Oculus Rift in den sozialen Medien

Facebook hat vorgestern Oculus VR für 2 Milliarden Dollar gekauft.

Oculus baut Brillen, VR-Brillen, sozusagen der Gegenentwurf zu Googles Glasses (die wohl in Koop mit Ray-Ban hergestellt werden sollen).

Der Kauf fand am 24.3. statt, rund 48 Stunden später wagen wir uns an eine erste Buzz-Analyse zu diesem Thema. Unser Tool dabei: Brandwatch.

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Social Media Aussichten

Social MediaAn Hand der Einkaufspolitik der großen Player am Social Media Markt, und insbesondere der von Facebook, analysiert Rosie Scott in einem Beitrag bei Jeff Bullas die zurückliegenden Phasen und Strategien von Social Media und versucht einen Blick in die Zukunft.

Dabei erkennt Frau Scott in den letzten 10 Jahren 4 Kauf-Phasen in der Facebook Einkaufsstrategie, die sie mit den Entwicklungsphasen des Unternehmens abgleicht. Das ist ganz interessant zu lesen.

Ihre Zukunfts-Prognose überrascht indessen nicht sonderlich: Es wird alles noch mobiler!

Auch wenn also die Social Media Aussichten in Rosies Beitrag eher knapp gezeichnet werden, haben wir doch einiges Erwähnenswerte darin entdeckt. Lesen Sie hier, was im Einzelnen:

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Neue Beziehung – der Nr.1 Facebook Life-Event!

Facebook BeziehungPünktlich zum Valentinstag kommt diese Nachricht:

Von allen Lebensereignissen, die man in seiner Chronik dokumentieren kann, ist „Neue Beziehung“ der am häufigsten gewählte Eintrag.

Das berichtet Jeff Bullas in einem seiner neuesten Beiträge. Seine Zusammenfassung beruht dabei auf einer Infografik von topmarketingschools.net.

Nicht alles davon interessiert uns Europäer, aber ein paar weitere Fakten aus dem Artikel sind noch recht beeindruckend:

  • So geht es mit Facebook zum Beispiel jeden Tag ins Neandertal: 20 Milliarden Minuten, das sind knapp 40.000 Jahre (!), beträgt die kumulierte Facebook-Zeit aller Nutzer – jeden Tag!
  • Der durchschnittliche Facebook-Nutzer hat 40 Fanpages, die er „liked“. Zusammen mit den wenigen elementaren demografischen Daten (Geschlecht, Alter, Wohnort) ergibt sich so für die meisten ein hochinteressantes Marketing-Bild – welche Studie könnte das in dieser Aktualität und Dichte liefern? Ganz schnell wird wieder deutlich: Wir Nutzer sind die Ware, nicht der Kunde.
  • Im dritten Quartal 2013 hatte Facebook 1,2 Milliarden aktive monatliche Nutzer, die Mär von den vielen schlafenden, inaktiven Accounts ist hier nach – eben eine Mär.
  • 4,75 Milliarden Beiträge werden von diesen Nutzern täglich „geteilt“ und 66% all dieser Beiträge werden in der Facebook-App abgesetzt. Der Mobile-Zug fährt also mit high-speed weiter.
  • Von den besser verdienenden Internet-Nutzern mit mindestens € 55.000 Jahreseinkommen haben 73% einen Facebook-Account.
  • Und aus welchem Land berichtet der Facebook-Kunde am liebsten? Aus Disneyland! Weltweit nimmt der Vergnügungspark die 4 beliebtesten Check-in-Plätze ein: No. 1 Kalifornien, No. 2 Tokio, No. 3 Hongkong und No. 4 Paris.

Sie suchen tiefer gehende, spezifischere Informationen zu Reichweiten, Nutzungsverhalten oder Vorlieben der Social Media Nutzer? Nicht nur zu Facebook? Fokussiert auf spezielle Branchen oder Regionen?

Es gibt täglich neue Studien, Analysen, Auswertungen. Fragen Sie uns. Wir kennen viele Quellen.

