Lebensmittel mit dem Smartphone in der U-Bahn kaufen

Um seinen Kunden ein angenehmeres Einkaufserlebnis zu liefern und auf den engen Zeitplan arbeitsgestresster Pendler einzugehen, hat sich die Supermarktkette Home plus in Südkorea eine interessante Verkaufsstrategie einfallen lassen. Hier können Verbraucher mit ihrem Smartphone an den U-Bahnsteigen an virtuellen Regalen Lebensmittel einkaufen, während sie auf den Zug warten.

Laut Home plus ist Südkorea eines der am härtesten arbeitenden Länder der Welt, freie Zeit ist knapp, und so brachte Home plus die Geschäfte zu den Kunden, mit dem Wissen, dass viele Pendler mittlerweile Smartphones besitzen.

Die virtuellen Stores zeigen Produktbilder, die auf hellerleuchteten Reklametafeln angebracht wurden. Neben jedem Produktbild ist ein QR-Code angebracht. Scannt ein Verbraucher den Code mit seinem Handy, wird die entsprechende Ware automatisch in einen virtuellen Online-Warenkorb gelegt. Die Gesamtbestellung wird dem Kunden nach Hause gebracht, wenn dieser von der Arbeit zurück kommt.

Home plus steigerte durch diese Kampagne seine Online-Verkäufe um 130%. Über 10.000 Kunden testeten die U-Bahn-Stores, und Home plus gewann auch offline Marktanteile. Ein praktischer Service des Lebensmittelhändlers, der die Bedürfnisse der Kunden genau erkannt hat und eine kreative Verkaufsstrategie daraus entwickelte.

Hier das Video dazu:

 

Studie: 35 Prozent nutzen Smartphone-Apps bereits morgens vor dem Aufstehen

Das mobile Internet hat mittlerweile seinen festen Platz in unserem Alltagsleben. Ein Leben ohne Smartphone ist für viele Menschen nicht mehr vorstellbar. So nutzen bereits 35 Prozent der Smartphonebesitzer in den USA ihre Apps noch bevor sie morgens aufstehen. Am beliebtesten ist dabei der Facebook-Check: 18 Prozent loggen sich vom Bett aus in das Netzwerk ein. Das ergab eine Studie des Ericsson ConsumerLab.

Die beliebteste Zeit um mobil auf soziale Netzwerke zuzugreifen ist spät abends: 34% der Befragten zücken hier ihr Smartphone. Auf dem Weg zur Arbeit tun dies 10% und während des Mittagessens 26%.

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Den gesamten Tag wird das Smatphone genutzt um etwa Videoclips auf YouTube mit Freunden zu teilen, aktuelle Sportergebnisse zu checken, SMS, E-Mails oder Facebook-Nachrichten zu versenden. Während der Mittagszeit erreicht die Nutzung ein erstes Hoch. Abends ist sie am höchsten: es werden Games gespielt, im Netz gesurft und in sozialen Netzwerken Nachrichten geschrieben.

Die ständige Verfügbarkeit des Internets durch das Smartphone hat das Konsumentenverhalten verändert: Früher war die Nutzung des Web blockweise und geplant – eben immer dann, wenn ein Computer in der Nähe war. Heute ist die Nutzung spontan, ungeplant und permanent.

Wichtig ist das Mobiltelefon auch als Ausdruck unserer Persönlichkeit: individuell und einzigartig soll es sein. Das wird durch zahlreiche Apps erreicht – sie sind laut Studie entscheidender für das Verhalten der Nutzer als das Endgerät selbst. Denn Apps binden die Nutzer auf emotionaler Ebene. Es entsteht eine App-Kultur:

