21 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung von B2B-Websites

Wer mehr Besucher auf seine B2B-Website locken möchte, sollte sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) auseinandersetzen. Denn ein besseres Google-Ranking erzielt mehr Aufmerksamkeit im Netz. Um seine Website „googlefreundlicher“ zu gestalten, gibt es ein paar Tricks, die auch außerhalb der Website angewendet werden müssen, denn Google indexiert nicht nur Websites, sondern auch Bilder, Videos, Nachrichten, Blogposts, Social Media Präsenzen und einiges mehr. Der gesamte Webauftritt kann also für SEO genutzt werden. Hier sind 21 effektive Tipps von pwb für ein besseres Google-Ranking:

  1. Baue eine Social Media Präsenz auf. SEOMoz untersuchte in einer Studie das Ranking von über 10.000 Keywords und die Faktoren, die ein hohes Google-Ranking von Websites beeinflussen. Es zeigte sich, dass Social Media Aktivitäten die Google-Platzierung positiv beeinflussen.
  2. Optimiere Whitepaper. Wer Dokumente im Web teilt, steigert die Bekanntheit seiner Unternehmensprodukte und –services, kann Inbound-Links aufbauen, die zur SEO beitragen und Besucher auf die Website ziehen. Auf Scribd kann man seine Whitepaper hochladen und publik machen.
  3. Schreibe einen Blog. Suchmaschinen lieben regelmäßigen und aktuellen Content. Unternehmen, die einen Blog betreiben, generieren monatlich 67% mehr Leads als Unternehmen, die nicht bloggen, so eine Untersuchung von Hubspot.
  4. Trage dich in Online-Verzeichnisse ein. In Branchenverzeichnisse wie Link-Liste.net, Wir-lieben-Branchen.de oder Manta trägt man sein Unternehmen ein, wählt seine Kategorie und erhält bessere Platzierungen.
  5. Optimiere Bilder. Suchmaschinen können Bilder nicht „sehen“, weshalb man sie anderweitig für die Crawler sichtbar machen muss. Das funktioniert mit Alt-Text (wird alternativ angezeigt) und Bildbeschreibungen, denn Beschreibungstexte für Bilder werden von Suchmaschinen indexiert. Die wichtigsten Keywords sollten am Anfang stehen und weitere Keywords im Filename enthalten sein. Die Beschreibung sollte kurz und nicht mit Schlagworten überfrachtet sein.
  6. Stelle Präsentationen online. Lade Präsentationen auf Slideshare hoch. Das ist die weltweit größte Plattform für Präsentationen. Dabei sollte man keine Angst haben, dass sich die Konkurrenz Informationen abschaut – wichtiger sind die Kunden, die hier eindeutig Mehrwert erhalten und die SEO-Vorteile der Slideshare-Präsenz.
  7. Erstelle ein Xing- oder LinkedIn-Profil. Hier kann man in der Unternehmensbeschreibung gezielt Keywords platzieren.
  8. Optimiere YouTube-Videos. Setze passende Keywords für das Unternehmen in den Titel des Videos und in dessen Beschreibung. Im ersten Satz der Beschreibung sollte man einen Hyperlink auf die Unternehmensseite einfügen.
  9. Übermittlung der Seite an Suchmaschinen. Erleichtere den Spidern das Auffinden deiner Seite, indem du die Seite manuell an Yahoo Site Explorer, Bing Webmaster Tools und Google Webmaster Tools übermittelst. Man erhält ebenfalls Analysen zur Indexierung.
  10. Nutze die Meta Description: Das MetaDescription Tag gibt einen Überblick über den Inhalt einer Seite und wird als Textausschnitt in Suchmaschinen angezeigt. Hier sollte man nicht mehr als 160 Zeichen zur Beschreibung verwenden. Nutzt man die Meta-Description nicht, generiert Google automatisch einen Beschreibungstext, der oft nicht wirklich informativ ist.
  11. Trage dich bei Google Places ein. Der kostenlose Eintrag erscheint auf Google Maps, den man mit Videos, Fotos, Öffnungszeiten, Gutscheinen ergänzen kann.
  12. Schreibe fehlerfreie HTML Codes. Ein Code ohne Fehler führt zu einem besseren Ranking. Fehlerhafte Links oder Befehle kann man mit einem Check der Markup Language durch verschiedene Services herausfinden.
  13. Der Blog sollte unter der eigenen Domain laufen. Ist der Blog außerhalb der eigenen Domain gehostet (wie etwa bei Blogger, Tumblr oder WordPress.com) erhält man keine Credits von Google für die Blogbesucher. Der Blog sollte deshalb als Unterkategorie der Unternehmensseite auftauchen: www.deinunternehmen.de/blog.
  14. Erstelle Title Tags. Diese Tags werden in den Suchergebnissen als Überschrift der Website angezeigt. Man hat 70 Zeichen und sollte auch hier wichtige Keywords einfügen.
  15. Lege die Links über konkrete Beschreibungen. Setzt man einen Link von einer Seite zur anderen, sollte man nicht die Worte „Klicke hier“ vernetzen, sondern zum Beispiel den Hyperlink auf „kompletter Produktkatalog“ setzen.
  16. Erstelle eine Sitemap. Eine Sitemap hilft den Spidern bei der Indexierung des Inhalts. Dieses Inhaltsverzeichnis erleichtert es den Spidern auch schwer auffindbare Seiten zu scannen.
  17. Nutze Nofollow Links: Verlinkt man auf Seiten, die Google als Spam ansieht, kann sich das negativ auf die Bewertung und das Ranking der eigenen Seite auswirken. Meist passiert das, wenn Spammer Kommentare auf den Blogs hinterlassen. Um diesem „Link-Spam“ entgegen zu wirken, kann man den „nofollow“ Linkbefehl nutzen. Hat man das „nofollow“ aktiviert, verfolgt die Suchmaschine den Link nicht weiter und die eigene Seite kann nicht mit der Spamseite in Verbindung gebracht werden und man verliert damit auch keinen Ranking-Wert.
  18. Halte den Adobe Flash Content gering. Inhalte in Flash können von den Suchmaschinen nicht „gecrawlt“ werden. Diese Inhalte sind für die Spider nicht existent und werden dementsprechend auch nicht indexiert. Flash ist jedoch ohnehin am Verschwinden (auch das iPad unterstützt diese Inhalte nicht).
  19. Nutze die „Share-Buttons“. Die Nutzer sollten Inhalte der Seite auf Social Media Kanälen weiterleiten können. Je häufiger das geschieht, desto besser das Google Ranking der Website.
  20. Erhalte Inbound-Links. Einen extrem hohen Einfluss auf das Ranking haben die eingehenden Links von anderen Websites auf die eigene Seite. Wer von bekannten und vertrauenswürdigen Seiten Links erhält, rangiert besser in der Platzierung, als wenn er nur Links von kleinen unbekannten Websites erhält. Man sollte deshalb angesehene Blogger der Branche ausfindig machen und ihnen einen Linktausch anbieten.
  21. Schreibe guten Content. Im Web gilt: „Content is King“. Neben einem hochwertigen Text sollten darin auch alle wichtigen Keywords enthalten sein.

