Digitale Medien: Über 50% der Zeit auf Smartphone-Apps

– jedenfalls in den USA. Und Trends rund um digitale Medien schwappen ja meist mit etwas Zeitversatz zu uns rüber.Social Media, Kugel, 3D, Web 3.0, Text, Bild, Audio, Video, P2P, digitale Medien

Die Zahlen stammen aus einer Studie von comScore aus dem Juli 2016.

Lesson learned:

Seit mehreren Jahren setzt sich die Go-Mobile-Entwicklung fort:
Digitale Medien werden immer intensiver auf Mobilgeräten genutzt.
Jetzt haben „die Mobiles“ deutlich die führende Rolle übernommen.

Nimmt man zum Smartphone noch das Tablet hinzu, dann kommen digitale Medien sogar auf 68%. Der Desktop-PC scheint mit einem knappen Drittel schon fast an die Wand gedrückt zu sein.

Die Autoren weisen allerdings darauf hin, dass zwar der Trend zur mobilen Anwendung weiter anhalten, der PC aber ebenso weiter eine wichtige Rolle spielen wird.

Von den 68% der digitale-Medien-Zeit auf Mobilgeräten entfallen nach der Studie 59%-Punkte auf App- und 9%-Punkte auf die Web-Nutzungen. Dies unterstreicht die weiter wachsende Bedeutung von Apps.

brandSatisfaction

130212 Fan2Das Monitoring Werkzeug brandSatisfaction mißt bei Facebook-Fans von großen Marken die Zufriedenheit, ausgedrückt als Empfehlungsbereitschaft, skaliert nach dem NPS Scoring Modell.

Hierüber haben wir berichtet. Das Produkt ist in der beta-Version, einen testweisen Frei-Account bekommt man auf Antrag (angeblich ist die Anzahl auf 500 limitiert, wenn das mal stimmt…). Die login Daten kamen jedenfalls recht schnell.

  • Erster Blick: sieht nicht schlecht aus, aufgeräumt, übersichtlich, klar. Gleich loslegen:

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Business Einsatz von Social Media – ein Studienvergleich

Zu einem der letzten Beiträge hier gab es einen Kommentar von BroFist, der die USA-Zahlen im Artikel gerne mit Deutschland-Zahlen verglichen hätte. Konkret:

91% der Unternehmen in den USA setzen Facebook ein – und wieviele hier in Deutschland?

Eine sehr berechtigte Frage!
Die Antwort ist aber nicht so einfach, denn Länder-übergreifend einheitliche Studien-Designs gibt es nicht. Außerdem sind die Zeitpunkte solcher Surveys nicht gleich – bei so dynamischen Themen wie Social Media kann das das Bild stark verzerren.
Wir haben recht lange nach leidlich vergleichbaren Surveys gesucht und sind mehr schlecht als recht fündig geworden. Für Deutschland gibt es da Einiges, zum Teil allerdings auf eher dünner Stichprobe (N=140 z.B.).

Und dann der absolute Researcher-Horror: Die Werte haben wir gemittelt.

Zwei Entschuldigungen wollen wir zu unserer Entlastung anführen:

  • Noch mehr Zahlen liest sowieso keiner.
  • Es ist ohnehin nur ein Schnappschuss (mit langer Belichtungszeit), irgendwo zwischen den Studienwerten muss der wahre Wert ja liegen. Beispiel: Youtube wird je nach Studie in D von 28%, 41%, 43% und 49% der Unternehmen genutzt. Der Mittelwert 40% ist für 2012 nicht unplausibel.

Vorbemerkungs-Fazit: Das ist hier keine Diplomarbeit bzw. Masters-These, sondern soll eine grobe Business-Orientierung geben.

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Social Media – alles nur Show?

ShowIn den USA boomt Social Media, jeder ist aktiv und engagiert – und hier wird es belächelt und gern als nebensächliche Mode abgetan.

Wie schleppend die sozialen Netzwerke bei uns in die Geschäftswelt einziehen, wie zögerlich und zum Teil sogar widerwillig sie angenommen werden – das hat manch einer wohl schon life erlebt. Diese Seite des Vergleichs stimmt weitgehend.

