Social Media Fakten 2014

tampon factsHier sind ein paar Eckinformationen zu den weltweiten Social Media Entwicklungen, zusammengestellt von Jeff Bullas.

Jeff hat sie in seinem Beitrag erst einfach mit Aufzählungszeichen sortiert (sehr gut!) und dann noch in einer netten Infografik aufbereitet – wie es Euch gefällt.

Von den 22 Social Media Fakten in dem Artikel sind das hier meine Prio-1-Erkenntnisse:

Facebook Fakten und Grafiken

Facebook hat gerade die Milliarden-Mitglieder Grenze überschritten – das haben wir in den Zeitungen gelesen. Doch es gibt weitere beeindruckende Facebook Fakten, die Jeff Bullas in seinem Blog anschaulich zusammengestellt hat.

(Jeff ist Australier und schreibt also auf Englisch. „Milliarde“ heißt auf Englisch „Billion“, unsere „Billion“ ist auf Englisch die „Trillion“ etc., das sollte man bei den big numbers  in seiner Infografik im Hinterkopf haben. Wir werden hier weiter die deutschen Begriffe verwenden.)

Hier ein Ausschnitt aus seinem Facebook Fakten-Berg:

  • 44% aller Internet-User sind Facebook-User
  • 60% alle Facebook-User benutzen Facebook auf mobilen Endgeräten
  • Der Facebook-User ist im Durchschnitt 22 Jahre alt
  • Den Like-Button gibt es erst seit 2009 (!), aber er wurde bereits über eine Billion mal geklickt
  • Es wurden rd. 220 Milliarden Fotos hochgeladen, 62 Millionen Songs gespielt, 17 Milliarden Locations „getagged“ und über 140 Milliarden Freundschaften geschlossen.

Etwas anschaulicher ist das alles in Jeffs Infografik dargestellt.

Noch immer gibt es viele deutsche Manager, die ihre Facebook-Skepsis bis -Abehnung mit Selbstbewußtsein kultivieren. Sie darf man schon fragen: Da ist kein interessanter Teil ihrer Zielgruppe dabei? Vielleicht eine neue Variante von self-fulfilling-prophecy: Wenn ihr so weiter macht, ist bald wirklich keiner mehr dabei!

Infografik: Der Wert eines bestehenden Kunden

Der Wert eines bestehenden Kunden ergibt sich vor allem, wenn man diesen mit den Kosten vergleicht, die für die Neugewinnung eines Kunden aufgebracht werden müssten. Die Pflege der bestehenden Beziehungen ist deutlich kostengünstiger als die Akquise neuer Kunden. Es ist 6 bis 7 mal teurer einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden Kunden zu halten.

In dieser Infografik von Flowtown werden verschiedene Studienergebnisse zum Thema dargestellt.

Infografik: Social Media Erfolgsfaktoren

Was macht aus einer Marke eine „Social“-Marke? Nur die Präsenz in Social Media Kanälen sicher nicht. Was Top-Marken im Vergleich zu anderen Marken anders machen und weshalb „Brand Sociability“ so wichtig ist, zeigt eine neue weltweite Untersuchung von Weber Shandwick in Zusammenarbeit mit Forbes Insights, für die 1.897 leitende Marketing Manager befragt wurden.

 

Weshalb ist „social“ so wichtig für Marken?

  • Einfluss auf das Image: Die Markenmanager geben an, dass 52% der Reputation ihrer Marke davon abhängen, wie „social“ ihre Marke im Web ist. In den nächsten 3 Jahren soll sich der Einfluss noch verstärken und einen Anteil von 65% haben.
  • 33% der Markenmanager glauben, dass die Qualität ihrer Onlineprofile und –aktivitäten einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Unternehmensreputation ist.
  • Allerdings besteht großer Nachholbedarf: 84% der Marketing-Verantwortlichen glauben, dass ihre Marke in Sachen „Sociability“ noch nicht Weltklasse ist.