10 Tipps für die professionelle Google-Suche

11 Milliarden Suchanfragen erhält Google jeden Monat. Die einfachste Form der Suche ist, ein paar Schlagworte einzugeben und die Anfrage so lange zu verändern, bis man das Gesuchte gefunden hat. Manchmal kann das eine Weile dauern, doch mit ein paar Tricks findet man schneller die passenden Ergebnisse.

 

1. Genaue Wortgruppe („“)

Besonders bei Namen, Büchern, Fachartikeln und Zitaten ist diese Phrasensuche sinnvoll. Sucht man beispielsweise nach Inhalten zu CRM Systemen, sollte man nicht einfach CRM Systeme in die Suchmaske von Google eingeben, sondern die genaue Wortgruppe angeben und diese in Anführungszeichen setzen:

Beispiel: „CRM Systeme“

2. Wörter ausschließen ()

Sucht man beispielsweise nach Informationen über Internet Marketing, möchte jedoch alle Ergebnisse ausschließen, die den Begriff Werbung beinhalten, so fügt man ein „-„-Zeichen vor dem auszuschließenden Wort ein.

Beispiel: Internet Marketing –Werbung

3. Seitenspezifische Suche (site:)

Will man nur eine spezielle Website nach Inhalten absuchen, in der eine Wortgruppe oder ein Begriff vorkommt, so kann man Google dafür nutzen, z.B. wenn die Website selbst keine Suchfunktion hat. Dafür verwendet man einfach die Eingabe „site:“

Beispiel: „Mobile Werbung“ site:horizont.net

4. Ähnliche Begriffe oder Synonyme (~)

Wer möchte, dass ein Begriff in seiner Suche erscheint, aber auch noch ähnliche Begriffe oder Synonyme, kann das „~“ Zeichen verwenden.

Beispiel: „Social CRM“ ~Umfrage

5. Spezielle Dokumentarten (filetype:)

Man kann auch nach speziellen Dokumenttypen suchen. Dafür nutzt man die Wendung „filetype:“ Wer sich nur Power Point Präsentationen zu Social CRM ansehen möchte, der gibt folgendes ein:

Beispiel: „Social CRM“ filetype:ppt

Hier die Dokumenttypen mit entsprechenden Ablkürzungen:

  • Adobe Acrobat PDF (.pdf)
  • Adobe Postscript (.ps)
  • Microsoft Excel (.xls)
  • Microsoft Powerpoint (.ppt)
  • Microsoft Word (.doc)
  • Rich Text Format (.rtf)
  • Shockwave Flash (.swf)

 

6. Die Suche mit ODER

Hier findet Google Ergebnisse, die irgendeines der angegebenen Wörter enthalten (und nicht beide, wie bei einer normalen Suche). Die Anfrage [ San Francisco Giants 2004 ODER 2005 ] liefert Ergebnisse zu einem dieser beiden Jahre, wohingegen die Anfrage [ San Francisco Giants 2004 2005 ] (ohne ODER) Seiten zurückgibt, die beide Jahre auf derselben Seite enthalten.

7. Zahlenfolgen (..)

Diese Funktion wird eher selten genutzt, ist aber recht hilfreich. Wer z.B. Ergebnisse innerhalb einer speziellen Zahlenbandbreite möchte, nutzt die Angabe „X..Y“ (zwei Punkte zwischen den Zahlen). Bei Jahreszahlen oder Preisen ist das eine praktische Suche.

Beispiele:

  • Ölpreis 2001..2010
  • Laptops €400..600

8. Aktienkurse

Einfach das Aktiensymbol angeben und Google sucht nach den aktuellen Kursen mit Grafik.

Beispiel: GOOG

9. Rechner

Google führt auch Rechenaufgaben aus. Dafür muss man lediglich die entsprechende Rechenanweisung in die Suchmaske eingeben.

Beispiel: 18*2

10. Definitionen (define:)

Nicht nur mit Wikipedia erhält man Definitionen. Durch den Operator „define:“ gelangt man zu einer Vielzahl an Definitionen im Web, die einen schnellen Überblick über den Begriff bieten.

Beispiel: define:Internet der Dinge

 

Infografik: Tipps zur Suchmaschinenoptimierung von Blogs

Bloggen ist ein wichtiges Inbound-Marketing-Tool. Gerade im Bereich Suchmaschinenoptimierung tragen Blogs durch regelmäßigen und aktuellen Content zu einer hohen Indexierung von Websites und damit zur Leadgenerierung bei.

SEOmoz erstellte eine tolle Grafik mit Tipps zur Verbesserung des Suchmaschinen-Ranking von Blogs.
 

1. Das Gesamtdesign ist wichtig

Das erste, was ein Besucher der Seite sieht, ist das Design und das beeinflusst maßgeblich die Absprungrate, Seitenaufrufe und die Conversion-Rate.

Ein professionelles Design muss nicht teuer sein:

2. Suchmaske

Jede Seite benötigt ein gut sichtbares Suchfeld. Das trägt einerseits zu einem besseren Customer Experience bei, andererseits kann man die Daten der Suchanfragen sammeln (bei Google Analytics ist das unter Content -> Site Search dargestellt) und erhält dadurch Einsichten in das Userverhalten.

3. RSS-Feed

Dieser Service holt die Besucher zurück und bringt erneute Seitenaufrufe. Die Besucher können zu Markenbotschaftern, aktiven Linkbuildern und treuen Lesern werden.

4. Brotkrümelnavigation (Breadcrumbs)

Diese Darstellung zeigt dem Besucher an, auf welcher Seite er sich gerade befindet – mit Ober- und Unterkategorien. Damit finden sich die Leser besser zurecht, aber auch Suchmaschinen können den Content besser einordnen.

5.  Wichtige Inhalte oben anzeigen

Die meisten Browser zeigen 768 Pixel an, weshalb Inhalte, die weiter unten auf der Seite sind, nur durch Scrollen gesehen werden können. Es heißt, dass auch Google Inhalte, die weiter unten auf der Seite sind, nicht so hoch bewertet. Wie groß die Darstellung des eigenen Browser ist, kann man mit diesem Tool von Google Labs testen.

6. Setze Links auf den besten Content

Auf tolle Blog-Posts kann man in seinen folgenden Artikeln durchaus verweisen. Dabei sollten die wichtigen und relevanten Wortgruppen im Link sein.

7. Nicht zu viele Links setzen

Wer zu viele Links setzt, vergibt Link-Energie. Mehr als 100 Hyperlinks auf einer Seite sollten vermieden werden und wichtige Links sollten im Body des Texts platziert werden.

8. Ermutige die Leser zu Kommentaren

User Generated Content bringt Interaktion auf der Seite, was zu einem besseren Ranking führt.

9. Der Content sollte mit Sharing-Buttons teilbar sein

Das Teilen im Netz macht etwa 10% des gesamten Internet-Traffic aus. Allein auf Facebook werden jeden Tag mehr als 4 Milliarden digitale Content-Stücke geteilt.

10. Ladezeit optimieren

Die Ladezeit wirkt sich nicht nur auf die Sales-Rate und Kundenzufreidenheit einer Seite aus, sondern auch auf den Page-Rank.

9 Google+ Tipps für Anfänger

Wer neu auf Google+ ist, wird sich zunächst im Umgang mit dem sozialen Netzwerk üben. Hier sind 9 praktische Tricks, um nach dem Start mit Google+ noch professioneller umzugehen.

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1. Mehr Infos im Pop-Up Fenster des Profilbilds

Fährt man mit der Maus über die Profilbilder der Google+ Nutzer, wird ein kleines Vorschaubild der Nutzer angezeigt. Meist mit ein paar Informationen, wie etwa der Name des Arbeitgebers oder der Beruf. Durch einen Trick, kann man bewirken, dass mehr Informationen beim Mouseover angezeigt werden. Das zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich.

Dafür muss man sein Profil bearbeiten. Man wählt das Feld „Beschäftigung“ aus und schreibt in das erste Kästchen „Arbeitgeber“ alle Informationen, die später angezeigt werden sollen. Anschließend setzt man das Häkchen bei „“Aktuell“. Jetzt sollten diese Infos angezeigt werden, wenn ein Nutzer über das Vorschaubild fährt. Dies kann dann so aussehen:


 

2. Inhalte verwalten mit den Kreisen

Die Kreise eignen sich sehr gut, um Content zu verwalten, da man auch leere Kreise erstellen kann.

Derzeit kann man auf Google+ noch keine Inhalte bookmarken. Das +1en bringt so gut wie nichts. Allerdings kann man leere Kreise mit verschiedenen Überschriften erstellen. Die Kreise sind dann eine Art Notizzettel. So könnte ein Kreis die Überschrift „Bookmarks“ tragen und Links enthalten, die man gegebenenfalls später checkt. Ein anderer Kreis heißt „Später lesen“ mit Artikeln oder längeren Posts.

3. Klicke auf die Profilbilder zum Scrollen

Man kann durch alle Profilbilder eines Users scrollen, wenn man auf dessen Avatarbild links oben am Screenrand klickt. Hat der Nutzer mehr als ein Profilbild, werden die Bilder nacheinander angezeigt. Kreative Googe+ Nutzer haben daraus Comics gemacht: Ein Designer hat 2 Bilder hochgeladen, die sich bis auf das Öffnen eines Auges gleichen. So entsteht der Eindruck, dass das Profilbild blinzelt.


 

4. Erneutes Teilen der Posts abstellen

Bei Google Plus hat man die Möglichkeit, Dinge mit nur einer Person zu teilen oder auch mit der ganzen Welt. Hat man etwas mit einer Person geteilt, könnte diese Person jedoch den privaten Post mit anderen Nutzern teilen – und damit die vertrauensvollen Infos doch öffentlich machen. Dafür hat Google das Feature „erneutes Teilen deaktivieren“ entwickelt. Nach dem Posten der Info, wählt man – wie auf dem Bild unten – den Punkt an, um ein Weiterleiten zu verhindern.


 

5. Wo befinden sich die Permalinks eines Post?

Um die Permalinks eines Post ausfindig zu machen, klickt man auf den Menüpunkt am oberen rechten Eck des Post und wählt den Punkt „auf diesen Beitrag verlinken“ aus. Der Post wird in einem neuen Tab geöffnet, und man kann die ULR kopieren.

Sind die Teilmöglichkeiten des Post eingeschränkt, erscheint diese Möglichkeit nicht am Rand. Klickt man aber auf das Datum des Post, so erscheint der Post im neuen Fenster und die URL wird sichtbar.


 

6. Inhalte per Drag and Drop teilen

Öffnet man die Share-Box, kann man Inhalte, wie Videos, Fotos, Links oder andere Plus-Profile per Drag and Drop einfügen.

 

7. Sichtbarkeit der Kreise ändern

Google zeigt auf dem Profil eines Nutzers dessen „Kreise-Bekannte“ zufällig an. Das kann allerdings geändert werden: Es können nur User aus bestimmten Kreisen angezeigt werden, oder andere User können ganz verborgen werden.

Um die Einstellung vorzunehmen, klickt man auf „Profil bearbeiten“ und am linken Rand auf „Hier ändern, wer sichtbar ist“.

 

8. Nutzer über Posts benachrichtigen

Man kann die Leute in einem Kreis über einen Post informieren, und auf diese Weise das Risiko, dass ein wichtiger Beitrag im Stream verloren geht, mindern. Dafür klickt man, nachdem man einen Post verfasst hat, auf den Kreis, mit dem man ihn teilen möchte und dort das Feld „Benachrichtigungen zu diesem Beitrag“ an. Die Funktion ist lediglich für Gruppen bis 100 Mitglieder möglich.

9. Spezialeffekte bei Fotos

Google+ bietet auch Foto-Effekte an. Neben „Auto-Contrast“ und „Auto-Color“ kann man seine Bilder auch überbelichten oder in Schwarz-Weiß umwandeln lassen.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Mashable.

Suchmaschinen-Optimierung: Ein Leitfaden für Blogger

Wer einen Blog betreibt muss sich mit dem Thema Suchmaschinen-Optimierung (SEO) auseinandersetzen. Denn wer sich gut sichtbar in den Suchergebnissen platzieren kann, zieht mehr Traffic auf die eigene Seite. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für SEO von Blogs.

Jeder Blog-Post ist eine neue Webpage und damit eine neue Chance, zum Thema des Posts (ein Suchbegriff) ein hohes Ranking zu erreichen und von Interessenten gefunden zu werden.

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Was man am Anfang beachten muss

 

Drei Punkte gilt es anfangs zu beachten

  • Nutze die richtige Blogging-Plattform. Plattformen wie Joomla, Drupal oder TypePad sind weniger gut geeignet. Empfehlenswert sind Blogger und besonders WordPress, da die Plattform einfach zu bedienen ist und es eine Vielzahl an SEO-Plugins gibt, die das Ranking noch verbessern können.
  • Sicher dir deine Domain: Ein Unternehmensblog sollte auf keinen Fall eine Adresse wie MeinUnternehmen.typepad.com oder MeinUnternehmen.wordpress.com haben. Das ist unprofessionell und man lenkt lediglich Vertrauen und eingehende Links auf fremden Besitz. Man sollte seine eigene Adresse haben, wie MeinUnternehmen.com/blog oder MeinUnternehmensblog.com. Das ist auch wichtig falls man zu einer anderen Blogging-Plattform wechseln möchte, da man auf diese Weise alle eingehende Links, die man über die Jahre gesammelt hat, behält.
  • Verpflichte dich. Auch beim Bloggen gilt: Der Erfolg kommt nicht über Nacht. Anders als bei Pay-Per-Click (PPC) Werbung erscheint man nicht sofort auf der ersten Goolge-Seite. Dafür bleibt man aber auch länger. PPC hört auf, wenn man nicht mehr zahlt. Blog-Artikel, die vor Jahren geschrieben wurden, können immer noch hunderte neue Leads jeden Monat generieren.

 

Was beeinflusst das Suchmaschinen-Ranking?

 

Jede Suchmaschine hat ihren eigenen Algorithmus, um die Relevanz von Blog-Posts bei einer Suchanfrage zu bestimmen. Grundsätzlich kommt es jedoch auf zwei Faktoren an:

  • On-Page-Optimierung: Hier werden Kriterien geprüft, die zu deiner Seite gehören. Wie gut passen die im Blog-Post verwendeten Wörter zu denen der Suchanfrage?
  • Off-Page-Optimierung: Hier werden Kriterien geprüft, die eigentlich nichts mit der Seite zu tun haben. Wie viele hochwertige eingehende Links habe ich auf meinen Blog-Post? (Links von anderen Webseiten, Blogs, Verzeichnissen, etc.)

 

On-Page-Optimierung

 

Um Content zu erstellen, der unternehmensrelevant ist, die Fragen der Kunden beantwortet und für ein höheres Ranking sorgt, sollte man folgende drei Schritte beachten:

1. Brainstorming der wichtigsten Keywords. Für welche Keywords will ich ein gutes Ranking erzielen? Nach was suchen meine Kunden im Netz? Hierfür kann man auch Kollegen zu Rate ziehen oder eine Umfrage unter den derzeitigen Kunden machen, Hauptsache man sammelt so viele Keywords wie möglich.

2. Überprüfe deine Keywords. Oft glaubt man zu wissen, was die Kunden suchen, und liegt dabei oft daneben. Mit Keyword-Analyse-Tools wie Raven Tools, Keyword Discovery oder Google Adwords Keyword Tool, kann man überprüfen, was die Menschen suchen. Diese Tools erkennen, wie oft die Nutzer nach den Keywords suchen und wie stark die Konkurrenz bei dem jeweiligen Keyword ist. Oft gesucht, ist zwar gut, doch bei starker Konkurrenz eine harte Aufgabe.

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3. Fange an. Posts mit 300 bis 700 Wörtern haben eine gute Länge. Was die Frequenz betrifft, so zeigen Studien, dass der Traffic mit der Anzahl der Posts steigt, 2 bis 3 Posts pro Woche sollten jedoch mindestens anvisiert werden.

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Erfolgreiches SEO-Bloggen

 

Das Wissen um die Keywords ist nur der erste Schritt. Hier sind noch ein paar Tipps, wie man die Keywords richtig einsetzt:

  • Die Überschrift des Post sollte mit den wichtigsten Keywords beginnen. Der Titel der Page ist einer der wichtigsten Variablen im Ranking. Suchmaschinen gewichten die ersten drei bis vier Worte des Titels stärker. Deshalb sollte man die Überschriften folgendermaßen formulieren: Suchmaschinen-Optimierung: Blog-Tipps anstatt: Was man beim Bloggen beachten muss für die Suchmaschinen-Optimierung.
  • Verwende die Keywords im Artikel. Man sollte versuchen, die Keywords in den ersten beiden Sätzen des Artikels zu verwenden und anschließen ein paar mal im Laufe des Artikels zu wiederholen. Nimm die Keywords in die Meta-Description (Wird in Verzeichnissen oder Suchmaschinen als erläuternder Text bei den Treffer-Listen angezeigt), Meta-Tags, Bild-Tags, Post-Tags und wo sie sonst noch sinnvoll erscheinen.
  • Verlinke zu passenden Seiten auf deiner Website. Dabei sollte immer das Keyword als Weiterleitung dienen, nicht „hier kann man nachlesen“ oder „klicke hier“.

 

SEO Tools und Plugins

 

Hier sind ein paar Tools, die bei der Erstellung von gut gelisteten Posts helfen und Interessenten anziehen:

Keyword Questions: Dieses Tool von WordTracker zeigt beliebte Suchanfragen an, die zu deinen Keywords passen.

All In One SEO Pack: Mit diesem Plugin kann man zu jedem Post einfach Meta-Descriptions, Meta-Tags und Titel anfügen, und es hilft gegen die Duplicate Content Verwirrung der Suchmaschinen. Suchmaschinen wissen oft nicht, wie sie Inhalte indizieren sollen, da die Inhalte oft auf verschiedenen URLs erscheinen.

Scribe SEO: Scribe ist ein kostenpflichtiges WordPress-Plugin. Zu jedem Post kann man eine Keyword-Analyse durchführen lassen. Scribe bewertet noch vor der Veröffentlichung eines jeden Posts dessen SEO-Qualität und bietet Verbesserungsvorschläge an. Das Tool schlägt auch andere Blog-Posts und Social Media Quellen vor, die als eingehende Link-Quelle dienen könnten.

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Off-Page-Optimierung

 

Neben der eben beschriebenen On-Page-Optimierung sollte man sich auch um die eingehenden Links von anderen Webseiten kümmern. Die Suchmaschinen betrachten die eingehenden (inbound) Links als Vertrauensbeweis. Je qualitativ hochwertiger der eintreffende Link auf deine Seite, desto vertrauensvoller wirst du für Google und Co. Die eingehenden Links werden nach folgenden Kriterien bewertet und unterschiedlich gewichtet:

  • Die Seite, die auf den Post verlinkt: Je nachdem wie vertrauensvoll die Seite ist und wie lange es sie schon gibt, wird der Link wertvoller.
  • Die Anzahl der Links der Verweis-Website: Eine Seite, die auf 1000 andere Seiten verlinkt, gibt mit einem dieser Links nicht so viel „Suchmaschinen-Energie“ weiter, wie wenn sie nur 2 ausgehende Links setzt. Die „Energie“ wird nicht so stark aufgeteilt.
  • Der Kontext der verlinkenden Seite: Bloggt man zum Thema Pizza, ist der Link eines Sandwich-Blogs wertvoller als der eines Auto-Blogs (wenn die anderen Variablen gleich sind).
  • Der ankündigende Text: Wichtig ist auch die Wortwahl innerhalb des Links.

 

Diese Variablen kann man natürlich meist nicht kontrollieren. Dennoch sind sie für Google und Bing von Bedeutung.

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Mehr eingehende Links erhalten

 

Die beste Möglichkeit Links zu erhalten, ist hochwertigen und relevanten Content zu liefern. Findet mich das Publikum interessant, teilt es die Inhalte und verlinkt sie. Daneben kann man die Posts durch folgende Tricks leserfreundlich gestalten:

  • Nummerierte Listen. Artikel in denen nummeriert aufgezählt wird, kommen sehr gut an. Etwa: 5 Tipps um XY zu verbessern oder 20 kreative Beispiele für XY. Leider steht hier das Buzz-Word nicht am Anfang, sodass man abwägen muss.
  • Anleitungen. Die meisten Menschen nutzen Suchmaschinen, da sie nicht wissen, wie etwas funktioniert oder umgesetzt werden soll. Auch Videos eignen sich gut.
  • Gastblogger werden. Frage bei einem anderen Blog an, ob du dort Artikel schreiben darfst. Ist der Blog bekannter und einflussreicher als deiner – umso besser. Von dort kann man auf den eigenen Blog verlinken. Auf My Blog Guest findet man einen Marktplatz für Gastblogger. 

