Twittern für Gutscheine: Wie die Foodbranche das Social Net entdeckt

Lebensmittelhersteller entdecken Social Media für sich: Sie sammeln Millionen von Fans bei Facebook oder verteilen Produktproben an twitternde Anhänger. In Deutschland führt Pringles mit 3,5 Millionen Facebook-Fans vor Adidas (3,2 Mio.), Zara (3,1 Mio.) und Ferrero (2,8 Mio.) in einem aktuellen Ranking der Agentur VODa.

Der Lebensmittelkonzern Kraft Foods reagierte bei seiner Keks-Marke Oreo auf die vielen internationalen Kommentare auf seiner Facebook-Seite: Eigentlich war die Marke Oreo auf den amerikanischen Markt ausgelegt. Aufgrund des weltweiten Anklangs – mehr als die Hälfte der Fans stammt nicht aus den USA –  werden auf der Seite nun internationale Aktionen gestartet und beispielsweise der „Weltfan der Woche“ gesucht. „Es war ein Aha-Erlebnis für uns,“ sagt Mark Clouse, weltweiter CEO bei Kraft Foods. „Wir verstehen nun, dass Facebook mittlerweile ein globales Werkzeug ist und eine Plattform, auf der wir mit den Konsumenten in einen internationalen Dialog treten können.“

Die Marke Wheat Thin Crackers belohnt fleißige Twitter Anhänger. So tourt ein Team der Marke durch die USA und überrascht Konsumenten, die am besten über die Marke getwittert haben, zu Hause mit Gutscheinen. Ziel der Kampagne ist es, Kommentare über Wheat Thins auf Twitter zu mehren und damit mehr Follower und Bekanntheit zu erlangen.

Dass immer mehr Lebensmittelhersteller auf das Word Wide Web setzen, zeigt sich auch daran, dass Kunden jetzt bei Amazon und Otto Lebensmittel online bestellen können.

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