Google bringt kostenloses Navigationssystem aufs Handy

Google kündigte am Mittwoch seine neue Software „Google Maps Navigation“ an, welche den führenden Navigationsgeräte-Herstellern wie Garmin und TomTom starke Konkurrenz machen dürfte. Das Programm soll gratis verfügbar sein und durch GPS –Einbindung Staus, Behinderungen und aktuelle Ampelphasen im Minutentakt aktualisiert anzeigen können. Alle Karten und Daten werden live aus dem Netz geladen. Ebenso ist die Software mit Sprachausgabe und Sprachsteuerung ausgestattet und findet nicht nur Adressen, sondern auch Orte wie Kaufhäuser oder Museen. Zusätzlich kann man sich durch eine thematische Suche beispielsweise zu aktuellen Ausstellungen lotsen lassen. Die Software wird vorerst nur für das kommende Android 2.0 und in den USA verfügbar sein. Motorola kündigte an, dass sein neues Droid das erste Handy sein wird, auf dem die Google-Software laufen wird. Die Aktien der Navigationsgeräte-Hersteller TomTom und Garmin stürzten nach der Ankündigung kurzerhand ab: Die angeschlagene TomTom verlor insgesamt rund 20%, Garmin brach an der Nasdaq um 13% ein.

Trotz Krise: Online-Werbung wächst

Die derzeitige Werbekrise ist im Internet nicht zu spüren. Im Gegenteil: Das virtuelle Medium wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Laut aktuellem Trendmonitor des Fachforums der Online-Mediaagenturen (FOMA), wird Online-Werbung ab 2010 um durchschnittlich 10 Prozent zulegen. Weitere Kernergebnisse sind: Der Gesundheits- und FMCG-Bereich werden die wachstumsstärksten Branchen sein, die bedeutendste Werbeform im Web wird Videowerbung sein und damit die klassische Bannerwerbung verdrängen. Online-Werbung kristallisiert sich als das Basismedium für junge Zielgruppen und Performance-Kampagnen heraus. Ebenso soll Werbung für mobile Endgeräte sich zu einem zentralen Thema für Agenturen entwickeln. Die Trennung von klassischen und Online-Agenturen wird einer Verschmelzung beider Bereiche weichen. Von den Mediaplanern werden neue Lösungen gefordert werden um die Kunden zu erreichen, da deren Mediennutzung immer fragmentierter und selektiver wird. Targeting und Frequency Capping rücken hierbei stärker ins Licht. Die Themen “Social Media“ und “mobiles Internet“ sind die vielversprechendsten Trends für die FOMA-Mitglieder in diesem Jahr.

Online-Werbung setzt die anderen Mediengattungen, die zuletzt deutlich verloren haben, somit klar unter Druck. Allerdings blieb auch der Wachstums-Höhenflug des neuen Mediums nicht ungebremst: 2007 lag es bei noch 25%, 2008 bei 17%.

Willst du ReTweets halte dich an diese Regeln!

Der auf virales Marketing spezialisierte Wissenschaftler Dan Zarrella erforscht mit seinem neuartigen linguistischem Analyse-Tool TweetPsych das psychologische Profil der Tweeter. Auf dessen TweetPsych-Page kann man sich seine Tweet-Persönlichkeit auswerten lassen, auf Grundlage der letzten 1000 Tweets. Über einen Zeitraum von 9 Monaten analysierte Dan Zarrella 5 Mio. Tweets und 40 Mio. ReTweets und fand heraus, wann ein Beitrag durch die Follower weitergeleitet wird und wann nicht. Seine Ergebnisse lassen folgende Zwitscher-Maximen erkennen: Benutze Kurz-URLs und mehrsilbige Wörter, formuliere im Schlagzeilen-Stil, benutze Doppelpunkte und tweete freitags und montags. Ebenso sollte man negative Emotionen vermeiden sowie Flüche und Selbstreferenz. Positiv hingegen wirken Themen wie Arbeit, Religion, Geld und Prominente. Zarrella erstellte ebenfalls eine Liste der 20 Wörter mit höchster ReTweet- Wahrscheinlichkeit sowie die 20 Wörter mit niedrigster ReTweet-Wahrscheinlichkeit.

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Riskante Partnerschaft von MySpace mit Facebook

Möglicherweise kann man bald Musik und Videos, die auf MySpace veröffentlicht wurden, durch Facebook Connect mit seinen Freunden auf Facebook teilen. Einerseits könnte dies ein schlauer Schritt sein, MySpace als eine auf Musik und Videos spezialisierte Plattform zu re-etablieren, andererseits könnte der Mitgliederschwund von MySpace zunehmen, Facebook stärken (laut einer neuen Studie von Drake Direct sind schon 25% aller Seitenaufrufe in den USA Facebook-Seitenaufrufe) und damit das Aus bedeuten.Wie weit die Connect-Einbindung tatsächlich gehen wird  ist noch unklar, ebenso der zukünftige Weg von MySpace.

Mehr zum Thema auf Mashable.

Facebook und Twitter bald wichtiger als Google?

Das glaubt Sean Parker, ein Social Network Guru aus Kalifornien. Der Grund ist einfach: weil es in Zukunft weniger darauf ankommt, Daten- und Informations-Management anzubieten als Network-Management. Und hier sind gerade Facebook und Twitter gut aufgestellt.

Entscheidend für den Erfolg ist dabei weniger die technische Qualität der Services sondern viel mehr die Qualität der Community selbst.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es hier.

Café World ist schnellst wachsendes Social Game

Café World
Café World

Bist du schon bei Café World? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Das neue Facebook-Spiel bricht alle Rekorde und entwickelte sich binnen kürzester Zeit zum schnellst wachsenden Social Game aller Zeiten. Am 30. September wurde das Spiel für Facebook User in den USA online gesetzt und hatte schon nach einer Woche 8 Mio Mitspieler, nach 2 Wochen waren es bereits 15 Mio.

Wie auch bei Farmville, ist das neue Spiel von Zynga sehr simpel gehalten, trifft aber den Nerv der Facebook User. Man betreibt ein kleines Restaurant, bereitet Gerichte zu und serviert sie seinen Gästen. Man kann Freunde als Servicekräfte einladen und tritt in einen Wettstreit um das beste Restaurant in der Nachbarschaft. Auch die Inneneinrichtung kann man sich nach eigenem Geschmack zusammenstellen.

Ein süchtig machendes Spiel, das sicher bald auch die deutschen Facebooker erreicht.

Online Proteste zwingen Jack Wolfskin zum Handeln

Einmal mehr hat sich bewiesen, wie viel Macht mittlerweile die Online-Konsumenten besitzen. Heftige Reaktionen im Internet ließen Jack Wolfskin dessen Vorgehen gegen vermeintliche Markenrechtsverstöße einstellen. Der Outdoor-Ausrüster sah sich zunächst durch mehrere Kleinhändler bedroht, welche handgefertigte Produkte mit dem geschützten Tatzen-Logo auf dem Online-Marktplatz DaWanda.de verkauften. Das Unternehmen mahnte daraufhin die Händler ab und forderte bis zu 1000 Euro Schadensersatz. Dies löste eine enorme Protestwelle im Internet aus, sodass Jack Wolfskin um sein Image bangen musste.

Prompt wurde eingelenkt und die Abmahnungen zurückgenommen. Geschäftsführer Manfred Hell erklärte am Freitag: „Die zum Teil heftige Kritik unserer Kunden in den aktuellen Fällen der DaWanda-Anbieter nehmen wir ernst und zum Anlass, unser Vorgehen kritisch zu hinterfragen.“ Auch in Zukunft werde das Unternehmen im Fall von Markenrechtsverletzungen die entsprechenden Kleinunternehmer direkt kontaktieren und auf anwaltliche Schritte verzichten.

Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass durch die Ver-online-isierung Unternehmen unter einen Dauertest gesetzt werden. Konsumenten beobachten jeden Schritt des Unternehmens, achten auf korrektes Verhalten und sind nicht mehr passiv absorbierende Käufer. Vielmehr zeichnet sich eine Kommunikation ab, bei der mündig fordernde Konsumenten mit enormer Geschwindigkeit eine Vielzahl an Mitstreitern erreichen und selbstbewusst auftreten. Jack Wolfskin hat richtig gehandelt und die Krallen eingezogen – andernfalls hätten diese durchaus abbrechen können.

CRM Zenit ist in manchen Branchen schon überschritten

Es ist nicht falsch, sich auf Kunden und die Beziehungen zu ihm zu konzentrieren. Alle Mitarbeiter, auch die in den nachgeordneten Abteilungen, werden so auf die Quelle allen Erfolgs ausgerichtet. Jeder Prozess und damit das Unternehmen insgesamt, alles bekommt eine eindeutige Orientierung und einen klaren Zielpunkt.

Aber: Kein Gehalt und keine Dividende wird in Kundenzufriedenheit ausgezahlt! Und: Kundenorientiert sind doch schon alle, Vorsprünge oder gar Diskriminierung des Wettbewerbs erreicht man so nicht mehr. Zudem sind viele Kunden von den ewigen Befragungen de facto genervt. Und last but not least zeigen aktuelle Studien: Auch bei der Kundenzufriedenheit gibt es ein zu Viel des Guten, einen „Sweetspot“, hinter dem die Ineffizienz, der Ergebnisrückgang lauert!

Der moderne Marktmanager hat in manchen Branchen deshalb schon andere Ziele, er richtet jetzt sein Lead Management professionell aus! Er liefert die Prospects so, wie der Vertrieb es braucht und verarbeiten kann. Fokussiert auf die größten Potenziale, angereichert mit allen erfolgsrelevanten Informationen, erhält Sales täglich die aktuellen Leads genau zum idealen Reife-Zeitpunkt in bester Aufbereitung. Neukunden wie Wiederkäufer werden so systematisch dem den Prozess abschließenden Salesmanager zugeführt. So werden die Erfolgsraten potenziert!

Grundlage solch optimierter Lead-to-Conversion-Prozesse sind ein leistungsfähiges Kunden- und Interessentenmanagement-System, ausgefeilte Qualifikationen, intensives Data-Mining und das klare Bekenntnis zu einem starken Vertrieb, der die bestmögliche zentrale Unterstützung erfahren muss.

Microsoft kauft Twitter- und Facebook-Updates für Bing

The next big Bing: Microsoft hat auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco eine Partnerschaft mit Facebook und Twitter angekündigt. Die Status-Updates beider Netzwerke sollen von nun an in Echtzeit mit Hilfe von Microsofts Suchmaschine Bing durchsuchbar sein – zunächst jedoch nur in den USA. Für Twitter ist diese Partnerschaft wohl der lukrativste Deal, den der Microblog-Webdienst je abgeschlossen hat, da der Datenzugriff für Microsoft kostenpflichtig ist. Bisher arbeitet Twitter fremdfinanziert und verzichtet auf Nutzergebühren oder Werbung. Wieviel Miscrosoft an Twitter für diese Zusammenarbeit zahlt, ist allerdings nicht bekannt. Facebook hat zwar deutlich mehr Updates pro Tag (45 Mio), jedoch sind die meisten davon privat und von der Suche ausgeschlossen. Tweets dagegen sind generell öffentlich zugänglich und fließen somit in die Bing-Suche ein.

Google möchte sich nicht abhängen lassen und kündigte ebenfalls eine Kooperation mit Twitter an, damit Tweets in Echtzeit auffindbar werden – diese soll aber erst in ein paar Monaten in Kraft treten.

Auch MySpace profitiert von diesem Deal, da dessen User-Updates in Zukunft direkt zu Twitter übertragen werden – und somit bei Bing zu finden sind.

Frauen dominieren im Social Web

das social female webSocial Web – das Female Web: Die Mehrheit der Nutzer von Sozialen Netzwerken im Internet ist weiblich. Dies belegt eine demographische Studie von Brian Solis: Mit Hilfe des Online-Tools Google Ad Planner wertete er verschiedene Online Communities aus. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass Frauen im Allgemeinen als sozialer und geselliger gelten als Männer, was sich ebenfalls online widerspiegelt. Dieser Faktor ist sicherlich auch für eventuelle Werbekampagnen auf entsprechenden Seiten interessant…

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