Hochleistungs-Kleinunternehmen?

Was ist ein Hochleistungs-Kleinunternehmen? Der Begriff kommt aus den USA, dort heißt er high-achievement small business.

Der Bereich Small Business wird dort von der SBA, der Small Business Administration strukturiert und gefördert. Die SBA definiert auch, wer genau dazu gehört – differenziert für 58 Branchen. Am 24. Oktober ändert sich für einige Branchen diese Definition (mehr dazu).

Als Hochleistungs Unternehmen werden solche bezeichnet, die besonders stark wachsen, überdurchschnittliche Einstellungen und Investments planen und relativ ausgearbeitete (“sophisticated”) Marketing Programme haben.

Die Definition klingt etwas schwammig, aber sie ist Grundlage einer Studie, die im halbjährlichen Small Business Monitor von American Express veröffentlicht wird. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels war die Studie dort noch nicht öffentlich erschienen, wir zitieren hier das btb-Magazin mit ihrem Artikel: Hochleistungs-Kleinunternehmen sind in Social Media besonders aktiv.

Nach dieser Studie

  • nutzen 70% der Hochleister, aber nur 49% der “normalen” Kleinunternehmen Social Media.
  • setzen 79% dieser Hochleistungs-Nutzer Social Media für die Kundengewinnung ein – gegenüber 57% im Durchschnitt.
  • setzen 52% der Hochleister Social Media für die Umsatzsteigerung ein gegenüber 46% im Durchschnitt
  • nutzen aber nur 18% der Hochleister Social Media zum Aufbau von Communities – im Vergleich zu 25% im Mittel.

Unter dem Strich sagt die Studie also:

Für Kleinunternehmen lohnt es sich durchaus, Social Media einzusetzen, und zwar für unmittelbare, harte Business-Nutzen und weniger für weiche, indirekte Ziele.

Das Ergebnis klingt plausibel, verfügen doch Kleinunternehmen meist gar nicht über die Ressourcen, den von den Großen gesetzen “state-of-the-art” der Community-Pflege via Social Media kontinuierlich aufrecht zu halten.

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