Mein Recht im Netz – die komplette Inhaltsübersicht

Diesen Herbst ist „Mein Recht im Netz“ bei der Stiftung Warentest erschienen. Der Titel klingt interessant, aber um was es genau darin geht, ist vermutlich gar nicht so leicht zu erkennen.

Auf der entsprechenden Webseite von test.de findet man immerhin eine Kurzbeschreibung zum Inhalt mit einigen weiteren Stichworten sowie der Möglichkeit, einige Seiten des Buchs zu besichtigen. amazon.de und thalia.de haben Teile dieser Informationen übernommen.

Wir werfen hier jetzt einen ausführlichen Blick ins Buch.

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12 Social Media Monitoring Tools

Monitoring ist wichtig um zu wissen, was die Kunden über die Marke im Netz sagen. Nur so kann man schnell und angemessen darauf reagieren. Hier stellen wir euch 12 hilfreiche Monitoring Tools vor, die einer Vogel-Strauß-Taktik entgegenwirken sollen.

Was man beim Monitoring beachten muss:

Einfluss

Gibt es Kunden, die von der Marke überzeugt sind, so sollte man herausfinden, welchen Einfluss sie auf die Netzgemeinde haben:

  • Wie viele Follower haben sie?
  • Erhalten sie Retweets?
  • Wie viele externe Links führen auf deren Blog?
  • Wie viele Kommentare bekommen deren Blog-Posts?

Einige der kostenlosen Tools können das messen. Die kostenpflichtigen sind alle dafür geeignet.

Sentiment

Sind die Kommentare negativ oder positiv? Die meisten Tools versuchen automatisch jedem Post ein Gefühl zuzuordnen. Für Marken mit Tausenden von Erwähnungen mag das hilfreich sein, doch in vielen Fällen (etwa 30%) liegt die Analyse falsch. Vor jeder Entscheidung sollte man also noch mal manuell einen Blick auf die Stimmung der Nutzer werfen. 

Volumen

Das Gesprächsvolumen – auch Buzz genannt – ist die Menge der Gespräche, die es im Netz über die Marke gibt. Viele Monitoring Tools erstellen Tabellen zum zeitlichen Verlauf des Volumens, wenn man nach bestimmten Key Words sucht.

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1. Google Alerts

Der Klassiker unter den Monitoring Tools. Bei Google Alerts kann man nach bestimmten Key Words suchen. Gibt man den Namen der Firma ein oder den Namen der Konkurrenz, so erhält man Updates via E-Mail oder via RSS-Feed.

Kombiniert man Alters mit iGoogle, erhält man eine kompakte und übersichtliche Seite, die alle neuesten Ergebnisse zu den ausgewählten Suchbegriffen zusammenstellt. Das sollte beim Social Media Monitoring das Mindeste sein, was man macht. Der Dienst ist kostenlos und schnell erstellt.

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2. Twitter Advanced Search

Hier kann man auch angeben, was nicht in den Ergebnissen erscheinen soll. Hat man seine passende Suche erstellt, so kann man sich die Ergebnisse als RSS-Feed zusenden lassen.

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3. Icerocket

Mutet vom Design her etwas altmodisch an, ist aber recht nützlich: Mit Icerocket kann man u.a. Twitter, Blogs, Webseiten, Facebook, Bilder und News beobachten. Es gibt Themen-Wolke zu den meist gesuchtesten Begriffen und man kann seine Suchergebnisse speichern.

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4. Addict-o-matic

Dieses kostenlose Tool gibt auf einer einzigen Seite einen kompletten Überblick (Blogs, Twitter, Bing, YouTube, etc) über das Web-Geschehen zur Suchanfrage.

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5. Boardtracker

Treiben sich die Kunden eher in Internet-Foren herum, ist Boardtracker geeignet. Das kostenlose Tool durchsucht Foren und schlägt relevante Foren zum Suchbegriff vor. Eine Grafik zeigt die Länder, in denen der Begriff am häufigsten vorkommt. Mit der Premium Version kann man nach Influencern suchen.