Doch scheint in Amerika wirklich die Social Media Sonne so viel heller, liegt jenseits des Atlantiks wirklich „paradise2.0“? Oder ist alles nur eine Show interessierter Kreise, die den Hype entfachen um an ihm zu verdienen?

An der Show-These ist natürlich etwas dran (wie könnte sie auch komplett falsch sein?) und umgekehrt sind sicher auch manche Länder Deutschland in der Durchdringung und Akzeptanz von Social Media voraus – nicht zuletzt die USA. Die Gründe hierfür sind vielfältig, Alters-Demographie ist einer davon.

Dass auch bei Uncle Sam nicht die Social Media Bäume beliebig in den Himmel wachsen, belegt jetzt eine Studie von Ragan/NASDAQ OMX Corporate Solutions, die ich bei MediaPost gefunden habe. Sie ist da ehrlich gesagt nicht besonders sexy aufbereitet, aber einige Findings sind ganz spannend.

Hier ist, was die 2.714 online befragten Social Media Verantwortlichen sagen:

  • 65% der Befragten bearbeiten das Thema „Social Media“ schlicht on-top zu ihren sonstigen Aufgaben, alleine, ohne Team

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15 Marketing-Events in den USA in 2013

130107 USAIn 2013 wird es natürlich wieder viele wichtige Marketing Events geben, den einen oder anderen sollte man schon besuchen.

Ich nehme meist sehr viel mit von solchen Specials, den Auszeiten vom Alltagsgeschäft, z.B.  Antworten auf konkrete Fragen, dann natürlich viele neue Kontakte und außerdem etwas schwer Greifbares, eine Art „spirit“, der in der Luft liegt, Dinge, Trends, Sichtweisen, die im Alltags-Geschäfts-Gebrause untergehen, übersehen werden, gar nicht auftauchen.

Daraus ziehe ich viele Anregungen und neue Ideen, kann Entwicklungen besser beurteilen und neue Lösungen schneller einordnen.

Für Marketing Events in den USA kommt hinzu, dass man oft einige Monate Zeit gewinnt, die Trends sind dort meistens etwas früher dran. Vielleicht wird man in Zukunft für noch mehr Vorsprung nach Shanghai oder Seoul reisen müssen, aber Amerika ist an vielen Stellen noch etwas Europa-affiner.

Jeff Bullas hat 15 solche Marketing-Events in den USA zusammengestellt, hier ist seine Übersichts-Grafik dazu und hier ist der Link zum ganzen Artikel.

Welche Events stehen auf Ihrer „Muss-ich besuchen“-Liste? Anregungen und Hinweise sind sehr willkommen!

Studie: Twitter noch lange kein Massenmedium

Der Kurznachrichtendienst Twitter gewinnt dieses Jahr rund 100 Millionen neue Twitterer. Eine beeindruckende Zahl. Und dennoch ergab eine Untersuchung des PEW Forschungsinstituts, dass in den USA nur 8 Prozent aller US-Onliner Twitter nutzen. Von ihnen ist wiederum nur ein knappes Viertel Heavy User und checkt die Nachrichten mehrmals täglich. Das bedeutet: nur jeder 50. Amerikaner ist ein wahrer Twitter-Junkie.

Besonders aktiv sind die 18- bis 29-Jährigen (14 % dieser Altersgruppe twittern) und ebenfalls Großstädter (11 %) und Hispanics (18 %). Insgesamt twittern mehr Frauen (10 %) als Männer (7 %). Die Hälfte der Twitter-Nutzer macht Gebrauch von der Chat-Funktion und sendet direkte Nachrichten anstatt Emails. 40 Prozent zeigen in Twitter auch Fotos und 28 Prozent Videos.

Hier die Ergebnisse der Studie im Überblick:

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Eine weitere Infografik zeigt den „Twitter-Baum“ mit prominenten neuen Twitterern, die dieses Jahr hinzukamen.