Googles Loon – Ballon oder Seifenblase?

BallonGoogle hat letzte Woche in Neuseeland sein Projekt „Loon“ vorgestellt. Es ist allerdings ziemlich „looney“, auf deutsch verrückt. Welche Realisierungschancen hat es?

Doch zunächst in aller Kürze: Was ist Googles Loon eigentlich?

„Loon“ ist der englische Name für eine Vogelart, für den Taucher, zum Beispiel den Prachttaucher oder den Eistaucher (arctic loon, common loon). Mit „loon“ werden  außerdem Spinner, Verrückte bezeichnet.

Schließlich: es ist die zweite Silbe von „balloon“ – und das ist wohl die entscheidende Herleitung in diesem Fall.

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Hashtags – von Katzen und Flöhen

SUPER SUNRISE KEMPWas heißt „einen Sack Flöhe hüten“ auf Englisch? To herd cats, Katzen hüten.

Jeff Bullas hat dazu einen netten Artikel geschrieben über eine spezielle Twitter Herausforderung: Tweets zu strukturieren ist wie einen Sack Flöhe hüten: How to Herd Cats on Twitter.

Und wie hütet man also? Mit Hashtags. Die Teile scheinen eine kleine Renaissance zu erleben. Wir haben das Thema hier auch schon behandelt vor ein paar Wochen und die elegante Raute dabei abfällig „Gartenzaun“ genannt. Naja, passt zum Katzenhüten.

Die Twitter-Userzahlen steigen weiter (auch in D, dem Land der Twitter-Muffel), weil der kleine blaue Vogel irgendwie so basisdemokratisch ist. Für mehr als relativ authentischen O-Ton ist ja gar kein Platz. Und die Hashtags schaffen dabei die Ordnung, machen den chaotischen Content „liquid“, führen Ströme zusammen. Jeff nennt Hashtags den Kleber von Twitter.

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Vertrauenswürdige Blogs

In dieser Studie von Technorati Media ist auf jeden Fall mehr drin, als „nur“ die Erkenntnis, dass Blogs einen unerwartet hohen Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben. (Der Download ist also zu empfehlen.) Aber das allein ist schon einen kleinen Beitrag wert:

So stellt sich das Kaufentscheidungs-Einfluß-Ranking in den USA dar:

  1. Die Seiten des Online Shops selbst, 56% sehen hier starken Einfluß
  2. Die Seiten der Marke (34%)
  3. Blogs (31%)
  4. Facebook (31%)
  5. Gruppen und Foren (28%)
  6. Youtube (27%)
  7. LinkedIn (27%)
  8. Google+ (20%)

Twitter liegt mit 8% auf Platz 11.

Blogs an dritter Stelle, sogar noch knapp vor Facebook!

Das Hauptargument: Blogs sind vertrauenswürdig.

Dazu passt dieses Finding, auch aus der Studie: 54% sind der Ansicht, je kleiner eine Community ist, desto vertrauenswürdiger ist sie.

In der Studie wird dann herausgearbeitet, dass Marketing Leute dies zu übersehen scheinen und eher auf Volumen-Metriken setzen, Nielsen comScore, viele Fans, Likes und Follower u.a. Während die Blogger primär darauf achten, dass ihr Content von Vielen gelesen wird.

Darum entfallen auch nur je 6% des durchschnittlichen Social Marketing Budgets auf  Influencer- und Blogger-Marketing (und 57% auf Facebook). Technorati sieht hier einen Mismatch: hoher Einfluß der Blogger, aber (relativ) wenig Beachtung in den Marketing Budgets.

Vielleicht werden hier aber auch Ursache und Wirkung verwechselt: Eben weil große Teile der Blogger-Szene noch recht „unberührt“ sind und viele neutral-idealistische Beiträge geschrieben werden, besteht dieses Vertrauens-Plus. Möglich also, dass dieser Vorsprung mit der Zeit unter die Räder kommt…

Eine gute Kommentierung der Studie habe ich noch hier beim Social Media Examiner gefunden.

Beim Lesen habe ich mich noch gefragt, wo eigentlich diese Energie herkommt, die so Viele dazu bringt, ohne unmittelbaren Nutzen so viel wertvollen Content zu produzieren, intrinsisch und idealistisch.

Wie lange wird das noch anhalten? Leben wir in einer Zeit des geistigen Sharings, oder war das immer so? Bzw. in welche Kanäle floß diese Kraft, als es noch keine Blogs gab? Kirchen, Parteien, soziale Einrichtungen? Und fehlt sie da jetzt? Oder ist das meiste nur aus der Dunstglocke über Biertischen in die Social Media Cloud gewandert? (sehr ketzerisch!)