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6. Twazzup

Im Twitter-Universum eignet sich Twazzup um alle relevanten Infos auf einer Seite dazustellen. Sentiment, beliebteste Links und Influencer können angezeigt werden. Allerdings werden die Influencer mit einem anderen Algoritmus berechnet, als ihn Klout verwendet.

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7. Social Mention

 

Dieses Monitoring Tool besticht durch eine anschauliche Metrik-Kombination: Reichweite, Sentiment, treue Fans (passion) und Volumen pro Tag (strength). Social Mention beobachtet Blogs, Blog-Kommentare, Twitter, News, Bilder, Videos und Audio. Seine Lieblingssuche kann man als RSS-Feed abonnieren.

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8. HootSuite

HootSuite ist ein sehr beliebtes Tool mit dem man mehrere Accounts auf Twitter, Facebook, MySpace, WordPress, Foursquare und LinkedIn verwalten kann. Getimte Updates sind möglich, das Tracken von Click-Through-Raten, das Messen des Social Media Buzz und das Zuweisen von Aufgaben an Teammitglieder.

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9. Seesmic

Wer HootSuite verwendet, fühlt sich bei Seesmic zu Hause. Das Interface ist ähnlich und man kann ebenfalls mehrere Accounts verwalten, die man auf den beliebtesten Social Media Plattformen hat.

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10. TweetDeck

TweetDeck ist ein weiteres Account Management Tool um Profile auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Myspace, Foursquare und Google Buzz zu verwalten. Es muss allerdings erst installiert werden und kann nicht in einem WebBrowser laufen.

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11. Scoutlabs

Scoutlabs ist kostenpflichtig: 250 Dollar kostet das Tool im Monat. Es hat ein klares Interface und misst Volumen und Meinungen der Nutzer und biete ein Workflow-Management-System. Es eignet sich für kleinere bis mittlere Unternehmen. Der Preis bleibt gleich, egal wie viel Ergebnisse herangezogen werden.

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12. Radian6

 

Mit diesem Tool kann man seine Daten bis ins kleinste Detail analysieren, auseinander nehmen, ordnen und neu zusammenstellen. Integriertes Workflow-Management-System, Sentiment-Analyse, Monitoring von Blogs, Foren, Twitter und anderen Social Media Plattformen lassen wenig Wünsche offen.

Die Menge des monatlichen Volumens kann den Preis (500 Dollar pro Monat) beeinflussen. Es eignet sich für mittlere bis große Unternehmen. Einen ausführlichen Vergleich zwischen Radian6 und Scoutlabs gibt es hier.

TwentyFeet: Egotracking im Social Web

Für alle die den Überblick über ihre Social Media-Aktivitäten und Erfolge behalten wollen, gibt es jetzt einen neuen praktischen Service: TwentyFeet. Der Dienst betreibt sogenanntes „Egotracking“ und liefert Kennzahlen zu privaten sowie professionellen Social-Web-Accounts auf einen Blick.

Marketer, Agenturen aber auch Privatpersonen sehen, wie sich die Zahlen ihrer Follower, Retweets, Zitierungen, Likes etc. im Zeitverlauf entwickeln. Das Praktische: Die Daten von Facebook, Twitter und Co. werden nicht mehr in getrennten Statistiken aufgeführt, sondern übersichtlich an einem Ort gesammelt. Bei relevanten Änderungen wird man vom Dienst automatisch informiert. Sämtliche Statistiken kann man nach Zeitraum (Vortag, Woche, Monat, Quartal) filtern. Alle Ergebnisse werden in Form leicht verständlicher Graphen dargestellt. Auch das Monitoring der Konkurrenz lässt sich mit dem intuitiven Tool einfach ausführen. Was den Preis betrifft, so ist das Monitoring eines Facebook- und eines Twitter-Kontos kostenlos, jeder weitere Account wird mit 2,49 Dollar jährlich veranschlagt. Auch YouTube- und bit.ly lassen sich gegen Entgelt analysieren.

Die Gründer von TwentyFeet stammen aus Wiesbaden und bieten den Service derzeit in Deutsch und Englisch an, weitere Sprachen sind jedoch geplant.

Hier ein Video über TwentyFeet: