SMS ist für ein Drittel der US-Bürger bevorzugtes Kontaktmedium

SMS ist für ein Drittel der US-Bürger das bevorzugte Kontaktmedium. Auf die Frage, wie sie lieber angesprochen werden, nennen 53 Prozent einen traditionellen Telefonanruf, jedoch 31 Prozent eine SMS.

Dies ergab eine Studie des Pew Research Center für die 2.277 erwachsene US-Bürger befragt wurden.

 

 

Was der bevorzugte Kontaktweg ist, hängt von der Anzahl der ausgetauschten SMS ab: Menschen, die sehr häufig SMS schreiben, wollen lieber per SMS als per Telefonanruf erreicht werden. 55% der Personen, die mehr als 50 SMS pro Tag austauschen, bevorzugen eine SMS.

 

 

Besonders junge Erwachsene sind extrem aktive SMS-Schreiber: Nutzer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren tauschen im Schnitt 109,5 SMS pro Tag aus – das sind über 3,200 SMS pro Monat! Nimmt man alle Altersgruppen zusammen, so erhält / sendet der durchschnittliche Mobiltelefonnutzer 41,5 SMS pro Tag (der Median liegt bei 10 SMS pro Tag). Die SMS-Zahl hat stark zugenommen: Im Herbst 2009 waren es im Schnitt erst 29,7 SMS pro Tag.

 

Was die Frequenz der Anrufe betrifft, so erhält oder führt der durchschnittliche Mobiltelefonbesitzer 12 Anrufe pro Tag. Hier war keine Änderung feststellbar.

 

Anzahl der geführten Telefonate und Anzahl der SMS korrelieren positiv: Wer viel SMS schreibt, telefoniert auch häufiger und umgekehrt:

 

  • Mobiltelefonbesitzer, die 0-10 SMS pro Tag austauschen, führen im Schnitt 8,2 Telefonate pro Tag.
  • Mobiltelefonbesitzer, die 11-20 SMS pro Tag austauschen, führen im Schnitt 13,6 Telefonate pro Tag.
  • Mobiltelefonbesitzer, die 21-50 SMS pro Tag austauschen, führen im Schnitt 18,6 Telefonate pro Tag.
  • Mobiltelefonbesitzer, die über 50 SMS pro Tag austauschen, führen im Schnitt 30,2 Telefonate pro Tag.

Studie: Deutschland ist das Email-Land von Europa

Wie erreiche ich als Unternehmen meine Kunden am effektivsten? Auf welchem digitalen Weg kann ich Nutzer erfolgreich kontaktieren? Ein Europäischer Ländervergleich zum digitalen Dialog mit Facebook, Twitter, Email & Co zeigt: Deutschland ist ein Email-Land. Denn im Vergleich zu anderen Ländern können hier über ein Drittel der User nur per Email oder Newsletter erreicht werden.

Wie länderspezifisch die Email- und Social Media-Aktivitäten tatsächlich sind, zeigt die Studie „Europäische Social Media und E-Mail-Monitor“ von eCircle. Die 6-Länder-Studie untersuchte Eigenheiten des digitalen Dialogs in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien und den Niederlanden. Dabei ergaben sich 5 Hauptthesen.

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1. Die Kombination aus Social Media und E-Mail funktioniert in allen betrachteten Märkten

In allen Ländern nutzen mindestens 50% der Befragten sowohl Social Networks als auch Newsletter. Die Schnittmenge zwischen E-Mail-Marketing und Social Media ist somit bereits heute signifikant. Die Kombination beider Kanäle deckt praktisch die gesamte Internet-Nutzerschaft ab.

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2. Europa ist eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“

Die sechs größten europäischen Online-Märkte teilen sich in zwei Gruppen: Deutschland, Frankreich und die Niederlande sind “E-Mail-Länder“, in denen über ein Drittel der User nur per E-Mail bzw. Newsletter erreichbar ist. Großbritannien, Italien und Spanien sind dagegen „Multi-Channel“-Länder in denen die gemeinsame Nutzung beider Kanäle dominiert. 

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3. Facebook ist der Platzhirsch unter den Sozialen Netzwerken – mit einer Ausnahme

Facebook ist das führende Netzwerk in fast jedem Land, mit einer Ausnahme: in den Niederlanden ist das lokale Netzwerk Hyves die Nummer 1. Die deutsche Social Media Landschaft scheint stärker fragmentiert als in anderen Ländern, da mit der VZ-Gruppe und Wer-kennt-Wen gleich 2 lokale Netzwerke die Plätze 2 und 3 im Hinblick auf die Anzahl der Nutzer belegen.

Was die Kontaktfreudigkeit innerhalb der sozialen Netzwerke betrifft, so hat Italien die Nase vorn: Italiener haben im Schnitt die meisten Freunde (87), Franzosen (53) und Deutsche (57) die wenigsten. 

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4. „Fan-Seiten“ von Unternehmen erreichen bisher nur in drei Märkten signifikante Nutzerschaften

Lediglich in Großbritannien, Italien und Spanien sind mehr als ein Viertel der Social Media Nutzer überhaupt Fan oder Follower eines Unternehmensprofils.

Deutschland ist das Land mit dem kleinsten Anteil an Fans/ Followern. Hier folgen lediglich 15 % der Nutzer Unternehmen, in Großbritannien dagegen 32%.

Die Reichweite von Unternehmenspräsenzen in Sozialen Netzwerken ist zwar noch begrenzt, bietet aber durchaus Potential, wie ein Blick nach Großbritannien zeigt.

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5. „Mobile E-Mail“ für Konsumenten kommt

In Großbritannien, Italien und Spanien rufen bereits rund ein Viertel der Nutzer E-Mails mehrmals täglich auch auf mobilen Endgeräten ab, weshalb dort eine handykompatible E-Mail Version ein “Must have” ist. In Deutschland rufen nur 16% der Nutzer ihre E-Mails mehrmals täglich mobil ab.

Das Wissen um die Vorlieben – E-Mail oder Multi-Channel – können sich, so eCircle, vor allem Werbetreibende zu Nutze machen, um ihre Kampagnen in den jeweiligen Ländern noch enger am Nutzerverhalten auszusteuern.

Die komplette Studie steht hier zum Download zur Verfügung.

Eine Million Unternehmens-Apps bis 2013

CRM wird mobil! Laut einer neuen Studie von Rio Mobile wird es bis 2013 eine Million Unternehmens Apps in Deutschland geben. 20 Prozent der Umsätze sollen damit über Handys erzielt werden. Telefonische Service-Hotlines werden zukünftig hauptsächlich in mobilen „Service Portalen“ aufgehen. Auf die Frage nach den Instrumenten, die in Zukunft für die Kundenansprache (per Handy) eingesetzt werden, antworteten

56 Prozent: Es werden vor allem Webseiten eingesetzt

54 Prozent: Es werden Apps eingesetzt

48 Prozent: Es werden SMS/MMS-Mailings eingesetzt

46 Prozent: Es werden Werbebanner eingesetzt.

Für die Studie „Business-Motor mobiles Internet“ befragte Rio Mobile in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Ears and Eyes im Februar und März 2010 online 250 Entscheidern mit Budgetverantwortung.