Zielorientierte Daten- und Text-Analyse

Mit jedem neuen System und jedem neuen Medium wächst die Daten- und Informationsflut. Den vollen Gesamtüberblick zu behalten ist schon längst ein unerreichbares Ziel.

Umso wichtiger ist es, aus Schlüssel-Daten die für die operative wie strategische Arbeit wichtigen Informationen mit vertretbarem Aufwand zu generieren.

Wir unterstützen Marketing- wie Vertriebs-Manager bei der einmaligen oder kontinuierlichen Daten- und Text-Analyse.

Mit modernen Werkzeugen des Dataminings und Textminings sowie einer Management-orientierten Ergebnisaufbereitung und Darstellung tragen wir so zu mehr Informations-Transparenz und Entscheidbarkeit auch in zeitkritischen Prozessen bei.

Lesen Sie hier mehr zu einem konkreten Anwendungsfall!

Noch unentdeckte Potenziale in verteilten Märkten?

So wie manche Nischen sich durch ein immer engmaschigeres Marktangebot schließen und einst sichere Quellen für stetigen Absatz versiegen, so entstehen auch immer wieder neue, noch nicht vom Wettbewerb erkannte und erschlossene Potenziale.

Die Ursachen sind so vielfältig wie natürlich:

  • Neue Teilnehmer betreten den Markt, neue Kunden-Segmente entstehen
  • Neue Kommunikationsmedien und / oder Absatzkanäle werden genutzt
  • Neue Regionen kommen hinzu oder erhalten neue Bedeutung
  • Spezielle Kundengruppen werden von Mitbewerbern anders / weniger / gar nicht betreut („C-Kunden-Potenzial“)
  • Bisherige Wettbewerber fallen aus rechtlichen oder strategischen Gründen plötzlich fort (Kartellrecht, internationale Kooperationen etc.)

Wir zeigen Ihnen, wie unentdeckte Potenziale erkannt und erschlossen werden können.

Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema!

7 Tipps für mehr Sales durch Social Media

Wer verkaufen will, braucht zunächst einmal Aufmerksamkeit. Doch wie schaffe ich es, potenzielle Kunden auf mich aufmerksam zu machen, das Interesse zu wecken und schließlich einen Verkauf abzuschließen? Dank Social Media haben Unternehmen hier vielfältige Möglichkeiten, doch sie müssen ein paar Regeln beim Aufbau von Beziehungen beachten.

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1. Die Kunden nicht überrennen

 

Nichts schreckt potenzielle Kunden mehr ab, als eine offenkundige „Unterhalten wir uns, damit ich dir etwas verkaufen kann“-Botschaft. Man sollte langsam anfangen: Ihre Blog-Posts kommentieren, sie bedacht retweeten oder ihnen ein Kompliment für einen Beitrag machen. So wird man mit ihnen vertrauter, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie mit dem Unternehmen in Zukunft interagieren. Hier gilt die Regel des US-Soziologen George C. Homans: Kontakt schafft Sympathie. Die Sympathien steigen umso mehr, wenn man den Nutzern bei jedem Kontakt Mehrwert, guten Content oder nützliche Informationen bietet.

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2. Wer gibt, gewinnt

 

Die Welt von Social Media verändert sich schnell, doch die Grundregel „Wer gibt, der gewinnt“ bleibt bestehen. Das bedeutet: Guten Content anbieten oder nützliche Informationen in Form von Whitepapers oder interessanten Studien teilen oder sie zu einem privaten Business-Event einladen. Auf diese Weise kann man sich in positivem Licht zeigen, noch bevor man mit der Person überhaupt persönlich in Kontakt getreten ist.

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3. Sei mutig

 

Cold Calls stoßen oft auf Ablehnung. Das gilt auch online. Im Web wird deshalb das Inbound Marketing gepriesen. Was natürlich ein gutes Konzept ist, doch das bedeutet nicht, dass man nicht proaktiv auf die Nutzer zugehen kann. Findet man eine Person, mit der man in Kontakt treten möchte, sollte man sie auch ansprechen (und dabei Punkt 1 und 2 beachten). Wer niemals einen Schuss abgibt, verpasst zu 100% das Ziel.

