Videos starten bald automatisch auf Facebook

iphoneWenn jemand in seine Facebook-Nachricht ein Foto einfügt, sehe ich das sofort.

Warum soll ein Video dann nicht auch sofort starten, automatisch? Das würde doch sicher noch mehr Erlebnistiefe in den Nachrichtenstrom bringen!

So ungefähr müssen sich das die Facebook-Leute vor ihrem aktuellen Test gedacht haben. Im Newsroom-Blog des Netzwerks mit dem kleinen f, erfuhr man vor 3 Tagen, dass eine  Gruppe ausgewählter Mitglieder gerade Zugang zu dieser neuen Funktion bekommen hatte.

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Sterben auf die doofe Art

Es klingt makaber und das ist es irgendwie auch.

Aber die Melbourne Metro hat einen tiefschwarz-unterhaltenden Weg gefunden, auf die Gefahren im öffentlichen Verkehr hinzuweisen: Dumb ways to die – Sterben auf die doofe Art. Ein animierter Struwwelpeter auf australisch.

Mit diesem Video verabscheiden wir uns ins Wochenende – passen Sie auf sich auf!

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Apple verbannt Werbespot aus dem Netz

Natürlich ist kein Hersteller erfreut, wenn seine Produkte in Werbevideos zerstört werden. Dies passierte aber in einem lustigen Werbespot der Zeitung Newsday. In dem Werbespot für deren Zeitungs-App zerspringt das Display von Apples iPad in viele kleine Glasscherben, da der Besitzer mit dem Gerät eine Fliege erschlagen möchte – das ist zumindest mit herkömmlichen Zeitungen möglich. Doch eine digitale Zeitung auf dem iPad besitzt eben nicht alle Vorteile der herkömmlichen Papierzeitung.

Apple reagierte prompt und sandte, laut Network World, ein Unterlassungsschreiben an Newsday, in welchem gefordert wurde, sofort alle Werbespots zu entfernen. Newsday tat dies auch, doch das Viral-Video hatte sich schon zu sehr verbreitet, als dass es völlig aus dem Netz gelöscht werden konnte.

Produkte, die in Werbespots zerstört werden, werfen kein gutes Licht auf den Hersteller, doch in diesem Fall reagierte Apple doch etwas kleinlich und humorlos… Der Image-Schaden durch dieses Vorgehen dürfte größer sein, als der, der durch das Video ausgelöst worden wäre…

Hier der Spot:

10 Tipps für erfolgreiche Viral-Kampagnen

Wie werden virale Videos im Internet erfolgreich und erreichen die Zielgruppe? Jetzt gibt es einen „Viral Video Guide“ für Agenturen und werbetreibende Unternehmen, mit Tipps zur Kreation eigener Viralkampagnen. Dahinter steht das Social Video Netzwerk sevenload.com.

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Die 10 Tipps für erfolgreiche Viralspots im Überblick:

1. Produzieren Sie kurze Videos

2. Zeigen Sie unterhaltsame Inhalte

3. Wecken Sie Neugierde mit Ihren Videos

4. Nutzen Sie Werbebotschaften und Product Placement

5. Platzieren Sie Ihr Video in relevanten Umfeldern

6. Schaffen Sie Vertrauen durch glaubwürdige und aktive Verbreitung

7. Setzen Sie SEO auf allen Ebenen ein

8. Nutzen Sie die Kraft von Social Networks

9. Verlangen Sie professionelle Auswertungen und Erfolgsmessungen

10. Überlassen Sie bei Viral Video Seeding nichts dem Zufall

Hier eine ausführlichere Beschreibung der Empfehlungen:

1. Produzieren Sie kurze Videos

Der Spot sollte idealerweise 30 bis 60 Sekunden lang sein und dabei den eigentlichen Ihnalt präzise und eindeutig übermitteln. Je kürzer das Video, desto eher wird es bis zum Ende angesehen. Keine umständlichen Erklärungen oder Nebenhandlungen einbauen, sondern auf die emotionale Wirkung der Bewegtbilder setzen.

2. Zeigen Sie unterhaltsame Inhalte

Zuschauer nehmen nicht nur den beworbenen Inhalt wahr, sondern wollen ebenfalls unterhalten werden. Kreative, spannende, witzige oder ungewöhnliche Spots werden eher noch mal angesehen, per Email weiter empfohlen oder auf Social Netzworks geteilt. Wichtig ist eine genaue Analyse der Zielgruppe im Vorfeld. 

