Beste Zeiten für einen Social Media Beitrag?

CalenderEine Standardfrage für jeden Social Media Manager: Wann erreiche ich die meisten Menschen, wann meine Zielgruppe? Wann ist sie aufmerksam, wann engagiert?

Wann also sind beste Zeiten für die eigenen Beiträge in den sozialen Medien? In den letzten 12 Monaten sind hierzu mehrere Studien veröffentlicht worden – und die Ergebnisse liegen meilenweit auseinander!

Ein paar dieser Studien stellen wir hier vor. Und wir finden Erklärungen, warum die alte Faustregel: „Mittwoch, früher Nachmittag ist die beste Zeit“ nicht immer und überall stimmt.

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7 Tipps für erfolgreiche Facebook-Posts

Welche Facebook-Posts erzielen das höchste Engagement? Wer eine Facebook-Seite für seine Marke erstellt, wird sich meist folgende Fragen stellen: Wie erhöhe ich die Anzahl an „Likes“ und Kommentare der Posts? Wie oft und wann sollte ich auf Facebook posten? Welche Art von Content erzielt das höchste Engagement?

Eine neue Studie von Buddy Media untersuchte über einen Zeitraum von 6 Monaten 100 Facebook-Fanseiten weltweit führender Einzelhändler um Erfolgsfaktoren von Facebook-Posts ausfindig zu machen. Denn wer es mit seinen Posts nach oben in die Timeline der User schafft, erhält deutlich mehr Aufmerksamkeit. Dafür müssen die Posts einen guten Edge Rank haben, der durch einen speziellen Algorithmus kontrolliert wird. Folgende Faktoren wirken sich auf den Edge Rank aus:

  • Beliebtheit der Posts: Wie viele Kommentare, „Gefällt mir“ und Klicks erhält das Update?
  • Relevanz: Wie häufig hat sich der Nutzer mit vergangenen Posts der Marke auseinandergesetzt?
  • Aktualität: Wie viel Zeit ist der Veröffentlichung des Posts verstrichen?

 

 

Folgende Tipps helfen dabei, einen hohen Edge Rank zu erzielen:

  1. Mittwoch ist der beste Tag für Postings. Obwohl die Händler jeden Wochentag Updates veröffentlichen, so ist das Engagement der Fans mittwochs um 8 % höher als der Durchschnitt.
  2. Poste wenn der „Lärmpegel“ niedriger ist. Posts die während allgemein aktiver Zeiten veröffentlicht wurden (8 Uhr bis 19 Uhr) erhielten 17% weniger Feedback, als Posts die während ruhiger Zeiten (19 Uhr bis 8 Uhr) veröffentlicht wurden.
  3. Poste nicht zu oft am Tag. Wer ein- bis zweimal pro Tag postet, erhält 40% mehr User-Engagement. Wer ein bis viermal pro Woche postet erzielt 71% mehr User-Engagement. Marken hingegen, die 3 mal pro Tag oder häufiger posten, haben eine um 25% geringere „Like“-Rate und eine um 42% geringere Kommentar-Rate.
  4. Kurze Posts sind am erfolgreichsten. Posts mit 80 und weniger Zeichen erhalten 66% mehr Engagement. Sehr kurze Posts mit zwischen 1 und 40 Zeichen schneiden am besten ab: Sie erhalten 86% mehr Fan-Engagement. Trotzdem haben nur 5% der Marken-Posts diese Länge.
  5. Fragen ermuntern die Fans: „Frage-Posts“ erhalten doppelt so viele Kommentare wie „Nicht-Frage-Posts“.
  6. Biete den Fans Preisnachlässe und Coupons an. Posts mit diesen Keywords erzielen das höchste Engagement.
  7. Auch das Wording der Sonderangebote ist wichtig: „ X Dollar weniger“ Angebote erhalten doppelt so viel Feedback wie „X Prozent weniger“ Angebote.

Hier eine lustige Infografik von Post Planner, in der die Edge Rank Tipps nocheinmal erklärt werden:

 

8 Tipps für eine Social Media optimierte Homepage

Wie “social” ist meine eigene Unternehmens-Homepage? Nutze ich das volle Potenzial der sozialen Verbreitungsmöglichkeiten aus? Suchmaschinenoptimierung und Social Media werden für Marken immer wichtiger, sodass eine Social Media-optimierte Corporate Website fast schon ein Muss ist. Hier sind 8 Tipps, wie man die eigene Homepage „Social Media- fit“ macht.

