21 Tipps für gute Blog-Posts

Hier ein paar Tipps für Jeden, der seine Blog-Posts etwas aufwerten möchte. Die Tipps eignen sich für private Blogs, aber auch für Unternehmensblogs.

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1. Richtige Zuordnung

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„Links sind die Währung des Internet“, so der Blogger Jonathan Bailey. Nutzt man die Inhalte eines Anderen, so ist es wichtig, einen klickbaren Link auf die Ursprungsseite zu setzen. Dadurch finden einerseits die Leser den Original-Post, andererseits erhält der Ersteller SEO-Vorteile und die Suchmaschinen verwechseln einen nicht irrtümlich mit dem Autor des Original-Inhalts.

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2. Blog als Ausgangsbasis

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Vor nicht allzu langer Zeit diente die Unternehmensseite als Kommunikationszentrum eines Unternehmens. Doch mittlerweile können auch Blogs als Online-Homebase und Ausgangsbasis fungieren: selbst geschriebene oder gefundene Posts, Pressemitteilungen oder Berichte über das eigene Unternehmen, die man im Netz gefunden hat.

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3. Kommentare

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Ein entscheidendes Merkmal von Blogs, im Vergleich zu Websites, ist die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Dadurch ergibt sich eine wechselseitige Kommunikation. Ein Blog ohne Kommentare ist einfach kein Blog. Die Besucher müssen die Chance haben, ihre Meinung zu äußern und aktive Mitglieder der aufgebauten Plattform werden.

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4. Editieren

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Der Yahoo! Style Guide empfiehlt ein paar Techniken zum Korrekturlesen. Die Schreiber sollten zumindest eine davon nutzen oder sie miteinander kombinieren:

· Drucke die Seite aus. Bei einem ausgedruckten Text erkennt man oft besser Rechtschreibfehler.
· Warte. So erfasst man, was der Text wirklich aussagt und nicht, was er aussagen sollte.
· Bitte jemanden, den Text zu lesen. Eine zweite Meinung hilft, Inhalt und Rechtschreibung zu korrigieren.
· Lese rückwärts. Eignet sich sehr gut zum Korrekturlesen.
· Lese den Text laut vor. So hört man, ob der Text „fließt“.
· Ändere die Ansicht, z.B. Hintergrundfarbe oder Schriftfarbe.

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5. Häufigkeit

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Die Leser erwarten von einem guten Blog, dass regelmäßig und zuverlässig gepostet wird. Wie oft pro Woche, hängt von den Ressourcen des Schreibers ab, doch man sollte sich an einen konsistenten Veröffentlichungs-Plan halten.

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6. Aufmerksamkeit erhalten

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Jeden Tag wird eine Unmenge an Blogposts veröffentlicht. Um trotzdem die Aufmerksamkeit der Leser zu erhalten, muss man versuchen, mit einem tollen Text, interessanten Bildern und inspirierenden Videos sich von der Menge abzusetzen.

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7. Überschriften

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Aufmerksamkeit erhält man auch durch prägnante Überschriften und Zwischenüberschriften. Die Leser wissen damit, worum es im Text geht und die Lesbarkeit steigt.

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8. Infografiken

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Infografiken stellen Informationen, Daten oder Wissen visuell dar. Diese Darstellungen werden momentan immer häufiger und beliebter. Oft kann man sie im eigenen Blog einbetten, solange man angibt, woher sie stammt. Hier ein Link zu einer netten Infografik: „Die Reise eines erfolgreichen Blogposts“.

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9. Eigene Meinung

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Jeden Tag mit neuen Ideen die Leser zu begeistern, ist nicht einfach. Eine gute Möglichkeit interessante Posts zu schreiben, ist es, sich zwei verschiedene Posts zu suchen und deren Gemeinsamkeiten oder Unterschiede aus dem Blickwinkel eines Dritten zu beschreiben.

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10. Keywords

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Benutzt man Keywords in den Posts, können Suchmaschinen die Texte leichter finden und stufen sie höher ein. Die Schlagworte sollten in den Tags, Überschriften, Texten und der URL strategisch eingesetzt werden. Dabei darauf achten, dass man einen Post nicht mit Keywords überfrachtet.