5 Tipps für Reise- und Tourismus-Seiten auf Facebook

Die Reise- und Tourismusbranche entdeckt zunehmend das Potenzial von Facebook um Kunden zu gewinnen. Hier sind 5 Beispiele gelungener Unternehmensseiten, die mit verschiedenen Ideen die Kunden überzeugen.

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1. Stelle die eigenen Vorzüge heraus

Facebook bietet viele Möglichkeiten die eigene Marke ins rechte Licht zu rücken. Auf Custom Landing Pages können die User erfahren, was es Neues über das Unternehmen gibt. So zeigt beispielsweise die Landing Page von Delta visuell ansprechend Neuigkeiten und Entwicklungen – eine Art Pressemitteilungs-Seite. Die Fans erfahren, dass immer mehr Flugzeuge mit W-Lan ausgestattet werden, neue Routen in Planung sind und die erste Klasse bald in regionalen Linienflügen angeboten wird. Die Nutzer können jede Mitteilung mit „gefällt mir“ markieren.

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2. Veranstalte Contests und belohne mit Werbegeschenken

Jeder liebt es zu gewinnen. Also gebe deinen Fans etwas, das sie gewinnen können. Sei es ein Gratis-Flug, eine kostenlose Übernachtung in einem Hotel, Rabatte oder Bonus-Milen, Contests sind eine tolle Möglichkeit um die Community zu aktivieren. Umso besser, wenn die Fans dabei eigenen Content generieren, wie z.B. Fotos, Videos oder Feedback teilen. So werden auch die Nutzer, die nur einen Preis gewinnen wollen, aussortiert.

Die Hotel-Kette Kimpton veranstaltete im Zuge ihres 30. jährigen Bestehens einen Wettbewerb. Fans sollten ihre schönste Geburtstagserinnerung teilen, und zwar als Geicht, Haiku oder Sonett und einem Foto. Die besten 30 Einsendungen gewannen eine kostenlose Übernachtung in einem Kimpton-Hotel.

Die Fluggesellschaft Virgin America veranstaltet einen „Chicago-Wettbewerb“. Auf einem Extra-Tab können die Nutzer Videos hochladen, in denen sie zeigen ,wie sie etwas Alltägliches verschönern. Der Gewinner fliegt mit einer Konkurrenz-Airline von Chicago nach Kalifornien, aber mit einem Virgin America Flug zurück. Das bessere Erlebnis zum Schluss soll neue Fans von der Marke überzeugen.

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3. Biete abwechslungsreichen Content

Status-Updates sind gut, doch man sollte auch andere Elemente integrieren um die Fans zu halten. Das Luxus-Resort Terranea in Kalifornien postet zum Beispiel Videos der dort abgehaltenen Hochzeiten. Videos, Fotos, Hotel- und Restaurantbewertungen von Seiten wie Yelp lockern den Content auf sowie Reise-Empfehlungen oder spannende News der Marke.

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4. Biete die Buchung per Facebook an

Kunden wollen ihre Reiseplanung so einfach wie möglich durchführen. Extrem nutzerfreundlich kann man das gestalten, wenn die Kunden ihren Urlaub direkt auf Facebook buchen können. Marken wie W Hotels oder Delta Airlines bieten diesen Service schon an. Das Buchungsmodul befindet sich meist auf der Haupt-Landing-Page. Das effektivste Marketing ist am Point-of-Sale. Will man also auf einer gut gestalteten Fan-Seite etwas verkaufen, so muss das für die Kunden so einfach wie möglich machbar sein. Ein Buchungs-Widget hilft dabei.

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5. Zeige tolle Bilder

Gerade bei Reisen kann man mit guten Bildern beeindrucken. Man zeigt den Kunden, was das Hotel zu bieten hat: Bilder des Wellnessbereichs, der Pools, Strände, Natur oder von schicken Restaurants, die ein Top-Fotograf gemacht hat. Das funktioniert natürlich auch bei Airlines. Die Reise-Seite Jetsetter besticht beispielsweise mit sehr guten Fotos.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Mashable.

7 Tipps für mehr Sales durch Social Media

Wer verkaufen will, braucht zunächst einmal Aufmerksamkeit. Doch wie schaffe ich es, potenzielle Kunden auf mich aufmerksam zu machen, das Interesse zu wecken und schließlich einen Verkauf abzuschließen? Dank Social Media haben Unternehmen hier vielfältige Möglichkeiten, doch sie müssen ein paar Regeln beim Aufbau von Beziehungen beachten.

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1. Die Kunden nicht überrennen

 

Nichts schreckt potenzielle Kunden mehr ab, als eine offenkundige „Unterhalten wir uns, damit ich dir etwas verkaufen kann“-Botschaft. Man sollte langsam anfangen: Ihre Blog-Posts kommentieren, sie bedacht retweeten oder ihnen ein Kompliment für einen Beitrag machen. So wird man mit ihnen vertrauter, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie mit dem Unternehmen in Zukunft interagieren. Hier gilt die Regel des US-Soziologen George C. Homans: Kontakt schafft Sympathie. Die Sympathien steigen umso mehr, wenn man den Nutzern bei jedem Kontakt Mehrwert, guten Content oder nützliche Informationen bietet.

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2. Wer gibt, gewinnt

 

Die Welt von Social Media verändert sich schnell, doch die Grundregel „Wer gibt, der gewinnt“ bleibt bestehen. Das bedeutet: Guten Content anbieten oder nützliche Informationen in Form von Whitepapers oder interessanten Studien teilen oder sie zu einem privaten Business-Event einladen. Auf diese Weise kann man sich in positivem Licht zeigen, noch bevor man mit der Person überhaupt persönlich in Kontakt getreten ist.

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3. Sei mutig

 

Cold Calls stoßen oft auf Ablehnung. Das gilt auch online. Im Web wird deshalb das Inbound Marketing gepriesen. Was natürlich ein gutes Konzept ist, doch das bedeutet nicht, dass man nicht proaktiv auf die Nutzer zugehen kann. Findet man eine Person, mit der man in Kontakt treten möchte, sollte man sie auch ansprechen (und dabei Punkt 1 und 2 beachten). Wer niemals einen Schuss abgibt, verpasst zu 100% das Ziel.

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4. Sei positiv und freundlich

 

Wer mutig bei der Akquise ist, denkt oft, er müsse allen beweisen wie herausragend er ist, und entsprechend viel Platz nehmen die eigenen Lobeshymnen ein. Doch einflussreich wird man durch Handeln, nicht durch Worte oder Tweets. Menschen, die helfen und über tolle Dinge von anderen berichten, werden einflussreich.

