Microsoft baut Social Phones

Der Softwaregigant Microsoft bringt zusammen mit Sharp die Smartphones Kin One und Kin Two heraus, die ganz auf Nutzer von Social Networks wie Facebook oder Twitter abgestimmt sind. US-Start ist im Mai bei Verizon, Deutschland-Start im Herbst bei Vodafone. Auf dem Startbildschirm werden immer die neuesten Nachrichten angezeigt, ob aus Facebook, Twitter oder anderen Internet-Netzwerken. Der Nutzer kann seine eigenen Updates über den KIN Spot veröffentlichen oder verschicken. Dazu zieht er Videos, Bilder, Texte, Webseiten, GPS-Informationen oder Status-Updates auf einen Bereich, den Spot, am unteren Rand des Bildschirms. Nach der Auswahl, wie und wo die Information veröffentlicht werden soll, beginnt die Übertragung. Beide Geräte verfügen über einen berührungsempfindlichen Bildschirm und ausziehbare Tastaturen.  Kin (auf Deutsch: Sippe, Familie, Verwandschaft) soll durch seine Social Media Funktionen hauptsächlich Jugendliche ansprechen.

Für Microsoft könnte die Einführung eigener Handys allerdings auch Ärger bedeuten: Microsofts Software-Kunden verließen sich nämlich darauf, keine Konkurrenz durch Hardware zu bekommen. Dies ist aber jetzt mit den „Social Phones“ der Fall…