Der perfekte Facebook Beitrag – aus Sicht von Marken und Unternehmen

130509 Facebook WinnerDie Überschrift ist so gut, dass wir Jeff Bullas schon allein dafür danken müssen!

Denn wer will das nicht – Wettbewerber, Chefs und die Kollegen vom Offline Marketing beeindrucken mit wirklich erfolgreichen Facebook Posts!

Also here we go, so geht „perfekt“ (es sind nur 7 Regeln, das klingt machbar):

  1. Schreiben Sie kurz und prägnant, weniger als 90 Zeichen ist die Daumenregel (und im Werbeformat auch das Limit)
  2. Bauen Sie Aktionen, Handlungsaufrufe ein, zum Beispiel einen Link, den man klicken muss. Zum Beispiel zum Marken-Clip auf youtube, Relaunch-Images auf flickr oder zum eigenen Blog. Und der Hyperlink sollte bit.ly oder ow.ly verkürzt sein!
  3. Sprechen Sie die Zielgruppe zu Themen und in einer Weise an, die für sie ideal und spezifisch ist. „Franzosen besser französisch anreden“ ist damit nicht gemeint. Gemeint ist: man soll deutlich machen, wen man eigentlich adressiert und dass der Beitrag eigentlich nur für diese speziellen Insider relevant ist. „Als Fanzose im Ausland hat man es oft schwer, genießbare Speisen zu finden. Wir geben Ihnen eine Orientierungshilfe!“ – und das auf französisch, das ist spezifisch. Man zieht die Zielgruppe an durch (explizite) Ausgrenzung des Rests.
  4. Eine kurzfristige Promotion schalten. Jeff empfiehlt 24h. Je nach Größe des Unternehmens und der Fangemeinde sind hier „normale“ Anzeigen oder sogenannte Sponsored Stories angesagt.
  5. Ein Bild integrieren, die Idealmaße beginnen bei 300×300 Pixel, weniger bitte nicht. Und: quadratisch!
  6. Bis zu 70% der Facebookbeiträge werden auf mobilen Endgeräten „konsumiert“ – darauf sollte Ihr Beitrag ausgerichtet sein. Bei Jeff heißt das: mobile first!
  7. Engagiert dran bleiben! Nach der Veröffentlichung geht’s erst los. Hören Sie der Audience zu (listening, listening, listening!) und schalten Sie sich mit klugen Beiträgen, Fragen und auch Antworten gelegentlich ein.

Diese einfachen Regeln gibt es auch als recht anschauliche Infografik.

  • Ihnen hat dieser Artikel gefallen? Dann teilen Sie ihn doch mit Anderen, via Mail oder via die sozialen Netze.
  • Sie haben eine Ergänzung oder abweichende Sicht zu unseren Ausführungen: Kommentare sind immer willkommen!
  • Oder Sie abonnieren unseren RSS Feed, rechts oben ist der Link.
  • Und last not least: wir freuen uns über jeden Fan von trickr auf Facebook. Aktuell sind es schon über 1.000.

Facebook verwandelt Aktivitäten der Freunde in neues Werbeformat

Mit „Sponsored Stories“ lanciert Facebook ein neues Werbeformat, bei dem die Aktivitäten der Freunde zur Werbung werden können. Ein Check-In bei einem Werbepartner kann etwa in eine Sponsored Story transformiert und dann besonders hervorgehoben werden.

Die Idee dahinter ist vielversprechend: Die Nutzer werden selbst zum Werbeträger und -auslöser. Ihre Aktualisierungen von Pages, Check-Ins bei Places (Orte), Likes (Gefällt Mir) und auch Aktivitäten innerhalb von Applikationen werden in Anzeigen verwandelt, die dann in der Spalte am rechten Rand des Newsfeed ihrer Freunde erscheinen. Aber auch Posts auf der Pinnwand von Unternehmen, können zu einer Werbeanzeige werden.

Unternehmen, die mehr Aufmerksamkeit auf Facebook erhalten wollen, können diese Möglichkeit nutzen und am Beispiel von Starbucks sehen, wie es funktioniert:

Eine Nutzerin checkt bei Starbucks ein und hinterlässt einen Kommentar (gefunden bei mashable.com):

Die daraus entstehende Sponsored Story kann folgendermaßen aussehen:

Dabei werden diese „Geschichten“ nicht jedem Nutzer auf Facebook gezeigt, sondern es werden die Privatsphäre-Einstellungen des Nutzers berücksichtigt und die Anzeige ist nur für die Freunde sichtbar.

Doch viele Nutzer werden trotzdem nicht wollen, dass ihre Aktivitäten nun in eine Werbeanzeige bei Freunden verwandelt werden (für die sie nicht einmal bezahlt werden). Eine Opt-out Möglichkeit wie bei den Social Ads (Anzeige am Rand, welcher meiner Freunde Fan einer Marke ist), gibt es bisher nicht: Facebook sagt das explizit. Das dürfte einigen Widerstand bei der Community auslösen. Coca-Cola, Starbucks oder auch Levi´s nutzen trotzdem die Gelegenheit und sind bereits Partner von Facebook bei diesem Werbeformat.