Wenn Sie dazu hier Ihre Meinung teilen wollen – ich würde mich freuen.

Hashtags – oder wozu braucht man eigentlich den Gartenzaun?

„Hashtags“ sind Worte oder Abkürzungen, die mit der Raute (#, auch „Gartenzaun“ genannt) beginnen.

„#steinbrueck“ ist so ein Hashtag.

Sie werden in Twitter verwendet um zu zeigen, dass sich ein Tweet auf ein bestimmtes Thema bezieht – in unserem Beispiel auf „Steinbrück“.

Gebe ich im Suchfenster von Twitter „#steinbrueck“ ein, erscheint in meinem Account am 28.2.13 um 14:35 folgendes Ergebnis.

Ich sehe nur noch die Tweets, die diesen Hashtag verwenden, wie immer die aktuellsten ganz oben.

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Neues Facebook Performance Werkzeug für Marken

130211 MetrikMediaPost berichtet in seinem MediaDaily von einem neuen Werkzeug um die Zufriedenheit der Facebook Fans mit ihrer (Fan)-Marke zu messen.

Das Produkt heißt „Brand Satisfaction“.

Die Grundlage der Daten sind echte Fan-Befragungen, keine abgeleiteten Metriken.

Im Kern werden dafür die Fans einer Marke (Facebook-Fans natürlich) gefragt, wie wahrscheinlich sie diese Marke auch empfehlen werden. Die Bewertung erfolgt nach dem NPS (Net Promoter Score) Verfahren.

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Microsoft greift Google in Sachen Datenschutz an

130208 DatenschutzNach einem Bericht auf dem Mediapost Blog hat Microsoft eine Kampagne gegen Google gestartet.

Darin wird behauptet, Google lese die „gMails“ aus, um so Erkenntnisse über Bedarfe der Verfasser zu gewinnen und ihnen maßgeschneiderte Werbeanzeigen päsentieren zu können.

Man solle  unbedingt von gmail.com zu outlook.com wechseln – so Microsoft.

Das Thema ist prima vista nicht schlecht gewählt: nur 14% der Web-Nutzer glauben, dass Webfirmen mit ihren Daten ehrlich umgehen (Ovum-Studie), doch ist das Thema auch für Microsoft sensibel – so der Blogbeitrag. Schießlich haben die Redmonder in der Vergangenheit selbst mit massiven Datenschutz-Vorwürfen zu kämpfen gehabt.

Die Wahrheit wird irgendwo zwischen opportunistischer Anti-PR von Microsoft und stets ernst zu nehmenden, allgemeinen Vorsichtsanforderungen an uns alle liegen.

Google ist sicher kein Schaf in diesem Wolfsgehege. Microsoft auch nicht.

Voll daneben? Social Media Marketing am Ziel vorbei?

ÄpfelundBirnenEine neue Studie deckt scheinbar einen Missstand auf: Marketing verliert bei Social Media seine Zielgruppe aus den Augen, ist also mediamäßig „voll daneben“. Aber stimmt das wirklich?

Bei Facebook passen die Welten, so scheint es, noch zusammen, ganz klar: Lemminge im Strom anderer Lemminge – aber abseits davon: eine große Diskrepanz! Eine Diskrepanz zwischen den Medien, die Social Media Marketers nutzen und denen, die ihre Zielgruppen besuchen.
Das besagt jedenfalls eine Studie von Pitney Bowes Software, die vor einigen Tagen bei MarketingProfs vorgestellt wurde. Nach dieser Studie benutzen z.B. 57% der „Marketing Decision Makers“ Twitter für Business Zwecke, aber nur 31% der „Consumers„.

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Social-Media-Basis Paket

40% aller deutschen Unternehmen sind in Sachen Social Media aktiv – d.h. 60% sind es nicht! Die neuen Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook & Co haben nicht nur Freunde.

Viele Manager sehen darin Zeit- und Geldverschwendung. Viele Mitarbeiter in Unternehmen und auch die Unternehmensleitung haben Vorurteile gegenüber den neuen Kommunikationsformen.

„Das ist eine Mode, die geht vorbei“, „unsere Kunden suchen uns da nicht“ „das ist nur was für große Unternehmen“ oder aber auch „das ist gefährlich!“ sind Aussagen, die immer wieder fallen, wenn man das Thema „Social Media“ anspricht. Genau für diese Kritiker und Zweifler ist das Paket: „Social-Media-Basis“ gedacht.

Viele der aktuell angebotenen Schulungen und Seminare setzen bereits Wissen voraus, das so nicht ausreichend vorhanden ist. Oder sie verkomplizieren die neuen Medien – und schaffen mehr Probleme als Lösungen. Hier setzt unser Angebot an.

