Nutzerzahlen sozialer Netze: Von einem der auszog….

Es war einmal ein junger Marketing-Praktikant in einem großen deutschen Unternehmen, der hieß Martin. Als Praktikant bekam er natürlich lauter verschiedene Aufgaben (und mit der Zeit auch immer mehr), aber eingestellt hatte man ihn eigentlich für das Thema „soziale Netze“.

Eines Tages kam seine Chefin zu ihm, sie hieß Andrea, und sagte: „Martin, ich muss dringend wissen, wie viele Leute sich in den ernst zu nehmenden sozialen Netzen in Deutschland so rumtreiben. Und zwar nicht irgendein blöder Prozentwert, zu dem mir dann wieder die Grundgesamtheit fehlt, sondern ganz konkret, in Millionen und Hunderttausenden. Und bitte nach Geschlecht getrennt, und am besten auch gleich nach Altersgruppen. Kriegst Du das hin? Du bist doch unser Social-Media-Spezialist, oder?“ Sie zwinkerte ihm motivierend zu.

Martin sagte: „Na klar, das sollte kein Problem sein!“ Und das glaubt er auch. Denn fast jeden Tag las er dazu irgendwelche Statistiken und Veröffentlichungen, da sollte man doch schnell etwas Vernünftiges zusammenstellen können. Andrea lächelte und rief ihm noch im Weggehen zu: „Morgen Mittag wäre prima!“

„Verdammt, wieso fall‘ ich bloß immer wieder auf so was rein?“, dachte sich Martin, aber er sagte nichts, sondern ging an seinen PC.

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Infografik: Zahlen und Fakten zu Google+

Hier ein paar interessante Daten über Google+ in einer Infografik zusammengefasst. Die Plattform kostete Google mehr als eine halbe Milliarde Dollar, wobei sie derzeit von etwa 26 Millionen Menschen genutzt wird, 72 Prozent davon sind Männer. Was die Berufe der Nutzer betrifft, so überwiegen die IT- und Kreativ-Branche. In Deutschland sind laut IdentyMe derzeit 26.000 User bei Google+ registriert.

 

50 erstaunliche Zahlen und Fakten über Facebook

Facebooks Siegeszug ist schon fast beängstigend: Jeden Monat wächst das Netzwerk um 10 Millionen Nutzer und befindet sich laut Alexa.com auf Platz 2 der Websites mit den meisten Besuchern. Sogar Google hat nun seinen  Suchmaschinen-Algorithmus angepasst und legt mehr Gewicht auf soziale Plattformen in den Suchergebnissen.

Hier eine Zusammenstellung von 50 aktuellen Facebook Zahlen und Fakten:

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1.    Jeder 13. Erdbewohner ist bei Facebook.

2.    Die über 35-jährigen stellen mehr als 30 Prozent der gesamten Nutzergemeinschaft.

3.    71,2 Prozent aller US-amerikanischen Internetuser sind bei Facebook.

4.    Alle 20 Minuten werden 1.000.000 Links auf Facebook geteilt.

5.    Alle 20 Minuten werden 1.484.000 Event-Einladungen gepostet.

6.    Alle 20 Minuten werden 1.323.000 Fotos markiert.

7.    Alle 20 Minuten werden 1.851.000 Status-Updates veröffentlicht.

8.    Alle 20 Minuten werden 1.972.000 Freundschaftsanfragen angenommen.

9.    Alle 20 Minuten werden 2.716.000 Fotos hochgeladen.

10.  Alle 20 Minuten werden 2.716.000 Nachrichten versandt.

11.    Alle 20 Minuten werden 10,2 Millionen Kommentare gepostet.

12.    Alle 20 Minuten werden 1.587.000 Pinnwandeinträge geschrieben.

13.    750 Millionen Fotos wurden am Silvester-Wochenende auf Facebook geladen.

14.    48 Prozent der jungen Amerikaner sagen, sie erfahren Neuigkeiten (Nachrichten) durch Facebook.

15.    48 Prozent der 18 bis 34-jährigen loggen sich direkt nach dem Aufstehen bei Facebook ein.

16.    50 Prozent der aktiven Facebook User loggen sich jeden Tag bei Facebook ein.

