Zero – ein Cyber-SciFi-Krimi

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Das Titel-Monstrum zeigt: es ist gar nicht so einfach, das Genre dieses Romans richtig zu beschreiben.

  • Krimi – denn Menschen werden in dem Roman aus ausgesprochen niedrigen Beweggründen getötet. Und alle suchen den Täter, aber niemand kann glauben, wer’s wirklich war.
  • SciFi – denn manches ist dann doch zu abgefahren, als dass es schon in einigen Ecken des Silicon Valley Realität sein könnte. Auch gut ein Jahr nach Erscheinen dudelt immer noch Zukunftsmusik im Hintergrund.
  • Cyber – denn es geht ums Internet, die Macht der Apps, ihre alles kontrollierende Präsenz und die Schwächen unserer Datensicherheit und unseres Datenschutzes.

Man könnte Zero aber auch durchaus einen politischen Roman nennen. Eine Kampfschrift gegen übermächtige Datenkraken und einen Appell an uns, kritisch und wehrhaft zu bleiben.

Dafür spricht unter anderem, dass der Autor eine zwar marketing-technisch voll aufgebrezelte, aber letztlich doch recht engagierte Seite betreibt: www.marcelsberg.de. Hier findet man mehr rund um private Transparenz und möglichen Schutz vor zu viel Intimitätsverlust, als auf manchen offiziellen Seiten zu dem Thema.

Worum es in Zero geht

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