Facebook Freundefinder in D verboten

Richterhammer auf weiß isoliertDas Kammergericht Berlin hat am 24.1.14 in zweiter Instanz über eine Klage des vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) gegen den sogenannten „Freundefinder“ von Facebook entschieden. Das erstinstanzliche Verbot ist korrekt, eine Revision ist nicht mehr möglich.

Hintergrund zum Freundefinder: Nutzt man diese Facebook-Funktion, erhält das Netzwerk Zugriff auf den gesamten Adressbestand des Nutzers und somit tiefe Einblicke in dessen sozialen Verflechtungen – weit über den originalen und angepriesenen Sinn der Funktion (Netzwerk des Nutzers vergrößern) hinaus. Der Autor selbst hat in seinem Buch „Facebook für Einsteiger“ bereits vom Gebrauch dieser Funktion deutlich abgeraten.

Hierüber und über die Bedeutung des Urteils sowie über mögliche nächste Schritte berichtet die Stiftung Warentest in einem aktuellen Beitrag, wir zitieren hier im Folgenden mehrfach daraus.

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Facebook voll im Trend

TrendingFacebook hat schon einiges von Twitter übernommen, zum Beispiel den Ausdruck „Follower“ für Menschen, die ursprünglich „Abonnenten“ hießen.

Exkurs: Das Abonnement ist eine schwache Form der Facebook Freundschaft, sie muss nicht bestätigt werden. Standardmäßig ist das Abonnement oder Folgen allen erlaubt, in den Einstellungen kann man das aber ändern. Wenn Ihnen also jemand auf Ihre Freundschaftsanfrage nicht antwortet, dann folgen Sie der Person einfach. So lesen Sie ebenfalls, was sie schreibt und dürfen das vielleicht sogar kommentieren (auch eine Einstellungs-Option). Wenn die unbeantwortete Freundschaftsanfrage allerdings nicht Nachlässigkeit sondern klare Absicht war, dann wird der „Verfolgte“ womöglich seine ungeliebten Follower aktiv blockieren – dann ist das ohnehin dünne Band endgültig zerschnitten.

In Deutschland gibt es noch den Begriff „Abonnent“, in den USA ist der „Subscriber“ ganz vom „Follower“ verdrängt worden – um auf der Twitter-Welle mitzusurfen.

Ähnliches gilt für den „Hashtag“, die #-Technik, um Beiträge zu einem bestimmten Thema unter einem einheitlich verwendeten Begriff zusammenzufassen.

Exkurs: z.B. ist #eintracht der Hashtag für alle Beiträge zu Eintracht Frankfurt. In einem älteren Beitrag haben wir hier ausführlicher über Hashtags berichtet.

Hashtags waren ein klares Twitter Merkmal – bis Facebook die Raute-Technik 2012 übernahm.

Und nun berichtet Mashable, dass Facebook seit Ende vergangener Woche das „Trending“ eingeführt hat, die Auflistung von aktuellen Themen-Trends auf Facebook. Ein Trend wird dabei an Hand der Veränderung, also der Steigerung seiner Nennungen erkannt, nicht an der absoluten Höhe (sonst gäbe es viele Dauertrends).

Bei Twitter waren die aktuellen Trends schon lange unten links zu sehen, bei Facebook werden sie nun oben rechts sein, Überschrift „Trendthemen“. In Deutschland müssen wir aber auf die Trendthemen noch ein paar Tage warten, der Roll-Out mit Trending begann aktuell nur in den USA, Kanada, UK, Australien und Indien.

Immerhin: die deutsche Hilfe zu den Trendthemen ist schon teil-präsent (ohne Bilder).

Mashable berichtet auch, dass bei Facebooks Trending-Roll-Out die Option, Trends zu sponsorn noch nicht aktiv ist – aber in der Schublade liegt.

Ist Facebook zickig?

ZickeIn unserem letzten Beitrag hier haben wir einige Daten rund um Soziale Netze vorgestellt. Vieles bezog sich auf Facebook. Interessant fand ich, dass die Nutzerzahlen erwarten lassen, dass Google+ in 2016 Facebook in Sachen „geteilte Beiträge“ überholen wird.