3. Wecken Sie Neugierde mit Ihren Videos

Unerwartete Ereignisse, eine kleine Prise Erotik oder eine lustige Umsetzung verhelfen schnell zu mehr Abrufen. Das Video sollte sowohl optisch als auch inhaltlich ansprechen, damit es verbreitet wird. Wichtig ist es, keine direkten Aufrufe zur Weiterleitung des Video zu tätigen: Sie verringern sogar die Chance auf Weiterleitung. Anfangs sollte man das Video, um es zu pushen, an den richtigen Orten kontextsensitiv und zielgruppengenau platzieren. Die Zielgruppe leitet den viralen Effekt ein.

4. Nutzen Sie Werbebotschaften und Product Placement

Viralspots zeigen Werbung, die Spaß macht. Die beworbene Marke sollte gekonnt und professionell im Video platziert werden. Die Markenbotschaft steht zwar bei Viralspots im Vordergrund, aber muss charmanter verpackt sein als bei einfachen TV-Werbespots. Idealerweise unterstützen die Markenwerte den Aufbau der eigentlichen Geschichte im Video, oder das Video baut selbst eine neue Markenwelt auf. Product Placement darf sowohl subtil, aber auch plakativ erfolgen. Die werbliche Botschaft sollte daher nicht aufdringlich, aber auch nicht unauffällig transportiert werden.

5. Platzieren Sie Ihr Video in relevanten Umfeldern

Simples Hochladen des Videos bringt in Zeiten der Reizüberflutung wenig. Jeden Tag werden Tausende Videos im Netz veröffentlicht. Nur durch gezielte Weiterverbreitung und die strategische Platzierung (Seeding) auf Partnerseiten und in Social Networks entwickeln Viralspots die gewünschten viralen Effekte. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass man nur einen Videoplayer eines Portals einbinden sollte und nicht diverse weitere Player.

6. Schaffen Sie Vertrauen durch glaubwürdige und aktive Verbreitung

Erfolgreiches Seeding beruht auf einer aktiven Zusammenarbeit mit einflussreichen Multiplikatoren im Web. Man sollte deshalb im Vorfeld in verschiedenen Communitys teilnehmen, über die die Kampagne zielgruppensprezifisch gestreut wird. Echte Nutzerprofi le in verschiedenen Communitys erwecken Vertrauen bei anderen Nutzern und Diskussionsteilnehmern. Das Video selbst sollte auch direkt im eigenen Videoplayer des Videoportalsund auf Ihrer eigenen Website eingebunden werden, damit Nutzer und potenzielle Kunden das Video leicht wiederfinden.

7. Setzen Sie SEO auf allen Ebenen ein

Je öfter das Video in Suchmaschinen gefunden und als Ergebnis in Suchanfragen gezeigt wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das neue Nutzer auf das Video aufmerksam werden. Da Suchmaschinen leicht verständliche Textinformationen lieben und damit die Suchergebnisse inhaltlich anreichern, müssen Titel und Beschreibung des Videos einfach und kurz gehalten werden. Zusätzlich sollte jedes Video mit speziellen Tags, die den Videoinhalt mit Suchbegriffen und Stichworten noch genauer beschreiben, auf dem Videoportal kombiniert werden. Eine eigene Landingpage eignet sich hervorragend dazu, das Markenimage optimal mit dem Videoinhalt zu kombinieren. Starten Sie nicht sofort drauf los, sondern überlegen Sie sich einen SEO-Schlachtplan für ihre Kampagne.

8. Nutzen Sie die Kraft von Social Networks

Nur wenige Nutzer werden ganz alleine die Videos finden. Bevor das Video in Blogs eingebunden wird, müssen selbst die Blogger den Viralspot entdecken und das Video in einen Artikel einbinden. Die gewünschte Viralität von Markenbotschaften wird immer stärker durch den gezielten Einsatz von Promotion-Maßnahmen in ausgewählten Social Media Umfeldern erzeugt. Begleiten Sie eine Seeding-Kampagne mit Ihren vorhandenen Social Media Accounts und die des Werbekunden aktiv mit. Hierzu eignen sich das offizielle Twitter-Konto oder die Facebook Fanpage, um den Nutzern das Video vorzustellen. Je öfter das Video in verschiedenen Portalen eingebunden wird oder der Link zum Video geteilt wird, desto höher die Chance, zusätzliche Nutzer zu erreichen und die Abrufe zu erhöhen.

9. Verlangen Sie professionelle Auswertungen und Erfolgsmessungen

Berechnet wird der Erfolg jeder Seeding-Kampagne anhand fester Kennzahlen. Die Abrufe des Viralspots sind bereits ein guter Anfang, doch erst im Detail erfährt man dank ausführlicher Reichweitenanalysen, ob die Seeding-Kampagne ihre Wirkung nachhaltig entfaltet.

