Mobile Internet-Nutzer zahlen eher

Mobiler EuroIn ihrem Anfang November vorgestellten ACTA-Bericht 2013 bestätigt auch das IfD in Allensbach den anhaltend starken Anstieg der mobilen Internet-Nutzung (ACTA = „Allensbacher Computer- und Technik-Analyse“).

Aber sie machen dabei auf einen Zusammenhang aufmerksam, der auf den ersten Blick überraschen kann: Der mobile Internet-Nutzer ist eher bereit, für derzeit kostenfreie Dienste notfalls auch zu zahlen.

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Kundenmeinungen via Smartphone und Tablet

Tablet-BefragungVorbemerkung von trickr: In diesem Beitrag von Gast-Autorin Isabelle Winter werden mobile Endgeräte  als Umfragemedien mit vielen Vorteilen vorgestellt. Frau Winter ist Marketingassistentin der Spectos GmbH. Das Produkt „Feedbackstr“, das hier beispielhaft genannt wird, ist ein solches Tool zur Messung der Kundenzufriedenheit und kommt aus dem Hause Spectos. Der Artikel enthält Links zu dem Produkt.

Neue Perspektiven zur Messung der Kundenzufriedenheit
Die Stimme des Kunden steht im Mittelpunkt der sozialen Medien- und Businesswelt. Täglich werden Meinungen und Ansichten zu Produkten und Services im Internet geäußert und ausgetauscht. Schon über das einfache Klicken des Facebook Like-Buttons geben (potenzielle) Kunden Preis, was ihnen gefällt oder zu welchen Produkten sie sich hingezogen fühlen.

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Facebook mobil

Was wie eine Randnotiz klingt ist in Wirklichkeit ein Meilenstein:

Im letzten Quartal 2012 hatte Facebook erstmalig mehr mobile als „stationäre“ User.

Und innerhalb eines Jahres ist der Facebook Umsatzanteil durch Werbung auf mobilen Endgeräten von 14% auf 23% angewachsen.

Diese Entwicklung meinte Mark Zuckerberg mit: “In 2012, we … became a mobile company”. Der Gründer und CEO will Facebook mobil machen- und er ist auf dem besten Weg dazu.

Diese und einige weitere Fakten findet man in einem aktuellen Jeff Bullas Artikel.

PaperTabs – Nachfolger vom iPad?

Ein flexibles und recht dünnes Tablet, ein sogenanntes „PaperTab“ wurde gerade von plasticlogic vorgestellt, hier ist das Video.

Okay, es ist ein Prototyp, aber auch nur ansatzweise überzeugend sieht für mich anders aus.

Gizmodo berichtet allerdings deutlich enthusiastischer darüber: Gizmodo zu Papertabs.

Und der Computer-Oiger sieht sogar eine Tablet-Revolution auf uns zukommen, angeführt von Intel und Plasticlogic: Tablet-Revolution.

Die Papierlosigkeit von Büros und Prozessen wird ja seit 40 Jahren angekündigt – und ist bisher ausgeblieben. So lange es gute Gründe gibt (Datenschutz, Systemwechsel, behördliche und rechtliche Akzeptanz etc.), zur Sicherheit noch echte Printouts abzulegen, werden sich Papiersubstitute wohl weiterhin schwer tun. Biegsame, dünne Tablets sind sicherlich Alternativen zum Tablet, aber kaum zum Papier.

Deutsche Konsumenten informieren sich per Smartphone, kaufen jedoch nicht zwangsläufig mobil

74,1 Prozent der deutschen Smartphone- und Tabletbesitzer haben sich schon einmal auf ihrem mobilen Gerät über ein Produkt informiert. Mobil informieren bedeutet jedoch nicht mobil kaufen: Der Einkauf per PC oder im Laden ist immer noch beliebter als der mobile Einkauf. Dies ergab die Studie „Smart Shopping“ von Verbraucher Initiative und Ebay.

Am liebsten rufen die Smartphone- und Tabletbesitzer Informationen über Computer, Unterhaltungselektronik und elekronische Medien wie CDs oder DVDs ab. Etwas mehr als die Hälfte (54,4 %) nutzt das Gerät auch vor dem Fahrzeugkauf oder vor dem Kauf von Fahrzeugzubehör.