  • Apps vermitteln das Gefühl, mehr Kontrolle zu besitzen: Über Informationen und Kommunikation im Allgemeinen, aber auch spezielle Dinge wie Ausgaben, Terminpläne und Essgewohnheiten werden einfach, lustig und spielerisch organisierbar.
  • Auch das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit wird gestärkt: Von coolen Insider-Apps einer Nischen-Gruppe über große soziale Bewegungen wie Facebook, Twitter und Xing bis zu allgemeinen Apps für Pendler, Wetter und Bewertungsseiten wie Yelp oder Qype.
  • Apps vermitteln ein neues Freiheitsgefühl. Gerät man in eine schwierige Situation – irgendeine App hilft immer. Der US-amerikanische Smartphone Nutzer besitzt 35 verschiedene Apps.
  • Das Gefühl der Freiheit wird durch den preiswerten oder kostenlosen Charakter der Apps verstärkt. Das führt zwar zu häufigem Download neuer Apps (88%) – wobei tatsächlich nur 13 Apps regelmäßig genutzt werden. Doch Apps sind dadurch eben auch nicht verpflichtend.

Mobile Internetnutzung: Zahlen und Fakten zu Deutschland

Mehr als 5 Milliarden Handy-Anschlüsse gibt es weltweit. In Deutschland besitzen rund 90 Prozent der Menschen ein Mobiltelefon und je nach Umfrage haben 20 bis 40 Prozent der Deutschen ein Smartphone. Allein letztes Jahr wurden in Deutschland über 8 Millionen Smartphones verkauft.

Smartphones erlauben durch ihre technische Ausstattung vielfältigen Marketing-Möglichkeiten. Für Werbetreibende wird es enorm wichtig, herauszufinden, wie die Konsumenten die verschiedenen Medien (Smartphones und Tablets) nutzen, um sie im passenden Moment zu erreichen und ihre Bedürfnisse optimal zu befriedigen.

Tomorrow Focus Media befragte im Januar 2011 über 5.500 Personen zur mobilen Internetnutzung.

Hier die Ergebnisse.

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Ausstattung der mobilen Internetnutzer:

  • 90 Prozent der Befragten besitzen ein Mobiltelefon
  • 74,6 Prozent der Handys haben Internetzugang
  • 64,3 Prozent der Handys haben eine E-Mail-Funktion
  •   Was die Vertragsarten betrifft, so setzen sich Flatrates bei Heavy-Usern durch (58,5% der Befragten haben Flatrate) und Prepaid-Verträge bei Selektiv-Usern

 

 Nutzung des mobilen Internets:

  • Ein Drittel der Befragten ist schon mobil im Internet unterwegs.
  • Über 30 Prozent der Befragten planen die mobile Internetnutzung in 2011. Der mobile Internetmarkt ist also noch lange nicht gesättigt.
  • Knapp 60 Prozent der Befragten sind mindestens täglich mobil im Internet. Der Anteil der Personen, die mehrmals täglich mobil ins Internet gehen ist deutlich angestiegen (um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 44,5 Prozent).
  • Der Großteil der mobilen Internetnutzer (80 Prozent) ist täglich bis zu einer Stunde mobil online.
  •  Das mobile Internet wird vorwiegend unterwegs genutzt. Die stärkste Nutzung findet zur Drivetime zwischen 6 und 9 Uhr und zwischen 17 und 20 Uhr statt.
  • Allerdings sinkt die Zahlungsbereitschaft für mobile Apps: 73,4 Prozent wollen dafür nichts zahlen. Nur 7 Prozent sind bereit, 2 Euro und mehr auszugeben. 13 Prozent würden für die Apps noch bis 0,79 Euro ausgeben und 6,4 Prozent sind bereit 0,79 – 1,99 Euro zu bezahlen.
  • Die Hauptmotive für die mobile Internetnutzung sind Zeitvertreib (49,3%) und Zeitersparnis (44,6%). Dabei wird das Web meist für den Versand von Emails genutzt, Nachrichten werden gelesen und Informationen nachgeschlagen.

 

Der typische mobile Internetnutzer ist:

  • eher männlich und jünger
  • hoch gebildet und berufstätig bzw. in Ausbildung
  • verdient mehr als der Durchschnitt
  • Zwei verschiedene Nutzertypen treten hervor: Heavy-User mit einer intensiven Nutzung, meist mehrmals täglich bis zu 60 Minuten in allen Lebenslagen sowie der Selektiv-Nutzer mit einer situativen Nutzung (z.B. um nach dem Weg zu fragen) bis zu 60 Minuten pro Monat.