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4. Sei positiv und freundlich

 

Wer mutig bei der Akquise ist, denkt oft, er müsse allen beweisen wie herausragend er ist, und entsprechend viel Platz nehmen die eigenen Lobeshymnen ein. Doch einflussreich wird man durch Handeln, nicht durch Worte oder Tweets. Menschen, die helfen und über tolle Dinge von anderen berichten, werden einflussreich.

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5. Mache dich bereit für Schaufensterbummel

 

Wer andere User erreichen will, muss damit rechnen, dass sie wissen wollen, wer man ist. Das erste was Nutzer machen, wenn man ihre Aufmerksamkeit und Neugierde geweckt hat, ist, nach der Person oder dem Unternehmen zu googlen. Deshalb sollte man sicherstellen, bei einer Online-Suche auch so gefunden zu werden, wie man das möchte. Welchen Eindruck hinterlasse ich bei den Nutzern? Wie steht es um meine Online-Reputation?

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6. Zeige Persönlichkeit

 

Menschen gehen Beziehungen ein mit Menschen, die ihnen sympathisch sind. Sympathisch und gewinnend wird man, indem man Persönlichkeit zeigt. Langweiliges vergisst man, Persönlichkeit behält man im Gedächtnis. Social Media Outlets sind der perfekte Ort um sich mit seinen Überzeugungen und Werten zu zeigen.

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7. Ist die Zeit reif, gehe offline

 

Social Media eignen sich hervorragend um Gespräche anzufangen, doch sie sind nicht der einzige Ort dafür. Ist die Zeit reif, kann man die Konversation offline weiterführen. Man kann mit einem Telefonat beginnen oder ein Treffen vereinbaren. Verkaufen ist ein Kontaktsport. Finde einen guten Grund um das Gespräch offline weiterzuführen.

Hier sind ein paar Social Media Tools, die bei der Leadgenerierung und beim Verkauf hilfreich sind:

  • Google Alerts und Twitter Alerts helfen beim Finden von Gründen, Gespräche anzufangen, indem man wichtige Events verfolgt.
  • SocialToo hilft beim Tracken neuer und verlorener Follower.
  • GeoChirp ist praktisch, wenn man seinen Fokus auf eine spezielle Region legt.
  • TubeMogul hilft beim Verteilen und Tracken von Videos.
  • Twellow ist eine Art „Gelbe Seiten“ für Twitter. So kann man neue Nutzer finden.
  • Mit SproutSocial kann man relevante Diskussionen von potenziellen und bestehenden Kunden im Netz finden und monitoren.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaExaminer.

7 Tipps zur Steigerung der Conversion-Rate

Wie erhöhe ich die Conversion-Rate meiner Website? Was muss ich den Besuchern bieten, damit sie meine Produkte kaufen, Angebote einholen oder Newsletter abonnieren?
Mit einem schönen Design der Website, Güte-Siegeln, Testimonials oder gutem Content alleine ist es leider nicht getan. Es gibt noch ein paar weitere Kniffe, um die Conversion-Rate zu erhöhen und nebenbei die Kundenzufriedenheit zu steigern.

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1. Entferne oder ändere dein CAPTCHA

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CAPTCHAs sollen sicherstellen, dass der Besucher der Seite ein Mensch ist und keine Maschine. Deshalb wird man auf vielen Seiten gebeten, vorgegebene und schwer lesbare Buchstaben, Zahlen oder Wörter in ein Feld einzutragen. Dies soll Spamming verhindern, denn für Computer ist diese Aufgabe so gut wie nicht lösbar.
Leider auch für viele Besucher. Deren Fehleingaben sind so häufig, dass viele entnervt aufgeben, wie eine Studie von SEOmoz ergab. Diese Zahl der Abspringer übersteigt bei Weitem die Zahl der Spams, die ein CAPTCHA verhindert. Auf einem Blog ist diese Sicherheitsmaßnahme für Kommentare noch in Ordnung, doch auf einer Registrierungs- oder Sales-Seite können da schnell Tausende von Euro verloren gehen.


Falls man doch von Spams überflutet wird, sollte man ein leserfreundliches CAPTCHA einsetzen, wie z.B. NuCAPTCHA.