Durch integrierte Monitoring- und Tracking-Systeme können die Unique User und Unique Player, aber auch die geografische Verteilung der erreichten Nutzer nach Ländern, Städten oder Regionen ermittelt werden.

10. Überlassen Sie bei Viral Video Seeding nichts dem Zufall

Der Erfolg eines Viralvideos bestimmt am Ende nicht das werbetreibende Unternehmen, sondern die Nutzer durch die Abrufe und das dazugehörige Empfehlungsmanagement an weitere Kontakte. Zu den einkalkulierten Produktionskosten für das Video empfiehlt sich, ein zusätzliches Budget für die gezielte Verbreitung des Videos im Internet bereit zu stellen.

Nestlé gibt Internet-Druck von Greenpeace nach

Die Umwelt-Aktivisten haben es mit ihrer Internet-Kampagne geschafft: Aufgrund massiver Online-Proteste, die Greenpeace mithilfe des Web2.0 ins Leben rief, gibt Nestlé nach und verpflichtet sich zu umweltfreundlicherem Einkauf. Der Lebensmittelriese will bestimmte Rohstoffe für seine Produkte nur noch aus nachhaltiger Produktion kaufen. Zunächst sollten beim Einkauf von Palmöl strenge Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden, danach dann auch bei Zellstoff und Papier. Greenpeace begrüßte den angekündigten Aktionsplan von Nestlé als „streng und weitgehend“; der Konzern bewege sich damit „in die richtige Richtung“.

Nestlé hatte Mitte März nach Druck von Greenpeace bereits seine Zusammenarbeit mit dem umstrittenen indonesischen Palmölproduzenten Sinar Mas aufgekündigt. Der Umweltschutzorganisation zufolge verletzt Sinar Mas internationale Standards und indonesisches Recht, ist an Landkonflikten beteiligt und rodet wertvolle Regenwälder in Orang-Utan-Gebieten.

„Nestlé, give the Orang Utan a break“ ist eine der erfolgreichsten Online-Kampagnen.

Die Kitkat-Kampagne gilt durch die große Beteiligung von Verbrauchern derzeit als erfolgreichster Umwelt-Protest im Social-Media-Bereich. Dem Aktions-Aufruf von Greenpeace folgten in den letzten zwei Monaten weltweit rund 250.000 Menschen mit einem Online-Protest gegen das umstrittene Palmöl für Nestlé-Produkte. 1,5 Millionen Internetnutzer haben auf ein Video geklickt, das den Zusammenhang zwischen Kitkat und der Vernichtung von Regenwald aufzeigt. 2000 Verbraucher twitterten Forderungen, die Greenpeace in Frankfurt am Main vor der Deutschland-Zentrale von Nestlé auf einer Großbild-Leinwand zeigte. Der Image-Schaden, den Nestlé dadurch davonträgt, ist enorm.

Hier eines der bekanntesten Videos von Greenpeace:
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1&1 zieht Internet-Spott auf sich – und nutzt ihn

Der Internetkonzern 1&1 wollte mit einer neuen Kampagne den vorzüglichen Kundenservice bewerben. In einem Werbespot verspricht 1&1 Mitarbeiter Marcel D´Avis mehr Kundenzufriedenheit. Doch im Internet sorgt das Video bereits für Häme, und Persiflagen der Kampagne überfluten YouTube. Unter anderem sucht D´Avis dort per Spot eine Frau oder ihm wird gekündigt, weil er Kunden betrogen hat. Wie ein Virus verbreiten sich die Fake-Spots, und dem Internetanbieter entstand ein beträchtlicher Imageschaden. Wie reagiert man als Unternehmen in solch einer Situation? Anstatt die Filme aus dem Netz zu nehmen, versucht nun 1&1 die Persiflagen für sich zu nutzen und plant bereits einen Wettbewerb der besten Fake-Filme. Mitarbeiter D´Avis steht dem Wirbel sogar positiv gegenüber: „Wir freuen uns darüber, weil es uns zeigt, dass sich die Leute mit der Kampagne beschäftigen“. Klar…

Hier das Original:

Und hier die Persiflage:

Online Recruitment der besonderen Art

Ja, ja. Das Mitmach-Netz. Man sollte den Anschluss auf keinen Fall verpassen. Deshalb die Devise für Unternehmen: Social Media Präsenz zeigen, sich jung, dynamisch und witzig präsentieren, auch wenn man noch keinen klar strukturierten Plan hat. Das schönste Geschenk für die Bemühungen: Einen Viral-Hit zu landen. Doch man sollte auch bedenken, dass dieser nicht nur aufgrund positiver Meinungen entstehen kann. So das Werbevideo aus der Human Resources-Abteilung eines großen Handelskonzerns, mit dem neue Mitarbeiter rekrutiert werden sollen…