Auf unseren Beitrag haben wir dann auch in Facebook berichtet. Vielleicht etwas reißerisch, die Headline „2016 überholt google facebook – wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt.“ Aber mal ehrlich, ist das irgendwie fies oder verunglimpfend?

Facebook scheint es so zu sehen, denn als wir den Beitrag mit 4 € bewerben wollten (okay, war ein Test), kam zunächst die bekannte Nachricht, dass diese Kampagne jetzt geprüft wird. Und schon bald dann: „Dein Beitrag wurde nicht beworben, da er eine Empfehlung durch Facebook vortäuscht, was gegen unsere Richtlinien verstößt. Nur Werbeanzeigen für Facebook-Seiten, -Gruppen, -Veranstaltungen, -Anwendungen oder Connect-Seiten dürfen einen eingeschränkten Verweis auf Facebook enthalten. Der Beitrag bleibt weiterhin veröffentlicht, wird aber nicht als Werbeanzeige geschaltet.

Nun haben wir schon öfter über Facebook berichtet und das zum Teil auch beworben. Der flüchtige Leser hätte dabei durchaus gelegentlich den Eindruck gewinnen können, das wäre irgendwie von Facebook selbst empfohlen (war es natürlich nie). Aber dieser Beitrag nun? Merkwürdig.

Noch gehen ja die meisten Kurven für Facebook weiter nach oben, aber irgendwann werden sich die bad news häufen. Was dann? Wird jeder, der davon berichtet, werblich wegzensiert? Ist „Google+ hat Facebook überholt“ unbewerbbar?

Ist Facebook zickig oder ist da nur eine automatische Prüfung nicht ganz sauber eingestellt? Wir wären auf Meinungen und Kommentare dazu sehr neugierig.

Social Media Fakten 2014

tampon factsHier sind ein paar Eckinformationen zu den weltweiten Social Media Entwicklungen, zusammengestellt von Jeff Bullas.

Jeff hat sie in seinem Beitrag erst einfach mit Aufzählungszeichen sortiert (sehr gut!) und dann noch in einer netten Infografik aufbereitet – wie es Euch gefällt.

Von den 22 Social Media Fakten in dem Artikel sind das hier meine Prio-1-Erkenntnisse:

Ehrlich, soo viele?

statistikImmer wieder stellt Jeff Bullas interessante bis verblüffende Social Media Fakten zusammen und bereitet sie ansprechend in einer Infographic auf.

Wussten Sie zum Beispiel, dass

  • es über 10 Millionen Facebook Apps gibt?
  • Facebook auf über 7.000 verschiedenen mobilen Gerätetypen genutzt wird?
  • jeden Tag 250 Milliarden Fotos in Facebook hochgeladen werden?
  • es 288 Millionen aktive user auf Twitter und 343 Millionen auf Google+ gibt?
  • in Twitter jeden Tag 400 Millionen Tweets abgesetzt werden?
  • 67% aller Google+-user Männer sind?
  • es auf LinkedIn über eine Milliarde Empfehlungen gibt?

Man kann sich all diese Zahlen nicht wirklich merken, aber die eine oder andere kann mitunter in einer Präsentation gute Dienste tun…

In einem aktuellen Artikel hat Jeff die obigen Fakten und über 40 weitere zusammengestellt.
Der Link zu Jeff’s Artikel mit Infographic ist hier.

Mobile Internet-Nutzer zahlen eher

Mobiler EuroIn ihrem Anfang November vorgestellten ACTA-Bericht 2013 bestätigt auch das IfD in Allensbach den anhaltend starken Anstieg der mobilen Internet-Nutzung (ACTA = „Allensbacher Computer- und Technik-Analyse“).

Aber sie machen dabei auf einen Zusammenhang aufmerksam, der auf den ersten Blick überraschen kann: Der mobile Internet-Nutzer ist eher bereit, für derzeit kostenfreie Dienste notfalls auch zu zahlen.

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