Auch der Tabletverkauf wächst. Laut Gartner wurden 2010 weltweit 19,5 Millionen iPads und Co. verkauft,  in 2013 sollen es 154 Millionen sein.

Die Nutzung der Tablets sieht laut Tomorrow Focus folgendermaßen aus:

  • Das iPad wird sehr regelmäßig genutzt.
  • Das iPad wird vorwiegend privat zu Hause genutzt.
  • An Werktagen hat das iPhone die Nase vorn – am Wochenende ist das iPad klarer Sieger der Nutzung.
  • Das Lesen von Printmedien spielt auf dem iPad eine große Rolle. 81 Prozent lesen Tageszeitungen und Nachrichten
  • Die Zahlungsbereitschaft ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Drei Viertel der iPad-Besitzer sind bereit für journalistische Inhalte auf dem iPad Geld auszugeben. 32% würden zwischen 5 und 10 Euro zahlen, 13,5% sogar mehr als 10 Euro.
  • Werbung auf dem iPad ist deutlich akzeptierter als in klassischen Medien. 67 Prozent gegen an, bei kostenlosen Inhalten eine Refinanzierung durch Werbung zu tolerieren.

 

Der typische iPad-Nutzer ist:

  • eher männlich und mittleren Alters. Knapp 90 Prozent der iPad-Besitzer sind über 30 Jahre alt.
  • sehr hoch gebildet und berufstätig
  • Entscheider und Gutverdiener

Google plant Zahlung per Mobiltelefon

Google plant einen Vorstoß beim mobilen Bezahlen: Der Konzern will binnen der nächsten vier Monate tausende Einzelhändler in New York und San Francisco mit NFC-fähigen Kassen ausstatten.

In spätestens 4 Monaten will Google den Feldversuch starten. Bezahlung per Handy – ohne Bargeld oder Kreditkarte – soll dann an diesen speziellen Kassen möglich sein. Dies läuft deutlich schneller ab als bei Kreditkarten. Dabei wird das Handy einfach an einen Kontaktpunkt der Kasse gehalten und die sogenannte Near Field Communication (NFC) erlaubt den Datenaustausch. Ein Chip im Mobiltelefon nimmt dann aus ganz geringer Distanz (bis zu 10 Zentimeter) Kontakt zu seinem Empfangsgerät auf.

Die Technologie, die bereits seit Jahren auf dem Markt ist, kam bisher nur zögerlich zum Einsatz, da in vielen Mobiltelefonen noch die nötigen Chips fehlten und die Unternehmen keine entsprechenden Angebote entwickelten.

Doch mittlerweile stattet Google-Partner Samsung das Google-Handy Nexus S standardmäßig mit einem entsprechenden Chip aus. Auch Nokia hat angekündigt, all seine Smartphones 2011 mit den NFC-Chips auszurüsten. Nur Apple will laut Medienberichten sein nächstes iPhone erneut nicht mit NFC ausstatten. Insgesamt wurden letztes Jahr in Deutschland über 8 Millionen Smartphones verkauft.

Dieser Google-Service könnte verschiedenste Funktionen miteinander verbinden und das Handy zum Alleskönner machen: Kreditkarte des Kunden, Guthaben auf Geschenkgutscheinen, Kundenkarte des jeweiligen Geschäfts (eine Reduktion ist wirklich sinnvoll, denn in jedem Geldbeutel befinden sich im Schnitt 4 Kundenkarten) oder Coupon-Abos sind auf einem Chip gespeichert.

Wie QR-Codes im Unternehmen eingesetzt werden

Wie setzt man QR-Codes im eigenen Unternehmen ein? Hier ein paar Tipps für die Anwendung der 2-dimensionalen Bilder, die den Kunden das geben, was sie wollen: sofortigen Zugang zu relevanten Informationen. Genau dafür sind QR-Codes perfekt. 