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5. Mache dich bereit für Schaufensterbummel

 

Wer andere User erreichen will, muss damit rechnen, dass sie wissen wollen, wer man ist. Das erste was Nutzer machen, wenn man ihre Aufmerksamkeit und Neugierde geweckt hat, ist, nach der Person oder dem Unternehmen zu googlen. Deshalb sollte man sicherstellen, bei einer Online-Suche auch so gefunden zu werden, wie man das möchte. Welchen Eindruck hinterlasse ich bei den Nutzern? Wie steht es um meine Online-Reputation?

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6. Zeige Persönlichkeit

 

Menschen gehen Beziehungen ein mit Menschen, die ihnen sympathisch sind. Sympathisch und gewinnend wird man, indem man Persönlichkeit zeigt. Langweiliges vergisst man, Persönlichkeit behält man im Gedächtnis. Social Media Outlets sind der perfekte Ort um sich mit seinen Überzeugungen und Werten zu zeigen.

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7. Ist die Zeit reif, gehe offline

 

Social Media eignen sich hervorragend um Gespräche anzufangen, doch sie sind nicht der einzige Ort dafür. Ist die Zeit reif, kann man die Konversation offline weiterführen. Man kann mit einem Telefonat beginnen oder ein Treffen vereinbaren. Verkaufen ist ein Kontaktsport. Finde einen guten Grund um das Gespräch offline weiterzuführen.

Hier sind ein paar Social Media Tools, die bei der Leadgenerierung und beim Verkauf hilfreich sind:

  • Google Alerts und Twitter Alerts helfen beim Finden von Gründen, Gespräche anzufangen, indem man wichtige Events verfolgt.
  • SocialToo hilft beim Tracken neuer und verlorener Follower.
  • GeoChirp ist praktisch, wenn man seinen Fokus auf eine spezielle Region legt.
  • TubeMogul hilft beim Verteilen und Tracken von Videos.
  • Twellow ist eine Art „Gelbe Seiten“ für Twitter. So kann man neue Nutzer finden.
  • Mit SproutSocial kann man relevante Diskussionen von potenziellen und bestehenden Kunden im Netz finden und monitoren.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaExaminer.

18 Grundregeln des Community Management

Eine Community zu managen ist nicht immer einfach. Doch die Moderation ist ein wichtiger Bestandteil der Social Media Strategie eines Unternehmens. Letztendlich geht es darum, Mehrwert zu generieren, indem man sein Unternehmen mit den Kunden in Kontakt bringt und Informationen zur Verfügung stellt.

Entweder kommen die Informationen vom Unternehmen selbst, oder Mehrwert entsteht durch Gespräche zwischen den Kunden, Gespräche zwischen Unternehmen und Kunde oder mit externen Experten. Als Gegenleistung erhält man wertvolle Daten, baut die Marke und Reputation des Unternehmens auf und erhält wichtige Fürsprecher.

Ein Community Manager muss für ein dauerhaftes Engagement der Kunden sorgen. Man muss den Kunden einen Grund geben, immer wiederzukehren, ohne dass sie darüber nachdenken. Wie erreicht man das?

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Community Management Grundregeln:

 

1. Es muss ein klarer Zweck für die Community bestehen und ein gemeinsames Interesse. So hat zum Beispiel Sage Software seine ACT! Community: Ein soziales Netzwerk, das ACT! Nutzer (ACT! ist eine Software für Kundenservice) weltweit hilft und in kürzester Zeit sehr beliebt wurde. Innerhalb von nur 12 Monaten verzeichnete es 8,9 Millionen Page Views und 266.000 Suchanfragen. Dank der Community stieg die Net Promoter Score von ACT! (Index für die Weiterempfehlungs-Wahrscheinlichkeit) um 15 Prozent.

2. Der Community Manager und dessen Team müssen der Aufgabe gewachsen sein. Community Management ist ein Vollzeit-Job oder verlangt zumindest ein fest eingeplantes Zeitfenster. Keine Angst davor, freiwillige Moderatoren zu engagieren, die einen dabei unterstützen. Man kann auch einflussreiche Community-Mitglieder fragen. Gute Community Manager können den Erfolg des Netzwerks maßgeblich beeinflussen. So erkannte zum Beispiel Lawrence Liu, Blogger bei Telligent Systems, dass man 90 Prozent an Kosten einsparen kann, wenn ein Problem innerhalb der Community gelöst wird, anstatt am Telefon. Also hat er Community Mitglieder dazu motiviert, ihm bei den Problem-Antworten zu helfen (die Antworten konnte er tracken), sparte dadurch sehr viel Geld und konnte nebenbei die Wissensdatenbank erweitern.

3. Finde heraus, wer die Community-Führer sind und arbeite mit ihnen zusammen. Meist sind es nur 1 Prozent der Mitglieder, die aktiv teilnehmen und kommunizieren. Denn 90 Prozent der User lesen die Beiträge nur und bleiben passiv, und 9 Prozent machen ab und zu mit.

4. Schreibe die 90 Prozent passiven Nutzer aber nicht ab – sie können zu aktiven Mitgliedern werden. Also sollte man die Passiven nicht so behandeln, als gäbe es sie nicht. Gib ihnen etwas zu tun: eine kleine Umfrage oder ein Contest, bei dem es etwas Interessantes zu gewinnen gibt.

5. Community Manager müssen um die Bedürfnissee der Community wissen und auch, wo sie im Unternehmen die Lösung dazu finden. Das bedeutet, sie müssen einerseits auf die Fragen der Mitglieder achten, aber andererseits auch wissen, wo die Beschränkungen des Unternehmens liegen. Man ist Fürsprecher der Mitglieder und Manager der Unternehmens-Strategie.

6. Schreite nicht jedes mal ein. Zunächst sollten die Regeln für die Community festgelegt werden, dies kann man zusammen mit der Rechtsabteilung machen und einen Verhaltenskodex bestimmen. Dann sollten alle einen Schritt zurück treten und nur bei klaren Regelverstößen einschreiten. Nicht jede Aktivität der Community sollte bis aufs Kleinste gemanagt werden, auch wenn es mal negative Entwicklungen gibt.

7. Negativen Entwicklungen sollte man aber trotzdem schnell antworten. Die Faustregel besagt: Verwandle das Negative zumindest in etwas Neutrales (wenn möglich sogar in Positives), verwandle das Neutrale in Positives und verstärke das Positive.

8. Inhaltliche Regeln. Füttere die Seite solange mit Experten-Inhalten, bis es von selbst weiterläuft. Das ist leichter gesagt als getan. Mit provokativen Inhalten (im positiven Sinne) erreicht man das jedoch durchaus. Weckt man das Interesse der Community, bleibt sie dabei. Ist man beispielsweise eine Xbox 360-Community, kann man den Mitgliedern Tipps und Tricks zu den Spielen verraten, neue Produkte ankündigen noch bevor sie offiziell angekündigt werden, Wettbewerbe veranstalten, bei der die Community mitmachen kann um etwas zu gewinnen, Chats mit Experten organisieren (z.B. einen bekannten „Star Spieler“ einladen), Beta-Programme für die Mitglieder, etc.