 

Was macht eine Marke „social“?

  1. Einmalige Präsenz – Das Medium alleine ist kein Erfolgsgarant: Die in Social Media erfolgreichsten Marken erstellen eigenen Content: 45% von ihnen kreieren Inhalte, die ausschließlich für Social Media entworfen wurden (im Vergleich zu 28% der anderen untersuchten Marken).
  2. Die Top-Social-Marken nutzen alle Möglichkeiten, die ihnen die Social Media Tools bieten: Im Vergleich zu den anderen Unternehmen, bieten sie zu 44% häufiger mobile Inhalte an, sind zu 43% häufiger bei „Check in“-Apps vertreten und die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen eigenen YouTube-Kanal haben, ist um 40% höher.
  3. Social Media ist konsistent integriert: Top-Social-Marken haben im Vergleich zu anderen Marken doppelt so häufig einen konsistenten Markenauftritt über alle Social Media- und traditionellen Medien-Kanäle hinweg. Außerdem integrieren sie häufiger ein Social Media Element in ihre Print-, TV- oder Radio-Werbebotschaften.
  4. Zuhören statt Sprechen: Erfolgreiche Social Media Marken passen ihre Botschaften und Produkte den Wünschen ihrer Kunden an. Sie haben bereits doppelt so häufig wie andere Marken schon einmal ein Produkt oder einen Service aufgrund von Fan-Empfehlungen geändert.
  5. Engagierte User werden wichtig genommen: Die Top-Marken sehen als wichtigste Messgröße ihrer Social Media Effektivität die Anzahl der engagierten Nutzer („Social Contributors“) an. Bei allen anderen untersuchten Marken ist diese Kennzahl im Schnitt nur auf Platz 6.
  6. Wachsamkeit: Die Top-Social-Marken verfolgen aufmerksam ihre Rechtschaffenheit. Sie achten zu 85% häufiger als andere globale Marken darauf, und nehmen Datenschutzverstöße sehr ernst.
  7. Fürsprecher gewinnen: Top-Marken suchen sich mehr als doppelt so häufig Unterstützung von „außerhalb“ – also von Konsumenten, Fans und loyalen Markenbotschaftern – als andere Unternehmen und promoten ihre Produkte und Serivces nicht nur mithilfe „innere“ Resourcen.

 

 

Die Zukunft des Inbound Marketing

Zur Zeit erleben wir einen Paradigmen-Wandel im Marketing: Weg vom Outbound hin zum Inbound Marketing. Die Strategie der Kundenbeschallung (Outbound) funktioniert im Netz nicht mehr, die Kunden können sich gezielt von Werbeunterbrechungen der Unternehmen abwenden. Kunden wollen heutzutage eine Beziehung zum Verkäufer, sie wollen wissen, wer er ist, dass er ihnen zuhört und mit ihnen in Dialog tritt.

Standen beim Outbound Marketing Strategien wie

  • Telemarketing
  • Email Marketing
  • Printwerbung
  • Messen
  • Fernsehen und
  • Radio

im Vordergrund, setzt das Inbound Marketing (oder auch Marketing 2.0) hingegen auf Konversation, Kollaboration, Communitys und Mundpropaganda im Internet. Hier sind vor allem Methoden wie

  • Suchmaschinen-Optimierung
  • Bloggen
  • Soziale Netzwerke nutzen
  • Inhalte via RSS zugänglich machen sowie das
  • Veröffentlichen von Videos, Fotos und Präsentationen (Slideshare)

zu nennen.

Eine tolle Infografik von MDGadvertising zeigt, wohin sich das Marketing in Zukunft bewegen wird. Unternehmen investieren einen größeren Teil ihrer Leadgenerierungs-Budgets in Inbound Marketing Aktivitäten. Denn die Kosten pro Lead sind hier im Schnitt um 62 Prozent geringer. Kostet ein Lead bei Outbound-zentrierten Unternehmen im Schnitt 373 Dollar, so sind es bei Inbound-zentrierten Unternehmen lediglich 143 Dollar.