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Was sind QR-Codes?

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Quick Response Codes ähneln den Barcodes, die Verkäufer nutzen um ihr Inventar zu überprüfen und Produkte mit Preisinformationen am POS zu versehen. Der größte Unterschied zwischen den beiden Codes ist die Datenmenge, die sie speichern und übermitteln können. Während die linearen eindimensionalen Barcodes nur bis zu 20 numerische Einheiten fassen (nur Ziffern), haben die 2-dimensionalen QR-Codes eine quadratische Matrix, die Tausende von alphanumerischen Informationseinheiten speichern können.

Scannt man einen QR-Code mit seinem Smartphone, wird man auf digitalen Content im Web verlinkt, es werden verschiedene Telefonfunktionen wie E-Mail oder SMS aktiviert oder das Handy mit einem Webbrowser verbunden. QR-Codes können auf diese Weise verschiedene Nutzer miteinander vernetzen oder auch zu Multimedia-Informationen weiterführen.

Einen QR-Code für das eigene Unternehmen zu erstellen, der diese Funktionen hat, dauert nur ein paar Minuten. Wie das geht, erklären wir weiter unten.

Während in Amerika und Europa die QR-Codes langsam ihren Siegeszug antreten, sind sie in Japan schon seit über einem Jahrzehnt im Einsatz. Denso Wave, ein japanisches Tochterunternehmen von Toyota, erfand die Codes und verzichtete auf eine Patentierung.

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Wie man QR-Codes erstellt und liest

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Herstellen kann man seine eigenen QR-Codes mit sogenannten QR-Code Generatoren. Die Nutzung ist kostenlos und eine Google-Suche danach listet zahlreiche Seiten auf. Eine Seite ist beispielsweise Kaywa. Hier kann man Codes erstellen, die auf eine Website, Text, Telefonnummer oder SMS verlinken. Auf der Seite Kerem Erkan kann man auch die Farbe und Format selbst bestimmen. Qurify ist ein deutschsprachiger Dienst.

Für das Lesen von QR-Codes benötigt man einen sogenannten QR Reader. Der beliebteste ist i-nigma. Für das Android passt auch der Barcode Scanner. Die Preisvergleich-App Red Laser kann mittlerweile ebenfalls die „QR-Sprache“.

Was bringen QR-Codes?

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Teilen: Es existiert kein Limit, wie viel Informationen man mit einem QR-Code weiterleiten kann. Neben einem Video oder einer Landing Page kann man sogar ein komplettes eBook teilen.

Community: Durch Teilen von Informationen bilden sich Communitys. Die beliebteste ist derzeit Facebook. Mit Likify kann man QR-Codes erstellen, die ein Smartphone mit dem Like-Button der eigenen Facebook-Seite verbinden. 

Call to Action: Hat man erst einmal eine Community aufgebaut, so muss man sie zum Handeln bewegen. Unterschiedliche Angebote können hinsichtlich ihres Erfolgs untersucht werden, wenn die jeweiligen QR-Codes auf verschiedene Landing Pages führen. Dort kann man dann z.B. die Anzahl der neuen Nutzer-Registrierungen vergleichen. 

Traffic: Durch QR-Codes erzeugt man Traffic für die gewünschten Seiten.

Reputation verbessern: Man kann mit QR-Codes z.B. auf Blog-Posts verlinken, die große Beachtung bei der Community gefunden haben und sich somit als Influencer und Experte ausweisen.

Analysen: QR-Codes führen meist zu URLs. URL-Verkürzer-Dienste wie bit.ly und goo.gl erstellen deshalb mittlerweile automatisch QR-Codes, die verkürzte Links transportieren. Die Dienste MyQR.co und goog.gl liefern zusätzlich Analysen.