9. Ermuntere die Mitglieder zu Peer-to-Peer Interaktionen. Das ist die Erweiterung von Schritt 8. Letztendlich will man eine Community, die sich selbst genügt und eigenen Content erstellt. Dafür muss man ihnen die Möglichkeit geben, selbst Content hochzuladen. Mitglieder könnten z.B. auch eigene Threads in Foren gründen.

10. Die Mitglieder sollten ermuntert werden, mit dem Unternehmen zusammen zu arbeiten. Zum Beispiel bei der Entwicklung eines neuen Produkts zu helfen oder anderen Kunden bei der Lösung eines Problems helfen können. Die Lösungsvorschläge könnten anschließend auch von der Community bewertet werden. Ein Prozent werden Vorschläge machen und durch die Bewertungsmöglichkeit, machen auch die 9 Prozent Gelegenheits-Nutzer mit.

11. Die Mitglieder müssen immer das Gefühl haben, ernst genommen zu werden. Nicht nur vom Community Manager, sondern auch von der Community. Das Gefühl ernst genommen zu werden, wird bestimmt durch Vertrauen, Reputation, Einfluss und Überzeugungsfähigkeit. Gibt man den Nutzern Tools um ihre Leistungen zu bewerten (wie z.B. Rankings zum Aktivitätslevel), können die Nutzer ihren Status selbst überprüfen und beeinflussen.

12. Belohne nicht nur verkaufsbezogene Aktivitäten. Belohnungen für die Teilnahme an der Community sind wichtig. Je aktiver das Mitglied, desto besser die Belohnung und desto stärker macht der Nutzer mit.

13. Die Mitglieder müssen ihre eigenen Erfahrungen formen können. Je weniger der Community Manager einschreiten muss, desto besser.

14. Man kann durchaus auch Erwartungen an seine Mitglieder stellen. Einen absolut privaten Raum kann niemand von einem sozialen Netzwerk verlangen. Vielleicht erwartet man, Daten der Nutzer sammeln und nutzen zu dürfen oder einfach nur höfliches Verhalten. Was man auch verlangt, man sollte es auf jeden Fall am Anfang der Registrierung deutlich mitteilen. Daran sollte man sich dann auch halten, um das Vertrauen der Nutzer nicht zu missbrauchen.

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Was man nicht machen sollte:

 

1. Die Community ist kein Ort um einfach nur Informationen abzugrasen. Die Prinzipien und das Business-Modell einer Community sind keine traditionellen Unternehmensprinzipien. Hier geht es um Zusammenarbeit und Co-Creation mit den Mitgliedern. Das Modell beruht auf der Generierung von gegenseitigem Mehrwert. Die Seite dient nicht nur der Datensammlung.

2. Zu wenig finanzielle Mittel bereit stellen. Viel wird berichtet über die kostengünstigen Social Media Tools. Dies mag teilweise stimmen, doch wenn man als Unternehmen eine richtige Community aufbauen will, sind die Tools nicht billig. Man zahlt für Technologien, die die Community und deren Informationen schützen, einfach zu nutzen sind, die Community aufrecht erhalten, administrieren und für die vielen Selbst-Manage-Tools, die man den Nutzern bereit stellt. Und das ist nur die Technologie. Die Kosten, den Content der Seite zu erstellen, sind noch höher, da hier Personal und Recherche notwendig sind. Moderatoren und Manager, die Kontakt zur Community halten, werden gebraucht.

3. Eine dauerhafte Verpflichtung muss eingegangen werden und keine kurzfristige Aktion ausgeführt werden. Leider passiert das extrem häufig. Auf der Seite Ning kann man sein eigenes Social Network erstellen, und nur 200.000 der 700.000 dort registrierten Netzwerke werden aktiv gepflegt!

4. Man darf nicht vergessen, dass jedes Mitglied seine ganz persönlichen Interessen wahrnimmt. Das bedeutet, etwas auf der Plattform bringt dem Nutzer Mehrwert. Er ist kein Altruist – außer die Seite hat sich diesem Zweck verschrieben. Er ist kein Mitglied, weil er die Firma liebt. Er ist ein Mitglied, weil etwas, das die Firma produziert, seine Bedürfnisse befriedigen kann und die Community ist der Weg dazu.

Typische Twitter-Fehler von Unternehmen

Hier eine Liste mit Fehlern, die Unternehmen häufig auf Twitter begehen. Manche der Fehler kann man innerhalb von Sekunden beheben, bei anderen muss man ein bisschen Zeit investieren.

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1. Branding: Der Twitter-Account sollte die Marke widerspiegeln. Typische Fehler hierbei sind:

  • Es wird ein privater Twitter-Account für das Unternehmen genutzt.
  • Das Business-Logo wird nicht als Avatar genutzt. Wenn die Wahl auf ein designtes Bild fällt, sollte es das Logo der Marke sein. Hierüber lässt sich streiten, denn auch ein Foto des Mitarbeiters kann zum Einsatz kommen. Hier sollte jedes Unternehmen selbst entscheiden, wie persönlich es wirken möchte. In der Twitter-Kundenbetreuung ist ein Foto des Mitarbeiters sicher angebrachter, als bei einem Account, der lediglich Gutscheine bewirbt.
  • Die Twitter-Seite wird nicht markengerecht gestaltet.
  • Es wird nicht auf die Website verlinkt.

 

2. Botschaften senden: Twitter ist um vieles nützlicher, wenn man eigene Botschaften sendet, anstatt nur die Tweets anderer weiterzuleiten.

  • Die Menschen wollen etwas Neues und Interessantes. Ein Retweet ist etwas, das schon gesagt wurde. Man sollte RTs deshalb sparsam einsetzen.
  • Man sollte Fragen offen und nicht zu spezifisch formulieren, um eine große Anzahl an Followern zu erreichen.

 

3. Interagieren: Um mit potenziellen Kunden und Partnern zu interagieren und eine Verbindung aufzubauen, muss man ihnen Mehrwert bieten.

  • Teile mit, was dezeit in der Branche passiert und die Branche bewegt.
  • Spreche über Dinge, die deine Follower interessieren.
  • Best Practices und Anleitungen sind für die User nützlich.

 

4. Helfen: Den Dialog halten, in dem man den Menschen hilft und nicht nur verkaufen will.

  • Um zu helfen, kann man durchaus auch auf andere User, Unternehmen und Produkte verweisen.
  • Finde heraus, was genau das eigene Unternehmen anbietet, das den Menschen beim Lösen von Problemen hilft. Suche die Leute, die diese Probleme haben.

 

5. Über-Folgen: Die Anzahl der User, denen man folgt, sagt etwas über das Unternehmen aus.