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11. Links

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Genauso wie man auf fremde Posts verlinkt, kann man auch auf eigene thematisch passende Posts verlinken. Hilft ebenfalls der Blog-SEO.

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12. Mobile Version

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Immer mehr Leser nutzen ihr Mobiltelefon, um im Web zu surfen. Man sollte deshalb eine mobile Version des Blog anbieten. Viele große Blogging Plattformen haben Plugins für Handys. Darnell Clayton informiert über die Möglichkeiten, in seinem Artikel „How to Make Your Blog Mobile Friedly“.

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13. Zahlen in der Überschrift

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Studien haben ergeben, dass ein Post, der Zahlen in der Überschrift hat, mehr Aufmerksamkeit erhält.

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14. Fragen

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Viele Blogger, die eine Diskussion anregen möchten, stellen am Ende des Artikels Fragen an die Leser. Eine Frage, die am ende dieses Posts passen würde, wäre: „Habt ihr weitere Blogging-Tipps, die ihr der Liste hinzufügen wollt?“

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15. Lesbarkeit

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Die Leute schauen bei dem Blog vorbei um Artikel zu lesen, und je einfacher das möglich ist, desto besser. Michael Martin erklärt in seinem Post, wie das durch Formatieren von Links, Linienabstand, Hintergrundfarben, Schriftgrad und strukturierte Hierarchie möglich ist.

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16. Style Guide

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Schreiben mehrere Autoren für den Blog, muss man sich vorab auf konsistente Posts einigen, was Länge, Häufigkeit, Titel (Länge, Großschreibung), Formatierung (kleinere Überschriften, Listen), Bilder (Quellen, Größe), Links (Anzahl, Format), Quellenangabe und Informationen über den Autor betrifft. Das AP Sylebook oder der Yahoo! Style Guide geben Tipps.

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17. Templates

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Wählt man ein Blog-Template muss man sich darüber im Klaren sein, was der Blog bewirken soll. Kit Singleton gibt „7 Tipps für die Template-Wahl eines Unternehmensblogs“.

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18. Updates

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Manchmal kommt es vor, dass Dinge, über die man berichtet hat, sich bedeutend verändert haben. Anstatt nun einen komplett neuen Artikel zu schreiben, kann man auch den alten mit neuen Informationen updaten. So steigen z.B. die Nutzerzahlen von Twitter, Facebook und Co. kontinuierlich. Diese neuen Infos kann man hinzufügen und bemerken, dass man den Artikel seit dem ursprünglichen Zeitpunkt der Veröffentlichung überarbeitet hat. So wirken auch ältere Artikel immer aktuell.

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19. Stimme

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Wie klingen meine Artikel? Was sagt das über mich und mein Unternehmen aus? Der Stil beeinfluss stark die Inhalte: Rhythmus, die Verwendung von Ironie, Sprichwörtern und sogar Interpunktion. Dieser Stil ist die Stimme des Blogs und sollte dabei typische vorgefertigte Unternehmens-Floskeln vermeiden, wie eine echte Person klingen, eine eigene Meinung haben, zuhören und interagieren.

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20. Experten Interviews

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Eine gute Quelle für neuen Content bringen Interviews mit Branchen-Experten. Setzt der Experte anschließend einen Link auf den Blog zurück, erhält man Aufmerksamkeit, Glaubwürdigkeit und verbessert seine Online-Reputation.

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21. YouTube

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Videos aktivieren die Menschen stärker als Text und halten die Besucher länger auf der Seite. Warum also nicht ein YouTube Video auf der Seite einbetten?

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Soll der Blog als Online-Basis für ein Unternehmen dienen, erfordert das eine stetige Überprüfung der Qualität der Inhalte und Liebe zum Detail. Doch der Aufwand lohnt sich in den meisten Fällen für Unternehmen und Leser.

Die besten Methoden für maximales Content Sharing

Wer möchte, dass seine Webinhalte im Netz für Aufmerksamkeit sorgen und auf sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook geteilt werden, kann sich an diese einfache Liste halten. Diese Tipps helfen, die Chancen auf Retweets und Teilen zu erhöhen. 