„Social Media kommt in Stufen. Für die Basis-Stufe benötigt man nur ein wenig Erfahrung im Internet. Weitere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.“

Die Kommunikations-Beraterin Friedlies Reschke von Reschke-PR und der Marketing-Engineer Peter Apel von Vianova erarbeiten beim Kunden seine ganz individuelle Social-Media-Basis.

So können die Teilnehmer des Programms den Nutzen von Social Media für ihr Unternehmen qualifiziert beurteilen. Neue Chancen aber auch die möglichen Risiken werden diskutiert. Kritiker und Zweifler sollen sich konstruktiv einbringen können.

Das Paket besteht aus 4 Teilen

  • Theorie: Was ist im Markt derzeit üblich, was machen die anderen?
  • Praxis: Wie funktioniert Social Media? Wie legt man konkret einen Twitter-Account an, wie sucht und findet man im Social Web?
  • Zusammenarbeit: Was brauchen wir für uns und unsere Kunden? Welche internen Spielregeln sollen gelten?
  • Zukunft: Was kann und soll im ersten Jahr umgesetzt und erreicht werden.

Die Kosten für das Basis-Paket fallen erst nach dem ersten Seminartag an – überwiegen dann immer noch die Zweifel an dem Nutzen, dann werden nur die Fahrtkosten berechnet…

Lesen Sie weitere Details in dieser kurzen Leistungsübersicht.

Oder nutzen Sie unser Kontakt-Link für eine unverbindliche erste Anfrage.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Infografik: Zahlen und Fakten zu Google+

Hier ein paar interessante Daten über Google+ in einer Infografik zusammengefasst. Die Plattform kostete Google mehr als eine halbe Milliarde Dollar, wobei sie derzeit von etwa 26 Millionen Menschen genutzt wird, 72 Prozent davon sind Männer. Was die Berufe der Nutzer betrifft, so überwiegen die IT- und Kreativ-Branche. In Deutschland sind laut IdentyMe derzeit 26.000 User bei Google+ registriert.

 

21 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung von B2B-Websites

Wer mehr Besucher auf seine B2B-Website locken möchte, sollte sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) auseinandersetzen. Denn ein besseres Google-Ranking erzielt mehr Aufmerksamkeit im Netz. Um seine Website „googlefreundlicher“ zu gestalten, gibt es ein paar Tricks, die auch außerhalb der Website angewendet werden müssen, denn Google indexiert nicht nur Websites, sondern auch Bilder, Videos, Nachrichten, Blogposts, Social Media Präsenzen und einiges mehr. Der gesamte Webauftritt kann also für SEO genutzt werden. Hier sind 21 effektive Tipps von pwb für ein besseres Google-Ranking:

  1. Baue eine Social Media Präsenz auf. SEOMoz untersuchte in einer Studie das Ranking von über 10.000 Keywords und die Faktoren, die ein hohes Google-Ranking von Websites beeinflussen. Es zeigte sich, dass Social Media Aktivitäten die Google-Platzierung positiv beeinflussen.
  2. Optimiere Whitepaper. Wer Dokumente im Web teilt, steigert die Bekanntheit seiner Unternehmensprodukte und –services, kann Inbound-Links aufbauen, die zur SEO beitragen und Besucher auf die Website ziehen. Auf Scribd kann man seine Whitepaper hochladen und publik machen.
  3. Schreibe einen Blog. Suchmaschinen lieben regelmäßigen und aktuellen Content. Unternehmen, die einen Blog betreiben, generieren monatlich 67% mehr Leads als Unternehmen, die nicht bloggen, so eine Untersuchung von Hubspot.
  4. Trage dich in Online-Verzeichnisse ein. In Branchenverzeichnisse wie Link-Liste.net, Wir-lieben-Branchen.de oder Manta trägt man sein Unternehmen ein, wählt seine Kategorie und erhält bessere Platzierungen.
  5. Optimiere Bilder. Suchmaschinen können Bilder nicht „sehen“, weshalb man sie anderweitig für die Crawler sichtbar machen muss. Das funktioniert mit Alt-Text (wird alternativ angezeigt) und Bildbeschreibungen, denn Beschreibungstexte für Bilder werden von Suchmaschinen indexiert. Die wichtigsten Keywords sollten am Anfang stehen und weitere Keywords im Filename enthalten sein. Die Beschreibung sollte kurz und nicht mit Schlagworten überfrachtet sein.
  6. Stelle Präsentationen online. Lade Präsentationen auf Slideshare hoch. Das ist die weltweit größte Plattform für Präsentationen. Dabei sollte man keine Angst haben, dass sich die Konkurrenz Informationen abschaut – wichtiger sind die Kunden, die hier eindeutig Mehrwert erhalten und die SEO-Vorteile der Slideshare-Präsenz.
  7. Erstelle ein Xing- oder LinkedIn-Profil. Hier kann man in der Unternehmensbeschreibung gezielt Keywords platzieren.
  8. Optimiere YouTube-Videos. Setze passende Keywords für das Unternehmen in den Titel des Videos und in dessen Beschreibung. Im ersten Satz der Beschreibung sollte man einen Hyperlink auf die Unternehmensseite einfügen.
  9. Übermittlung der Seite an Suchmaschinen. Erleichtere den Spidern das Auffinden deiner Seite, indem du die Seite manuell an Yahoo Site Explorer, Bing Webmaster Tools und Google Webmaster Tools übermittelst. Man erhält ebenfalls Analysen zur Indexierung.
  10. Nutze die Meta Description: Das MetaDescription Tag gibt einen Überblick über den Inhalt einer Seite und wird als Textausschnitt in Suchmaschinen angezeigt. Hier sollte man nicht mehr als 160 Zeichen zur Beschreibung verwenden. Nutzt man die Meta-Description nicht, generiert Google automatisch einen Beschreibungstext, der oft nicht wirklich informativ ist.
  11. Trage dich bei Google Places ein. Der kostenlose Eintrag erscheint auf Google Maps, den man mit Videos, Fotos, Öffnungszeiten, Gutscheinen ergänzen kann.
  12. Schreibe fehlerfreie HTML Codes. Ein Code ohne Fehler führt zu einem besseren Ranking. Fehlerhafte Links oder Befehle kann man mit einem Check der Markup Language durch verschiedene Services herausfinden.
  13. Der Blog sollte unter der eigenen Domain laufen. Ist der Blog außerhalb der eigenen Domain gehostet (wie etwa bei Blogger, Tumblr oder WordPress.com) erhält man keine Credits von Google für die Blogbesucher. Der Blog sollte deshalb als Unterkategorie der Unternehmensseite auftauchen: www.deinunternehmen.de/blog.
  14. Erstelle Title Tags. Diese Tags werden in den Suchergebnissen als Überschrift der Website angezeigt. Man hat 70 Zeichen und sollte auch hier wichtige Keywords einfügen.
  15. Lege die Links über konkrete Beschreibungen. Setzt man einen Link von einer Seite zur anderen, sollte man nicht die Worte „Klicke hier“ vernetzen, sondern zum Beispiel den Hyperlink auf „kompletter Produktkatalog“ setzen.
  16. Erstelle eine Sitemap. Eine Sitemap hilft den Spidern bei der Indexierung des Inhalts. Dieses Inhaltsverzeichnis erleichtert es den Spidern auch schwer auffindbare Seiten zu scannen.
  17. Nutze Nofollow Links: Verlinkt man auf Seiten, die Google als Spam ansieht, kann sich das negativ auf die Bewertung und das Ranking der eigenen Seite auswirken. Meist passiert das, wenn Spammer Kommentare auf den Blogs hinterlassen. Um diesem „Link-Spam“ entgegen zu wirken, kann man den „nofollow“ Linkbefehl nutzen. Hat man das „nofollow“ aktiviert, verfolgt die Suchmaschine den Link nicht weiter und die eigene Seite kann nicht mit der Spamseite in Verbindung gebracht werden und man verliert damit auch keinen Ranking-Wert.
  18. Halte den Adobe Flash Content gering. Inhalte in Flash können von den Suchmaschinen nicht „gecrawlt“ werden. Diese Inhalte sind für die Spider nicht existent und werden dementsprechend auch nicht indexiert. Flash ist jedoch ohnehin am Verschwinden (auch das iPad unterstützt diese Inhalte nicht).
  19. Nutze die „Share-Buttons“. Die Nutzer sollten Inhalte der Seite auf Social Media Kanälen weiterleiten können. Je häufiger das geschieht, desto besser das Google Ranking der Website.
  20. Erhalte Inbound-Links. Einen extrem hohen Einfluss auf das Ranking haben die eingehenden Links von anderen Websites auf die eigene Seite. Wer von bekannten und vertrauenswürdigen Seiten Links erhält, rangiert besser in der Platzierung, als wenn er nur Links von kleinen unbekannten Websites erhält. Man sollte deshalb angesehene Blogger der Branche ausfindig machen und ihnen einen Linktausch anbieten.
  21. Schreibe guten Content. Im Web gilt: „Content is King“. Neben einem hochwertigen Text sollten darin auch alle wichtigen Keywords enthalten sein.