Neues bei Facebook – für ganz normale Mitglieder

Ein paar kurze Vorbemerkungen

Wenn man eine Blog-Serie startet, sollte man kurz erklären, worum es darin eigentlich geht und wieso die Serie gerade jetzt startet. Und genau das steht in diesen Vorbemerkungen.

Worum geht’s?

Facebook ist sehr fleißig beim Entwickeln, Testen und Verteilen von neuen oder veränderten Funktionen, Möglichkeiten, Regeln und Apps. Fast jede Woche ist irgendwas zusätzlich da oder ein bißchen anders als zuvor. Vieles richtet sich an Fanpage-Inhaber und Werbetreibende. Ich nenne das mal den Business-Bereich. Was es da laufend Neues bei Facebook gibt und wie man es am besten einsetzt, für noch mehr Klicks, Fans und Kunden, kann man in vielen Blogs und Newslettern nachlesen und bei Webinaren lernen.

Aber auch für ganz normale Mitglieder tut sich regelmäßig allerhand. Allerdings sieht es hier nicht so gut aus mit der Information des Publikums. Oft wird das Neue oder Geänderte einfach so bereitgestellt, über Nacht sozusagen, sang- und klanglos. Kaum ein Blog oder Newsletter, kaum ein Webinar informieren darüber.

In diesem Beitrag geht es genau darum: Was gibt es Neues bei Facebook für das ganz normale Mitglied?

Wir reden hier also nicht über Testphasen oder Ankündigungen von einem Rollout in den USA. Wir reden über Anwendungen, Apps und Algorithmen, die jedes Facebook-Mitglied hier in Deutschland aktuell nutzen kann.

Warum gerade jetzt? Gab es vorher nichts Neues bei Facebook?

Die Idee zu so einer Beitragsreihe kam mir, als ich die Arbeit an meinem Buch „Facebook“, 3. Auflage, gerade abgeschlossen hatte. Das Buch ist jetzt erschienen bei der Stiftung Warentest, ich habe es hier recht ausführlich beschrieben. Am rechten Rand dieser Seite ist auch noch ein Link zur Buchvorstellung bei Amazon.

Wie dieser Beitrag richtet sich auch das Buch ausschließlich an ganz normale Mitglieder. Redaktionsschluss für das Buch war der August 2017. Mit dem Beitrag hier setze ich nun genau an diesem Punkt auf und stelle vor, was es seitdem wichtiges Neues bei Facebook gegeben hat.

Und es soll nicht bei diesem einen Beitrag bleiben, in etwa 3 Monaten will ich den nächsten schreiben, und dann so weiter. Soweit zu den guten Vorsätzen.

Nach so viel Vorrede geht es nun aber auch gleich los.

Neuigkeiten

Marketplace

Diese App war schon lange für Deutschland angekündigt, denn in den USA ist sie bereits erfolgreich. Seit August gibt es sie nun auch in Europa, Marketplace mit dem kleinen Marktstandsymbol. Auf meinem Desktop ist die App am linken Rand sehr weit oben angesiedelt, auf dem iPhone sehr gewichtig unten in der Mitte.

weiterlesen

Gute Gestaltung 2014 – ein Preis vom DDC

ddcSeit über 10 Jahren vergibt der Deutsche Designer Club, kurz DDC, Preise für gute Gestaltung, Gold-, Silber- und Bronze-Preise in insgesamt 10 Kategorien. Agenturen wie auch ihre Kunden konnten für die Awards „Gute Gestaltung 14“ Arbeiten aus den Jahren 2012 und 2013 einreichen.

Je nach Kategorie waren diese Einreichungen zum Beispiel konkrete Objekte (Kategorie „Produkt“; Stühle, Fahrräder, Pinwände und sogar Dildos waren hier zu sehen), Geschäftsberichte (Kategorie „Unternehmenskommunikation“), Layouts von Anzeigen (Kategorie „Marken-Kommunikation“) oder schlicht links zu Webseiten, iTunes-Apps und youtube-Clips (Kategorie „Digital Media“).

Eine Übersicht über alle 10 Kategorien und weitere Details zur Ausschreibung wie zu den Jurys finden Sie hier

Am 25. und 26. Oktober haben die 10 Jurys nun in den Räumen der Hochschule Wiesbaden getagt (angenehm helle Räume, fürsorgliches studentisches Catering) und die Gewinner für die einzelnen Kategorien bestimmt.ddc

Die Sieger werden in einer großen Veranstaltung am 29.11. bekanntgegeben.

Ich stelle hier einige Eindrücke von diesen 2 Tagen vor, in der Hauptsache aus der Kategorie „Digital Media“, in der ich Mitglied der Jury sein durfte.

weiterlesen

Infografik: Bild-Formate Social Media im Überblick

Wie groß sollen die Avatar- bzw. Profil-Bilder sein bei Facebook, twitter, LinkedIn, youtube und Pinterest? Und die Hintergründe und Firmenbanner? Sicher ist: alle Anforderungen sind unterschiedlich, den Überblick zu behalten ist nicht leicht.

Die kanadische Web-Agentur „Original Ginger“ hat nun für die 5 wichtigsten Portale und Plattformen eine übersichtliche Infografik erstellt, Stand 24.10.2012: Bild-Formate Social Media.

Sicher eine gute Quick-Check-Hilfe für Social Media Designer.

Gefunden haben wir die Infografik bei exploreB2B.

