Mobile Internet-Nutzer zahlen eher

Mobiler EuroIn ihrem Anfang November vorgestellten ACTA-Bericht 2013 bestätigt auch das IfD in Allensbach den anhaltend starken Anstieg der mobilen Internet-Nutzung (ACTA = „Allensbacher Computer- und Technik-Analyse“).

Aber sie machen dabei auf einen Zusammenhang aufmerksam, der auf den ersten Blick überraschen kann: Der mobile Internet-Nutzer ist eher bereit, für derzeit kostenfreie Dienste notfalls auch zu zahlen.

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Twitter startet Werbung in Timeline von Nutzern

Twitter will offenbar künftig Werbung in die Timeline von Nutzern integrieren und wagt damit einen weiteren Vorstoß in Richtung eines werbefinanzierten Geschäftsmodells. Das Erscheinen der Werbung im Nachrichtenstrom eines Nutzers soll davon abhängig sein, welchen Personen, Produkten und Unternehmen dieser selbst folgt. Nicht alle Twitter-User werden also zwangsläufig Werbung sehen. Wer allerdings einem Unternehmen folgt, das Kaffee produziert oder einem User folgt, der über Kaffee zwitschert, gehört zur Zielgruppe des neuen Werbemodells.

Der Mikroblogging-Dienst startet die neue Werbeform mit Twitter-erprobten Kunden wie Virgin, Starbucks und Red Bull. Zudem sollen zunächst nur die rund 900.000 Nutzer des Twitter-Clients HootSuite betroffen sein, bevor die Werbetweets Stück für Stück auf andere Dienste und die eigene Seite twitter.com ausgeweitet werden, so das Nachrichtenmagazin Adage. Twitter geht die Umsetzung wohl bewusst vorsichtig an, da Werbung in der Timeline bisher bei vielen Nutzern auf Widerstand stieß. Bisher hatte das Unternehmen daher nur eine bessere Platzierung so genannter „Promoted Tweets“ in den Suchergebnissen verkauft.

Twitter will Werbung im Stream verbieten

Twitter kündigte an, jegliche durch Dritte verbreitete Werbung in der Timeline zu verbieten. Damit könnte einigen Startups die Geschäftsgrundlage entzogen werden. Denn sehr häufig finden sich im Stream einer Twitter-Seite eingefügte bezahlte Werbe-Tweets. Bis heute war das problemlos möglich. Doch Twitter möchte nun seinen Nutzern „mehr Respekt“ entgegenbringen und einen „größeren Mehrwert“ bieten. Werbung im Stream soll verboten werden, am Rand der Streams jedoch nach wie vor durch Bannerwerbung möglich sein. Das heißt, Twitter konzentriert sich nur auf die Seiten und Dienstleister, welche den Werbeplatz zwischen ihren Tweets verkaufen. Erzielt der Service keine Einnahmen mit dieser Art von Werbung oder nutzt andere Mittel (wie beispielsweise Abonnements) ist das erlaubt und kostenfrei. Zahlungen an Twitter müssen geleistet werden „in cases where Twitter content is the basis (in whole or in part) of the advertising sale.” Über die Höhe der Gebühr ist man sich bei Twitter allerdings noch nicht einig.