Auch die Erfolge sprechen für sich: Im Vergleich zu 2009 nahm die Zahl der konvertierten Leads durch Blogs und Social Media Kanäle stetig zu. Im Bereich B2B ist LinkedIn der beste Kanal. Hier gaben 61% der Unternehmen an, über das Business-Netzwerk einen neuen Kunden gewonnen zu haben, während im Bereich B2C Facebook (67%), der Unternehmensblog (63%) und Twitter (53%) erfolgversprechender sind.

 

Die Zukunft ist online

 

2014 sollen die Online-Werbeausgaben ein Fünftel der Gesamtwerbeausgaben ausmachen. Ein größerer Anteil der Bevölkerung wird Profile in Sozialen Netzwerken haben und regelmäßig Blogs lesen.

 

 

Infografik: Warum Unternehmen in Customer Experience investieren sollten

Unfreundliche Mitarbeiter, unerwartete Kosten sowie eine schlechte Qualität der Produkte/ Services sind die Hauptgründe, warum Kunden zu einer anderen Marke wechseln. Wer seine Kunden dauerhaft binden möchte, muss ihnen positive Kundenerfahrungen liefern. Es lohnt sich: 85 Prozent der Konsumenten würden für ein herausragendes Kundenerlebnis bis zu 25 Prozent mehr zahlen.

Das dänische Unternehmen Zendesk hat in einer Infografik verschiedene Studienergebnisse zum Thema Customer Experience zusammengefasst und zeigt, welche (US-amerikanischen) Unternehmen in Sachen Kundenloyalität in ihrer Branche führend sind.

 

Infografik: Zahlen und Fakten zu Google+

Hier ein paar interessante Daten über Google+ in einer Infografik zusammengefasst. Die Plattform kostete Google mehr als eine halbe Milliarde Dollar, wobei sie derzeit von etwa 26 Millionen Menschen genutzt wird, 72 Prozent davon sind Männer. Was die Berufe der Nutzer betrifft, so überwiegen die IT- und Kreativ-Branche. In Deutschland sind laut IdentyMe derzeit 26.000 User bei Google+ registriert.

 

Infografik: Tipps zur Suchmaschinenoptimierung von Blogs

Bloggen ist ein wichtiges Inbound-Marketing-Tool. Gerade im Bereich Suchmaschinenoptimierung tragen Blogs durch regelmäßigen und aktuellen Content zu einer hohen Indexierung von Websites und damit zur Leadgenerierung bei.

SEOmoz erstellte eine tolle Grafik mit Tipps zur Verbesserung des Suchmaschinen-Ranking von Blogs.
 

1. Das Gesamtdesign ist wichtig

Das erste, was ein Besucher der Seite sieht, ist das Design und das beeinflusst maßgeblich die Absprungrate, Seitenaufrufe und die Conversion-Rate.

Ein professionelles Design muss nicht teuer sein:

2. Suchmaske

Jede Seite benötigt ein gut sichtbares Suchfeld. Das trägt einerseits zu einem besseren Customer Experience bei, andererseits kann man die Daten der Suchanfragen sammeln (bei Google Analytics ist das unter Content -> Site Search dargestellt) und erhält dadurch Einsichten in das Userverhalten.

3. RSS-Feed

Dieser Service holt die Besucher zurück und bringt erneute Seitenaufrufe. Die Besucher können zu Markenbotschaftern, aktiven Linkbuildern und treuen Lesern werden.

4. Brotkrümelnavigation (Breadcrumbs)

Diese Darstellung zeigt dem Besucher an, auf welcher Seite er sich gerade befindet – mit Ober- und Unterkategorien. Damit finden sich die Leser besser zurecht, aber auch Suchmaschinen können den Content besser einordnen.