Vor allem jüngere Verbraucher informieren sich mobil: 81,7 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben schon einmal mobil nach Produktinformationen gesucht. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind dies 75,6 Prozent und bei Verbrauchern im Alter ab 50 Jahren immerhin noch 62,8 Prozent – vorausgesetzt sie besitzen ein mobiles Endgerät.

Durchschnittlich betrug der Gesamtwert der Waren, welche die Besitzer eines Smartphones oder Tablet-PCs in den vergangenen vier Wochen mobil recherchiert haben, 670 Euro.

 

Welche Informationen werden abgefragt?

  • Informationen zum Preis wurden als Vorabinformation von 82,2 % der Befragten, die das Mobilgerät zur Recherche nutzen, „sehr oft“ abgefragt.
  • 69,4 % gaben an, „sehr oft“ funktionelle Produkteigenschaften mobil recherchiert zu haben.
  • 62 % haben sich mobil „sehr oft“ über die Bewertung des Produktes oder der Dienstleistung durch andere Verbraucher informiert, was zeigt, wie sehr die Meinung anderer Verbraucher bei einer Kaufentscheidung interessiert.

 

Verbraucher, die sich mobil informieren, kaufen nicht gezwungenermaßen auch mobil:

  • 65,1 % der Besitzer eines Smartphones oder Tablet-PCs geben an, dass sie sich mobil informieren und anschießend online kaufen.
  • 59,9 % der Befragten sagen, dass sie sich mobil informieren und anschließend im Ladengeschäft kaufen.
  • Erst an dritter Stelle (51,1 %) geben die Befragten an, dass sie sich mobil informieren und anschließend auch mobil kaufen.
  • Diesen Effekt gibt es allerdings auch umgekehrt: 45,2 % der Mobilgerätebesitzer informieren sich offline und kaufen anschließend mobil ein.

In welchen Situationen suchen Konsumenten mobil nach Informationen?

Zu Hause:  
–  Im Wohnzimmer / auf dem Sofa – 67,3%

–  Im Arbeitszimmer / am Schreibtisch – 56,1%
–  Im Schlafzimmer – 24,3%
–  In der Küche – 18,5%
–  Im Bad – 10,2%
–  Woanders zu Hause – 14,0%

Außer Haus:   
–  Dort, wo das Produkt verkauft wird (Laden, Geschäft, Supermarkt o.ä.) – 47,1%
–  Im Café – 39,4%
–  Im Büro – 36,9%
–  Am Flughafen, Bahnhof o.ä. – 32,0%
–  Auf der Straße – 26,7%
–  Woanders außer Haus – 24,1%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zukunft ist da: Apples iPad

Gestern Abend enthüllte Apple Chef Steve Jobs seine neueste Kreation: das iPad. Es ist eine Mischung aus Smartphone und Laptop, zeitschriftengroß, 750 Gramm leicht und ohne Tastatur. Der W-Lan unterstützte Computer vereint die Vorzüge aus Print- und Onlinewelt: Er funktioniert als E-Reader mit Farbe für digitale Zeitungen, Zeitschrften und Bücher, ist ausgestattet mit Büro-Software für Emails, Fotos, Musik, Videos und sämtliche 140.000 iPhone Apps. Ab März wird die Wunder-Elektrotafel weltweit verfügbar sein und zwischen 499 und 829 Dollar kosten. Die UMTS Version soll ab April in den USA ausgeliefert werden.

So wird das Internet zu unserem ständigen Begleiter. Statt in der U-Bahn die Vortags gedruckte Zeitung zu lesen, halten wir nun alle Echtzeit-Informationen direkt in unseren Händen. Allerdings hat auch dieses ultimative Medienkontrollgerät seine Grenzen: Da es in erster Linie für das Konsumieren von Medien gedacht ist, fehlt ihm eine Telefonier-Funktion, Kamera oder USB-Buchsen.

Ob das Gerät tatsächlich eine neue Ära des Medienkonsums einleitet, bleibt schon allein auf Grund des Preises abzuwarten. Hier Steve Jobs bei seiner gestrigen Vorstellung des Apple Tablets: