Social Media Fakten 2014

tampon factsHier sind ein paar Eckinformationen zu den weltweiten Social Media Entwicklungen, zusammengestellt von Jeff Bullas.

Jeff hat sie in seinem Beitrag erst einfach mit Aufzählungszeichen sortiert (sehr gut!) und dann noch in einer netten Infografik aufbereitet – wie es Euch gefällt.

Von den 22 Social Media Fakten in dem Artikel sind das hier meine Prio-1-Erkenntnisse:

Twitter gewinnt den Superbowl!

– und zwar mit weitem Abstand vor Facebook, Instagram & Co.130206 Football

Marketeers sollten sich diese Entwicklung genauer anschauen, denn gerade dieser aktuelle Superbowl veranschaulicht gut die Hintergründe – und Chancen.

Hier die Fakten:

In den 52 Werbespots, die über CNN zwischen Kick-off und Abschluß-Pfiff des großen Football-Finales vergangenen Sonntag liefen, wurde Twitter 26 mal und Facebook 4 mal erwähnt (youtube 1, Instagram 1, google+ 0). In 2012 war das Verhältnis zwischen Twitter und Facebook mit 8:8 noch ausgeglichen.

weiterlesen

10 B2B Marketing Trends in 2013

121230 trendWas bringt 2013 in Sachen B2B Marketing?

Vor einigen Tagen hat Uri Bar-Joseph von MarketingProfs dazu den Beitrag „B2B Marketing Trends“ geschrieben. Wir haben hier die Kernaussagen in Deutsch zusammengefasst – und einige weitere Aspekte selbst hinzugefügt (optisch abgesetzt).

Uri ist sich der Unsicherheit seiner Prognosen bewusst, wir natürlich auch, und wir fügen noch hinzu:

  • Primär sind die USA adressiert, uns Deutsche erreicht das alles wohl ein wenig später – wenn überhaupt: siehe Prognose-Unsicherheit.
  • Es ist generell schwierig, B2B als Ganzes zu behandeln. Zu groß sind die Unterschiede von Branche zu Branche und von SOHO zu großen Corporations.

Trotzdem gibt der kleine Ausblick interessanten Einblick in die (absehbar) kommende B2B Marketing Welt.

Außerdem: je globaler die Medien und ihre Reichweiten werden, desto kleiner wird der zeitliche Versatz, den die Trends auf ihrem Weg über den  Atlantik erfahren. Weltweit mögliche Methoden werden auch weltweit eingesetzt.

Hier sind die 10 B2B Marketing Trends:

weiterlesen

Social Media Monitoring Tool: UMT Delta von uberMetrics

mazeSocial Media Monitoring Tools gibt es viele, die Auswahl kommt einem Weg durch einen Irrgarten gleich.

Wir haben wieder so ein Werkzeug genauer angeschaut und stellen das Ergebnis hier vor.

Dieser Beitrag liefert also dem, der sucht (Werkzeug oder Orientierung) 2 Hilfen:

1: Unsere „generische“ Bewertungs-Matrix für solche Tools, wir haben sie schon vor einigen Wochen vorgestellt: 88 Kriterien… Die Matrix steht weiterhin zum Download bereit.

Diese Kriterien halten wir für wichtig bei Social Media Monitoring Tools. Verwenden Sie sie als komplette Liste oder lassen Sie sich von einigen Kriterien für eine eigene Liste anregen. Wir haben die Matrix nicht weiter verändert (das wird auch irgendwann kommen müssen), also wer sie schon kennt: nichts Neues!

2: Konkrete Produkt-Bewertung. Wir haben unsere Kriterien-Matrix operativ eingesetzt und ein weiteres konkretes Produkt mit ihr getestet, also entlang der Kriterien bewertet. Das ist auf jeden Fall neu!

Das aktuelle Produkt heißt UMT Delta von uberMetrics und präsentiert sich als das „Das Rundum-Sorglos-Paket der Medienbeobachtung“.

weiterlesen

Zielorientierte Daten- und Text-Analyse

Mit jedem neuen System und jedem neuen Medium wächst die Daten- und Informationsflut. Den vollen Gesamtüberblick zu behalten ist schon längst ein unerreichbares Ziel.

Umso wichtiger ist es, aus Schlüssel-Daten die für die operative wie strategische Arbeit wichtigen Informationen mit vertretbarem Aufwand zu generieren.

Wir unterstützen Marketing- wie Vertriebs-Manager bei der einmaligen oder kontinuierlichen Daten- und Text-Analyse.

Mit modernen Werkzeugen des Dataminings und Textminings sowie einer Management-orientierten Ergebnisaufbereitung und Darstellung tragen wir so zu mehr Informations-Transparenz und Entscheidbarkeit auch in zeitkritischen Prozessen bei.

Lesen Sie hier mehr zu einem konkreten Anwendungsfall!

Noch unentdeckte Potenziale in verteilten Märkten?

So wie manche Nischen sich durch ein immer engmaschigeres Marktangebot schließen und einst sichere Quellen für stetigen Absatz versiegen, so entstehen auch immer wieder neue, noch nicht vom Wettbewerb erkannte und erschlossene Potenziale.

Die Ursachen sind so vielfältig wie natürlich:

  • Neue Teilnehmer betreten den Markt, neue Kunden-Segmente entstehen
  • Neue Kommunikationsmedien und / oder Absatzkanäle werden genutzt
  • Neue Regionen kommen hinzu oder erhalten neue Bedeutung
  • Spezielle Kundengruppen werden von Mitbewerbern anders / weniger / gar nicht betreut („C-Kunden-Potenzial“)
  • Bisherige Wettbewerber fallen aus rechtlichen oder strategischen Gründen plötzlich fort (Kartellrecht, internationale Kooperationen etc.)

Wir zeigen Ihnen, wie unentdeckte Potenziale erkannt und erschlossen werden können.

Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema!

12 Erfolgsfaktoren für Twitter

Jeff Bullas  ist ein australischer Social Media Berater. Ich lese seine Beiträge gerne, sie sind klar, einfach und „handfest“, konkret. Wenig Geschwafel.

Gerade hat er einen Beitrag geschrieben mit dem Titel “ 12 Keys to Success on Twitter“.

Das ist interessant zu lesen, ich habe hier die Kernthesen (das, was ich verstanden habe) verkürzt zusammengestellt.

1. Viel hilft viel

Es ist gut viele Follower zu haben, dann wird man besser wahrgenommen, der Account sieht vertrauenswürdig aus, je mehr desto mehr. Natürlich kommt es auch auf den Content an (s.u.), aber aus Business-Sicht ist die Größe der „Gemeinde“ ebenso wichtig.

2. Baue die „Gemeinde“ aus

Deine Follower interessiert, was Du tweetest, darum folgen sie Dir. Sie versprechen sich input und Anregung von Deinen tweets. Deine Zielgruppe hat sich selbst „erfunden“, sie ist für Deine Botschaften auto-qualifiziert. Darum enttäusche die Gemeinde nicht, stelle Relevanz sicher – für diese Zielgruppe!

3. Schnelle Infos verblühen schnell

Die kurze Nachricht, die schon nächste Woche keinen mehr interessiert, ist wenig wertvoll. Interessant sind z.B. „how-to’“s, Anleitungen, Videos und generell Beiträge, die auch in einem halben Jahr noch gelesen werden. Versuche anzuleiten und zu unterrichten, nicht nur zu informieren.

4. Schaffe Ausbreitungs-Lust

Deine Tweets sollen danach verlangen, geteilt, retweetet zu werden, so gut muss der Content sein („liquid and contageous“). Das ist harte Arbeit, aber das ist der Kern. Nicht alles muss man selbst erfinden, auch gute Links bringen Dich weiter.

5. Sei multimedial

Deine Gemeinde erwartet mehr als nur Text, und mit Twitter geht das. Baue Bilder, Videos, podcasts und Diashows in Deine Tweets ein.

6. Benutze Bilder

Bilder werden immer wichtiger, Pinterest und Instagram sind jüngste Beispiele, aber auch die wachsende Bedeutung von Infografik belegt, wie wichtig Bilder sind.

7. Automatisiere Dein Gezwitscher

Jeff schreibt wirklich viel, nach eigenen Schätzungen alle 15 min ein Tweet. Das schafft er, weil er 2 Werkzeuge benutzt: Socialoomph (kostenpflichtig) und Twitterfeed.

Anm. trickr.: Über beide werden wir in Kürze berichten.

8. Verführung durch den Titel

Du hast nur wenige Sekunden, um Interesse zu wecken. Wenn die erste Zeile nicht greift, ist die Aufmerksamkeit verloren.

9. Aus allen Rohren feuern

Benutze alle relevanten Netzwerke! So erreicht man nicht nur neue Zielpersonen sondern steigert auch seine Glaubwürdigkeit. Eine Untersuchung zeigt: Wer von einer Marke nur einmal hört, hat einen Vertrauensfaktor von 4%. Werden es 3 bis 5 mal, steigt der Wert auf über 50%.

Anm. trickr: Jeff hat diese Zahlen bei Edelmann gefunden. Ich konnte die Studie nicht identifizieren, aber der Link ist trotzdem einen Klick wert.

10. Wo die Tweets zu Hause sind

Deine Follower wollen die eine Wurzel kennen und sehen, nicht nur die zahllosen Äste. Man kann (und soll) auf vielen Social Media Plattformen präsent sein, aber die fachlich-sachliche Grundlage muss transparent bleiben. Zeige Deine Homepage oder Dein Blog und mache deutlich, dass alles von da ausgeht, dass hier die Wurzel ist.

Und stelle sicher, dass Du selbst die Rechte und den Zugriff darauf hast. Das erfordert ein wenig Investment, aber ist notwendig, wenn man die Kontrolle behalten will.

11. und 12. Alles aus Leidenschaft!

Das Thema über das Du tweetest soll Dich faszinieren und fesseln, es soll Dich begeistern und Dir die Kraft geben für neue Ideen und neuen Content. Unruhe ist die erste Twitter-Pflicht!

Die chinesische Mauer wurde Stein für Stein gebaut, aber man sieht sie aus dem Weltall mit bloßem Auge. Twittern muss man Wort für Wort, aber jeden Tag, 7 Tage die Woche (So schreibt Stephen King seine Bücher). Diese Leidenschaft und innere Unruhe macht den Unterschied.

Anm. trickr: Jeff hat die letzten 2 Punkte getrennt, Leidenschaft und Unruhe, aus meiner Sicht sind sie eng bei einander. Dafür beinhaltet Punkt 10 eigentlich 2 Aspekte, den fachlichen und den organisatorisch-rechtlichen. Auf 12 Punkte ist er also so oder so gekommen.

Frage an die Leser: Dieser Beitrag hat nun gar keine Grafik o.ä., nichts Multimedia. Ich persönlich mag solche knappen Infos durchaus, und investiere lieber Zeit in interessante Links, aber wie sieht die Audience das? Sollten hier mehr Grafiken und Viodeos drin sein? Kommentare sind willkommen!

Die Zukunft des Inbound Marketing

Zur Zeit erleben wir einen Paradigmen-Wandel im Marketing: Weg vom Outbound hin zum Inbound Marketing. Die Strategie der Kundenbeschallung (Outbound) funktioniert im Netz nicht mehr, die Kunden können sich gezielt von Werbeunterbrechungen der Unternehmen abwenden. Kunden wollen heutzutage eine Beziehung zum Verkäufer, sie wollen wissen, wer er ist, dass er ihnen zuhört und mit ihnen in Dialog tritt.

Standen beim Outbound Marketing Strategien wie

  • Telemarketing
  • Email Marketing
  • Printwerbung
  • Messen
  • Fernsehen und
  • Radio

im Vordergrund, setzt das Inbound Marketing (oder auch Marketing 2.0) hingegen auf Konversation, Kollaboration, Communitys und Mundpropaganda im Internet. Hier sind vor allem Methoden wie

  • Suchmaschinen-Optimierung
  • Bloggen
  • Soziale Netzwerke nutzen
  • Inhalte via RSS zugänglich machen sowie das
  • Veröffentlichen von Videos, Fotos und Präsentationen (Slideshare)

zu nennen.

Eine tolle Infografik von MDGadvertising zeigt, wohin sich das Marketing in Zukunft bewegen wird. Unternehmen investieren einen größeren Teil ihrer Leadgenerierungs-Budgets in Inbound Marketing Aktivitäten. Denn die Kosten pro Lead sind hier im Schnitt um 62 Prozent geringer. Kostet ein Lead bei Outbound-zentrierten Unternehmen im Schnitt 373 Dollar, so sind es bei Inbound-zentrierten Unternehmen lediglich 143 Dollar.

Auch die Erfolge sprechen für sich: Im Vergleich zu 2009 nahm die Zahl der konvertierten Leads durch Blogs und Social Media Kanäle stetig zu. Im Bereich B2B ist LinkedIn der beste Kanal. Hier gaben 61% der Unternehmen an, über das Business-Netzwerk einen neuen Kunden gewonnen zu haben, während im Bereich B2C Facebook (67%), der Unternehmensblog (63%) und Twitter (53%) erfolgversprechender sind.

 

Die Zukunft ist online

 

2014 sollen die Online-Werbeausgaben ein Fünftel der Gesamtwerbeausgaben ausmachen. Ein größerer Anteil der Bevölkerung wird Profile in Sozialen Netzwerken haben und regelmäßig Blogs lesen.

 

 

Brand Advocates: Studie zu Verhalten und Einfluss auf Kaufentscheidungen

Das Internet hat das Empfehlungs-Marketing nachhaltig verändert, denn Mund-zu-Mund-Propaganda erreicht dadurch neue Dimensionen. Besonders sogenannte „Brand Advocates“, die im Web 2.0 als Meinungsführer und Multiplikatoren fungieren, nehmen Einfluss auf das Kaufverhalten anderer Konsumenten und prägen nachhaltig den Bekanntheitsgrad einer Marke und die Kaufentscheidungen von Konsumenten.

Eine neue Studie von BzzAgent untersuchte Verhalten, Merkmale und Motivationen dieser Marken-Botschafter.

.

Was sind Marken-Fürsprecher und was motiviert sie?

 

Brand Advocates sind Multiplikatoren, die Kaufentscheidungen beeinflussen. Es sind Kunden, die sich unentgeltlich als Fürsprecher der Marke einsetzen.

Typische Beispiele für Brand-Advocates sind:

 

Die Studie nennt 9 Eigenschaften von Markenbotschaftern, die erfolgreiche Unternehmen für sich nutzen sollten.

.

1. Advocates produzieren unablässig Informationen

 

Die Zahl der Internetnutzer, die ihre Produkt- und Service-Erfahrungen über Social Media teilen, nimmt stetig zu. Brand Advocates sind hierbei besonders aktiv: Laut Studie initiieren und führen Brand Advocates mehr als doppelt so viele Gespräche über Marken wie der Durchschnitts-User. Sie erstellen wertvollen Content und wissen ihn auf wichtigen Websites zu teilen.

.

2. Advocates beeinflussen die Meinungen und Kaufentscheidungen ihrer Freunde

 

Brand Advocates genießen großes Vertrauen: 67% von ihnen werden als verlässliche Informationsquelle angesehen, wohingegen der Durchschnitts-User nur zu 39% als gute Informationsquelle gilt. Sie werden auch häufiger um Rat gefragt (65% im Vergleich zu 39% beim Durchschnitt) und geben Informationen, die Kaufentscheidungen beeinflussen (57% im Vergleich zu 38%).

Unternehmen, die diese Fürsprecher binden und für sich nutzen wollen, müssen bei entsprechenden Advocate-Programmen kein Vermögen ausgeben. Eine Untersuchung von Altimeter beziffert die durchschnittlichen Ausgaben für 2011 folgendermaßen:

.

3. Advocates sind extrem kommunikativ und führen häufiger Gespräche über die Marke

Advocates lieben Diskussionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Informationen über Produkte mit anderen teilen, steigt um 83 Prozent. Sie empfinden das auch keinesfalls als Last oder Arbeit – im Gegenteil: 54 Prozent empfinden das Teilen von Produkt-Informationen als entspannend. Brand Advocates fällen gerne Entscheidungen, lösen Probleme und tragen zum Informations-Pool bei.

Unternehmen sollten diese Eigenschaften nutzen und die Informations-Weiterleitung so einfach wie möglich gestalten. Relevante Informationen sollten auf dem Unternehmensblog, der Facebook-Seite oder in exklusiven E-Mails für die Advocates bereitgestellt werden.

.

4. Advocates helfen anderen Usern gerne via Social Media

 

Advocates behalten Informationen nicht gerne für sich, sondern setzen sie ein, um Anderen zu helfen. Sie legen besonderen Wert auf einen großen Social Media-Freundeskreis und erweitern ihn mehr als doppelt so häufig mithilfe von Social Media. Ganz altruistisch ist die dargebotene Hilfe jedoch nicht: Advocates wollen als Ausgleich kostenlose Produkte und andere Incentives:

weiterlesen

Augmented Reality: Möglichkeiten und Beispiele aus dem Marketing

Die Realität ist nicht genug. Diesem Credo hat sich das spannende Feld der Augmented Reality („erweiterte Realität“) verschrieben. Dabei wird unsere Wahrnehmung mithilfe von computergenerierten Zusatzinformationen erweitert. Virtuelle Objekte werden beispielsweise auf Bildschirmen eingeblendet und überlagern oder ergänzen damit in Echtzeit die reale Umgebung.

Hier einige Beispiele für die kreative Nutzung von AR, Projection Mapping und der Kinect-Software.
.

Augmented Reality:

 

Marken wie Lego und Ray Ban nutzen Augmented Reality um ihre Produkte in 3D an PC-Bildschirmen darzustellen. Mittlerweile ist die Technologie weiterentwickelt worden und unser Mobiltelefon das wichtigste Werkzeug: Dank verschiedenster Apps können wir mit unserer Smartphone-Kamera Häuser unserer Stadt ansehen und erhalten als Einblendung, ob dort Büro-Räume zu vermieten sind. Unsere Umwelt und Zeitschriften erwachen zum Leben, wir erhalten sofortige Übersetzungen oder können von einer Person, die gerade an uns vorbeiläuft, das Social Network-Profil checken.

Hier interessante Anwendungsbeispiele für AR:

 

Projection Mapping:

 

Projection Mapping gibt es seit ein paar Jahren: Die Software erkennt die Form eines Objekts –  am besten große Oberflächen und Strukturen – und überlagert sie mit bewegten Bildern, die aus Projektoren auf das Objekt ausgestrahlt werden.

Damit können Werbetreibende kreative Ideen einbringen, sie auf unbelebte Objekte übertragen und für den Kunden neue Erfahrungen schaffen. Ralph Lauren nutzte die Technologie um bei einem Event in London eine 3D Modenschau auf die Fassade eines neuen Stores zu projizieren.

Infinity und Toyota setzten die Technik ein um ihre Autos in Szene zu setzen. Toyota bestrahlte sein Fahrzeug mit 7 Projektoren um die Effekte so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen. Jedes Objekt wird mit dieser Technologie zu Leinwand, auf die etwas projiziert werden kann.

Hier interessante Anwendungsbeispiele für Projection Mapping:

 

Kinect Anwendungen:

 

Microsoft liefert mit seiner Kinect-Technologie für das Xbox-System eine faszinierende Möglichkeit, verschiedene Technologien (wie etwa Mikrofon, Kamera und Infrarot Sensor) miteinander zu kombinieren. Das tolle daran: Die Technologie steht – nach zahlreichen Hacker-Versuchen – jedem zur Verfügung. Dass mithilfe der Crowd Innovationen noch schneller generiert und umgesetzt werden können, erkannte nun Microsoft und stellte ein Software Development Kit vor, das mit Begeisterung angenommen wurde. Innerhalb weniger Monate entwickelten ambitionierte Hobby-Tüftler mit Kinect verschiedenste Anwendungen, von optischer Täuschung bis zu körpergesteuerten Lichtshows.

Hier eine Auswahl an Anwendungen, die Nutzer mit Kinect kreierten:

 

Die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen durch diese Innovationen immer mehr. Medien, Marketing und die Kunden selbst nutzen die Technologien um intensivere Kundenerfahrungen zu schaffen und stärkere Interaktionen zwischen Marke und Kunde zu fördern. Die genannten Beispiele sind sicher erst der Anfang und wir sind gespannt auf die neuen Entwicklungen in diesem Bereich.