Zero – ein Cyber-SciFi-Krimi

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Das Titel-Monstrum zeigt: es ist gar nicht so einfach, das Genre dieses Romans richtig zu beschreiben.

  • Krimi – denn Menschen werden in dem Roman aus ausgesprochen niedrigen Beweggründen getötet. Und alle suchen den Täter, aber niemand kann glauben, wer’s wirklich war.
  • SciFi – denn manches ist dann doch zu abgefahren, als dass es schon in einigen Ecken des Silicon Valley Realität sein könnte. Auch gut ein Jahr nach Erscheinen dudelt immer noch Zukunftsmusik im Hintergrund.
  • Cyber – denn es geht ums Internet, die Macht der Apps, ihre alles kontrollierende Präsenz und die Schwächen unserer Datensicherheit und unseres Datenschutzes.

Man könnte Zero aber auch durchaus einen politischen Roman nennen. Eine Kampfschrift gegen übermächtige Datenkraken und einen Appell an uns, kritisch und wehrhaft zu bleiben.

Dafür spricht unter anderem, dass der Autor eine zwar marketing-technisch voll aufgebrezelte, aber letztlich doch recht engagierte Seite betreibt: www.marcelsberg.de. Hier findet man mehr rund um private Transparenz und möglichen Schutz vor zu viel Intimitätsverlust, als auf manchen offiziellen Seiten zu dem Thema.

Worum es in Zero geht

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Mobile Internet-Nutzer zahlen eher

Mobiler EuroIn ihrem Anfang November vorgestellten ACTA-Bericht 2013 bestätigt auch das IfD in Allensbach den anhaltend starken Anstieg der mobilen Internet-Nutzung (ACTA = „Allensbacher Computer- und Technik-Analyse“).

Aber sie machen dabei auf einen Zusammenhang aufmerksam, der auf den ersten Blick überraschen kann: Der mobile Internet-Nutzer ist eher bereit, für derzeit kostenfreie Dienste notfalls auch zu zahlen.

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Googles Loon – Ballon oder Seifenblase?

BallonGoogle hat letzte Woche in Neuseeland sein Projekt „Loon“ vorgestellt. Es ist allerdings ziemlich „looney“, auf deutsch verrückt. Welche Realisierungschancen hat es?

Doch zunächst in aller Kürze: Was ist Googles Loon eigentlich?

„Loon“ ist der englische Name für eine Vogelart, für den Taucher, zum Beispiel den Prachttaucher oder den Eistaucher (arctic loon, common loon). Mit „loon“ werden  außerdem Spinner, Verrückte bezeichnet.

Schließlich: es ist die zweite Silbe von „balloon“ – und das ist wohl die entscheidende Herleitung in diesem Fall.

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Internet ist wichtigstes Medium bei Kaufentscheidungen

Das Internet ist mit Abstand das einflussreichste Medium bei der Entscheidungsfindung. Mit einem Indexwert von 47 Prozent spielt das Internet die entscheidende Rolle beim Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Digital Influence Index“ von Fleishman-Hillard und Harris Interactiv. Vom Internet weit abgeschlagen landet das Fernsehen mit 29 Prozent auf den zweiten Platz, und Zeitungen haben mit 5 Prozent einen sehr geringen Einfluss auf die Konsumenten.

Für 70 Prozent der befragten Deutschen sind vor allem Suchmaschinen wie Google & Co. die erste Anlaufstelle um zu recherchieren. Beim Kauf eines Autos oder beim Buchen von Freizeit- und Reiseangeboten informieren sich zwei Drittel bei Produktvergleichsseiten. Wenn es um Versicherungen geht verlassen sich sogar ganze 83 Prozent auf die Vergleichsseiten.

Soziale Netzwerke und Blogs stellen besonders bei Entscheidungen rund um das Kind, beim Kauf von Elektroprodukten und bei Gesundheitsfragen wichtige Informationsmedien dar. 55 Prozent der Onliner lassen sich von anderen Internetusern bei der Wahl von Freizeitangeboten für ihre Kinder beraten. 43 Prozent informieren sich auf diese Weise über Gesundheitsthemen und 42 Prozent beim Kauf eines Elektro-Geräts.

Die Studie als PDF gibt es hier.

Das Internet macht uns schlauer

Im Sommer 2009 stellte der IT Experte Nicholas Carr die provokante Frage: „Macht uns Google dumm?“ Sein Argument dafür war die Beobachtung, dass ihn sein Online-Suchverhalten mit seiner Bequemlichkeit und Zerstreutheit daran hinderten, seine Konzentrationsfähigkeit zu üben. Zu viele Störfaktoren verhinderten eigene und tiefere Gedankengänge, wie wir sie beispielsweise beim Lesen eines Buchs hätten. Das Pew Internet & American Life Project startete deshalb eine Umfrage in den USA zu dieser Behauptung. Ergebnis der Befragung: 81 Prozent der Experten und 76 Prozent der Internetnutzer glauben nicht daran und sind sogar der Meinung, das Internet mache uns schlauer. Ihr Hauptargument ist, dass die Menschen sich zwar weniger merken müssen, dafür aber mehr Zeit zum Nachdenken haben. So hätten wir mehr Zeit kreative Lösungen für Probleme zu finden.

Die Argumente der Experten findet ihr hier.

McDonald´s mit kostenlosem Internetzugang

In den USA bekommt man nun zu seinem Burger in fast allen McDonald´s Filialen kostenfreien Internetzugang. In Australien und Großbritannien gibt es die W-Lan-Nutzung in den Restaurants schon seit einiger Zeit, doch jetzt zog McDonald´s USA nach. In 11,500 Filialen wird dieser Service nun angeboten und will damit den Internetcafés Konkurrenz machen. Die Fastfood-Kette ist mit einem Umsatz von 22,79 Milliarden US-Dollar (2008) die umsatzstärkste der Welt. Vielleicht erhalten wir in den 1300 deutschen McDonald´s Restaurants ja auch bald freies Surfen…