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QR-Codes in der Praxis:

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Wo man QR-Codes anbringen kann:

  • Visitenkarten (hier gibt es den Generator)
  • Prospekten und anderen Marketing-Materialien
  • An der Seite von LKWs
  • Produktverpackungen
  • Namens-Schildchen bei Konferenzen oder Events
  • Restaurant-Karten
  • Eintrittskarten für Veranstaltungen
  • Kassenbons am Point-of-Sale 

Worauf QR-Codes verlinken können:

  • Gebrauchsanweisungen
  • Anlaufstellen bei Ersatzteil-Suche
  • Kontaktinformationen des Unternehmens
  • Bestellformulare
  • Coupons und Sonderangebote
  • Empfehlungen für sich ergänzende Produkte und Services (Cross-Selling oder Up-Selling)
  • Kostenlose Musikdownloads
  • Feedback-Formular für Kundenbewertungen 

 Wie QR-Codes am effektivsten wirken: 

  • Erkläre den Kunden den Nutzen und die Vorteile
  • Fordere sie zu Handlungen auf, die den Marketing-Plan unterstützen
  • Mildere die Ängste von technisch weniger begabten Kunden
  • Liefere Gründe für einen erneuten Kauf
  • Experimentiere mit Größe, Ort und Farbe der QR-Codes
  • Checke die Analysen
  • Verwandle die Nutzung der QR-Codes in Spaß, z.B. mit einer Schnitzeljagd

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Beispiele:

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United Airlines: Viele der großen Fluggesellschaften nutzen mittlerweile 2D-Codes als digitale Bordkarte. Bis Ende 2011 soll dieser Service für alle internationalen Flüge gelten.

Google Places: Trägt man sein Unternehmen bei Google Places ein, erhält man sein digitales Brancheneintrags-Schildchen, das auch einen QR-Code enthält. Er führt auf die Unternehmens-Homepage.

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Die Zukunft der QR-Codes

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QR-Codes haben ein großes Potenzial. Die Eigenschaft von Social Media – Menschen durch Technologie miteinander zu verbinden – wird genutzt und die Erfahrung noch erweitert. Die zukünftigen Barcodes werden sicher mehr Speicherkapazität haben, sodass eine Internetverbindung vielleicht gar nicht mehr nötig ist. Alle Inhalte, die das Unternehmen dem Kunden zeigen möchte, sind darin enthalten.

Wie Kunden ihre Smartphones beim Einkauf nutzen

Smartphones ändern unsere Kaufgewohnheiten. Eine neue Studie belegt: Kunden nutzen in Geschäften immer häufiger ihr Mobiltelefon um besondere Angebote zu finden. Ein Drittel der Befragten gab an, während der Produktsuche in einem Store gleichzeitig auf ihrem Smartphone nach besseren Angeboten zu suchen. Sollten die Ladenbesitzer nun vor den allwissenden Smartphones Angst bekommen?

Laut Nielsen besitzen derzeit zwar nur 28 % der US-Amerikaner ein Smartphone, doch soll sich die Zahl bis Ende 2011 auf 49 % erhöhen.

Wie nutzen diese 28 % ihr Smartphone beim Einkaufen? Das amerikanische Marktforschungsinstitut GfK Roper befragte dafür im Auftrag von SapientNitro über 1.000 Personen und kam zu folgenden Ergebnissen:

  • 33 % schreiben per Smartphone Emails oder SMS an andere Personen, um über ihr Erlebnis einem Store zu berichten. Wenn sie z.B. ein besonderes Schnäppchen oder Geschenk gefunden haben.
  • 19 % nutzen ihr Smartphone um diese Informationen auf Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken zu teilen.
  • 52 % suchen via Smartphone die Adresse eines Geschäfts
  • 48% suchen damit nach Produkten
  • 40 % vergleichen mit ihrem Smartphone die Produktpreise
  • 35 % suchen nach Sonderangeboten, Gutscheinen oder Discount Codes
  • 34 % prüfen, ob das Produkt im Laden oder auf der Website verfügbar ist

Um die Eingangsfrage zu beantworten: Angst sollten Ladenbesitzer vor Smartphones nicht haben. Im Gegenteil: Smartphones können helfen, den Absatz zu steigern, wenn entsprechende Angebote für die Kunden verfügbar sind. Unternehmen können die Chance nutzen und

