Facebook voll im Trend

TrendingFacebook hat schon einiges von Twitter übernommen, zum Beispiel den Ausdruck „Follower“ für Menschen, die ursprünglich „Abonnenten“ hießen.

Exkurs: Das Abonnement ist eine schwache Form der Facebook Freundschaft, sie muss nicht bestätigt werden. Standardmäßig ist das Abonnement oder Folgen allen erlaubt, in den Einstellungen kann man das aber ändern. Wenn Ihnen also jemand auf Ihre Freundschaftsanfrage nicht antwortet, dann folgen Sie der Person einfach. So lesen Sie ebenfalls, was sie schreibt und dürfen das vielleicht sogar kommentieren (auch eine Einstellungs-Option). Wenn die unbeantwortete Freundschaftsanfrage allerdings nicht Nachlässigkeit sondern klare Absicht war, dann wird der „Verfolgte“ womöglich seine ungeliebten Follower aktiv blockieren – dann ist das ohnehin dünne Band endgültig zerschnitten.

In Deutschland gibt es noch den Begriff „Abonnent“, in den USA ist der „Subscriber“ ganz vom „Follower“ verdrängt worden – um auf der Twitter-Welle mitzusurfen.

Ähnliches gilt für den „Hashtag“, die #-Technik, um Beiträge zu einem bestimmten Thema unter einem einheitlich verwendeten Begriff zusammenzufassen.

Exkurs: z.B. ist #eintracht der Hashtag für alle Beiträge zu Eintracht Frankfurt. In einem älteren Beitrag haben wir hier ausführlicher über Hashtags berichtet.

Hashtags waren ein klares Twitter Merkmal – bis Facebook die Raute-Technik 2012 übernahm.

Und nun berichtet Mashable, dass Facebook seit Ende vergangener Woche das „Trending“ eingeführt hat, die Auflistung von aktuellen Themen-Trends auf Facebook. Ein Trend wird dabei an Hand der Veränderung, also der Steigerung seiner Nennungen erkannt, nicht an der absoluten Höhe (sonst gäbe es viele Dauertrends).

Bei Twitter waren die aktuellen Trends schon lange unten links zu sehen, bei Facebook werden sie nun oben rechts sein, Überschrift „Trendthemen“. In Deutschland müssen wir aber auf die Trendthemen noch ein paar Tage warten, der Roll-Out mit Trending begann aktuell nur in den USA, Kanada, UK, Australien und Indien.

Immerhin: die deutsche Hilfe zu den Trendthemen ist schon teil-präsent (ohne Bilder).

Mashable berichtet auch, dass bei Facebooks Trending-Roll-Out die Option, Trends zu sponsorn noch nicht aktiv ist – aber in der Schublade liegt.

Hashtags – von Katzen und Flöhen

SUPER SUNRISE KEMPWas heißt „einen Sack Flöhe hüten“ auf Englisch? To herd cats, Katzen hüten.

Jeff Bullas hat dazu einen netten Artikel geschrieben über eine spezielle Twitter Herausforderung: Tweets zu strukturieren ist wie einen Sack Flöhe hüten: How to Herd Cats on Twitter.

Und wie hütet man also? Mit Hashtags. Die Teile scheinen eine kleine Renaissance zu erleben. Wir haben das Thema hier auch schon behandelt vor ein paar Wochen und die elegante Raute dabei abfällig „Gartenzaun“ genannt. Naja, passt zum Katzenhüten.

Die Twitter-Userzahlen steigen weiter (auch in D, dem Land der Twitter-Muffel), weil der kleine blaue Vogel irgendwie so basisdemokratisch ist. Für mehr als relativ authentischen O-Ton ist ja gar kein Platz. Und die Hashtags schaffen dabei die Ordnung, machen den chaotischen Content „liquid“, führen Ströme zusammen. Jeff nennt Hashtags den Kleber von Twitter.

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Hashtags – oder wozu braucht man eigentlich den Gartenzaun?

„Hashtags“ sind Worte oder Abkürzungen, die mit der Raute (#, auch „Gartenzaun“ genannt) beginnen.

„#steinbrueck“ ist so ein Hashtag.

Sie werden in Twitter verwendet um zu zeigen, dass sich ein Tweet auf ein bestimmtes Thema bezieht – in unserem Beispiel auf „Steinbrück“.

Gebe ich im Suchfenster von Twitter „#steinbrueck“ ein, erscheint in meinem Account am 28.2.13 um 14:35 folgendes Ergebnis.

Ich sehe nur noch die Tweets, die diesen Hashtag verwenden, wie immer die aktuellsten ganz oben.

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Twitter verstärkt TV – oder umgekehrt?

Twitter + TVNach einer Studie von von Brandwatch, einer Social Media Monitoring Firma, kann man mit einem einfachen Trick den „Social Buzz“, die Unterhaltung in den sozialen Netzen, konkret in Twitter, zu einer Fernsehsendung,  um zwei Drittel steigern: Man zeigt zu Beginn den offiziellen Hashtag zur Sendung.

Nach dieser Studie, durchgeführt in den USA und UK, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass über die TV-Sendung im Social Web gesprochen wird um 63%, wenn man den Hashtag zu Beginn zeigt.

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