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Blog Posts

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  • Benutze kurze, provokative Überschriften mit den relevanten Keywords.
  • Sei positiv oder inspirierend. Solche Inhalte werden gerne geteilt.
  • Leser wollen keine Posts, die Teil einer Serie sind, die sie woanders finden können, oder zu Themen, die überall diskutiert werden. Posts sollten einmalig sein und üblicherweise für sich stehen und abgeschlossen sein.
  • Leser wollen interessanten und neuen Content. Sie wollen die Ersten sein, die ihn mit ihrem Netzwerk teilen.
  • Poste deine Inhalte montags, dienstags oder mittwochs gegen 7 Uhr morgens, um die meisten Leser und Shares zu erreichen. Die meisten Leser finden sich zwar gegen 10 Uhr morgens, doch wer Inhalte teilen möchte, schaut normalerweise früher nach interessanten Inhalten.
  • Wer Kommentare möchte: Einfach danach in seinem Artikel fragen. Es hilft.

Auf Twitter und Facebook werden die meisten Inhalte geteilt. StumbleUpon oder LinkedIn sind ebenfalls gute Kandidaten. 

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Twitter:

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  • Die Tweets sollten so lang sein, damit der Text „RT @(dein Name)“ noch hinzugefügt werden kann. 120 Zeichen sind ein guter Richtwert.
  • Vermeide technische Ausdrücke oder Umgangssprache in deinen Posts/Tweets.
  • Hat man erst einmal eine loyale Followerschaft aufgebaut, kann man durchaus um ReTweets von Links, etc. bitten.
  • Nutzer bevorzugen vollständig ausgeschriebene Tweets und keine Abkürzungen.
  • Neue Blog-Posts sollten gegen 10 Uhr morgens an Werktagen beworben werden, besonders montags. Donnerstag oder Freitag kann man ebenfalls einen Reminder setzen.
  • Wenn es passt, benutze Worte wie Erkenntnisse, Analyse und Meinung. Posts mit diesen Schlagworten erhalten mehr Views und Links.
  • Für ein gutes Retweeting nutze Tweets, die wie eine Headline klingen, korrekt ausgeschrieben sind und ein Substantiv enthalten und in der dritten Person stehen. Diese Worte bieten sich auch an:
  • Zahlen („10 Tipps um..“,“Die 5 besten…“)
  • Bitte („Wem es gefallen hat, bitte teilen“)
  • Retweet (“Bitte RT”. Sollte man jedoch nicht zu oft verwenden)
  • Blog („Neuer Blog Post von…“)
  • Kostenlos („Kostenlose Tipps zu…“)
  • Wie man („Wie man seine Strategie erfolgreich anpasst“)
  • Lesenswert („Lesenswerter Artikel über…“)
  • Besten („Die besten Methoden für“)

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Facebook:

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  • Poste nicht mehr als einmal am Tag. Die beste Frequenz ist alle 2 Tage.
  • Schreibe auf Facebook auf einem niedrigeren Level. Einfach geschriebene Texte ohne komplizierte Sätze werden hier häufiger gelesen und geteilt.
  • Keine Fachsprache auf Facebook. Dies funktioniert auf Facebook weniger gut.
  • Wichtiger Content kann am Wochenende veröffentlicht werden um die höchste Sharing-Rate zu erreichen.
  • Auch hier gilt: Keine Abkürzungen in den Posts.
  • Generell ist die beste Post-Zeit auf Facebook morgens vor 12 Uhr mittags und am frühen Abend, wenn die Leute von der Arbeit nach Hause kommen.
  • Füge Bilder hinzu. Nutzer klicken eher auf Links mit Grafiken und teilen sie.
  • Hat man Videos in seinem Post, sollte das Wort „Video“ genannt werden. Posts mit dem Wort „Video“ werden auf Facebook häufiger weitergeleitet.
  • Achte auf Kommentare am Wochenende. Facebooker kommentieren häufiger an Samstagen und Sonntagen.
  • Auch hier bieten sich Überschriften mit Zahlen an: „5 Tipps für…“ „Die 10 besten…“