  • Websites für Samrtphone-Kunden erstellen
  • Sonderangebote und Rabatte anbieten, die per Smartphone erhältlich sind
  • Produktinformationen mittels 2D Barcodes in den Geschäften bereitstellen
  • Den Traffic beobachten und Kundendaten erfassen
  • Findet ein Kunde im Geschäft ein günstigeres Angebot mit seinem Smartphone, kann dieser Preis unterboten werden

Es existieren vielerlei Möglichkeiten, die neuen Kaufgewohnheiten der Konsumenten gewinnbringend zu nutzen und ihnen gleichzeitig einen Mehrwert zu bieten.

Smartphone-Markt: Nokia stürzt ab, Googles Android wächst rasant

Eigentlich sagt die Grafik schon alles über die Situation auf dem Markt für Smartphones: Nokias Absturz beschleunigt sich, und es scheint nur noch eine Frage weniger Quartale zu sein, bis Googles Betriebssystem Android die Spitze des Marktes übernehmen wird. Überraschend kommt Nokias beschleunigter Absturz nicht, denn die Geräte sind in einem Mobilfunk-Markt, in dem jedes zweite verkaufte Gerät im Moment ein Smartphone ist, nicht konkurrenzfähig. Das Flaggschiff N8 hat eine gute Hardware, aber die Software ist im Vergleich zu Apple oder Android um Längen schlechter. Apple hat mit dem iPhone4 im dritten Quartal seinen  Marktanteil wieder leicht ausgebaut, stagniert im Durchschnitt aber bei rund 16 Prozent. Der Blackberry-Hersteller Research in Motion hat ebenfalls noch keinen Hebel gefunden, um seinen Marktanteile außerhalb Amerikas zu steigern. Microsoft scheint seinen Boden bei 2,8 Prozent gefunden zu haben, denn das neue Betriebssystem Windows Phone 7 wird dem Unternehmen – verbunden mit einer gigantischen Werbekampagne  –  im vierten Quartal sicher mehr Marktanteile bringen.

Insgesamt wächst der Smartphone-Markt weiter dynamisch: Nach Gartner-Angaben im dritten Quartal um 96 Prozent auf 81 Millionen verkaufte Geräte. Im gleichen Zeitraum wurden 417 Millionen Handys in aller Welt abgesetzt. In diesem Markt ist Nokia ebenfalls noch vorne, aber nur noch mit einem Marktanteil von 28 Prozent nach 37 Prozent vor einem Jahr.

Mobile Shopping wird Trend dank Smartphones

Der Siegeszug der Smartphones ist nicht mehr aufzuhalten: Jeder vierte Deutsche wird 2012 ein internetfähiges Multifunktionshandy besitzen. Dadurch gewinnt mobiles Shopping immer mehr an Bedeutung, so die Studie „Go Smart“ von Otto und Google.

Bei der Mediennutzung würden die User künftig nicht mehr zwischen stationär und mobil differenzieren. Stattdessen werde ein Multi-Channel-Angebot inklusive Smartphone schon 2012 als Standard erwartet. „Wer im Onlinehandel relevant bleiben will, muss dem Wunsch der Smartphone-Nutzer nach mobilen Angeboten nachkommen. Als wichtigste Stichpunkte sind dabei Auffindbarkeit, Information und Social Media zu nennen“, erklärt Thomas Schnieders, Direktor Neue Medien bei Otto.

Schon heute wird das Smartphone als Shopping-Handy stark genutzt: Im Weihnachtsgeschäft von Oktober bis Dezember 2009 generierten eBay-Kunden Transaktionen im Wert von 500 Millionen Dollar über das Smartphone.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • 75 % der Handybesitzer verlassen das Haus nicht ohne ihr Gerät
  • 71 % der heutigen Smartphone-Nutzer gehen laut Studie davon aus, dass sie das Internet durch mobile Geräte in den kommenden Jahren intensiver nutzen werden.
  • 11% der Deutschen nutzen momentan ein Smartphone (9 Mio. Menschen). 23 % von ihnen (2 Mio.) surfen damit täglich mobil im Internet.
  • 23% der Smartphone-Nutzer haben schon mal einen Kauf wegen Produkt- oder Preisinformationen, die sie über ihr Smartphone abgerufen haben, abgebrochen.
  • 20% der Smartphoner nutzen Mobile Payment, z. B. für Tickets oder Fahrkarten, heute schon mindestens genauso häufig über ihr Smartphone wie über den stationären Rechner. Die Zahl der Nutzer von Mobile Payment wird weltweit von 74,4 Millionen im Jahr 2009 auf über 190 Millionen bis 2012 ansteigen

TNS Infratest befragte im Auftrag von Otto Group und Google rund 2.500 Internet- und Smartphone-Nutzer und führte eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe mittels CATI (Computer Assisted Telephone Interview) durch. Angereichert wurden die quantitativen Ergebnisse mit qualitativen Lead User- und Experteninterviews, die das Trendbüro durchführte.

Pepsi führt User mit Strichcodes zu Videos

Pepsi bietet nun mittels Strichcodes auf seinen Getränkeverpackungen Zugang zu Onlinevideos und auch Zugang zu einer Website, wo User eigene Bilder und Videos hochladen können.

Diese geniale Technik hat das Start-up Stickybits für Pepsi entwickelt: Die Nutzer scannen mit ihrem Smartphone die Dosen oder Flaschen durch eine Barcode-Lese-App, und gelangen damit zu Videos oder Links, die in diesem Code versteckt sind. Das neue bei diesen Codes: Die Kommunikation funktioniert auch in die andere Richtung. Die Nutzer können selbst eigene Videos, Photos und Kommentare zu den Produkten hochladen. Diese neuen Infos können dann auch andere Nutzer sofort lesen, die den Code scannen. Eine extrem schnelle Möglichkeit, um Kundenmeinungen einzuholen – für Pepsi und für die Konsumenten! Zusätzlich könnte das Ganze mit Sonderangeboten, Gutscheinen oder anderen Werbegeschenken angereichert werden. Von dieser Technik werden wir in Zukunft sicherlich noch einiges hören!

Apps der Zukunft

Die neue Generation der Handys, mit Internetzugang und GPS ausgestattet, bietet uns eine Vielzahl an praktischen Anwendungen. In dem Markt der Smartphones steckt enormes Potential, und wir haben gerade erst begonnen, diese Technologie zu nutzen. Welche Anwendungen werden wir in Zukunft nutzen? Hier die vielversprechendsten Apps:

  1. Geldtransfer via SMS. Die Vorteile: schnell, kostengünstig und bequem.
  2. Ortsbezogene Dienste. Der Nutzer kann je nach aktuellem Aufenthaltsort verschiedenste Umgebungsinformationen abrufen. Schon heute nutzen weltweit 96 Mio. Menschen diesen Service. Die Zahl soll sich laut Experten in den nächsten 2 Jahren jedoch auf 526 Mio. Menschen mehr als verfünffachen.
  3. Mobile Suche: Hat großes Potential, sollte jedoch noch nutzerfreundlicher gestaltet werden.
  4. Mobile Gesundheitsüberwachung. Bei dem Mobile Health Monitoring werden Patientendaten mobil erfasst und übermittelt.
  5. Mobile Bezahldienste. Werden den heute vielgenutzten Online-Bezahlmethoden Konkurrenz machen.
  6. Near Field Communication: Eine neue Technologie, mit der sich über kurze Distanz Daten zwischen Geräten austauschen lassen. So könnte man sich damit kontaktlos am Fahrscheinautomaten identifizieren oder Einkäufe tätigen.
  7. Mobile Advertising: Das mobile Anzeigengeschäft belief sich 2008 schon auf 530 Mio. US-Dollar, soll sich bis 2012 jedoch auf 7,5 Milliarden US-Dollar erhöhen.