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2. Nutze kontrastreiche Farben für Buttons

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Auf den ersten Blick mag das seltsam wirken, aber eine Button-Farbe, die zum restlichen Farb-Design der Seite passt, verhindert Conversions!
Ein Farb-Test zwischen Rot und Grün ergab, dass der rote Button eine um 21% höhere Klickrate hatte als der grüne Button. Ausschlaggebend ist in jedem Fall der Kontrast, der durch die Farbe entsteht, sodass Besucher schnell darauf aufmerksam werden.

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3. Erkläre, was „kostenlos“ bedeutet

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Damit die Leute sich registrieren, reicht es nicht aus, das Angebot als kostenlos zu bezeichnen. Früher funktionierte das, doch heute sind die User durch den inflationären Gebrauch des Wortes misstrauisch geworden. Sie denken vielleicht, dass der Registrierungsprozess lang ist und viele Upselling-Angebote hat. Oder, dass sie viele persönliche Daten von sich preis geben müssen. Da die meisten Nutzer das schon einmal erlebt haben, sollte man sie beruhigen: Sätze wie „sofortiger Zugang“, „keine Registrierung notwendig“ oder „keine Kreditkarte erforderlich“ helfen. Allgemein gilt, je einfacher und schneller man sich registrieren oder bestellen kann, desto höher die Conversion-Rate.

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4. Mache die Rückgabe einfacher

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Eine Online-Bestellung hat den Nachteil, das man das Produkt vorher nicht in der Hand hatte. Natürlich sah man Fotos, doch der Zweifel bleibt, ob das bestellte Produkt wirklich das richtige ist. Das verhindert oftmals eine Bestellung. Deshalb lockern viele Unternehmen ihre Rückgabe-Bestimmungen. Die Firma Zappos z.B. bezahlt sowohl den Versandt als auch die Rückgabe.

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5. Datenschutzrichtlinien bei den Opt-in Formularen anzeigen

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Diese einfache Regel wird oft vergessen. Mittlerweile muss man das nicht mal mehr selbst machen: Es gibt Generatoren, die einen Datenschutzbutton sofort erstellen.

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6. Biete ein Video zum Produkt oder Service

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Auch wenn die Besucher das Video nicht ansehen, kann das Einbauen eines Videos auf der Produktseite die Conversion-Rate um bis zu 46% steigern, so eine Untersuchung von ReelSEO. Die Gründe: Die Menschen wollen einerseits das Produkt sehen, das sie kaufen, aber auch den Menschen von dem sie es kaufen. So kann man sich selbst, sein Büro und das Produkt filmen um Vertrauen aufzubauen. Außerdem sind wir durch unsere TV-Gesellschaft darauf konditioniert, uns gerne Videos anzusehen.

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7. Nutze die Error-Seiten

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Keine Seite funktioniert immer perfekt, aber kein Kunde landet gerne auf einer Not Found-Seite. Anstatt zu sagen, die Suche ergab keinen Treffer, kann man Kunden ähnliche Produkte anbieten oder man macht es wie RedEnvelope: Die Seite gibt jedem, der auf einer Not Found-Seite landet einen Rabatt von 10%.

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Alle Tipps zielen darauf ab, es dem Kunden so einfach wie möglich zu machen. Vertrauen muss aufgebaut werden, Benutzerfreundlichkeit der Seite und die Aufmerksamkeit der Kunden müssen gesteigert werden. Dafür sollte man sich fragen, welche Hürden im eigenen Kaufprozess bestehen und die Kunden abhalten könnten. Die vorgenommenen Änderungen steigern nicht nur die Conversion-Rate sondern erhöhen auch die Kundenzufriedenheit.

Bahn sieht Facebook als Vertriebskanal und plant virtuelles Reisezentrum

Facebook als Vertriebskanal? Die Deutsche Bahn hat es mit ihrer Chefticket-Aktion versucht und stuft ihren Ausflug ins Social Web am Ende nun doch als Erfolg ein. Rund 50.000 Fans und 140.000 verkaufte Fahrkarten. Und das, obwohl es anfangs gar nicht danach aussah:

Die Fans nutzten die – eigentlich nur für das Chefticket gedachte – Plattform auf Facebook, um ihrem Unmut gegenüber der Bahn einmal freien Lauf zu lassen. So wetterten Fans gegen Verspätungen, Serviceleistungen, lokale Probleme oder Stuttgart 21, was die Community Manager wohl überforderte. Sie konzentrierten sich auf Fragen zum Chefticket. Eine durchaus verständliche Reaktion, denn das komplette Spektrum an Kundenfragen kann und sollte auf einer thematisch gelagerten Seite nicht abgehandelt werden. Die Pinnwand der Bahn gab nach der ersten Woche jedoch kein gutes Bild der öffentlichen Meinung wieder.

