Digitaler Nachlass – ein guter Auftaktevent: digina16

Am 24. November 2016 haben sich Unternehmer, Wissenschaftler, Juristen, Journalisten und Blogger getroffen, um das Themenfeld „Digitaler Nachlass“ gemeinsam zu diskutieren – auf der digina16 (digitaler Nachlass 2016). Es war die erste Veranstaltung dieser Art, und die anregenden Vorträge, Gespräche und Kontakte, aber auch die öffentliche Resonanz (Tagesschau!) lassen annehmen, dass im nächsten Jahr die digina17 folgen wird.

Die Veranstalter haben hier bereits viele interessante Ergebnisse zusammengefasst.

In meinem Beitrag hier stelle ich einige persönliche Eindrücke sowie ergänzende Aspekte, die kaum zur Sprache kamen, vor.

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Ab heute, 14. Juni 2015 …

… werde ich meine professionellen Beiträge auf dieser Webseite veröffentlichen. In den vergangenen Jahren habe ich diese Beiträge auf trickr.de  geschrieben. Die trickr-Aktivität will ich nun zurückfahren, die Musik spielt ab heute hier. Die alten Artikel sind aber alle mit umgezogen.

Formal bin ich weiterhin auf WordPress geblieben, die Webseite ist also eigentlich ein Blog. Statt des alten Themes „Responsive“ verwende ich hier jetzt allerdings „GeneratePress“, das ist ähnlich gradlinig und schnörkelfrei, aber irgendwie einfacher zu handeln.

All das, der Umzug, die Redirects, die Einrichtung des neuen Themes und Vieles mehr hat sehr gut geklappt dank der guten guten Arbeit von Diplanet. Danke, Dirk!

Formal neu ist die Zweisprachigkeit, angedeutet durch die beiden Flaggen. Doch dieser Move ist natürlich auch inhaltlich zu sehen, denn ich hoffe mit den beiden Sprachen neue Themen erschließen zu können und natürlich eine größere Audience zu adressieren. Ich bin gespannt, wie sich das auswirkt. Es wird sicher davon abhängen, ob ich auf beiden Sprachkanälen ähnlich intensiv sende. Wenn erste Erfahrungen vorliegen, werde ich davon berichten.

Mein Fokus wird thematisch auf den Bereichen Social Media, Datensicherheit und digitale Identität liegen, hierzu schreibe und spreche ich nun schon seit einiger Zeit an verschiedenen Stellen. Und das ist auch im Kern mein Angebot: Autor und Redner, Sprecher, rund um die Fokusthemen.

Ich freue mich auf all die Fragen, Anforderungen, Unschärfen und Innovationen, die da draußen warten, behandelt zu werden. Manche sind schon da, viele werden noch kommen. Und ebenso freue ich mich auf Ihre Kommentare dazu.

Also geht es ab heute eigentlich fast genauso weiter, wie bisher – und doch ist es auch ein kleiner Neustart für mich.

 

IT-Sicherheit: Sind die Deutschen Pharisäer?

riskyUnvorsichtige Bürger

Vor wenigen Tagen konnte man erfahren: nur jeder vierte Internetnutzer verwendet systematische Methoden zur Passwortverwaltung wie Passwortmanager oder Passwortsafe (BITKOM vom 22.10.14). Und in der FAZ konnte man fast zeitgleich lesen, dass knapp 30% der Internetnutzer aus Sicherheitsgründen auf Online Banking verzichtet, Quelle wiederum BITKOM.

Schaut man auf die andere Seite der Kuchen, auf die anderen jeweils 70-75%, dann stellt man fest: Wie immer man die halben und Viertel-Torten übereinander legt, übrig bleiben rund 50%, die am Online Banking teilnehmen und ihre Passwörter nicht mit den o.g. Tools verwalten und schützen.

Nun ist Online-Banking ja kein Kinderfasching, hier kann man nicht nur versehentlich ein paar peinliche Fotos aus der Sauna oder Joint-Bekenntnisse aus frühen Schultagen den falschen Leuten zugänglich machen. Beim Online Finanzmanagement kann man richtig was versemmeln!

Alles Pharisäer?

Haben wir hier also einen weiteren Beleg für die schizophren-hysterischen Deutschen, die zwar abstrakt und theoretisch sehr viel Angst vor allen möglichen Bedrohungen der IT-Welt äußern (BITKOM: 81% haben Angst vor Ausspähung im Web), die aber, wenn es um das eigene umsichtige und sicherheitsbewusste Datenmanagement geht, sehr nachlässig weil vermutlich bequem sind? Sind wir Deutschen IT-Pharisäer?

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