Wort des Jahres: unfriend

Facebook bereichert die englische Sprache: Das New Oxford American Dictionary wählte das Verb unfriend zum Neologismus des Jahres 2009. Es sei aktuell geläufig und habe das Potenzial, dauerhaft benutzt zu werden, so Christine Lindberg, Senior Lexikografin des Oxford US dictionary program. Bedeutung: „To remove someone as a ‘friend’ on a social networking site such as Facebook.“ Im deutschen Sprachraum hat sich hierfür kein vergleichbar geläufiges Verb herausgebildet: Bei Facebook heißt es „als Freund entfernen“, bei StudiVZ „Freundschaft beenden“.

Facebook selbst nimmt den Prozess des „An- und Entfreundens“ sehr ernst: 2008 blockte Facebook das Spiel PackRat, da es User dazu aufrief eine enorme Anzahl an Freunden zu sammeln. Anfang dieses Jahres wurde die Werbeaktion mit Burger King abgebrochen, da zu viele Freundschaften einem Gratis-Whopper geopfert wurden. Ebenso wenig erlaubt Facebook seinen Usern, mehr als 5000 Freunde zu haben.

Wort des Jahres 2008 war hypermiling.

Riskante Partnerschaft von MySpace mit Facebook

Möglicherweise kann man bald Musik und Videos, die auf MySpace veröffentlicht wurden, durch Facebook Connect mit seinen Freunden auf Facebook teilen. Einerseits könnte dies ein schlauer Schritt sein, MySpace als eine auf Musik und Videos spezialisierte Plattform zu re-etablieren, andererseits könnte der Mitgliederschwund von MySpace zunehmen, Facebook stärken (laut einer neuen Studie von Drake Direct sind schon 25% aller Seitenaufrufe in den USA Facebook-Seitenaufrufe) und damit das Aus bedeuten.Wie weit die Connect-Einbindung tatsächlich gehen wird  ist noch unklar, ebenso der zukünftige Weg von MySpace.

Mehr zum Thema auf Mashable.

Facebook und Twitter bald wichtiger als Google?

Das glaubt Sean Parker, ein Social Network Guru aus Kalifornien. Der Grund ist einfach: weil es in Zukunft weniger darauf ankommt, Daten- und Informations-Management anzubieten als Network-Management. Und hier sind gerade Facebook und Twitter gut aufgestellt.

Entscheidend für den Erfolg ist dabei weniger die technische Qualität der Services sondern viel mehr die Qualität der Community selbst.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es hier.

Café World ist schnellst wachsendes Social Game

Café World
Café World

Bist du schon bei Café World? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Das neue Facebook-Spiel bricht alle Rekorde und entwickelte sich binnen kürzester Zeit zum schnellst wachsenden Social Game aller Zeiten. Am 30. September wurde das Spiel für Facebook User in den USA online gesetzt und hatte schon nach einer Woche 8 Mio Mitspieler, nach 2 Wochen waren es bereits 15 Mio.

Wie auch bei Farmville, ist das neue Spiel von Zynga sehr simpel gehalten, trifft aber den Nerv der Facebook User. Man betreibt ein kleines Restaurant, bereitet Gerichte zu und serviert sie seinen Gästen. Man kann Freunde als Servicekräfte einladen und tritt in einen Wettstreit um das beste Restaurant in der Nachbarschaft. Auch die Inneneinrichtung kann man sich nach eigenem Geschmack zusammenstellen.

Ein süchtig machendes Spiel, das sicher bald auch die deutschen Facebooker erreicht.

Friend a Gorilla

Friend a Gorilla
Friend a Gorilla
Findest du deine Facebook-Freunde auch langsam langweilig? In Ugandas Nationalpark warten ein paar neue haarige Freunde auf dich: Auf Facebook kann man nun einen Gorilla als Freund hinzufügen; gegen eine kleine Spende von einem Euro. Jeder Gorilla ist mit einem GPS-Peilsender ausgestattet, somit hat jeder Pate die Möglichkeit seinen Schützling online zu tracken. Festinstallierte Kameras informieren dich rund um die Uhr über das soziale Leben aus dem Dschungel. In Zusammenarbeit mit Ugandas Regierung und der Werbeagentur „Saatchi & Saatchi“ ist dieses Web 2.0  Projekt nicht nur ein lustiger Zeitvertreib sondern auch eine sinnvolle Initiative.

Weitere Informationen findest du auf: http://www.friendagorilla.org

Facebooks kostenloses Fotoalbum

Fotos fürs Album Eine tolle Marketing-Idee hatte die britische Firma HotPrints: Facebook und Bebo User können sich einmal pro Monat ein kostenloses Fotoalbum zuschicken lassen und auf diese Weise ihre virtuellen Bilder zum Leben erwecken. Ausgesuchte Werbepartner sponsern das Album und können darin Werbeanzeigen schalten.

Pro HotBook ist nur ein Unternehmen als „exklusiver Partner“ mit seinen Anzeigen vertreten. Der User behält dabei seine Freude an den Bildern, da die Werbeblätter als lose Seiten herausnehmbar im 16-seitigen Album eingefügt sind. Bei mehr als 2 Milliarden Fotos, die jeden Monat allein auf Facebook hochgeladen werden, dürfte das Unternehmen wohl einiges zu tun bekommen, zumal dem Fotofan versprochen wurde, ihn an jedem Ort der Welt zu beliefern…