Dies änderte sich laut Thorben Meier, Leiter der Strategischen Planung der beteiligten Agentur Ogilvy PR, sodass am Ende „19 Prozent aller Posts negativ, 56 Prozent neutral und 25 Prozent positiv“ waren und die Bahn damit „mehr als zufrieden“ ist.

Jetzt plant die Bahn sogar schon die nächste Aktion: ein umfassendes Social Media Dialogangebot, das 2011 an den Start gehen soll. Also eine Art virtuelles Reisezentrum als Callcenter 2.0. Aus der Facebook-Aktion habe man viel für die Zukunft lernen können, z.B. Sinn und Zweck der Seite deutlicher machen und nicht jeden Fan auf die Pinnwand posten lassen.

Leider ist die Chefticket-Seite nun zu einem „toten Account“ geworden: Die Aktion ist vorüber, die Seite zwar noch aufrufbar, jedoch keine Pinnwandeinträge mehr sichtbar. Fans verwalten somit inaktive Beziehungen. Dies ist im Rahmen einer soliden Profilstrategie kritisch zu sehen, denn soziale Netzwerk-Profile sollten langfristig gepflegt werden. Ständig neue Seiten anzulegen, bedeutet einerseits neuen Aufwand für das Unternehmen, und andererseits führt eine steigende Anzahl von unternehmenseigenen Profilen zu einer Unübersichtlichkeit bei den Usern.

Wir hoffen, dass die Bahn für ihre nächste Aktion viel lernen konnte und sind gespannt auf das Callcenter 2.0.

Ein interessantes Interview mit der Bahn zur Chefticket-Aktion gibt es auf facebookmarketing.de.

Web-Service nutzt Spiele-Komponenten um Mitarbeiter zu motivieren

Dass Spaß und Spiel die Menschen motiviert, ist bekannt. Der Gaming-Trend hält mittlerweile auch in Unternehmen Einzug, die damit gezielt Anreize setzen, um die Mitarbeiter zu motivieren. Ein neuer Web-basierter Service hilft nun Sales-Manager ihre Mitarbeiter mit Belohnungen zu mehr Leistung zu bewegen.

Deal Machine ist ein finnisches Web-Tool, das hilft, Unternehmensziele mit Belohnungen umzusetzen. Gerade im Sales-Bereich sind viele Job-Komponenten vergleichbar mit denen eines Spiels: Zielstellungen, Erfolge und erreichte Prämien. Deal Machine überträgt nun dieses Spiele-Modell auf den Sales-Bereich, um Mitarbeiter für jede Leistung, die sie in Richtung Zielerfüllung erbringen, zu belohnen. Die Vertriebs-Manager setzen zunächst die Regeln für die Mitarbeiter fest und passen gegebenenfalls diese Regeln weiter an um den Focus des Teams zu lenken. Dabei wird von der Seite automatisch ein Echtzeit-Anzeige erstellt, die dem Management sofort Feedback über ihre Mitarbeiter bereitstellt – in Form von Analysen – und auch den Mitarbeitern anzeigt, wer gerade gewinnt. Dadurch wird ebenfalls eine effizientere Arbeitsweise generiert.

Der Service ist zunächst 30 Tage kostenlos nutzbar und danach für 2 Nutzer gratis. Für 3 Nutzer beträgt die monatliche Gebühr 19 Euro, für bis zu 10 Nutzer 49 Euro und für bis zu 25 Nutzer 99 Euro. Wer andere Unternehmen anwirbt, erhält weitere Gratis-Nutzungszeit.

Eine interessante Idee, die Unternehmensabläufe mit Spiele-Elementen effizienter und spaßbringender zu gestalten.