  • Starke Marken haben immer mehr Follower, als User, denen sie selbst folgen.
  • Die Quote sollte 1:1 nicht überschreiten. Besser man folgt 10% weniger, als einem selbst folgen.

 

6. Timing: Verteile die Tweets. Verwendet man einen automatischen Service, sollte auch dieser die Tweets mit einem zeitlichen Abstand senden. Sonst wirk es, als hätte man jeden Tag nur 5 Minuten Zeit, in denen man so viel wie möglich in die Welt hinauszwitschern will.

  • Tools wie Pluggio oder Hootsuite helfen bei der zeiltichen Planung der Tweets, sodass sie in einem angehnemen Abstand veröffentlicht werden.
  • Getimte Tweets wirken professioneller und erreichen zum richtigen Zeitpunkt mehr User.
  • 5 bis 10 Tweets in nur einer Minute zu senden, ist der sicherste Weg, die Follower zu verlieren.

 

7. Persönlichkeit zeigen.

  • Menschen wollen nicht mit Bots kommunizieren, sondern mit echten Personen reden. Dies sollte man bei seinen Tweets beachten und zeigen, dass ein Mensch dahinter steht.

Hilfreich ist es, sich ein bisschen Zeit zu nehmen und andere erfolgreiche Unternehmen auf Twitter zu studieren.

8 Tipps für eine erfolgreiche Facebook Fanseite

Nicht wenige Marken haben 20 Millionen Fans oder mehr auf Facebook. Experten gehen davon aus, dass sich dieses Jahr die Marketing-Investitionen der Unternehmen auf Facebook verdoppeln werden – auf mehr als 4 Milliarden Dollar. Die Fan-Jagd lohnt sich, denn laut Analysen des Unternehmens Webtrends kaufen 35% der Konsumenten mehr bei einer Marke, nachdem sie Fan dieser Marke auf Facebook geworden sind. Werbung, die sich an Fans richtet, hat eine Click Through Rate (CTR) von 35%.

Diese 8 Tipps tragen zum Aufbau und Gelingen einer erfolgreichen Fanseite bei.

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1. Nutze ein Bild als Eye-Catcher, das zur Marke passt und sich absetzt

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Eine gute Möglichkeit, die Fanpage professionell aussehen zu lassen, wir durch den Einsatz eines 520 Pixel Bilds erreicht. Das Bild sollte mit den anderen Bildern, wie z.B. dem Profilfoto farblich übereinstimmen. Fanseiten ohne Bild hinterlassen beim Besucher nur eine normale Facebook-Erfahrung, da der Facebook-Stil dominant bleibt. Durch den Einsatz von Bildern erschafft man jedoch bei den Fans eine Erfahrung, die zur Marke, zum Unternehmen, Produkt oder Service passt.

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2. Schicke die Fans nach Hause

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Die meisten Themen einer Facebook Fanseite haben dazu passende Websites, die in der Lage sind ein stärkeres und passenderes Erlebnis bei den Kunden zu schaffen. Vor allem kann man dort Produkte oder Services verkaufen und die Kunden genauer informieren. Hat man auf seiner Facebook-Seite noch keine Anwendungen mit denen die Kunden shoppen, sich anmelden oder sonstige Calls-to-Action befolgen können, sollte der Handlungsaufruf darin bestehen, dass die Kunden auf die externe Website gelangen und dort diese Möglichkeiten vorfinden. Zum Beispiel kann ein „Jetzt kaufen“-Button der Fanseite zum Online-Katalog des Händlers führen.

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3. Biete viele Möglichkeiten um in Kontakt zu bleiben

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Victoria´s Secret bietet seinen Kunden Apps für iPad und iPhone an. Hat man dafür nicht das nötige Budget, sollte man trotzdem weitere Social Media Angebote auf der Seite einbinden um mit den Fans verbunden zu bleiben. So könnten die Fans z.B. Follower auf Twitter, YouTube, Flickr oder anderen Kanälen werden. Der Musiker John Mayer erlaubt seinen Fans, dessen Songs auf Facebook und Twitter zu teilen.

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4. Modifiziere das Layout gemäß deinen Bedürfnissen

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Victoria´s Secret ersetzte die Standard Tabs durch ein Menü direkt unter dem Markenlogo. Eine Fanseite ist gelungen, wenn nur noch der Host Facebook ist, der Rest aber wie eine eigenständige Mini-Website aussieht. America´s Next Top Model behielt zwar die Tabs, fügte aber ein Menü zur Show und Staffel in die Hauptgrafik ein.

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5. Interagiere mit den Fans online und offline

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Bedanke dich bei jedem neuen Fan, dass er einer geworden ist. Das baut Markenloyalität auf. Starte Diskussionen. Denn was Social Media von traditionellen Medien unterscheidet, ist die Möglichkeit, Dialoge zu führen. Das sollte man nutzen. Jeder User möchte mit seiner Meinung ernst genommen werden, und Fans schätzen es, wenn sie die Möglichkeit haben, zu sagen, was sie denken.

SAP berichtete kürzlich, dass ihre CRM Systeme den Dialog zwischen Verkäufer und Kunden erfassen. Doch dann erkannten sie, dass das lediglich 5% des gesamten Dialogs waren. 95% des echten Dialogs über ein Unternehmen findet zwischen den Kunden selbst statt. Hat man dafür eine Plattform geschaffen, kann man durch Zuhören sehr viel lernen. Davon profitieren zusätzlich Marketing und Marktforschung.

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6. Fans können sich direkt registrieren

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Man muss die Fans nicht auf eine andere Plattform oder die Homepage holen, damit sie sich dort für Aktionen und Newsletter anmelden können. Die Hilfsorganisation Oxfam hat zum Beispiel ein Formular direkt auf der Fanseite, um es den Nutzern so einfach wie möglich zu machen.

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7. Nutze Multimedia

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Oxfam hat direkt auf der Startseite ein YouTube-Video, das sich die Fans ansehen können. Es heißt „10 Dinge, die man über Oxfam wissen muss.“ Multimedia-Angebote bereichern die Erfahrungen der Fans und vermitteln multisensorisch Wissen über die Marke.

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8. Call-to-Action

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Ein Handlungsaufruf kann es auch außerhalb von eCommerce-Seiten geben. Jede Website (auch die Facebook-Seiten) sollte ein Ziel haben und die Leser zu einer bestimmten Handlung aufrufen. Sei es das Ausfüllen eines Kontaktformulars, das Anmelden für einen Fan-Club, etc. Der Call-to-Action von Victoria´s Sectret ist schlicht: “Jetzt kaufen”. Oxfam hat gleich mehrere: trete unserer Online-Community bei, erfahre mehr über uns, helfe mit oder kaufe etwas. Man sollte deshalb darauf achten, dass die Fanseite ein Ziel hat und dieses Ziel bei den Fans auch wahrgenommen wird. Möchte man mehr Fans? Mehr Produkte auf seinem Online-Shop verkaufen? Ein klarer und direkter Handlungsaufruf sollte erkennbar sein.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaToday.