondern Pflicht. Findet dich Google nicht, tut es auch kein anderer!

  • Google ist die neuen Gelben Seiten.
  • 21% der Konsumenten geben an, „gestern eine Suchmaschine für Produkt- oder Servicesuche“ genutzt zu haben.
  • Pro Tag werden 3 Milliarden Suchanfragen bei Google eingegeben, pro Minute 2 Millionen, pro Sekunde 34.000.
  • 54% der Internet-User suchen jeden Tag im Web. 46% der täglichen Suchen beziehen sich auf Produkt- und Serviceinformationen.
  • 20% der monatlichen Google-Suchen beziehen sich auf lokale Unternehmen.
  • 70% der von Suchmaschinennutzern angeklickten Links sind organisch – nicht gekauft.
  • 75% der Nutzer sehen sich nur die erste Seite der Suchergebnisse an.
  • Die durchschnittlich Click-Through-Rate bei bezahltem Suchmaschinenmarketing betrug 2010 welweit nur 2%.
  • Unternehmen, die bloggen haben 97% mehr Inbound-Links 

 

Social Media

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Social Media ist ein extrem wichtiger und kostengünstiger Touchpoint, der direkte Auswirkungen auf Sales und positive Mundpropaganda hat. Unternehmen, die sich hier nicht aktiv engagieren, verpassen eine große Chance. Sie teilen den Kunden damit auch indirekt mit, dass sie keine Lust haben, sich mit ihnen zu befassen und ihre Belange für das Unternehmen unwichtig sind.

  • Social Media ist keine vorübergehende Laune sondern eine Revolution. US-amerikanische Internet-User verbringen drei mal vo viel Zeit auf Blogs und sozialen Netzwerken, wie mit E-Mail. Fast zwei Drittel aller US-Internet-Nutzer nutzt regelmäßig ein soziales Netzwerk. Das Alter spielt dabei keine Rolle.
  • Besonders bei der jüngeren Generation (12 bis 17 Jahre) ist ein Trend weg von E-Mail-Nutzung zu erkennen (minus 59% innerhalb eines Jahres) und hin zu Kommunikation via Social Networks.
  • Social Media trägt zum echten Unternehmenswert bei. Social Media war DER aufstrebende Kanal  für Lead Generierung in 2010.
  • Die in Social Media stattfindenden Gespräche beeinflussen aktiv die Kaufentscheidungen. Am meisten fühlen sich die Nutzer dort beeinflusst von Freunden (55%), „Menschen wie ich“ (55%) Experten (51%), Online Freunde (39%), Marken (38%), Verkäufer (35%) und einflussreichen Bloggern (26%).
  • 63% der Unternehmen, die Social Media nutzen, geben an, es habe die Effektivität des Marketing gesteigert. Auch die Kundenzufriedenheit habe sich laut 50% der Unternehmen erhöht. 45% der Unternehmen haben geringere Marketing-Kosten.
  • Über die Hälfte der US-Unternehmen gibt an, Social Media spiele eine wichtige Rolle beim aktiven Verkauf. Ein Drittel sagt, Social Media helfe ihnen im Web gefunden zu werden. Für 61% der Unternehmen ist der Hauptzweck des Social-Media-Einsatzes die Lead-Generierung zu steigern, 27% will damit hauptsächlich die Gespräche über die Marke verfolgen. 5% sind in Social Media, weil die Konkurrenz ebenfalls dort ist.
  • LinkedIn zieht die meisten Leads auf B2B-Seiten. Durch LinkedIn fanden 61% der B2B-Unternehmen neue Kunden, durch den Firmen-Blog fanden 55% der B2B-Unternehmen neue Kunden.
  • Facebook generiert die meisten Conversions für B2C-Unternehmen. 67% der B2C Unternehmen fanden auf Facebook einen neuen Kunden, mit dem Unternehmens-Blog waren 63% der Unternehmen erfolgreich und mit Twitter 53%.

Blogs

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Blogs sind weiterhin auf dem aufstrebenden Ast. Ihre Zahl und Bedeutung wächst an. Unternehmen sollten häufig und morgens ihre Blog-Posts veröffentlichen.

  • Weltweit gibt es mehr als 152.000.000 Blogs.
  • 65% der Internet-Nutzer lesen Blogs (ein Plus von 10% im Vergleich zu 2008) – meistens sogar mehrmals täglich. Die Zahl der Blogger nahm innerhalb von drei Jahren um 31% zu. Etwa 28 Millionen Menschen schreiben einen Blog.
  • Die meisten Menschen lesen zwischen 5 und 10 verschiedene Blogs (38%).
  • Fast 40% der Unternehmen in den USA nutzen Blogs für ihre Marketing-Zwecke. 2010 waren es noch 34% und 2009 waren es 29%.
  • Zwei Drittel aller Marketing-Verantwortliche geben an, der Unternehmensblog sein wichtig oder entscheidend für ihr Unternehmen.
  • Blog-Artikel beeinflussen das Kaufverhalten. Blog-Artikel sind für 21% der Nutzer entscheidend für den Kauf eines Produkts oder Services. 19% der Nutzer geben an, Blogs verfeinern ihre Suche, und 17% entdecken damit neue Produkte und Services.
  • Unternehmen mit Blog haben 55% mehr Website-Besucher.
  • B2C-Unternehmen mit Blog generieren 88% mehr Leads pro Monat als Unternehmen ohne Blog. B2B-Unternehmen generieren mit Blog 67% mehr Leads.
  • Die Post-Frequenz hat direkte Auswirkungen auf die Lead-Generierung: Mehr Posts bedeuten mehr Leads.
  • Die beste Zeit für Bloggen ist der Vormittag: 79% der Blog-Leser schauen morgens auf den Blogs vorbei (Peak ist um 10 Uhr), 64% lesen mittags einen Blog, 51% abends und 40% spät am Abend oder nachts.
  • Die meisten Links werden von den Blog-Lesern um 7 Uhr morgens geteilt. Um 8 Uhr wird am meisten kommentiert.

 

Facebook

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  • 93% aller erwachsenen US-Internet-Nutzer sind auf Facebook.
  • Jede 8. Minute im Web wird bei Facebook verbracht.
  • Ein durchschnittlicher Facebook-User verbringt 11 Stunden pro Monat auf der Plattform. Damit überholt Facebook Google und Yahoo.
  • Die Nutzer wollen sich lieber mit ihrem Facebook-Account bei Online-Registrierungen anmelden (35%) als mit ihrem Google-Account (31%) oder Yahoo-Account (13%).
  •  51% der B2B-Unternehmen geben an, Facebook sei ein effektives Marketing-Tool. Die Zahl der Unternehmen, die Facebook als wichtig oder entscheidend ansieht, stieg innerhalb von nur 2 Jahren um 83% auf insgesamt 44%.
  • B2B-Unternehmen finden zu 41% neue Kunden auf Facebook, B2C-Unternehmen geben dies in 67% der Fälle an.

 

Twitter

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  • Etwa 9% aller US-Amerikaner nutzen Twitter. Das entspricht 21 Millionen US-Bürgern.
  • Der durchschnittliche Twitter-User hat 27 Follower.
  • 25% aller Twitter-Accounts haben keine Follower.
  • 40% aller Twitter-Accounts haben noch nie einen einzigen Tweet versandt.
  • Twitter-User sind im Allgemeinen jung, gebildet, wohlhabend und computererfahren.
  • Über die Hälfte der aktiven Twitter-Nutzer folgt Unternehmen, Marken oder Produkten auf sozialen Netzwerken.
  • 42% der Menschen nutzen Twitter um sich über Produkte und Services zu informieren. 41% geben ihre eigene Meinung zu Produkten und Services dort ab. 31% fragen per Twitter nach Produktbewertungen, 28% suchen auf Twitter nach Preisnachlässen, 21% kaufen via Twitter Produkte und 19% suchen auf Twitter nach Kundenbetreuung.
  • B2B-Unternehmen sind auf Twitter stärker vertreten (75%) als B2C-Unternehmen (49%).
  • Unternehmen mit mehr als 100 Followern haben 146% mehr Leads pro Monat als Unternehmen mit weniger als 100 Followern.

Hier gibt es alle Fakten als Präsentation:

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