Blogging bringts! Eine Studie.

Die amerikanische Firma Hubspot stellt Marketing-Software her. Und sie führt gelegentlich Studien durch. Aktuell gibt es eine Studie von Hubspot zur Frage: Was bringt Blogging? (gemeint sind Firmen-Blogs, Corporate Blogs)

Die Antwort: Mehr Traffic auf der Webseite!

Natürlich passt das in deren Marketing Konzept und ebenso: es sind “nur” deren Kunden (immerhin 7.000) untersucht worden – mit überdominantem Nordamerika-Anteil. Doch auch wenn die Verhältnisse und Hebel nicht 1:1 bei uns ansetzbar sind, von der Richtung dürften sie stimmen – morgen noch mehr als heute.

Hier sind einige Schlüsselergebnisse:

  • Firmen mit mehr als 15 Beiträgen im Monat haben 5-mal soviel Webseiten-Besucher wie die, die gar nicht bloggen.
  • Der Hebel ist umso stärker, je kleiner die Firma ist (1-10 Mitarbeiter: Faktor 8; über 50 Mitarbeiter: Faktor 3)
  • Die so generierten Besucher sind wertvoll: auch der Anteil an echten neuen Leads korreliert positiv mit der Anzahl der Blog-Posts.
  • Der Hebel ist stärker im b2c-Bereich als im b2b-Geschäft.

Und damit es nicht 100% Blog-lastig ist, hat man auch dieses Research-Ergebnis vorgestellt:

  • Firmen mit mehr 1.000 Facebook-Likes haben eine 185% Steigerung an Webseiten-Besuchern
  • Firmen mit 51-100 Twitter-Followern haben 106% mehr Traffic als die mit 25 oder weniger Followern.

Diese Findings passen gut zu unserem letzten Beitrag und bestätigen, dass ein Blog zu führen für jedes Unternehmen sinnvoll ist.

Wenn Sie für Ihre Firma bloggen wollen und dabei noch etwas Unterstützung suchen: Hier finden Sie weitere Infos.

 

0 Ihr Kommentar zu „Blogging bringts! Eine Studie.“

  1. Aus meiner Erfahrung heraus passt es nicht zu den Marketing Leuten, die Kampagnen buchen und Kreativität kaufen. Ein Blog ist mehr was für Macher, nicht Käufer. Ist aber nur so meine Wahrnehmung. Auch ist die Angst zu groß, andere Mitarbeiter mal machen zu lassen.

    lG
    Stephan

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    • Hallo Stephan, danke für den Kommentar. Das hängt natürlich stark vom Umfeld ab und stimmt darum in manchen Fällen sicher. Aber Content kann man auch kaufen, nicht nur bei den “Brokern”, da habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht und hier auch davon berichtet: .
      Aus meiner Sicht sind Blogs authentischere Orte, sogenannten “rich content” darzustellen, als einfach die eigene Homepage oder gar ein Salesfolder. Für die Inhalte kann man sich die Kompetenz kaufen, ich würde hier vom Autor ausgehen, soll heißen: Wer etwa Gesundheitsprodukt X vermarkten will engagiert einige Redakteure (muss man suchen), die z.B. 3-4 mal im Monat Beiträge zu gesunder Ernährung, Bewegung etc. schreiben. Und dabei nicht zu pushy aber auch nicht zu schüchtern Bezug zur Marke X oder ihren “Claims” herstellen.
      So in die Richtung denke ich.
      Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
      Peter Apel

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  2. Interessante Zahlen, vielen Dank.

    300 aktive Fans oder Follower sind jedoch effektiver als 600, von denen 500 inaktiv sind. Nicht nur die Quantität, vor Allem die Qualität ist hier entscheidend. Dies sollte man immer im Hinterkopf behalten.

    Grüße
    Stefan Hahn

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    • Das stimmt auf jeden Fall!
      Die HubSpot Studie hat ja auch Zuwächse bei den wertvollen Besuchern festgestellt, aber der Effekt war nicht so stark.
      Viele “Seeleute”, etwas weniger “Kaufleute” also.

      Bei MarketingProfs erhält man nach Registrierung eine Studie zum Thema: wo und wie die Nordamerikaner ihr Content Marketing betreiben. Danach liegen Social Networks exkl. Blogs vorne, dann kommen Artikel auf der Webseite, Platz 3 eNewsletter und Platz 4 Blogs.
      Die Studie heisst B2B Content Marketing.

      Viele Grüße, Peter Apel

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