17.    Der Durchschnitts-User hat 130 Freunde.

18.    Jeden Monat verbringen die Menschen über 700 Milliarden Minuten auf Facebook.

19.    Die Nutzer interagieren mit über 900 Millionen Objekten (Seiten, Gruppen, Events und Community-Seiten).

20.    Der Durchschnitts-User ist mit 80 Community-Seiten, Gruppen und Events verbunden.

21.    Der Durchschnitts-User erstellt 90 Inhalte jeden Monat.

22.    Jeden Monat werden über 30 Milliarden Inhalte (Web-Links, News, Blog-Posts, Notizen, Fotoalben, etc.) geteilt.

23.    Es existieren über 70 verschiedene wählbare Sprachen.

24.    Über 70 Prozent aller User leben außerhalb der USA.

25.    Bei der Übersetzung halfen über 300.000 Nutzer mithilfe der Übersetzungs-App mit.

26.    Mehr als eine Million Entwickler und Unternehmer aus mehr als 190 Ländern sind mit dem Aufbau der FacebookPlattform beschäftigt.

27.    Jeden Tag werden 20 Millionen Anwendungen auf Facebook installiert.

28.    Jeden Monat interagieren über 250.000 Millionen Menschen auf externen Websites mit Facebook.

29.    Seitdem die Social Plugins seit April 2010 zur Verfügung stehen, werden sie jeden Tag von etwa 10.000 neuen Websites eingebaut.

30.    Über 2,5 Millionen Websites haben Facebook integriert, darunter 80 der ComScore U.S. Top 100 Seiten und über die Hälfte der weltweiten Top 100 ComScore Webseiten.

31.    Über 250 Millionen aktive User nutzen Facebook von ihrem Mobiltelefon aus.

32.    Menschen, die auf Facebook über ihr Handy zugreifen, sind doppelt so aktiv auf der Plattform wie „nicht-mobile“ Nutzer.

33.    Über 200 Mobilfunkbetreiber in 60 Ländern arbeiten an der Anwendung und Entwicklung von Facebooks mobilen Produkten.

34.    Auf der ursprünglichen Facebook-Homepage war das Gesicht von Al Pacino abgebildet.

35.    Anfangs gab es bei Facebook eine Funktion, die wie eine Datentauschbörse funktionierte.

36.    Die ersten „Work Networks“ sowie auch die ursprünglichen Netzwerke beinhalteten Apple und Microsoft.

37.    Es gibt keine Definition des Worts „poke“.

38.    Es gibt eine App, die die Speisekarte des Facebook Cafes anzeigt.

39.    Mark Zuckerberg nennt sich „Harvard Absolvent“ obwohl er keinen Abschluss hat.

40.    Die Australier verbringen mehr Zeit auf Facebook als jede andere Nation. Im Schnitt 7 Stunden pro Monat.

41.    Der Kapuzenpullover eines Facebook-Mitarbeiters wurde für 4.000 Dollar auf eBay verkauft.

42.    Anfangs wurde Facebook durch Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal, mit 500.000 Dollar finanziert.

43.    Facebook hat die zweithöchsten Traffic-Zahlen (nach Goolge).

44.    Facebook wird derzeit mit 80 Milliarden Dollar bewertet.

45.    Facebook verdient Geld durch Werbung und virtuelle Güter.

46.    Facebook wurde beinahe durch ein Gerichtsverfahren verboten, da das Soziale Netzwerk von Harvard „ConnectU“ Mark Zuckerberg beschuldigte, Ideen und Technologie geklaut zu haben.

47.    Die USA haben mit 155 Millionen Menschen die größte Nutzergemeinschaft, was 23,6 Prozent aller Facebook Nutzer entspricht.

48.    Es gibt über 16.000.000 Facebook Fanseiten.

49.    Texas Hold’em Poker ist die beliebteste Facebook-Seite mit über 41 Millionen Fans.

50.    Facebook hat über 650 Millionen aktive User.

 

Quellen der Informationen:

Die Umsätze der Web-Giganten – so viel verdienen Google, Facebook und Co

Google macht fast 20 Dollar Umsatz im Jahr pro Nutzer – mehr als jeder Konkurrent. Facebook schafft dagegen nur 3 Dollar und Twitter kommt gerade mal auf 90 Cent. Warum das so ist und weitere interessante Fakten zur Profitabilität der wichtigsten Web-Unternehmen, zeigt eine Analyse von Spiegel Online.

Google und Facebook

Warum verdient Google je Nutzer 6 mal so viel wie Facebook? Die Geschäftsmodelle beider Unternehmen basieren darauf, dass sie Werbeflächen im Umfeld eines beliebten kostenfreien Dienstes verkaufen. Doch Googles Anzeigekunden bieten wohl höhere Preise pro Klick oder es liegt am Umfeld: Auf Facebook ist man eher privat unterwegs und klickt deshalb nicht so häufig auf die Banner-Anzeigen. Nach einer Suche bei Google hingegen klickt wohl ein höherer Anteil der Nutzer auf der Ergebnisseite auf die dazu passenden Werbeanzeigen. So setzte Google 2010 allein mit Werbung auf den eigenen Web-Seiten 19 Milliarden Dollar um. Facebook, Twitter, AOL und andere hier untersuchte Unternehmen kamen zusammen nur auf gut ein Fünftel dieser Summe.

Xing und Zynga

Xing und Zynga ähneln sich ebenfalls in ihrem Geschäftsmodell: Ein kleiner Teil der Nutzer zahlt für Zusatzangebote (sogenannte Freemium-Modelle). Bei Xing sind das 8 % der Nutzer, bei Zynga etwa 3%. Doch Xing erwirtschaftet einen doppelt so hohen Umsatz je Nutzer wie der Spielanbieter Zynga, der einfach durch seine 276 Millionen Nutzer so lukrativ ist. Eine Premium-Mitgliedschaft bei Xing kostet 5 Euro im Monat, eine Recruiter-Mitgliedschaft 50 Euro, was wohl deutlich mehr Einnahmen pro User bringt, als der Verkauf von virtuellen Kühen.

Twitter

Twitter schafft es derzeit noch nicht, seine enorme Aufmerksamkeit in Einnahmen umzusetzen. Zwar nutzen 160 Millionen User weltweit den Dienst, doch Facebook macht etwa dreimal so viel Umsatz je Nutzer. Anzeigekunden bei Twitter können sogenannte Promoted Tweets schalten, die bei den Suchanfragen auf Twitter.com eingeblendet werden oder mit Promoted Accounts für sich werben.

Einen Überblick über die Umsätze, Besucherzahlen, Gewinne und Firmenbewertungen der acht großen Online-Unternehmen liefert diese Tabelle:

An beiden folgenden Grafiken erkennt man sehr gut, wie lukrativ das jeweilige Geschäftsmodell ist. Facebook hat zwar halb so viele Nutzer wie Google (Grafik 1), doch schafft es nur ein Sechstel des Jahresumsatzes von Google (Grafik 2).

Grafik 1: Aktive Nutzer pro Monat

Grafik 2:  Jahresumsatz je Nutzer

Die Quellen der Daten gibt es hier:

Quellen Nutzerzahlen:

Google: Aktive Nutzer der Google-Suche pro Woche laut Google-Managerin Marissa Mayer im September 2010

Facebook: Aktive Nutzer (im vergangenen Monat eingeloggt) laut Facebook

Zynga: Monthly Active Users laut dem Statistikdienstleister Appdata, Stand: 14.2.2011

AOL: Unique monthly visitors Anfang 2011 laut AOL, Gesamtwert weltweit, abzüglich der für „Huffington Post“ angegebenen 25 Millionen Besucher

Twitter: Aussage von Mitgründer Biz Stone im April 2010 im US-Sender CBS News

New York Times Digital: Unique monthly visitors auf nytimes.com 2010 laut dem Analystenhaus Trefis

Huffington Post: Unique monthly visitors Anfang 2011 laut AOL

Xing: Registrierte Nutzer 2009 laut Xing-Jahresbericht

Quellen Jahresumsätze und -gewinne:

Google: Google Jahresbericht 2010

Facebook: geschätzter Umsatz in den ersten neun Monaten 2010 von 1,2 Milliarden US-Dollar laut „Financial Times“, hochgerechnet auf ein Jahr

Zynga: geschätzter Umsatz 2010 laut “ Wall Street Journal

AOL: Umsatz 2010 laut “ Mediaweek„. Die Anzeigeneinnahmen weisen wir getrennt aus, weil das Internetzugangsgeschäft – Abo-Gebühren aus alten Verträgen – das Bild sonst verzerrt.

Twitter: interne Umsatzprognose für 2010 laut TechCrunch

New York Times Digital: Digitalumsatz 2010 der „News Media Group“ (NYTimes.com) laut Jahresbericht der „New York Times“, der Jahresgewinn hingegen ist nur für das Gesamtunternehmen ausgewiesen, daher sind diese Zahlen nicht in Relation zu setzen – die Gewinnmarge haben wir deshalb nicht berechnet.

Huffington Post: Umsatz 2010 laut Bloomberg

Xing: Umsatz 2009 laut Xing-Jahresbericht, umgerechnet in Dollar nach dem Kurs vom 14. Februar 2011

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Quellen Firmenwert

Google: Börsenwert am 14.2.2011 laut Google Finance

Facebook: Facebook-Mitteilung Januar 2010

Zynga: Schätzungen vom Februar 2011 laut “ Wall Street Journal

AOL: Börsenwert am 14.2.2011 laut Google Finance

Twitter: Firmenwert in einer Finanzierungsrunde im Dezember 2010 laut “ Informationweek

New York Times Digital: Börsenwert der New York Times Corporation am 14.2.2011 laut Google Finance. Der Börsenwert der New York Times Gruppe ist nur begrenzt mit dem von Google oder AOL vergleichbar, da der Digitalbereich der New-York-Times-Gruppe im vierten Quartal 2010 nur 26 Prozent des Gesamtumsatzes der Firma erwirtschaftete.

Huffington Post: laut AOL bezahlter Kaufbetrag

Xing: Marktkapitalisierung am 14.2.2011, in US-Dollar umgerechnet zum Tageskurs, Quelle: Börse Frankfurt

Duell im Business-Netzwerk: Neue Seite lässt Nutzer ihre Kontakte bewerten

Mit wem würden Sie lieber zusammen arbeiten? Diese heikle Frage wird einem von der neuen Seite namens Cubeduel.com gestellt. Man loggt sich einfach mit seinem LinkedIn-Konto ein und bekommt zwei Geschäftskontakte zur Auswahl, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden. Hier wählt man nun die Person aus, mit der man eher zusammenarbeiten würde.

Die Geschäftskontakte können ehemalige Kollegen sein oder auch derzeitige Mitarbeiter – es wird aus allen LinkedIn-Kontakten zufällig gewählt. Hat man 20 mal seine Stimme abgegeben, so wird auch angezeigt, wie andere Menschen einen bewertet haben.

Doch das ist nicht alles: Cubeduel zählt alle Stimmen zusammen und erstellt für jedes Unternehmen ein Ranking der beliebtesten Mitarbeiter. User können nach verschiedenen Unternehmen suchen, etwa Google oder SAP, und erhalten sofort eine Übersicht über die „besten“ Mitarbeiter.

Schon 2 Tage nach dem Start haben sich mehrere Tausend Nutzer angemeldet und über 50.000 Stimmen abgegeben.

Als Diss- und Lästerplattform wird die Seite wohl nicht ausarten, denn Kommentare sind nicht erlaubt und man sieht lediglich wie viel Prozent der „Duelle“ man gewonnen hat.

Eine interessante Idee, die man auch auf Xing übertragen könnte, um das schwächelnde Netzwerk wieder etwas in Gang zu bringen. Das muss derzeit nämlich einen Nutzerrückgang von 25 % (innerhalb eines Jahres) verkraften und zählt nur noch  2,4 Millionen registrierte Business-Netzwerker in Deutschland. LinkedIn kommt auf etwa 800.000 deutsche Nutzer.

Infografik: Wie Facebook-süchtig sind wir?

Jemand, der nicht auf Facebook ist, wird schon als Außenseiter angesehen. Doch viele Menschen, die sich dem Netzwerk verweigern, gibt es nicht mehr. Jeder 13. Mensch auf der Erde hat bereits ein Facebook-Profil, die Hälfte von ihnen loggt sich jeden Tag ein. Diese Infografik zeigt, wie abhängig wir mittlerweile von der Online-Plattform geworden sind.

Erschreckend ist, dass 57% der Menschen angeben, mehr mit anderen Menschen online zu kommunizieren, als im wahren Leben. Auch checkt die Hälfte aller Nutzer ihr Profil morgens direkt nach dem Aufstehen und ebenso viele gelangen an Nachrichten über Facebook. Damit bestimmt immer stärker unser Facebook-Freundeskreis, was wir vom Weltgeschehen mitbekommen.

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Veröffentlicht wurde die Grafik auf Onlineschools.org.

Infografik: Das Geo-Soziale Universum

Eine interessante Visualisierung, die zeigt, welches Netzwerk in Zukunft zur größten Geo-Sozialen Plattform werden könnte.

Folgende Infografik zeigt zunächst wie viele Menschen die einzelnen sozialen Netzwerke nutzen und vergleicht sie mit der enormen Anzahl an Mobiletelefon-Nutzern. 4,6 Milliarden Mobiltelefone gibt es mittlerweile weltweit. Die Überlappungen sind dabei interessant, den sie geben Auskunft darüber, wie stark die jeweilige Plattform vom Mobiltelefon aus genutzt wird. Zum Beispiel hat Facebook 500 Millionen Nutzer, von denen sich rund ein Drittel über ihr Handy einloggt. Bei Twitter sind es sogar mehr als die Hälfte. Besonders häufig werden Email-Dienste mobil abgerufen. Zwar werden Foursquare und Gowalla zu 100 Prozent vom Handy aus genutzt, doch ist die Gesamt-Nutzerzahl eher gering.

In Mobiltelefonen steckt zudem die Kraft, ortsbasierte Services zu integrieren, um die Plattformen und Dienste „GeoSocial“ werden zu lassen. Ein Feature, das – mit den neuen Fähigkeiten der Mobiltelefone – für Nutzer und Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Grafik gefunden bei Jess3.

Twitter wächst in Deutschland um 144 Prozent

Twitter hat seine Besucherzahl in Deutschland im Juni stark erhöht. Nach Messungen von Comscore stieg die Zahl der Besucher (Unique Visitors) auf Twitter.com gegenüber dem Vorjahresmonat um 144 Prozent auf 2,93 Millionen. So scheint Twitter wieder auf einem stabilen Wachstumskurs zu sein. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Besucherzahl um 9 Prozent oder 240.000. Es wurden nur Personen erfasst, die 15 Jahre und älter sind. Nicht erfasst wurden Nutzer, die Twitter-Applikationen wie z.B. Tweetdeck einsetzen und damit nicht auf die Twitter-Website gelangen.

Wie Nielsen feststellte, sind deutlich mehr Frauen auf Twitter unterwegs als im Web-Durchschnitt. Vor allem Frauen zwischen 18 und 24 Jahren sind vergleichsweise häufig auf Twitter aktiv. Bei den Männern dominiert die Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren.

Facebook: 500 Millionen Nutzer aber unbeliebt

Facebook erreichte gestern einen neuen Meilenstein: 500 Millionen Nutzer sind auf der Plattform aktiv und haben sich mindestens ein Mal in den letzten 30 Tagen bei Facebook angemeldet. Vor 5 Monaten waren es noch 400 Millionen Nutzer, vor 4 Monaten rund 300 Millionen. CEO Mark Zuckerberg plant schon weiter: Wenn das Netzwerk in Japan, Russland, China und Südkorea Fuß fassen könne, werde auch die 1 Milliarde Grenze überschritten.

Trotz dieser beeindruckenden Zahlen, hat Facebook ein ernstes Imageproblem. Laut Consumer Satisfaction Index (ACSI) ist Facebook so unbeliebt wie das Finanzamt. Das Netzwerk liegt in den unteren 5 Prozent aller untersuchten privaten Unternehmen und erreichte auf einer Skala nur 64 Punkte von 100 möglichen. Wikipedia und Youtube schnitten dagegen im Bereich Social Media mit 77 und 73 Punkten am Besten ab. Wikipedia ist beliebt, da es leicht bedienbar und ohne Werbung ist.