Warum Nutzer Websites wieder verlassen

Potenzielle Kunden auf die eigene Website zu holen, ist oft nicht einfach. Eine noch größere Herausforderung ist es allerdings, dort ihr Interesse zu wecken und sie auf der Seite zu halten. Das Design spielt dabei eine wichtige Rolle: Ein gutes Design trägt entscheidend zu einer angenehmen Kundenerfahrung im Web bei und verringert die Absprungrate. Hier sind ein paar Tipps von KISSmetrics, auf was man beim Website-Design achten und was man vermeiden sollte.

 

1. Schlechte Navigation

 

Nichts ist für einen Website-Besucher frustrierender als eine schlecht navigierbare Website. Eine zu komplizierte oder unlogische Navigation löst bei den Nutzern Gefühle der Hilflosigkeit, Verwirrung oder gar Ärger aus. Und das sollte man bei potentiellen Kunden auf jeden Fall vermeiden.

 

2. Zu viel Werbung

 

Zu viele Banner, Pop-ups und Co. verärgern die Kunden.

 

3. Schlechte Struktur des Inhalts

 

Man schätzt, dass etwa 50% der Verkäufe verloren gehen, wenn die Nutzer nicht finden, was sie suchen.

 

4. Aufdringliche Musik- und Audioinhalte

 

Die meisten Leute schätzen es, wenn sie selbst aussuchen können, welche Inhalte sie im Web konsumieren. Automatisch ladende Musik oder Videos schreckt Besucher der Seite eher ab.

5. Aufforderung zur Registrierung

 

Eine unmittelbare Aufforderung zur Registrierung – noch bevor der Besucher den Inhalt der Seite überhaupt sehen konnte – wirkt wie eine physische Barriere, die viele Besucher abspringen lässt.

 

6. Langweiliger Content, langweiliges Design

 

Wer nicht im Gedächtnis der Kunden bleibt, da er keinen positiven emotionalen Eindruck hinterlassen konnte, kann sich auf lange Sicht nicht durchsetzen. Man schätzt, dass etwa 40% der Besucher einer Website nicht wiederkehren, weil sie ein negatives Erlebnis hatten.

 

7. Schlechte Lesbarkeit

 

8. Zu seltene Updates

 

Labello lässt auf Facebook Stifte designen

Die Facebook-Seite der Beiersdorf-Marke Labello hat etwa 15.000 Fans. Um als Marke auf der Plattform Erfolg zu haben, sind laut Experten mindestens 1000 Fans notwendig. Erst ab dieser Zahl ist die kritische Masse für die notwendige Breitenwirkung erreicht. Dies hat Labello problemlos erreicht. Mithilfe eines neuen Tools, gewinnt die Marke allerdings zusätzlich Einblicke in die Zielgruppe: Wer auf den Reiter „Labello Designer“ klickt, kommt auf eine Seite, wo User ihren Labello-Stift individuell gestalten können. In der Galerie lassen sich die Designs bewerten und an Freunde schicken. Ein interessantes Tool, um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Designs in der Zielgruppe ankommen.

Kommt jetzt auch das Apple-Auto?

Gibt es bald schon ein iCar? Nach der Verpflichtung des Audi-Stardesigners Julian Hönig verdichten sich die Gerüchte, dass Apple nach dem Handymarkt nun auch die Autowelt revolutionieren will. Apple rekrutiert nämlich in den letzten Wochen aus allen automobilen Lagern: Neben Leuten des Batterie-Roller-Bauers Segway (zweirädrige selbstbalancierende elektrische Fahrzeuge) fällt vor allem ein Name im Apple-Team auf: Julian Hönig, früherer Stardesigner von Audi und Lamborghini. Dass Apple allerdings im Alleingang ein Auto baut, hält die Branche freilich für ausgeschlossen. „Das kann auch Apple alleine nicht stemmen“, sagt der frühere Volkswagen-vorstandschef Bernd Pischetsrieder. Vielmehr ist für den ehemaligen Topmanager eine Kooperation mit einem großen Automobilhersteller vorstellbar. Die so aussehen könnte: Apple liefert Image, Design und eine völlig neue Multimediawelt, der Autopartner sorgt für die Hardware in Form von Antrieb und Batterie. Doch wer könnte der Partner sein? VW wohl nicht, aber General Motors ist ein heißer Tipp. Dem Autokonzern käme eine Imagepolitur sehr gelegen. Fest steht: Durch die Verbindung von Elektroantrieb, moderner Kommunikationswelt und Design made by Apple würde ein komplett neues automobiles Genmaterial entstehen. Eines, auf das sich die Generation 2.0 wohl stürzen würde.

Communitys designen ihr Traumauto selbst

Massenproduktion mit standardisiertem und vorgegebenem Design war gestern. Jetzt wird sogar bei der Autoherstellung auf die Macht der innovativen Crowd gesetzt, die bei der Produktion des persönlichen Traumautos ein erhebliches Mitspracherecht bekommt. Das amerikanische Unternehmen Local Motors schreibt Design-Competitions aus, bei der Vorschläge zur Karosserie oder auch zu anderen speziellen Teilen gemacht werden können. Diese werden dann von einer Online-Community diskutiert und gewählt. Mittlerweile zählt die Community 4.000 Mitglieder, bestehend aus Produkt-Designern, Ingenieuren und Autofans. Sie entscheiden, welches Design wo gebaut wird und wie es verbessert werden soll. Der erste crowd-designte Wagen ist auch schon fertig: In limitierter Auflage von 2.000 Stück für jeweils 50.000 Dollar ist der Rally Fighter zu haben. Der Käufer erwirbt dabei aber nicht einfach nur ein Auto. Das Gefühl ein exklusives Designerstück zu besitzen schmeichelt dem Status und generiert einen hohen Mehrwert. Local Motors fördert durch dieses Community-Involvement zusätzlich eine enge Beziehung zwischen Konsument und Marke.