Wohin mit dem Content beim Content Marketing?

Content is King und Content Marketing ist der „Flavour of the Year“.

Man fragt sich: wurde zuvor nur hohles Zeug geschwätzt und jetzt gibt’s endlich mal Substanz? Endlich merkt die Audience, dass sie bisher mit Leer-Formeln taub gebrüllt wurde?

Vermutlich ist es ein wenig so. Und Social Media und Social CRM sind die Treiber dieser Bewegung. Doch es ist nicht reiner Idealismus, der wertvolle Inhalte, „rich content“ sprunghaft anwachsen lässt. Hinter dieser Entwicklung stecken die Suchmaschinen, Google voran. Sie haben „Qualität“ des Suchanfragen-Treffers zu einem wichtigen Such- und Finde-Kriterium gemacht. Und so ein Qualitätsmerkmal ist eben: wertvoller, „reicher“ Content, kein Abziehbild sein, keine Linkliste mit etwas Text drumrum. Wer also oben auf den Trefferlisten stehen will, muss echten, neuen (oder neu klingenden) Inhalt liefern.

In die Ansprache der potenziellen Kunden, Prospects, Leads & Co kommt auf diese Weise mehr Qualität. Das ist gut so, fast ist es schon zuviel. Wann soll man all die spannend klingenden Reports, Studien, How-tos etc., die täglich unbestellt im Postkorb liegen, noch lesen?

Darum ist die Frage nicht unberechtig: wo bzw. wie soll denn der ganze Reichtum übergeben werden – so dass er auch ankommt, wahrgenommen wird und „wirkt“?

Für den B2B Bereich gibt es hierzu eine Studie aus den USA (woher sonst?). Ich habe sie bei MarketingProfs gefunden, sie heißt B2B Content Marketing, um sie als PDF zu erhalten, muss man sich bei denen registrieren.

Auf Seite 5 gibt es da eine recht bunte Grafik, in der zwar Medien und Format etwas durcheinander geraten („wo plaziere ich meinen Content?“ ist etwas Anderes als „in welchem Format bringe ich ihn?“), aber wenn man darüber hinweg sieht, ist es interessant.

  • Hiernach sind die beliebtesten Medien für B2B Content soziale Netze, allen voran LinkedIn und Twitter.
  • Die von mir so geschätzten Blogs kommen auf Platz 4, davor liegen noch Artikel auf der eigenen Webseite (sehr dicht an Blogs) und elektronische Newsletter.
  • Immerhin noch 61% der Befragten setzen auf persönliche Kontakte, um ihren Content abzuliefern.
  • Gedruckte Magazine liegen vor digitalen Magazinen (! erstaunlich), gedruckte Bücher hingegen hinter eBooks und gedruckte Newsletter sehr weit hinter den elektronischen.
  • Den Schlußpunkt markieren Spiele mit 11%.

Die Studie lohnt die Registrierung, sie enthält noch viele weitere interessante Fakten.

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