Die Gründe für das negative Image von Facebook sind laut ACSI folgende:

  • Datenschutzprobleme und Sicherheitsbedenken
  • Werbung
  • Regelmäßige unvorhersehbare Änderungen
  • Spam
  • Steuerungsprobleme
  • Nervende Applikationen mit ständigen Benachrichtigungen
  • Funktionalität
  • Die Technologie, welche die neuen Feeds bringen soll

Man fragt sich natürlich, warum die Nutzerzahl trotzdem wächst und die User Facebook nicht einfach verlassen? ACSI gibt die Antwort: Weil Facebook aufgrund der vielen Nutzer das Monopol besitzt. Alle Freunde und Verwandte benutzen es, und keine vernünftige Alternative ist in Sicht. Vielleicht wird ja MySpace die Alternative? Ach nein, das schnitt ja bei der Umfrage mit 63 Punkten noch schlechter ab als Facebook…

Hier gibts eine nette Infografik von Facebookmarketing zum Erreichen der halben Milliarde:

Facebooks US-Wachstum schwindet

Facebook verliert aktive Nutzer. In Kanada, Großbritannien und auch in den USA, Heimatland des größten Sozialen Netzwerks, sinken die Werte. Ein Rätsel für Beobachter: Ist es einfach Zufall, normaler Effekt in gesättigten Märkten oder eine Folge der ewigen Datenschutz-Debatte?

Zwar sind 40 Prozent der US-Bevölkerung laut Statistik-Dienstleister Facebakers bei Facebook registriert (125 Millionen Menschen), doch im Juni verlor das Netzwerk in der wichtigsten Zielgruppe im Alter von 18 und 44 Jahren einige Hunderttausend aktive Nutzer. Auch das absolute Wachstum flaut ab: Im Juni kamen insgesamt nur rund 320.000 neue aktive Nutzer dazu, im Mai waren es noch 7,8 Millionen.

Die Gründe dafür: Möglicherweise werden die Nutzer aufgrund der Berichte über die Datenschutzprobleme und negativen Kommentaren zu neuen Facebook-Funktionen abgeschreckt. Die Statistiker von Inside Facebook kommentieren dies vorsichtig und halten auch einen statistischen Ausreißer für möglich. Jedoch: „In den Jahren, seitdem wir die demographischen Daten beobachten, haben wir noch nie einen solchen Abfall gesehen, daher glauben wir eher an eine grundlegende Ursache.“

Auch in Kanada und Großbritannien gab es leichte Verluste im Juni: Großbritannien (43 Prozent Abdeckung, 2,2 Prozent Verlust), in Kanada (gut 46 Prozent Abdeckung, 3,3 Prozent Verlust bei aktiven Nutzern im Juni).

Facebook sichert sich jedoch in anderen Ländern immer mehr Marktanteile: In nur 35 von 187 Staaten verlor Facebook im Juni leicht aktive Nutzer – in Staaten wie zum Beispiel Frankreich (Abdeckung 30 Prozent), Thailand (Abdeckung 6,2 Prozent), Polen (Abdeckung 7,2 Prozent) und Ecuador (Abdeckung 9,2 Prozent) steigt die Nutzung hingegen.

Diese internationalen Expansions-Bemühungen sind nicht ganz selbstlos: Im Mai hatte Facebook Deals mit 50 Mobilfunkanbietern in 45 Ländern geschlossen, wodurch Mitglieder künftig über eine neue Facebook-Seite kostenlos mit ihren Handys auf das Netzwerk zugreifen können, z.B. in Dänemark, Bolivien, Türkei, Indien, Uganda und Sri Lanka.

In asiatischen Staaten wie Malaysia, Indonesien, Thailand, Indien und Australien könnten Facebook-Nutzer bald Gutscheine für die Facebook-Währung in 500.000 Verkaufsstellen wie Internet-Cafés und kleinen Läden kaufen. Facebook hat einen entsprechenden Vertrag mit dem in malaysischen Online-Zahlungsabwickler MOL unterzeichnet.