 

1. Nutze die Share-Buttons um den Content zu verbreiten

Mit den Share-Buttons wie etwa „Facebook Share“ oder „Twitter Tweet This“ können Besucher der Website die Inhalte auf ihren sozialen Netzwerken teilen und locken damit ihre Freunde ebenfalls auf die Unternehmensseite. Die Share-Buttons können über jedem Blog-Post, Artikel, Foto oder Video auf der Website platziert werden.

 

2. Zeige die Social Links auf der Homepage

Die Icons, die auf die Unternehmenspräsenz in sozialen Netzwerken aufmerksam machen, sollten auf der Homepage gut sichtbar und schnell zu finden sein. Man sollte sie nicht auf irgendwelchen Unterseiten verstecken, sondern auf die Hauptseite stellen. So werden die Besucher durch die Links motiviert, Fan oder Follower des Unternehmens zu werden. Dass man trotz Social Links eine professionell wirkende Homepage im Corporate-Design bewahren kann, zeigen diese 35 Beispiele.

 

3. Die Nutzer sollten sich mit ihren Netzwerk-Accounts einloggen können

Wenn die Besucher sich mit ihren Social Network-Accounts einloggen können, z.B. durch Plug-Ins wie Facebook Connect, wird jede Interaktion mit der Unternehmensseite automatisch in den Netzwerken der Nutzer veröffentlicht. Dies motiviert wiederum deren Freundeskreis, sich ebenfalls mit der Seite zu beschäftigen.

 

4. Bette Videos mit dem YouTube Player ein

Die Unternehmenspräsenz auf YouTube kann auf der Homepage eingebunden werden und YouTube Videos dort gezeigt werden. YouTube veröffentlichte kürzlich einen neuen Playlist-Player.

 

5. Installiere eine frei bewegliche Symbolleiste mit den Social Buttons

Unaufdringlich, aber immer da: Mit einer beweglichen Social Toolbar am Bildrand werden die Besucher daran erinnert, Fan zu werden. Die Symbolleiste bewegt sich beim Browsen mit dem Nutzer mit. Die Seite wpBeginner hat sie am unteren Bildrand eingeblendet.

 

6. Zeige deine neuesten Social Posts als Stream

Mit dem Twitter Widget und dem Facebook Stream Plugin sehen die Homepage-Besucher die Social Updates des Unternehmens direkt auf der Homepage. Ist ein interessanter Post oder Tweet dabei, werden sie eventuell Fan des Unternehmens.

 

7. Bitte die Nutzer um Inhalte

Man kann sich durchaus etwas Arbeit abnehmen lassen, indem man die Nutzer um Hilfe bittet. Diese könnten selbst Content erstellen und auf den Social Channels des Unternehmens posten. Diese Inhalte können anschließend auf der Website gezeigt werden. 

 

8. Verbinde den Blog mit der Website

Hat man einen Blog, sollte man diesen in die Homepage des Unternehmens integrieren, sodass dort immer neue Beiträge zu sehen sind. Dies hilft bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und zieht mehr Besucher auf die Homepage. Blog-Tags mit den aussagekräftigsten Keywords und Kategorien sind für ein gutes Ranking extrem hilfreich. Um herauszufinden, welche Begriffe häufig gesucht werden, ist das Keyword Tool von Google Adwords sehr gut geeignet.

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Wie misst man das Social Engagement?

Google hat kürzlich Social Engagement Reporte angekündigt, die man über Google Analytics erhält. Sie messen die Effektivität des sozialen Interaktionen auf der Website, wie Facebook „Likes“ und „Teilen“, Del.icio.us Bookmarks und neue Google+ Klicks.

Ausgaben für Online-Marketing steigen, Engagement und Analyse-Kompetenz aber gering

Zu einer guten und individuellen Kunden-Kommunikation gehört weit mehr als einfach nur den Namen des Kunden in ein vorgefertigtes Marketing-Schema einzufügen. Das Unternehmen muss wissen, welchen Kommunikations-Kanal der Kunde bevorzugt und welchen Inhalt er wann und wo erhalten möchte. Kurz: Individuelles Engagement ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch dafür muss man die Kunden kennen und ihnen zuhören – eine Hürde, an der viele Unternehmen scheitern.

In einer neuen Studie befragte Alterian 1.500 Marketing-Verantwortliche weltweit zu den neuen Herausforderungen im Marketing und dem Engagement der Marken. Wird das Potenzial von Social Media genutzt? Wird dieser Bereich im Unternehmen gefördert? Wie wird der Erfolg gemessen?

Insgesamt zeigt sich, dass Unternehmen mit der Interaktion auf mehreren Kanälen gleichzeitig noch Probleme haben. Zwar zeichnet sich eine Entwicklung hin zu individuelleren Erfahrungen für die Kunden auf den Social Media Kanälen ab, doch 70% der Befragten gaben an, über die Social Media Gespräche zur eigenen Marke wenig zu wissen. Dies ist jedoch Voraussetzung, um maßgeschneiderte Lösungen zu bieten.

Auch traditionelle Marketing-Kanäle wie E-Mail oder die Website des Unternehmens könnten besser auf den einzelnen Kunden abgestimmt werden. Was die Website betrifft, so bieten nur 11% der Unternehmen den Besuchern individuelle Erfahrungen, und 34% sagen, die Website diene lediglich als „digitale Info-Broschüre“. Bei E-Mail ist man da schon etwas weiter: 43% geben an, eine gewisse Unterteilung in der Kundenansprache vorzunehmen, jedoch versenden nur 13% E-Mails, die auf den einzelnen Kunden gemäß seinen Bedürfnissen abgestimmt sind.

Diese Infografik fasst die Ergebnisse der Studie zusammen:

Wie verändern sich die Marketing-Budgets im nächsten Jahr?

Die Hälfte der Befragten möchte ihr Budget leicht erhöhen, 9% sehen hier sogar ein starkes Wachstum. Ein Viertel möchte das Investment konstant halten, 10% planen eine leichte Reduktion.

Wie verändern sich die Social Media Budgets nächstes Jahr?

Die Hälfte der Befragten erwartet ein leichtes Wachstum der Social Media und Online Marketing Ausgaben, 23% planen vermehrte Ausgaben. 14% wollen ihre Investitionen konstant halten und nur 4% wollen sie reduzieren.

Werden die Social Media Gespräche analysiert?

Die Interaktion mit den Kunden auf mehreren Social Media Plattformen ist ein Vollzeit-Job. Er verlangt nicht nur die Teilnahme an den Gesprächen, sondern man muss diese auch analysieren und monitoren. Was das Monitoring betrifft, so nutzen 40% der Unternehmen ein paar willkürlich gewählte Tools. Nur 30% informieren das Management regelmäßig über die Social Media Gespräche! Ebenso viele Marketing-Verantwortliche wissen nicht, was über ihre Marke im Netz gesagt wird.

Wie sehr interagieren die Unternehmen mit den Kunden?

57% der Befragten geben an, mehr Engagement zeigen zu können und planen Maßnahmen für eine bessere Interaktion mit den Kunden. 13% wissen, sie sollten etwas verbessern, unternehmen aber nichts. 7% haben in diesem Bereich große Probleme und wissen noch nicht einmal, wie und wo sie anfangen sollen. Nur 23% sind mit ihren Engagement-Anstrengungen zufrieden.

7 Level des Social Media Engagement

Wer mit seinem Unternehmen zum Social Media Experten aufsteigen möchte, muss 7 Entwicklungsstufen durchwandert haben. Manche Unternehmen stecken noch in der Phase der Beschallung fest oder setzten ihre gesamte Energie für die Analyse der Community ein. In diesem – teils ironischen – Artikel erkennt sich vielleicht das ein oder andere Unternehmen wieder und merkt, dass es noch ein paar Schritte gehen muss, um die Vorteile des Social Media Universums zu entdecken.

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Phase 0: Was ist Social Media?

Social Media? Facebook? Noch nie gehört. Eine Website war einmal geplant, aber als zu teuer befunden und abgesetzt. Telefone reichen doch vollkommen aus.

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Phase 1: Interne Einstellung zu Social Media

Social Media ist Zeitverschwendung. Facebook und Twitter sind für Mitarbeiter blockiert, auch während der Mittagspause. Da auf LinkedIn ein Mitarbeiter einen neuen Job fand, ist es ebenfalls gesperrt. Auf YouTube kann man zwar mit den Unternehmens-Handy zugreifen – aber nur, weil die IT nicht merkt, dass man so die Firewall umgehen kann.

Die Richtlinien des Unternehmen beinhalten hauptsächlich Dinge, die man nicht machen darf: Keine Kommentare auf Blogs hinterlassen, keine Social Sites während der Arbeitszeit besuchen, nicht direkt mit den Kunden oder der Presse sprechen, alles vorher von der PR-Abteilung genehmigen lassen, und schon gar nicht ungefragt über das Unternehmen auf Twitter oder Facebook sprechen. Ein interner Blog, ein Wiki und ein Wissensmanagement-System sind seit längerem geplant und der CEO hätte schon gerne eine iPhone-App. Irgendwann..

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Phase 2: Social Media Monitoring und Zuhören

An diesem Punkt verwechselt das Unternehmen Zuhören mit Interagieren. Consultants werden eingeladen um Workshops zu halten, man investiert Geld in Social Media Monitoring Tools, mit denen eine Unmenge an Reports erstellt werden, die viele Analysen, Schaubilder, Zahlen, Statistiken und Empfehlungen zum „weitern Vorgehen“ beinhalten, was Keywords, Suchmaschinen und Sentiment Analysen der Marke, Produkte oder Services betrifft. Kurz: Es wird sehr viel zugehört, aber keine Anstrengung unternommen, bei den Gesprächen dabei zu sein. Die Community weiß nicht, dass sie abgehört wird, was sie aber auch nicht weiter stört.

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Phase 3: Social Media als Sende-Medium

Die Inhalte der Unternehmens-DVDs könnte man doch auf YouTube stellen! Interviews mit dem CEO, Ankündigungen aus einem Nischenmarkt und der extrem teure TV-Spot sollten unbedingt auf YouTube veröffentlicht werden. Aber Kommentare sollten nicht erlaubt sein, genauso wenig wie die Einbett-Funktion – wer weiß, wer das weiterverwendet. YouTube hat ein Analyse-Programm? Jedenfalls schön, dass unsere Videos nach 6 Monaten schon 100 Views haben.

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Phase 4: Social Media für die virale Verbreitung

Es wird etwas Geld für eine „Viral-Video-Kampagne“ ausgegeben, da das „heutzutage so gut wie Fernsehen funktioniert“ und viele Zuschauer bringt. Eine Agentur erstellte den Inhalt und eine Agentur verbreitete den Inhalt. Das einzige, was das Netzwerk tun muss, ist das Video weiterleiten. Wenn das Video verschroben, unverschämt oder anstößig ist, wird es schon klappen. Aus der Community kommt kein Feedback zurück zum Unternehmen, außer der Anzahl an Leuten, die das Video, Foto oder die App geteilt, als Favorit markiert oder „like“ geklickt haben. Die Community ist schließlich nur dafür da, das Material zu verbreiten, aber das bitte schön leise.

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Phase 5: Social Media Kampagnen

Das Unternehmen hat beschlossen, nun doch das Risiko einzugehen und mit den Kunden zu interagieren. Versuchen kann man es ja mal. 6 Wochen lang wird man eine Facebook-Seite, ein Twitter-Account und ähnliches unterhalten um kurzzeitige Aktionen durchzuführen, wie einen Wettbewerb oder ein kurzes Event. Nach den 6 Wochen ist es vorbei. Unglücklicherweise benannte man die Facebook-Seite und den Twitter-Account nach der Kampagne und nicht nach dem Unternehmen oder dem Produkt, sodass alles gelöscht und verloren ist – auch die Verbindungen zu den 1000 Twitter Followern und der Facebook-Inhalt. Die Community beschließt, nächstes Mal nicht mehr Fan der Seite zu werden, und das Internet hat ein paar weitere „tote“ Accounts.

Die Supermarkt-Kette Coles sammelte für eine Gutschein-Aktion über 3.000 Follower auf Twitter und gab den Account auf. Das sollte man wirklich vermeiden, denn Twitter-Accounts kann man umbenennen und für andere Aktionen verwenden. Coles verbrachte 2 Jahre damit, diese Follower zu suchen und auf den Twitter-Firmen-Account @colesonline (mit jetzt 2800 Followern) zu holen.

Auch die deutsche Bahn produzierte mit ihrer 2-Wochen Chefticket-Aktion ebenfalls einen toten Facebook-Account – und das obwohl die Seite über 58.000 Fans sammelte!

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Phase 6: Zusammenarbeit dank Social Media

Die Marke kontrolliert immer noch die Medien, doch mittlerweile ist eine Zweiweg-Kommunikation daraus geworden. So traut sich das Unternehmen der Community Fragen zu stellen: Bitte helft uns beim Design eines Produkts, sagt uns was wir verbessern können, kreiert einen Werbespot für uns. Der Anstoß zu diesen Aktionen kam wohl nicht aus der Community selbst, sondern aus der Marketing-Abteilung des Unternehmens, doch wurde der Weg geöffnet. Vielleicht hatte die Community auch die Idee, doch das Unternehmen strukturierte und kontrollierte den Ablauf und die Antworten. Es erteilte der Community die „Erlaubnis“ Inhalte zur Aktion zu erstellen.

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Phase 7: Die Community treibt den Commerce voran

Man stelle sich vor, eine Person möchte bei einer Bank einen Kredit aufnehmen. Die Person stellt die Anfrage und eine Community analysiert den Antrag und erstellt den passenden Zinssatz, von den paar Tausend Mitgliedern spendet jeder ein bis zwei Euro. Wie sehr kümmert sich die Bank dann noch um die Produkte und Serviceleistungen? Oder stellt die Bank einfach nur die Plattform zur Verfügung? Genau das machen Social Media Banken wie Prosper und Zopa. Ähnlich geht Etsy im Bereich Design und Schmuck vor. Redbubble ist für Kunstwerke zuständig, und bei Freelancer.com, Guru.com, usw. erstellen die Community-Mitglieder Job-Aufgaben und andere bieten dafür. Unternehmen stellen nur noch die Plattformen zur Verfügung, treten in den Hintergrund, lösen in seltenen Fällen heikle Probleme und lassen die Gemeinschaft den Handel eigenständig abwickeln.

19 Regeln des Social Media Engagement

Social Media revolutioniert Marketing, Kommunikation und die Verbreitung von Information. Viele Unternehmen sind mittlerweile auf diesen Kanälen präsent, doch der Schlüssel zum Erfolg liegt in der direkten Verbindung zwischen den Menschen: Die Mitarbeiter des Unternehmens auf der einen Seite und die Konsumenten der Zielgruppe auf der anderen.

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Von dem stattfindenden Dialog sollten beide Seiten profitieren. Hier sind ein paar grundlegende Regeln, die ein sinnvolles Engagement ermöglichen und von den Unternehmen beachtet werden sollten:

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1.   Finde alle unternehmensrelevanten Communitys und beobachte deren Entscheidungen, Zweifel, Meinungen und Bedürfnisse innerhalb jedes Netzwerks.

2.   Konzentriere dich nicht nur auf die Plattformen, auf denen du präsent bist. Neben der Facebook-Fanpage oder den Twittergesprächen über die Marke gibt es weitere Orte, an den deine Teilnahme vorteilhaft und notwendig ist.

3.   Bestimme deine Marke: Welche Identität, Charakter und Persönlichkeit hat sie? Zu welchen Usern passt die Marke online?

4.   Bestimme einen verantwortlichen Kontaktpunkt, der alle Dinge, welche die Markenwahrnehmung beeinflussen können, identifiziert, monitort und beantwortet.

5.   Genau wie in der Kundenbetreuung, so brauchen auch die Community Manager zunächst ein Training, in dem sie lernen, wie sie in verschiedenen Szenarien angemessen reagieren und antworten. Jemand für die Marke sprechen zu lassen, nur weil er sich in sozialen Netzwerken auskennt, ist zu kurz gedacht.

6.   Ein Verhaltenscodex mit Eigenschaften, die man darstellen und weitergeben möchte ist sinnvoll.

7.   Beobachte die Verhaltensregeln innerhalb jedes Netzwerks und passe dich entsprechend an.

8.   Analysiere die Gespräche auf den Plattformen nach Punkten, welche die Kunden unzufrieden oder zufrieden stimmen, um eine sinnvolle Beziehung aufzubauen.

9.   In jeder Community, die man aktivieren möchte, sollte man ein ehrlicher Teilnehmer werden, den Gesprächspartnern einen Mehrwert bieten und nicht nur auf Marketing und Sales fixiert sein.

10.   In den Gesprächen sollte man nicht mit vorgefertigten Marketing-Botschaften um sich werfen, sondern auch Einsicht und eine lösungsorientierte Herangehensweise zeigen.

11.   Community Manager sollten die Möglichkeit haben, bei Bedarf Belohnungen oder Entschädigungen zu vergeben und damit selbstständig Entscheidungen zu treffen.

12.   Höre nicht nur zu und beschwichtige, sondern handle.

13.   Jede externe Aktivität sollte von einer verständnisvollen Infrastruktur begleitet werden, an die Probleme berichtet werden können und die sich an die Marktbedingungen und Marktbedürfnisse anpasst.

14.   Aus jeder Interaktion kann man lernen. Diese Erkenntnisse sollten innerhalb des Unternehmens umsetzbar sein und zu Produkt- oder Serviceverbesserungen führen.

15.   Service und Mehrwert sollten regelmäßig neu geschaffen und verbessert werden.

16.   Knüpfe Beziehungen durch Zusammenarbeit und gewinne Fürsprecher.

17.   Verliere dich nicht in Details. Konzentriere dich auf eine klare und zielgerichtete Kommunikation, die den Grund der Social Media Präsenz des Unternehmens nicht aus den Augen verliert.

18.   Denke nicht nur im Zeitraum einer Kampagne. Social Media Engagement ist ein längerfristiges Commitment, das jeden Tag bestätigt werden muss.

19.   Gib der Community etwas zurück, zeige dich erkenntlich und erkenne wertvolle Beiträge der Community an.