5 Tipps für den Einstieg ins Mobile Marketing

Wer mit Mobile Marketing starten möchte, sollte ein paar Dinge zu Anfang beachten. Die unterschiedliche Bildschirmgröße von Smartphones und PC muss bedacht werden, ebenso sollte man die gängigsten ortsbasierten Netzwerke kennen und wissen, wie QR-Codes am besten eingesetzt werden. Hier sind 5 Tipps für den Start:
 

1. Richte eine mobile Website ein

 

Damit die User auf ihrem Mobiltelefon eine optimierte Anzeige der Website sehen, gibt es mehrere Möglichkeiten. So bieten viele Unternehmen Plugins und Systeme an, die den Inhalt der bestehenden Website automatisch für das Handy-Display formatieren. Etwa von WordPress oder GoDaddy.

 

 

Eine bessere Lösung haben allerdings Anbieter, die eine mobile Website erstellen, die von der normalen Website völlig unabhängig ist. Diese Plug&Play Plattformen werden beispielsweise von Mobicanvas.com, GetGoMobi.com oder Onswipe.com bereit gestellt.

 

Eine dritte Möglichkeit besteht darin, einen Code in die bestehende Homepage einzufügen, der automatisch erkennt, welche Screen-Größe das Gerät des Besuchers hat. Hat der Nutzer einen Bildschirm mit einer Weite von mehr als 600 Pixel, nutzt er wahrscheinlich einen PC und wird folglich auf die normale Homepage geführt. Ist der Bildschirm kleiner als 600 Pixel, besucht er die Seite wahrscheinlich von einem Mobiltelefon aus und wird auf Seiten weitergeleitet, die auf einen Smartphone-Screen ausgelegt sind. Auf CSS-Tricks.com wird beschrieben, wie man einen solchen „Redirect Code“ einfügt.

 

2. Trage das Unternehmen bei ortsbasierten Plattformen ein

 

Die Präsenz auf diesen Plattformen ähnelt einem Eintrag in den Gelben Seiten. Wer im stationären Handel tätig ist, sollte sein Geschäft auf jeden Fall bei einem der ortsbasierten Netzwerke anmelden, wie etwa bei Foursquare, Gowalla oder Facebook Places. Jetzt können die Kunden mit ihrem Smartphone im Geschäft „einchecken“ und beispielsweise Freigetränke oder andere Rabatte erhalten. Die Restaurant-Kette Chili´s sandte digitale Coupons für kostenlose Dipps sogar an jene Nutzer, die in anderen Geschäften in der Nähe (im Unkreis von 200 Metern) eincheckten.

 

3. Nutze andere Mobile Marketing Angebote

 

Von der Konkurrenz kann man viel lernen. Deshalb sollte man die Möglichkeiten, die andere Unternehmen anbieten, ausprobieren. So taucht man tiefer in die Materie ein und erhält neue Ideen. Das Einchecken bei Foursquare wird selbstverständlich, ebenso der Bücherkauf bei Amazon mit der passenden App. Die Sprachsuche von Google bleibt ebenfalls kein Rätsel mehr.

 

4. Starte eine mobile Werbekampagne

 

Mobile Werbekampagnen können auf Cost-per-Click, Cost-per-Thousand oder Cost-per-Acquisistion –Basis gekauft werden. Genaueres erfährt man auf den Plattformen der großen Anbieter, wie etwa iAd von Apple oder AdMob von Google.

 

5. Nutze QR-Codes

 

QR-Codes sind quadratische Barcodes, die von Smartphones gescannt werden können. Nach dem Scan wird man auf mobile Webpages geleitet und erhält beispielsweise zusätzliche Informationen, Gutscheine oder Sonderangebote. Damit das Smartphone die Codes lesen kann, benötigt man einen QR-Reader, den man bei BeeTagg.com oder Sparq.it downloaden kann. Weitere Tipps, wie man QR-Codes im Unternehmen einsetzt, erfahrt ihr hier.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaExaminer.

Kundenloyalität 2.0: American Express und Foursquare werden Partner

Die Verbindung von Check-ins mit Kreditkarten-Transaktionen wird oft als der heilige Gral von ortsbasierten Diensten angesehen, denn dadurch weiß man, dass der Nutzer tatsächlich im Geschäft eingekauft hat und sich nicht nur vom Parkplatz aus kurz angemeldet hat.

Ein spannendes Pilotprojekt läuft diese Woche in Austin, Texas: Kunden, die ihre AmEx-Kreditkarte im System von Foursquare registrieren lassen, erhalten Sonderangebote in Geschäften, die ebenfalls an diesem Projekt teilnehmen.

Kunden verbinden dafür zunächst ihren AmEx-Account mit ihrem Foursquare-Profil. Betreten sie anschließend ein Geschäft und checken bei Foursquare ein, so zeigt ihnen ihr Handy das jeweilige Angebot des Geschäfts. Nun können die Kunden das Sonderangebot mit einem einzigen Klick auf ihre AmEx Karte laden. Sobald sie an der Kasse sind und ihre AmEx-Kreditkarte durch das Lesegerät ziehen, wird es automatisch eingelöst. Bei dem Pilotprojekt ist das derzeit ein „Spend 5 $, Get 5 $“-Angebot, das Kunden bei über 50 Geschäften in Austin einlösen können.

Mit dieser Funktion ist es nicht mehr notwendig, dass die Kunden den Kassierern Coupons, spezielle Codes oder ihre Mobiltelefone vorzeigen, um das Angebot einlösen zu können. Für Ladenbesitzer bedeutet das: Sie müssen ihre Mitarbeiter nicht mehr schulen, was das Einlösen von Angeboten betrifft, und die Besitzer können zusätzlich den Erfolg ihrer ortsbasierten Angebote einfach und effektiv messen. Auch AmEx erhält nebenbei wertvolle Kundendaten vom POS und hat die Chance, mit Hilfe von Foursquare, seine Wahrnehmung im jungen Publikum zu steigern.

Die 5 Dollar zahlt momentan noch American Express. Eine Investition, die sich lohnen soll, sobald das Netzwerk aus Geschäften, das AmEx gerade aufbaut, selbst die Treue-Deals finanzieren kann. Die landesweite Einführung soll in den kommenden Monaten stattfinden.

Schon vor ein paar Monaten ging AmEx auf Kundenfang in sozialen Netzwerken: Bei jeder Kreditkarten-Zahlung vergibt AmEx Punkte, welche die User in Facebook Credits tauschen und damit ihre virtuelle Farmen bewirtschaften können.