5.  Wichtige Inhalte oben anzeigen

Die meisten Browser zeigen 768 Pixel an, weshalb Inhalte, die weiter unten auf der Seite sind, nur durch Scrollen gesehen werden können. Es heißt, dass auch Google Inhalte, die weiter unten auf der Seite sind, nicht so hoch bewertet. Wie groß die Darstellung des eigenen Browser ist, kann man mit diesem Tool von Google Labs testen.

6. Setze Links auf den besten Content

Auf tolle Blog-Posts kann man in seinen folgenden Artikeln durchaus verweisen. Dabei sollten die wichtigen und relevanten Wortgruppen im Link sein.

7. Nicht zu viele Links setzen

Wer zu viele Links setzt, vergibt Link-Energie. Mehr als 100 Hyperlinks auf einer Seite sollten vermieden werden und wichtige Links sollten im Body des Texts platziert werden.

8. Ermutige die Leser zu Kommentaren

User Generated Content bringt Interaktion auf der Seite, was zu einem besseren Ranking führt.

9. Der Content sollte mit Sharing-Buttons teilbar sein

Das Teilen im Netz macht etwa 10% des gesamten Internet-Traffic aus. Allein auf Facebook werden jeden Tag mehr als 4 Milliarden digitale Content-Stücke geteilt.

10. Ladezeit optimieren

Die Ladezeit wirkt sich nicht nur auf die Sales-Rate und Kundenzufreidenheit einer Seite aus, sondern auch auf den Page-Rank.

Infografik: Facebook, Twitter und Google+ im Vergleich

Was hat Google+, das Facebook nicht hat? Welche Features kann ich bei Facebook nutzen, nicht aber bei Twitter? Hier zwei Infografiken, die die Eigenschaften der drei großen Netzwerke miteinander vergleichen und auch als Begriffs-Übersicht dienen.

Sieht man sich die folgende Grafik von Hutch Carpenter an, so scheint es, als habe sich Google+ die besten Eigenschaften beider Netzwerke herausgegriffen und integriert.

 

 

Die Möglichkeit, verfeinerte Einstellungen beim Teilen von Inhalten vorzunehmen, ist bei Google+ am stärksten ausgeprägt. Durch die Kontakt-Kreise kann man Inhalte gezielt und schneller teilen. Man könnte sagen, Facebook und Twitter sind eher beziehungsorientiert, Google+ dagegen inhaltsorientiert. Stefano Epifani vergleicht ebenfalls die drei großen sozialen Netzwerke:

Der Vergleich der Infografiken stammt von thestrategyweb.

Infografik: Warum wir Marken in Social Networks folgen

Die meisten Menschen folgen auf Facebook etwa 2 bis 5 Marken. Meist um Sonderangebote zu erhalten oder weil sie schon bestehende Kunden sind. Bei Twitter wird im Vergleich zu anderen Plattformen etwas mehr Wert auf Unterhaltung gelegt, auf Facebook und MySpace erwarten die Fans häufiger Kundenbetreuung.

Die Online-Erfahrung mit der Marke auf Facebook, Twitter und Co. hat dabei starke Auswirkungen darauf, ob wir loyale Kunden werden oder nicht. Über 97 Prozent der Nutzer geben an, dass sich ihre Online-Erfahrung mit der Marke schon einmal auf den Kauf ausgewirkt hat – positiv und negativ.

Um die Fans und Follower zu aktivieren sollten Marken auf Wettbewerbe und Gewinnspiele setzen: 70 Prozent der Befragten interagieren mit den Marken auf Grund von Contests. Aber auch die Möglichkeit, eine Marken-App auf das Mobiltelefon herunterzuladen nehmen 23,6 Prozent der User wahr.

Folgende Infografik von Get Satisfaction stellt die Gründe, die Auswirkungen und den Einfluss des Fan-Werdens und Folgens von Marken in sozialen Netzwerken dar.

.