Hashtags – von Katzen und Flöhen

SUPER SUNRISE KEMPWas heißt „einen Sack Flöhe hüten“ auf Englisch? To herd cats, Katzen hüten.

Jeff Bullas hat dazu einen netten Artikel geschrieben über eine spezielle Twitter Herausforderung: Tweets zu strukturieren ist wie einen Sack Flöhe hüten: How to Herd Cats on Twitter.

Und wie hütet man also? Mit Hashtags. Die Teile scheinen eine kleine Renaissance zu erleben. Wir haben das Thema hier auch schon behandelt vor ein paar Wochen und die elegante Raute dabei abfällig „Gartenzaun“ genannt. Naja, passt zum Katzenhüten.

Die Twitter-Userzahlen steigen weiter (auch in D, dem Land der Twitter-Muffel), weil der kleine blaue Vogel irgendwie so basisdemokratisch ist. Für mehr als relativ authentischen O-Ton ist ja gar kein Platz. Und die Hashtags schaffen dabei die Ordnung, machen den chaotischen Content „liquid“, führen Ströme zusammen. Jeff nennt Hashtags den Kleber von Twitter.

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TweetMonitoring – ein ansprechendes neues Tool

Wer sich schnell einen Überblick verschaffen will, wo auf der Welt etwas zu „seinem“ Schlagwort gezwitschtert wird, sollte TweetingEarth ausprobieren. Einfach Begriff eingeben und schon wird nach Zeitzonen separiert dargestellt, wo das gerade ein Thema ist, wie oft und was genau getweetet wird. Ein interessantes neues Werkzeug für das TweetMonitoring!

Die Darstellung ist zunächst „globus-orientiert“, aber mit einem Klick oder einem Dreh am Mausrad bekommt man das in ganz normaler Listenform.

Gefunden wurde die Anwendung bei TheNextWeb, da wird sie eine „App“ genannt, das ist etwas irreführend. Eine (iPhone-/Android-) App gibt es aktuell nicht, und die etwas atypische Darstellung will auch nicht so recht unter Safari aufs iPad passen.

Gut am Rande: Man muss sich nicht mit einem Twitter Account einloggen, geht einfach so.

Facebook Share oder Tweet: Was bringt mehr Umsatz im eCommerce?

Wie wertvoll sind Tweets im Vergleich zu Facebook Shares? Das Unternehmen ChompOn verglich den Umsatz, der durch Tweets und Twitter Follower generiert wurde mit dem Umsatz, der durch Facebook Shares und Likes generiert wurde.

Das Ergebnis: Ein Facebook Share ist 14 $ wert, ein Like 8 $. Ein Tweet bringt 5 $ und ein Follower 2 $.

Aktionen auf Facebook sind somit wertvoller als auf Twitter, was wohl daran liegt, dass wir zu unseren Freunden auf Facebook eine stärkere Beziehung haben als zu unseren Twitter Verbindungen. Ein Facebook Share wirkt deshalb vertrauensvoller und glaubwürdiger, was den höheren Umsatz erklärt.

Da bei der Untersuchung nur der direkte und unmittelbare Einfluss der Aktionen auf den eCommerce-Umsatz gemessen wurde – also eine kurzfristige Analyse durchgeführt wurde – kann der wahre Wert um einiges höher liegen, denn der Langzeit-Effekt auf die Kundenloyalität wurde hier nicht miteinberechnet.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgte letztes Jahr das Online-Ticket-Unternehmen Eventbrite. Es berechnete, wie sich das Teilen von Veranstaltungs-Links auf Facebook und LinkedIn auf den Erlös auswirkte. Ein Link auf Facebook brachte 2,52 $, ein Link auf LinkedIn brachte 0,90 $.